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Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 11 4: Utrum homo ex caritate magis debeat diligere seipsum quam proximum.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 0 .
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 21 Gemeinhin hat man für die, die am meisten sich selbst lieben, nur Tadel und wirft ihnen den Fehler der Eigenliebe vor.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 32 Auch scheint der Schlechte alles um seiner selbst willen zu tun, und je nichtswürdiger er ist, desto mehr, und man klagt ihn an, daß er nichts tut, als was ihm Vorteil bringt.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 32 Der Rechtschaffene dagegen wird in seinem Tun durch das sittlich Schöne bestimmt, desto mehr, je edler er ist, so wie durch die Rücksicht auf den Freund, während er das eigene Int…
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 18 Zu diesen Gründen stimmt aber das Verhalten nicht, das die Menschen tatsächlich beobachten, und zwar mit Recht beobachten.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 34 (1168b) Man sagt wohl, den besten Freund müsse man am meisten lieben, aber der beste Freund ist doch derjenige, der, wenn er uns Gutes wünscht, es uns unseretwegen wünscht, auch w…
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 22 Das trifft aber am meisten im Verhältnis des Menschen zu sich selbst zu und dann auch alles andere, was die Freundschaft charakterisiert.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 18 Denn es ward schon bemerkt, daß aus dem Verhalten gegen sich selbst jede anderweitige Freundschaftsbetätigung erst abgeleitet wird.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 7 Hiermit stimmen auch alle Sprüchwörter überein, z.
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 18 B.: »eine Seele«, »unter Freunden ist alles gemeinsam«, »Gleichsein, Freundsein«, »das Knie ist einem näher als die Wade«.
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 12 Denn dieses alles gilt am meisten von dem Verhältnis zu sich selbst.
Sentence 23 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 17 Jeder ist sich selbst der beste Freund, und darum soll man auch sich selbst am meisten lieben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 18 Man mag mit Fug zweifeln, welcher von beiden Ansichten man folgen soll, da jede Gründe für sich hat.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 19 – Vielleicht daß man bei diesen und ähnlichen Raisonnements unterscheiden und angeben muß, wie weit und inwiefern sie richtig sind.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Die Sache läßt sich leicht ins Reine bringen, wenn wir den Begriff der Selbstliebe nehmen und uns fragen, was sich beide Seiten darunter denken.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Die eine Seite legt die Selbstliebe in tadelndem Sinne denen bei, die für sich selbst an Geld, Ehre und sinnlicher Lust zu viel beanspruchen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 32 Denn das sind die Dinge, nach denen der große Haufe begehrt, und um die er sich ereifert und bemüht, als wären sie die höchsten Güter, weshalb auch beständiger Streit um sie ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Die nun von den genannten Dingen nie genug haben können, sind willfährige Knechte ihrer sinnlichen Lüste und überhaupt ihrer Leidenschaften und des vernunftlosen Seelenteils.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 34 Das ist aber der Charakter der meisten Menschen, daher man auch die fragliche Bezeichnung von der großen Menge und ihrer Schlechtigkeit hergenommen hat; und so trifft denn die Sel…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 22 Daß das Volk bei denen von Selbstliebe zu reden pflegt, die in diesem Sinne auf sich bedacht sind, ist nicht zu verkennen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 50 Denn wenn jemand sich immer beeiferte, selbst mehr als alle anderen die Werke der Gerechtigkeit, der Mäßigkeit oder sonst einer Tugend zu üben, und wenn er überhaupt das sittlich …
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 14 Und doch kann man sagen, daß er diese Eigenschaft noch in höherem Grade besitzt.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 22 Beansprucht er doch für sich das Schönste und Beste, dient mit Willfährigkeit dem vornehmsten Teil seines Selbst und gehorcht ihm in allem.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 29 So wie nun das vornehmste Stück eines Staates oder sonst eines geordneten Ganzen am meisten der eigentliche Staat und das eigentliche Ganze ist, so ist es auch beim Menschen.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 23 Und so ist denn auch der am meisten ein Liebhaber seiner selbst, der diesem seinem vornehmsten Teile in Liebe ergeben und willfährig ist.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 23 Auch sprechen wir dem Menschen Selbstbeherrschung zu oder ab, jenachdem die Vernunft in ihm herrscht oder nicht, als wäre diese sein eigentliches Sein.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 20 Und ebenso (1169a) gilt das am meisten als von uns und freiwillig getan, was wir mit vernünftiger Überlegung getan haben.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Es ist also unverkennbar, daß dieses, die Vernunft, der Mensch ist, es wenigstens am meisten ist, und der tugendhafte Mann sie am meisten liebt.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 70 Daher ist er am meisten ein Liebhaber seiner selbst, freilich nach einer anderen Art als jener schimpflichen, von der die seine so verschieden ist wie das Leben nach der Vernunft …
