Sentences

Sentence # Location ▲ Words Excerpt
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657 9 Beide sind Alleinherrschaften, aber sehr stark von einander verschieden.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657 15 Der Tyrann ist auf seinen eigenen Vorteil bedacht, der König auf das Wohl seiner Untertanen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657 18 Denn König kann nur sein wer sich selbst genügt und durch den Besitz aller Güter die anderen überragt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657 15 So ausgestattet bedarf er niemandes und sucht, nicht was ihm, sondern was den Untertanen frommt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657 15 Wäre er nicht so ausgestattet, so wäre er nur ein durch das Loos gewählter König.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657 7 Die Tyrannis ist das Gegenteil vom Königtum.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657 7 Denn der Tyrann verfolgt seinen eigenen Vorteil.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657 25 Auch ist es bei ihr so recht augenscheinlich, daß sie die schlechteste Staatsform ist; das aber ist das Schlechteste, was das Gegenteil vom Besten ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658 22 Das Königtum geht in Tyrannis über, insofern diese eine Entartung der Monarchie, der Alleinherrschaft, ist und ein nichtswürdiger König zum Tyrannen wird.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658 44 Die Aristokratie aber geht in Oligarchie über durch die Schlechtigkeit der Machthaber, die die Güter des Staats wider Verdienst verteilen, alles oder das meiste davon für sich beh…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658 12 Da regieren also Wenige und Schlechte an stelle der Tugendhaftesten und Tüchtigsten.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658 13 Die Timokratie endlich geht in die Demokratie über; denn diese beiden grenzen aneinander.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658 22 Auch die Timokratie nämlich überträgt die Herrschaft an die Menge und alle, die die Bedingung des Zensus erfüllen, hält sie als gleich.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658 18 Die Demokratie ist am wenigsten schlecht, weil sie sich nur wenig von der richtigen Staatsform der Timokratie entfernt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658 33 Das ist also meistens die Weise, in der die Staatsformen wechseln, weil so der Übergang von der einen Form in die andere mit den geringsten Änderungen verknüpft ist und am leichte…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 13 Zu diesen Staatsformen lassen sich nun im Familienleben Gegenstücke und gleichsam Beispiele nachweisen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 27 Das Gemeinschaftsverhältnis des Vaters zu seinen Söhnen hat die Form des Königtums, da dem Vater seine Kinder am Herzen liegen, daher auch Homer den Zeus Vater nennt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 8 Das Königtum will ja eine väterliche Herrschaft sein.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 20 Bei den Persern dagegen ist die Herrschaft des Vaters tyrannisch, da bei ihnen der Vater seine Söhne als Sklaven behandelt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 19 Ebenfalls tyrannisch ist das Verhältnis des Herrn zu seinen Sklaven, indem bei diesem der Vorteil des Herrn maßgebend ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 11 Hier freilich erscheint die Gewaltherrschaft richtig, die persische aber ist verkehrt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 13 Denn die Herrschaft muß je nach den Personen, die ihr unterstehen, verschieden sein.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 9 Das Verhältnis von Mann und Frau erscheint als aristokratisch.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 24 Denn der Mann herrscht gebührender Weise, und zwar auf dem dem Manne zustehenden Gebiete, und überläßt dagegen der Frau was sich für diese schickt.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 27 Will der Mann aber in allem gebieten, so verkehrt er das naturgemäße Verhältnis in Oligarchie, weil er das wider Gebühr tut, nicht insofern er der Bessere ist.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 10 Zuweilen (1161a) aber, wenn die Frauen Erbtöchter sind, herrschen sie.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 17 Da entscheidet denn nicht die Tugend über die Gewalt, sondern Reichtum und Macht, wie in den Oligarchien.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 35 Der timokratischen Verfassung gleicht das Verhältnis unter Brüdern: sie sind einander gleichberechtigt, außer insoweit sie im Alter verschieden sind; ist daher der Abstand im Alte…
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 29 Die Demokratie findet sich vorzüglich in den Häusern, wo der Herr fehlt – denn da sind alle gleich –, und wo das Oberhaupt schwach ist und jeder tut, was ihm gefällt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 25 Gemäß einer jeden Staatsverfassung gibt es nun eine entsprechende Freundschaft, weil auch ein Recht; beim Könige gegenüber seinen Untertanen jene, die auf überwiegendem Wohltun be…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 27 Der König ist der Wohltäter seiner Untertanen, wenn anders er in edler Gesinnung für sie sorgt, daß es ihnen wohl ergehe, wie ein Hirt für seine Schafe.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 11 Darum hat auch Homer den Agamemnon einen Hirten der Völker genannt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 20 Dieser Art ist auch die väterliche Freundschaft, nur daß sie sich von der königlichen durch die Größe der Wohltaten unterscheidet.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 17 Denn dem Vater danken die Kinder das Dasein, das als das größte gilt, die Ernährung und Erziehung.