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Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678 20 Denn abgesehen von der natürlichen Liebe und Freundschaft, ist es den Menschen angetan, eine Hilfe nicht von sich zu stoßen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678 22 Gleichzeitig kommt hier in betracht, daß vielleicht kein Vater sich von seinem Sohne trennt, wenn derselbe nicht ein ausgesucht lasterhafter Mensch ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678 17 Dem Schuldherrn dagegen steht es frei, den Schuldner aus der Pflicht zu entlassen, mithin auch dem Vater.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678 29 Denn wer schuldet, muß bezahlen, der Sohn aber kann mit allem, was er tut, die empfangenen Wohltaten nicht nach Würden vergelten, und so bleibt er immer in der Schuld.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678 25 Darum muß es auch als unstatthaft gelten, daß ein Sohn sich von seinem Vater lossagt, wohl aber darf ein Vater sich von seinem Sohne lossagen.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 31 bei der Ehre, die den Göttern zu erweisen ist und den Eltern; da kann niemand nach Würden vergelten, und wer ihnen gegenüber nur nach Kräften seine Schuldigkeit tut, gilt für rech…
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 1 B.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 11 Letzteres ist auch gar nicht in allen Verhältnissen möglich, wie z.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 10 Denn die Freundschaft verlangt nur das Mögliche, nicht das Gebührende.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 44 In dieser Weise müssen also auch die Beziehungen unter ungleichen Freunden geregelt werden, und wer aus der Freundschaft materielle Vorteile zieht oder durch sie in der Tugend und…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 15 Denn das Verhältnismäßige stellt den Ausgleich her und erhält die Freundschaft, wie wir gesagt haben.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 20 Wer darum bei dem Gelde zu kurz gekommen ist, wird durch Ehre entschädigt, und wer gern Geschenke nimmt, erhält Geld.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 26 Es geht nämlich nicht an, daß einer vom Gemeinwesen Geldvorteil und Ehre zugleich erhält, und ebenso erträgt es niemand, in allen Stücken zu kurz zu kommen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 21 Denn was das Gemeinwesen gewähren kann, wird dem zuteil, der um das Gemeinwesen sich verdient macht, das aber ist die Ehre.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 20 Daß dem so ist, zeigt sich auch im staatlichen Leben: wer der Gemeinschaft nichts gutes leistet, genießt auch keine Ehre.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 19 Denn der Lohn der Tugend und Wohltat ist die Ehre; was aber der Bedürftigkeit Hülfe bringt, ist der Gewinn.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 45 (1163b) Hier kann man nun den Anspruch beider Teile für begründet ansehen und sagen, daß jeder auf Grund des Freundschaftsverhältnisses dem anderen mehr leisten muß; aber der Gege…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 22 Denn, so sagt man, was nützt es, einem trefflichen oder einflußreichen Mann befreundet zu sein, wenn man keinen Vorteil davon haben soll?
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 25 Der Bedürftige dagegen und der minder Gute und Tüchtige nimmt die Sache umgekehrt: er denkt, ein guter Freund sei verpflichtet, dem bedürftigen Freunde zu helfen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 26 Nämlich man stellt sich vor, es müsse in der Freundschaft zugehen wie bei einem gemeinschaftlichen Handel, wo auf den größeren Einsatz auch der größere Gewinn trifft.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 39 Wer nichts leiste, so heißt es, dürfe auch nicht das gleiche haben; es sei ein Ehrendienst, wie man ihn wohl dem Staate leistet, aber kein Freundesverhältnis, wenn die Beweise der…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 24 Der Bessere meint, ihm gebühre es, mehr zu erhalten, da dem Guten und Tüchtigen mehr zugeteilt werde; dasselbe meint der, der mehr Nutzen gewährt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 15 Jeder verlangt da, mehr zu bekommen, und wenn das geschieht, löst sich die Freundschaft auf.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 11 Zu Differenzen kommt es auch in den auf Überlegenheit beruhenden Freundschaften.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 675 12 Denn bei der Tugend und Sittlichkeit liegt das Entscheidende in der Absicht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 675 19 Bei Freundschaften, die auf der Tugend beruhen, gibt es keine Klagen und gilt als Maßstab die Absicht des Gebers.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 33 Die Hülfe ist also so groß geworden als der Nutzen des Empfängers, und so hat er dem Geber soviel zu vergelten, als er Hülfe erfahren, oder auch mehr, da dies sittlich schöner ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 21 Er ist ja der Bedürftige und der andere hilft seinem Bedürfnisse in der Meinung ab, daß er gleiches dafür empfangen werde.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 23 Sollte nun, da es sich um eine Interessenfreundschaft handelt, nicht der Nutzen, den die Leistung für den Empfänger hatte, der richtige Maßstab sein?
