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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661
|
17 |
Aber auch nicht zu einem Pferd oder Ochs, oder zu einem Sklaven, insofern als er Sklave ist. |
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Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661
|
28 |
Denn all dies ist zwar Gegenstand der Fürsorge für den, der es zu seinem Dienste verwendet, aber ein Freundschaftsverhältnis gibt es zum Leblosen so wenig wie ein Rechtsverhältnis. |
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Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661
|
75 |
In den Auswüchsen oder Ausartungen dieser Staatsformen aber findet sich wie nur wenig Recht und Gerechtigkeit, so auch nur wenig Freundschaft, am wenigsten in der ärgsten, der Tyr… |
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Sentence 16
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
|
27 |
Denn die Bürger eines Verfassungsstaates beanspruchen gleiches Recht und gleichen Wert; somit ist die Herrschaft gleichmäßig unter sie verteilt, und danach gestaltet sich denn auc… |
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Sentence 15
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
|
14 |
Mit ihr kann daher die Freundschaft verglichen werden, der man in der Timokratie begegnet. |
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Sentence 14
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
|
21 |
Denn sie sind einander gleich an Stellung und Alter, und die so sind, stimmen auch meistens in Gemütsanlage und Charakter überein. |
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Sentence 13
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
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3 |
gemeinsam erzogenen Genossen. |
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Sentence 12
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
|
1 |
h. |
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Sentence 11
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
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10 |
Die Freundschaft zwischen Brüdern aber gleicht der zwischen Hetären, d. |
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Sentence 10
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
|
27 |
Sie richtet sich nach den Vorzügen jedes Teils und gesteht dem Besseren das größere Gut zu, und doch jedem das Gebührende; und gleiches gilt von dem Rechte. |
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Sentence 9
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
|
15 |
Die Freundschaft ferner des Mannes mit der Frau ist dieselbe wie die in der Aristokratie. |
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Sentence 8
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
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25 |
Und deshalb ist auch das Recht unter solchen Freunden nicht dasselbe, sondern es bestimmt sich nach Verhältnis und Würdigkeit, weil gleiches von der Freundschaft gilt. |
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Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
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11 |
Diese Freundschaften beruhen auf Überlegenheit, daher werden auch die Eltern geehrt. |
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Sentence 6
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
|
36 |
Das gleiche Verdienst schreibt man den Vorfahren zu, und es ist die Natur selbst, die dem Vater die Herrschaft über die Kinder, den Vorfahren die über die Nachkommen und dem König… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
|
17 |
Denn dem Vater danken die Kinder das Dasein, das als das größte gilt, die Ernährung und Erziehung. |
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Sentence 4
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
|
20 |
Dieser Art ist auch die väterliche Freundschaft, nur daß sie sich von der königlichen durch die Größe der Wohltaten unterscheidet. |
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Sentence 3
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Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
|
11 |
Darum hat auch Homer den Agamemnon einen Hirten der Völker genannt. |
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Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
|
27 |
Der König ist der Wohltäter seiner Untertanen, wenn anders er in edler Gesinnung für sie sorgt, daß es ihnen wohl ergehe, wie ein Hirt für seine Schafe. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660
|
25 |
Gemäß einer jeden Staatsverfassung gibt es nun eine entsprechende Freundschaft, weil auch ein Recht; beim Könige gegenüber seinen Untertanen jene, die auf überwiegendem Wohltun be… |
|
Sentence 14
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
29 |
Die Demokratie findet sich vorzüglich in den Häusern, wo der Herr fehlt – denn da sind alle gleich –, und wo das Oberhaupt schwach ist und jeder tut, was ihm gefällt. |
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Sentence 13
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
35 |
Der timokratischen Verfassung gleicht das Verhältnis unter Brüdern: sie sind einander gleichberechtigt, außer insoweit sie im Alter verschieden sind; ist daher der Abstand im Alte… |