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 26 Aus dieser Liebe entspringt denn auch jede opferfreudige Tat für andere und für die Allgemeinheit, da die Seele durch solche Taten an Tugend und Verdienst gewinnt.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 16 Diejenigen nun, die bemüht sind, sich in edeln Taten auszuzeichnen, finden Billigung und Lob bei jedermann.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 49 Würden aber alle um die Wette nach Sittlichkeit streben und bemüht sein, das Beste zu tun, so hätte nicht nur die Gesamtheit alles, was ihr not tut, sondern es wäre auch jeder ein…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 47 Daher soll der Gute die Selbstliebe besitzen, da es ihm selbst und anderen frommen wird, wenn er, von dieser Liebe getrieben, das sittlich Schöne vollbringt; der Schlechte aber so…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 24 Demnach besteht für den Schlechten ein Zwiespalt zwischen Pflicht und Handlung, bei dem Tugendhaften dagegen befindet sich die Handlung mit der Pflicht in Einklang.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 22 Denn die Vernunft begehrt in jedem Menschen was für sie das beste ist, die Vernunft aber ist es, der der Tugendhafte gehorcht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 27 Aber von dem braven Manne ist es auch wahr, daß er für seine Freunde und sein Vaterland vieles tut, und, wenn es sein muß, selbst dafür stirbt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 22 Er wird Vermögen und Würden und alle die viel umworbenen Güter hingeben, um sich dafür was gut und schön ist, zu gewinnen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 40 Er will lieber kurze Zeit die höchste Befriedigung genießen als lange Zeit nur eine mäßige; lieber ein Jahr voll schöner Taten verleben als viele Jahre, wie es sich eben trifft; l…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 26 Das ist wohl der Fall derer, die für das Vaterland oder die Freunde sterben; denn sie erwählen für sich selbst eine Sache von hoher sittlichen Schönheit.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 32 Auch Geld wird der rechtliche Mann opfern, damit seine Freunde dadurch mehr gewinnen; der Freund gewinnt dann Geld, er das sittlich Schöne, und so teilt er sich selbst das größere…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 31 Mit Ehren und Ämtern hat es dieselbe Bewandtnis: er wird dies alles dem Freunde zuwenden, weil es so für ihn selbst schön und ehrenvoll ist und ihn des Lobes würdig macht.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 19 So wird er denn mit Recht als ein trefflicher Mann erscheinen, da er das sittlich Schöne allem anderen vorzieht.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 27 Ja, auch Handlungen kann er dem Freunde überlassen, und es gibt Fälle, wo es schöner ist, den Freund zu einer Tat zu vermögen, als sie selbst auszuführen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 24 In allem Preiswürdigen zeigt sich also der brave Mann als den, der den größeren Teil des sittlich Schönen für sich (1169b) selber haben will.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 21 In diesem Sinne also soll man, wie gesagt, Selbstliebe haben, doch so wie der große Haufe darf man sie nicht haben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 708 10 Man zweifelt auch, ob der Glückliche Freunde bedarf oder nicht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 708 18 Man sagt, wer glücklich sei und sich selbst genüge, brauche keine Freunde, da er alle Güter schon besitze.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 708 29 Indem er sich selbst genug sei, bedürfe er nichts weiter, während doch der Freund, als ein zweites Selbst, einem das verschaffen solle, was man durch sich selbst nicht vermöge.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 708 6 Daher jener VersEuripides »Orest«, Vers 667.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 708 0 :
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 709 10 »Wer braucht wohl Freunde, wenn der Himmel hold ihm ist?« –
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 710 27 Aber es sieht wie eine Ungereimtheit aus, dem Glücklichen alle Güter zuzuteilen und ihm keine Freunde zu geben, die doch als das größte aller äußeren Güter erscheinen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 710 49 Und wenn es dem Freunde eher zukommt, gutes zu erweisen als zu empfangen, wenn ohne dieses Wohltun der Tugendhafte und die Tugend nicht denkbar sind, und es sittlich schöner ist, …
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 710 33 Darum wirft man auch die Frage auf, ob man Freunde mehr im Glück oder im Unglück bedarf, da einerseits der Unglückliche der Wohltäter bedürfe, andererseits die Glücklichen solcher…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 710 25 Es ist auch vielleicht ungereimt, den Glücklichen zu einem Einsiedler zu machen; niemand möchte allein stehen, wenn ihm auch alle Güter der Welt zugehören sollten.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 710 28 Denn der Mensch ist von Natur ein geselliges Wesen und auf das Zusammenleben angelegt; daher kommt dieses Zusammenleben dem Glücklichen zu, da er ja alle natürlichen Güter besitzt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 710 18 Es ist aber offenbar besser, mit befreundeten und trefflichen Menschen zu leben als mit fremden und gewöhnlichen Leuten.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 710 5 Mithin braucht der Glückliche Freunde.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 711 13 Was ist nun an jener ersten Meinung stichhaltiges, und inwiefern ist sie richtig?