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 23 Die Geber aber wollen umgekehrt das höchste ihnen mögliche geleistet haben, was kein anderer gekonnt hätte, und das in Gefahren und gefährlichen Bedrängnissen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 28 Denn die Empfänger verkleinern die Sache und wollen nur solches erhalten haben, was für die Geber ein kleines war, und was man auch von anderen hätte haben können.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 33 Hier entsteht der Zweifel, ob man die Gegenleistung nach dem Nutzen, den die Leistung für den Empfänger hatte, bemessen und einrichten soll, oder nach dem Werte, den die Leistung …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673 26 Von Anfang an aber möge man wohl zusehen, von wem und unter welchen Bedingungen man eine Wohltat empfängt, damit man sie hiernach entweder annehme oder ablehne.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673 17 Das Ergebnis ist also: wenn man dazu im stande ist, so muß man die empfangene Leistung erwidern.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673 31 Ja, man wird gut tun, gerade heraus zu sagen, man wolle Vergeltung leisten, wenn man könne; wenn man es aber nicht kann, so wird selbst der andere Teil es nicht verlangen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673 58 Man tue also lieber, als habe man sich von vornherein in dem anderen geirrt und Wohltat angenommen, wo es nicht am Platze war, nämlich nicht von einem Freunde und nicht von einem,…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673 26 Wer also kann, muß nach dem Werte des Empfangenen vergelten, und zwar freiwillig, weil man niemanden zumuten darf, einem wider Willen Freund und Wohltäter zu sein.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 22 Sittlich schön aber ist es, gutes zu tun, (1163a) nicht um gutes dafür zu empfangen, nützlich aber, sich gutes antun zu lassen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 86 Die ethische Freundschaft dagegen wird nicht auf ausdrückliche Bedingungen gestellt, vielmehr gibt sich in ihr jede Leistung, sei es eine Schenkung oder sonst was, als eine Bekund…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 24 Daher gibt es mancherorts in solchen Dingen kein Rechtsverfahren, indem man meint, daß diejenigen, die auf Treu und Glauben Verbindungen eingehen, sich vertragen müssen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 25 Hier ist die Verpflichtung deutlich und dem Streit entzogen, und die Freundschaft kommt nur so weit in betracht, daß sie einen Aufschub der Leistung gestattet.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 41 Die legale Freundschaft ist die auf ausdrückliche Bedingungen eingegangene, teils die ganz gemeine, wo Leistung und Gegenleistung Zug um Zug erfolgt, teils die von vornehmerer For…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 17 Die Klagen kommen nun meistens daher, daß Leistung und Gegenleistung nicht beiderseits im Sinne derselben Freundschaft erfolgt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 26 Man darf aber annehmen, daß, wie es ein doppeltes Recht gibt, ein ungeschriebenes und ein gesetzliches, so auch die Interessenfreundschaft teils ethischer teils legaler Natur ist.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 51 Denn da hier der Vorteil die Leute zusammenführt, so begehren sie immer mehr und meinen weniger zu bekommen, als ihnen gebührt, und schimpfen, daß ihnen nicht soviel zugestanden w…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 12 Dagegen kommt es in der Interessenfreundschaft naturgemäß oft zu Klagen und Vorwürfen.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 31 Es wäre doch auch lächerlich, wenn jemand einem anderen einen Vorwurf darüber machen wollte, daß ihm sein Umgang keine Unterhaltung gewähre, da es ihm ja freisteht, den Verkehr mi…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 15 Denn beide Freunde erreichen zugleich was sie begehren, wenn ihnen der gegenseitige Verkehr Freude macht.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 14 Auch wo man um der Lust willen Freundschaft hält, werden nicht manche Klagen vorkommen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 28 Der aber mehr leistet, als er empfängt, wird doch dem Freunde keinen Vorwurf machen, wenn er selbst erlangt, was er begehrt; denn beide Teile streben nach dem Guten.