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Sentence 12
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
17 |
Da entscheidet denn nicht die Tugend über die Gewalt, sondern Reichtum und Macht, wie in den Oligarchien. |
|
Sentence 11
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
10 |
Zuweilen (1161a) aber, wenn die Frauen Erbtöchter sind, herrschen sie. |
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Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
27 |
Will der Mann aber in allem gebieten, so verkehrt er das naturgemäße Verhältnis in Oligarchie, weil er das wider Gebühr tut, nicht insofern er der Bessere ist. |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
24 |
Denn der Mann herrscht gebührender Weise, und zwar auf dem dem Manne zustehenden Gebiete, und überläßt dagegen der Frau was sich für diese schickt. |
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Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
9 |
Das Verhältnis von Mann und Frau erscheint als aristokratisch. |
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Sentence 7
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Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
13 |
Denn die Herrschaft muß je nach den Personen, die ihr unterstehen, verschieden sein. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
11 |
Hier freilich erscheint die Gewaltherrschaft richtig, die persische aber ist verkehrt. |
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Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
19 |
Ebenfalls tyrannisch ist das Verhältnis des Herrn zu seinen Sklaven, indem bei diesem der Vorteil des Herrn maßgebend ist. |
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Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
20 |
Bei den Persern dagegen ist die Herrschaft des Vaters tyrannisch, da bei ihnen der Vater seine Söhne als Sklaven behandelt. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
8 |
Das Königtum will ja eine väterliche Herrschaft sein. |
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Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
27 |
Das Gemeinschaftsverhältnis des Vaters zu seinen Söhnen hat die Form des Königtums, da dem Vater seine Kinder am Herzen liegen, daher auch Homer den Zeus Vater nennt. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659
|
13 |
Zu diesen Staatsformen lassen sich nun im Familienleben Gegenstücke und gleichsam Beispiele nachweisen. |
|
Sentence 7
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Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658
|
33 |
Das ist also meistens die Weise, in der die Staatsformen wechseln, weil so der Übergang von der einen Form in die andere mit den geringsten Änderungen verknüpft ist und am leichte… |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658
|
18 |
Die Demokratie ist am wenigsten schlecht, weil sie sich nur wenig von der richtigen Staatsform der Timokratie entfernt. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658
|
22 |
Auch die Timokratie nämlich überträgt die Herrschaft an die Menge und alle, die die Bedingung des Zensus erfüllen, hält sie als gleich. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658
|
13 |
Die Timokratie endlich geht in die Demokratie über; denn diese beiden grenzen aneinander. |
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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658
|
12 |
Da regieren also Wenige und Schlechte an stelle der Tugendhaftesten und Tüchtigsten. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658
|
44 |
Die Aristokratie aber geht in Oligarchie über durch die Schlechtigkeit der Machthaber, die die Güter des Staats wider Verdienst verteilen, alles oder das meiste davon für sich beh… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658
|
22 |
Das Königtum geht in Tyrannis über, insofern diese eine Entartung der Monarchie, der Alleinherrschaft, ist und ein nichtswürdiger König zum Tyrannen wird. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657
|
25 |
Auch ist es bei ihr so recht augenscheinlich, daß sie die schlechteste Staatsform ist; das aber ist das Schlechteste, was das Gegenteil vom Besten ist. |
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Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657
|
7 |
Denn der Tyrann verfolgt seinen eigenen Vorteil. |
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Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657
|
7 |
Die Tyrannis ist das Gegenteil vom Königtum. |
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Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657
|
15 |
Wäre er nicht so ausgestattet, so wäre er nur ein durch das Loos gewählter König. |
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Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657
|
15 |
So ausgestattet bedarf er niemandes und sucht, nicht was ihm, sondern was den Untertanen frommt. |
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Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657
|
18 |
Denn König kann nur sein wer sich selbst genügt und durch den Besitz aller Güter die anderen überragt. |
|
Sentence 4
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Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657
|
15 |