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 36 Das gleiche Verdienst schreibt man den Vorfahren zu, und es ist die Natur selbst, die dem Vater die Herrschaft über die Kinder, den Vorfahren die über die Nachkommen und dem König…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 11 Diese Freundschaften beruhen auf Überlegenheit, daher werden auch die Eltern geehrt.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 25 Und deshalb ist auch das Recht unter solchen Freunden nicht dasselbe, sondern es bestimmt sich nach Verhältnis und Würdigkeit, weil gleiches von der Freundschaft gilt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 15 Die Freundschaft ferner des Mannes mit der Frau ist dieselbe wie die in der Aristokratie.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 27 Sie richtet sich nach den Vorzügen jedes Teils und gesteht dem Besseren das größere Gut zu, und doch jedem das Gebührende; und gleiches gilt von dem Rechte.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 10 Die Freundschaft zwischen Brüdern aber gleicht der zwischen Hetären, d.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 1 h.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 3 gemeinsam erzogenen Genossen.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 21 Denn sie sind einander gleich an Stellung und Alter, und die so sind, stimmen auch meistens in Gemütsanlage und Charakter überein.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 14 Mit ihr kann daher die Freundschaft verglichen werden, der man in der Timokratie begegnet.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 27 Denn die Bürger eines Verfassungsstaates beanspruchen gleiches Recht und gleichen Wert; somit ist die Herrschaft gleichmäßig unter sie verteilt, und danach gestaltet sich denn auc…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 75 In den Auswüchsen oder Ausartungen dieser Staatsformen aber findet sich wie nur wenig Recht und Gerechtigkeit, so auch nur wenig Freundschaft, am wenigsten in der ärgsten, der Tyr…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 28 Denn all dies ist zwar Gegenstand der Fürsorge für den, der es zu seinem Dienste verwendet, aber ein Freundschaftsverhältnis gibt es zum Leblosen so wenig wie ein Rechtsverhältnis.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 17 Aber auch nicht zu einem Pferd oder Ochs, oder zu einem Sklaven, insofern als er Sklave ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 17 Denn hier fehlt jedes Gemeinsame: der Sklave ist ein beseeltes Werkzeug, wie das Werkzeug ein unbeseelter Sklave.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 17 Sofern er also Sklave ist, ist keine Freundschaft mit ihm möglich, wohl aber sofern er Mensch ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 36 Denn jeder Mensch, kann man sagen, steht im Rechtsverhältnis zu jedem Menschen, der Gesetz und Vertrag mit ihm gemeinsam haben kann, und damit ist auch die Möglichkeit eines Freun…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 20 Auch in der Tyrannis ist also Freundschaft und Recht nur wenig zu finden, in der Demokratie aber noch am meisten.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 10 Denn wo man sich gleich steht, hat man vieles gemeinsam.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 8 Jede Freundschaft beruht also, wie gesagt, auf Gemeinschaft.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 10 Dabei lassen sich die verwandtschaftliche Freundschaft und die hetärische, d.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 1 h.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 13 die Freundschaft unter solchen, die mit einander aufgewachsen sind, als besondere Arten abscheiden.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 9 Dagegen trägt die Freundschaft unter Mitbürgern, Stammesgenossen, Reisegefährten u.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 1 s.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 1 w.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 13 mehr das Gepräge äußerer Vereinigung, da sie gleichsam auf Vertrag zu beruhen scheint.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 9 Dahin kann man auch das Verhältnis unter Gastfreunden rechnen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 21 Auch die verwandtschaftliche Freundschaft hat offenbar wieder viele Arten, doch hängt sie ihrem ganzen Umfange nach von der väterlichen Freundschaft ab.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 25 Die Eltern lieben nämlich ihre Kinder wie ein Stück von sich selbst und die Kinder hinwieder ihre Eltern als die, denen sie ihr Dasein verdanken.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 19 Die Eltern wissen aber besser, wer als Kind von ihnen abstammt, als die Kinder, daß sie von ihnen abstammen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 18 Und der Erzeuger steht dem Erzeugten näher, als das Werk seinem Urheber und das Gezeugte seinem Erzeuger steht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 38 Denn was von einem herkommt, gehört dem zu eigen, von dem es ist, wie jedem Menschen seine Zähne, seine Haare oder sonst was zu eigen gehören, dem Erzeugten aber gehört der Erzeug…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 46 Aber auch die Länge der Zeit begründet einen Unterschied, indem die Eltern ihre Kinder gleich von ihrer Geburt an lieben, diese aber jene erst im Verlauf der Zeit, wenn sie Versta…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 14 Daraus sieht man auch, warum die Mütter ihre Kinder mehr lieben als die Väter.