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 23 Niemand ist dem gram, der ihn liebt und ihm gutes tut, sondern wenn er vornehm gesinnt ist, vergilt er ihm mit gleicher Wohltat.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 12 Bei einem solchen Wetteifer aber sind Klagen und Zwiste gar nicht möglich.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 27 Diejenigen, die ihre Tugend zu Freunden gemacht hat, sind von dem Eifer beseelt, einander nur gutes zu erweisen; denn das ist der Tugend und der Liebe eigen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 17 Daß aber Klagen und Vorwürfe entweder ausschließlich oder doch vorwiegend in der Interessenfreundschaft vorkommen, ist leicht verständlich.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 670 92 Da es, wie im Eingang gesagt worden, drei Arten der Freundschaft gibt, und in jeder die Freunde einander entweder gleich oder überlegen sind – denn es können ebensowohl gleich Gut…
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 16 Denn das Recht ist offenbar nicht dasselbe unter Freunden und unter Fremden oder Jugendgefährten oder Mitschülern.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 33 Die Frage aber, wie der Mann mit der Frau und überhaupt der Freund mit dem Freunde zusammenleben muß, scheint nichts anderes zu bedeuten als die Frage nach der Beschaffenheit des …
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 13 Denn die Kinder sind ein beiden gemeinsames Gut, und das Gemeinsame hält zusammen.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 17 Ein weiteres Band zwischen den Ehegatten scheinen die Kinder zu bilden, daher kinderlose Ehen sich leicht lösen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 33 Diese Annehmlichkeit kann aber auch in der Tugend ihren Grund haben, wenn die Gatten brav sind, da jeder Eheteil seine eigentümliche Tugend besitzt, und das kann für sie eine Quel…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 14 Darum ist in dem ehelichen Verhältnis auch das Nützliche und das Angenehme gleichermaßen anzutreffen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 18 Und so sind sie sich gegenseitig genug, indem jedes seine besonderen Gaben in den Dienst der Gemeinschaft stellt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 20 Die Aufgaben und Verrichtungen der beiden Geschlechter sind von vornherein geteilt und bei dem Manne andere als bei der Frau.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 33 Bei den übrigen Lebewesen nun beschränkt sich die Gemeinschaft und der Verkehr auf eben dieses letztere, die Menschen aber werden nicht blos durch die Fortpflanzung, sondern auch …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 32 Denn der Mensch ist von Natur noch mehr zur ehelichen als zur bürgerlichen Gemeinschaft bestimmt, da die Familie früher und notwendiger ist als der Staat und die Fortpflanzung all…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 17 Zwischen Mann und Frau scheint von Natur aus ein Verhältnis der Freundschaft oder der Liebe zu bestehen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 668 8 Analog liegt das Freundschaftsverhältnis unter den sonstigen Verwandten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 667 45 Denn Brüder stehen sich besonders nahe und lieben sich von Geburt an; als Kinder derselben Eltern, mit einander aufgewachsen und nach denselben Grundsätzen erzogen, sind sie gleic…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 667 22 In der brüderlichen Freundschaft finden sich alle Eigenschaften der hetärischen, besonders wenn die Brüder gleichmäßig brav und sich auch sonst ähnlich sind.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 666 32 Auch die Lust und der Nutzen ist in dieser Freundschaft um so größer als in der unter Fremden oder Nichtverwandten, je enger die Lebensgemeinschaft ist, die hier beide Teile mit e…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 666 26 Denn die Eltern haben ihren Kindern die größten Wohltaten erwiesen: sie haben ihnen das Dasein geschenkt und sie ernährt und später für ihre Erziehung Sorge getragen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 666 22 Das Verhältnis der Kinder zu ihren Eltern ist, wie das der Menschen zu den Göttern, eine Freundschaft mit dem Guten und Überlegenen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 665 18 Die einen stehen sich näher, die anderen ferner, je nachdem der gemeinsame Stammvater ihnen näher oder ferner steht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 665 11 Denn sie sind darum verwandt, weil sie letzthin denselben Ursprung haben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 665 13 (1162a) Vettern und sonstige Verwandte sind von den Brüdern her mit einander verbunden.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 664 35 Zu ihrer Freundschaft hilft auch viel, daß sie zusammen aufwachsen und gleichaltrig sind; denn »gleich und gleich« heißt es, und gleiche Sitten machen treue Gefährten, daher auch …