Der Tyrann ist auf seinen eigenen Vorteil bedacht, der König auf das Wohl seiner Untertanen. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657
|
9 |
Beide sind Alleinherrschaften, aber sehr stark von einander verschieden. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657
|
10 |
Die Ausartung des Königtums ist die (1160b) Tyrannis, die Gewaltherrschaft. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657
|
11 |
Von diesen ist die beste das Königtum, die schlechteste die Timokratie. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 656
|
31 |
Die Staatsformen sind das Königtum, die Aristokratie und drittens die auf dem Zensus beruhende Verfassung, die man eigentlich als Timokratie bezeichnen sollte, die aber meistens V… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 656
|
17 |
Der Staat aber hat drei Arten oder Formen, und es gibt ebensoviele Ausartungen, gleichsam Verderbnisse dieser Formen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 655
|
12 |
Nach ihnen aber müssen sich je und je die entsprechenden Freundschaften richten. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 655
|
12 |
So sieht man denn, daß alle Gemeinschaften Teile der staatlichen Gemeinschaft sind. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654
|
30 |
Man scheint nämlich die alten Opfer und Festversammlungen als eine Art Erstlingsfeier auf die Zeit nach dem Einbringen der Früchte verlegt zu haben, weil man da am meisten Muße ha… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654
|
28 |
Man bringt da Opfer dar, findet sich im Anschluß daran freundschaftlich zusammen und weiß so gleichzeitig die Götter zu ehren und sich selbst eine angenehme Erholung zu verschaffe… |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654
|
7 |
Die Parenthese soll das etwa Ausgefallene geben.] |
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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654
|
42 |
Denn diese zielt nicht auf den Nutzen des Augenblicks ab, sondern umfaßt das gesamte Leben (die Zwecke der anderen Verbände aber ordnen sich insgesamt dem Staatszwecke unter, und … |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654
|
15 |
Von allen diesen Verbindungen kann man aber sagen, daß sie unter der staatlichen Gemeinschaft stehen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654
|
22 |
Einige Gemeinschaften scheinen des Vergnügens halber zu bestehen; so die Kult- und Gastmahlsverbände, die der Opfer und der Geselligkeit wegen da sind. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653
|
58 |
Die anderen Gemeinschaften nun verfolgen je einen besonderen oder partikulären Vorteil, so die Schiffahrtsgenossen den aus der Seefahrt erwachsenden Gewinn, Gelderwerb und derglei… |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653
|
18 |
Denn der Nutzen ist das Ziel der Gesetzgeber, und als Recht bezeichnet man was dem gemeinen Wesen frommt. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653
|
21 |
Der Nutzen scheint es aber auch zu sein, der die staatliche Gemeinschaft ursprünglich ins Leben gerufen hat und sie seitdem erhält. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653
|
22 |
Denn man vereinigt sich in ihnen um eines bestimmten Nutzens willen, und um sich etwas zu verschaffen, was man zum Leben bedarf. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653
|
10 |
Alle Gemeinschaften haben aber Ähnlichkeit mit Teilen der staatlichen Gemeinschaft. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652
|
32 |
Daß das Recht in dieser Weise zugleich mit der Freundschaft wächst, liegt in der Natur der Sache, da beide es mit denselben Personen zu tun haben und sich sachlich gleich weit ers… |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652
|
61 |
Folgerichtig ist auch das Unrecht gegen jede dieser Klassen von Personen ein anderes und wird um so größer, je näher einem die Freunde sind, gegen die es sich richtet; so ist es e… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652
|
35 |
Das Recht der Eltern gegenüber den Kindern ist ein anderes als das Recht unter Brüdern, das Recht unter engverbundenen Gefährten ein anderes als das unter Mitbürgern, und ähnlich … |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652
|
10 |
So ist auch (1160a) das Recht nicht überall das Gleiche. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652
|
33 |
Unter Brüdern und solchen, die sich wie Brüder sind, ist alles, unter anderen sind nur bestimmte Dinge gemeinsam, teils ihrer mehr teils weniger, wie ja auch die Freundschaften te… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651
|
16 |
Darum ist das Sprüchwort ein wahres Wort: »Freundesgut, gemeinsam Gut«; denn die Freundschaft besteht in Gemeinschaft. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651
|
16 |
So weit man in Gemeinschaft steht, so weit gibt es eine Freundschaft, weil auch ein Recht. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651
|
20 |
Reden sich doch die Gefährten einer Seereise, die Kriegsgenossen und gleicherweise wer in sonst einer Gemeinschaft steht, als Freunde an. |
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Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651
|
15 |
Denn in jeder Gemeinschaft scheint es, wie ein Recht, so auch eine Freundschaft zu geben. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651
|
26 |