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 711 16 Sie ist es wohl insofern, als die Menge diejenigen als Freund betrachtet, die einem Vorteil bringen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 711 17 Solche Freunde hat der Glückliche freilich nicht nötig, da es ihm an Hab und Gut nicht fehlt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 711 17 Auch der Lust wegen bedarf er der Freunde entweder gar nicht, oder doch nicht in besonderem Grade.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 711 18 Denn da sein Leben bereits genußreich ist, so bedarf dasselbe einer weiteren, von außen ihm zugebrachten Lust mitnichten.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 711 13 Er braucht also solche Freunde nicht, und so braucht er scheints überhaupt keine.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 7 Indessen möchte dieses doch nicht richtig sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 10 Wir haben eingangs erklärt, daß die Glückseligkeit eine Tätigkeit ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 18 Die Tätigkeit ist aber offenbar ein Geschehen, ein Vorgang; sie existiert nicht nach Weise eines bleibenden Dinges, z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 1 B.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 2 eines Besitztums.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 73 Wenn nun die Glückseligkeit in Leben und Tätigsein besteht, und die Tätigkeit des guten Menschen, wie eingangs bemerkt worden, an sich gut und genußbringend ist, wenn ferner einem…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 19 Denn beides, das Gute (1170a) und das Befreundete, birgt das in sich, was von Natur angenehm und genußreich ist.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 31 So wird denn der Glückliche solcher Freunde bedürfen, wenn anders er ein sittliches und ihm verwandtes Handeln gerne sieht, und ein solches Handeln in einem guten und befreundeten…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 11 Man meint ja auch, das Leben des Glücklichen müsse freudenreich sein.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 10 Nun ist aber für einen alleinstehenden Menschen das Leben schwer.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 22 Denn es ist nicht leicht, für sich allein beständig tätig zu sein, dagegen ist es mit anderen und für andere schon leichter.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 22 So wird demnach die an sich mit Lust verbundene Tätigkeit um so anhaltender werden, und so muß es beim glücklichen Menschen sein.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 34 Der rechtliche Mann hat als solcher an tugendhaften Handlungen Gefallen, an Handlungen dagegen, die aus Schlechtigkeit hervorgehen, hat er Mißfallen, ähnlich wie ein musikalisch G…
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 21 Auch gestaltet sich das Zusammenleben mit trefflichen Menschen zu einer Art Tugendschule, wie schon TheognisTheognis, berühmter griechischer Spruchdichter aus dem 6.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 1 Jahrhundert.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 29 Hier ist auf Vers 35 seiner Gnomen hingezielt: »Denn von Edlen lernst du Edles; den Schlechten gesellet Büssest auch das du noch ein, was an Vernunft du gehegt.« Übers.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 2 nach Lasson.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 11 Aus diesem Vers stehen auch einige Worte am Schlusse dieses Buches.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 7 Theognis wird 1179b 6 noch einmal citiert.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 1 Vgl.
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 3 auch V, Kap.
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 2 3, Anm.
Sentence 23 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 1 117.
Sentence 24 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 1 bemerkt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 20 Betrachtet man die Sache mehr vom naturphilosophischen Standpunkt, so erscheint ein tugendhafter Freund für einen Tugendhaften als von Natur begehrenswert.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 17 Wir haben gesagt, daß das von Natur Gute von selbst für den Tugendhaften gut und genußreich ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 21 Das Leben aber bestimmt man bei den Sinnenwesen als Vermögen der Wahrnehmung, beim Menschen als Vermögen der Wahrnehmung und des Denkens.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 27 Das Vermögen wird nun auf die Tätigkeit zurückgeführt, die das eigentlich Wertvolle und Maßgebende ist, und so muß denn als eigentliches Leben das Wahrnehmen oder Denken erscheine…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 48 Das Leben aber gehört zu dem an sich Guten und Genußreichen, sofern es bestimmt und umschrieben ist, und die Bestimmtheit zur Natur des Guten gehört – was aber von Natur gut ist, …
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 43 Man darf hier aber an kein lasterhaftes, verdorbenes oder mit Unlust verbundenes Leben denken; denn ein solches ist ebenso wie das, was ihm anhaftet, unbestimmt und unumschrieben,…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 205 Wenn nun das Leben an sich gut und angenehm ist – wie auch daraus hervorgeht, daß alle nach ihm begehren, und am meisten die Tugendhaften und Glücklichen, weil für sie das Leben a…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 27 Das Dasein aber erschien als begehrenswert wegen des Bewußtseins der eigenen Güte, das wir aus ihm schöpfen, ein Bewußtsein, das an sich eine Quelle der Lust ist.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 25 Mithin bedarf es auch eines Bewußtseins vom Dasein des Freundes, und ein solches wird vermittelt durch das Zusammenleben und den Austausch der Worte und Gedanken.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 22 In diesem Sinne ist ja doch das Zusammenleben bei Menschen zu verstehen, nicht wie beim lieben Vieh vom Weiden auf einer Trift.