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 664 12 So sind sie denn, wenn auch in getrennten Personen, gewissermaßen dasselbe Wesen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 664 24 Denn da sie mit ihnen ein und dasselbe sind, sind sie es auch unter sich, daher man sagt: dasselbe Blut, derselbe Stamm und dergleichen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 664 47 Die Eltern lieben nun ihre Kinder gleichsam als sich selbst – denn die von ihnen abstammen, sind durch die Trennung so zu sagen ihr anderes Selbst –, und die Kinder ihre Eltern, a…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 14 Daraus sieht man auch, warum die Mütter ihre Kinder mehr lieben als die Väter.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 46 Aber auch die Länge der Zeit begründet einen Unterschied, indem die Eltern ihre Kinder gleich von ihrer Geburt an lieben, diese aber jene erst im Verlauf der Zeit, wenn sie Versta…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 38 Denn was von einem herkommt, gehört dem zu eigen, von dem es ist, wie jedem Menschen seine Zähne, seine Haare oder sonst was zu eigen gehören, dem Erzeugten aber gehört der Erzeug…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 18 Und der Erzeuger steht dem Erzeugten näher, als das Werk seinem Urheber und das Gezeugte seinem Erzeuger steht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 19 Die Eltern wissen aber besser, wer als Kind von ihnen abstammt, als die Kinder, daß sie von ihnen abstammen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 25 Die Eltern lieben nämlich ihre Kinder wie ein Stück von sich selbst und die Kinder hinwieder ihre Eltern als die, denen sie ihr Dasein verdanken.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 21 Auch die verwandtschaftliche Freundschaft hat offenbar wieder viele Arten, doch hängt sie ihrem ganzen Umfange nach von der väterlichen Freundschaft ab.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 9 Dahin kann man auch das Verhältnis unter Gastfreunden rechnen.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 13 mehr das Gepräge äußerer Vereinigung, da sie gleichsam auf Vertrag zu beruhen scheint.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 1 w.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 1 s.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 9 Dagegen trägt die Freundschaft unter Mitbürgern, Stammesgenossen, Reisegefährten u.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 13 die Freundschaft unter solchen, die mit einander aufgewachsen sind, als besondere Arten abscheiden.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 1 h.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 10 Dabei lassen sich die verwandtschaftliche Freundschaft und die hetärische, d.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 8 Jede Freundschaft beruht also, wie gesagt, auf Gemeinschaft.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 10 Denn wo man sich gleich steht, hat man vieles gemeinsam.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 20 Auch in der Tyrannis ist also Freundschaft und Recht nur wenig zu finden, in der Demokratie aber noch am meisten.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 36 Denn jeder Mensch, kann man sagen, steht im Rechtsverhältnis zu jedem Menschen, der Gesetz und Vertrag mit ihm gemeinsam haben kann, und damit ist auch die Möglichkeit eines Freun…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 17 Sofern er also Sklave ist, ist keine Freundschaft mit ihm möglich, wohl aber sofern er Mensch ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 17 Denn hier fehlt jedes Gemeinsame: der Sklave ist ein beseeltes Werkzeug, wie das Werkzeug ein unbeseelter Sklave.