Man darf aber, wie wir schon eingangs bemerkt haben, wohl annehmen, daß die Freundschaft es mit denselben Dingen und Personen zu tun hat wie das Recht. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650
|
16 |
Doch wollen wir uns hierauf nicht weiter einlassen, da es weniger in den gegenwärtigen Zusammenhang gehört. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650
|
25 |
So ist es dem Trockenen nicht gut, wenn es naß wird, sondern wenn es den Zustand der Mitte gewinnt, ähnlich dem Warmen und so weiter. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650
|
24 |
Vielleicht strebt aber auch Entgegengesetztes nicht an sich nach Entgegengesetztem, sondern mitfolgend, und geht das Verlangen eigentlich nach dem Mittleren; denn dieses ist gut. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650
|
22 |
Das kann man ja vielleicht verlangen, wenn man gleich liebenswert ist; hat man aber nichts derartiges an sich, so ist es lächerlich. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650
|
17 |
Daher machen sich auch die Liebhaber mitunter lächerlich, wenn sie so geliebt sein wollen, wie sie lieben. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650
|
15 |
Man kann dahin auch den Liebhaber und den Liebling, den Schönen und den Häßlichen zählen. |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650
|
14 |
Denn jeder begehrt nach dem, was ihm mangelt, und gibt dafür anderes als Gegengabe. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650
|
30 |
Unter Personen von entgegengesetzten Verhältnissen und Eigenschaften scheint besonders die auf dem Nutzen beruhende Freundschaft vorzukommen, wie die Freundschaft zwischen dem Rei… |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649
|
22 |
Länger dauert die Freundschaft derer, die einander nützlich oder angenehm sind, so lange nämlich, als sie sich gegenseitig Vergnügen oder Vorteile gewähren. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649
|
32 |
Die Lasterhaften haben keine Beständigkeit, da sie nicht einmal sich selbst gleich bleiben, doch werden sie auf kurze Zeit Freunde unter sich, da der eine an der Schlechtigkeit de… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649
|
16 |
Ist es doch den Tugendhaften eigen, weder selbst zu fehlen, noch es ihren Freunden zu gestatten. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649
|
38 |
Da nämlich die Tugendhaften an sich beständig sind, bleiben sie es auch gegen einander und bedürfen so wenig des Schlechten, als sie dazu helfen, ja, sie würden, wenn überhaupt un… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649
|
12 |
Gleichheit und Übereinstimmung ist aber Freundschaft, besonders die Übereinstimmung in der Tugend. |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649
|
18 |
So kann es noch am ehesten geschehen, daß Ungleiche Freunde sind, weil so unter ihnen Gleichheit hergestellt wird. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649
|
43 |
Da aber die Freundschaft mehr im Lieben liegt und diejenigen Lob ernten, die ihre Freunde lieben, so erscheint als die Tugend der Freunde das Lieben, daher die, bei denen das nach… |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 648
|
58 |
Manche Mütter lassen ihre Kinder von anderen ernähren und schenken ihnen bewußte Liebe, verlangen aber keine Gegenliebe, wenn beides zusammen nicht sein kann, sondern halten sich … |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 648
|
10 |
Das zeigen die Mütter, deren Freude es ist, zu lieben. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 648
|
9 |
Sie liegt aber mehr im Lieben als im Geliebtwerden. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647
|
37 |
Dagegen an der Liebe, die man erfährt, erfreut man sich um ihrer selbst willen, und so sieht man denn, daß sie besser ist als die Ehre, die man empfängt, und daß die Freundschaft … |
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Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647
|
44 |
Diejenigen hinwieder, die nach der Ehre von Seiten tugendhafter und urteilsfähiger Personen verlangen, haben dabei den Wunsch, in ihrer eigenen Meinung von sich bestärkt zu werden… |
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Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647
|
40 |
In der Regel freut man sich an der Ehre, die man von Hochgestellten empfängt, aus Hoffnung, da man meint, man werde, wenn man etwas bedarf, es von ihnen erlangen, und so erfreut e… |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647
|
12 |
Doch scheint man die Ehre nicht an sich, sondern mitfolgend zu begehren. |
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Sentence 3
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Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647
|
19 |
Das Geliebtwerden scheint aber dem Geehrtwerden verwandt zu sein, und das letztere ist es ja, wonach die meisten trachten. |
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Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647
|
29 |
Denn der Schmeichler ist ein Freund, der einem untergeordnet ist oder sich so stellt, als ob er es wäre, und als ob er uns mehr liebte als wir ihn. |
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Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647
|
19 |
In der Regel, scheints, will man aus Ehrgeiz mehr geliebt sein als lieben und ist daher der Schmeichelei zugänglich. |