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 664 47 Die Eltern lieben nun ihre Kinder gleichsam als sich selbst – denn die von ihnen abstammen, sind durch die Trennung so zu sagen ihr anderes Selbst –, und die Kinder ihre Eltern, a…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 664 24 Denn da sie mit ihnen ein und dasselbe sind, sind sie es auch unter sich, daher man sagt: dasselbe Blut, derselbe Stamm und dergleichen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 664 12 So sind sie denn, wenn auch in getrennten Personen, gewissermaßen dasselbe Wesen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 664 35 Zu ihrer Freundschaft hilft auch viel, daß sie zusammen aufwachsen und gleichaltrig sind; denn »gleich und gleich« heißt es, und gleiche Sitten machen treue Gefährten, daher auch …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 665 13 (1162a) Vettern und sonstige Verwandte sind von den Brüdern her mit einander verbunden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 665 11 Denn sie sind darum verwandt, weil sie letzthin denselben Ursprung haben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 665 18 Die einen stehen sich näher, die anderen ferner, je nachdem der gemeinsame Stammvater ihnen näher oder ferner steht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 666 22 Das Verhältnis der Kinder zu ihren Eltern ist, wie das der Menschen zu den Göttern, eine Freundschaft mit dem Guten und Überlegenen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 666 26 Denn die Eltern haben ihren Kindern die größten Wohltaten erwiesen: sie haben ihnen das Dasein geschenkt und sie ernährt und später für ihre Erziehung Sorge getragen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 666 32 Auch die Lust und der Nutzen ist in dieser Freundschaft um so größer als in der unter Fremden oder Nichtverwandten, je enger die Lebensgemeinschaft ist, die hier beide Teile mit e…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 667 22 In der brüderlichen Freundschaft finden sich alle Eigenschaften der hetärischen, besonders wenn die Brüder gleichmäßig brav und sich auch sonst ähnlich sind.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 667 45 Denn Brüder stehen sich besonders nahe und lieben sich von Geburt an; als Kinder derselben Eltern, mit einander aufgewachsen und nach denselben Grundsätzen erzogen, sind sie gleic…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 668 8 Analog liegt das Freundschaftsverhältnis unter den sonstigen Verwandten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 17 Zwischen Mann und Frau scheint von Natur aus ein Verhältnis der Freundschaft oder der Liebe zu bestehen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 32 Denn der Mensch ist von Natur noch mehr zur ehelichen als zur bürgerlichen Gemeinschaft bestimmt, da die Familie früher und notwendiger ist als der Staat und die Fortpflanzung all…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 33 Bei den übrigen Lebewesen nun beschränkt sich die Gemeinschaft und der Verkehr auf eben dieses letztere, die Menschen aber werden nicht blos durch die Fortpflanzung, sondern auch …
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 20 Die Aufgaben und Verrichtungen der beiden Geschlechter sind von vornherein geteilt und bei dem Manne andere als bei der Frau.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 18 Und so sind sie sich gegenseitig genug, indem jedes seine besonderen Gaben in den Dienst der Gemeinschaft stellt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 14 Darum ist in dem ehelichen Verhältnis auch das Nützliche und das Angenehme gleichermaßen anzutreffen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 33 Diese Annehmlichkeit kann aber auch in der Tugend ihren Grund haben, wenn die Gatten brav sind, da jeder Eheteil seine eigentümliche Tugend besitzt, und das kann für sie eine Quel…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 17 Ein weiteres Band zwischen den Ehegatten scheinen die Kinder zu bilden, daher kinderlose Ehen sich leicht lösen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 13 Denn die Kinder sind ein beiden gemeinsames Gut, und das Gemeinsame hält zusammen.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 33 Die Frage aber, wie der Mann mit der Frau und überhaupt der Freund mit dem Freunde zusammenleben muß, scheint nichts anderes zu bedeuten als die Frage nach der Beschaffenheit des …
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 16 Denn das Recht ist offenbar nicht dasselbe unter Freunden und unter Fremden oder Jugendgefährten oder Mitschülern.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 670 92 Da es, wie im Eingang gesagt worden, drei Arten der Freundschaft gibt, und in jeder die Freunde einander entweder gleich oder überlegen sind – denn es können ebensowohl gleich Gut…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 17 Daß aber Klagen und Vorwürfe entweder ausschließlich oder doch vorwiegend in der Interessenfreundschaft vorkommen, ist leicht verständlich.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 27 Diejenigen, die ihre Tugend zu Freunden gemacht hat, sind von dem Eifer beseelt, einander nur gutes zu erweisen; denn das ist der Tugend und der Liebe eigen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 12 Bei einem solchen Wetteifer aber sind Klagen und Zwiste gar nicht möglich.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 23 Niemand ist dem gram, der ihn liebt und ihm gutes tut, sondern wenn er vornehm gesinnt ist, vergilt er ihm mit gleicher Wohltat.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 28 Der aber mehr leistet, als er empfängt, wird doch dem Freunde keinen Vorwurf machen, wenn er selbst erlangt, was er begehrt; denn beide Teile streben nach dem Guten.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 14 Auch wo man um der Lust willen Freundschaft hält, werden nicht manche Klagen vorkommen.