|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 437
|
16 |
So mag denn von der Gerechtigkeit und den anderen sittlichen Tugenden in dieser Weise gehandelt sein. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 436
|
21 |
Wie es sonach ein Recht zwischen Herrscher und Untertan gibt, so soll es auch ein Recht zwischen den verschiedenen Seelenteilen geben. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 436
|
26 |
, es gebe auch eine Ungerechtigkeit gegen sich selbst, weil es nämlich durch die Macht der Affekte geschehen kann, daß man etwas gegen das eigene Begehren erleidet. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 436
|
24 |
Im Hinblick hierauf meint man alsoPlato meinte, man tue sich selbst Unrecht, wenn man aus böser Lust oder Zorn tue was die Vernunft verbietet. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 436
|
15 |
Nach diesen Verhältnissen nämlich bemißt sich der Abstand zwischen dem vernünftigen und dem unvernünftigen Seelenteil. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 436
|
57 |
Im übertragenen Sinne aber und im Sinne einer gewissen Ähnlichkeit gibt es allerdings ein Recht nicht der Person gegen sich selbst, aber doch des einen Teils von ihr gegen die and… |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 435
|
0 |
. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 435
|
47 |
Für sie ist eine Lungenentzündung ein schlimmerer Fall als eine Verstauchung, gleichwohl kann es mitfolgend auch einmal umgekehrt kommen, wenn der Verstauchte durch seinen Fall in… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 435
|
7 |
Darum aber bekümmert sich die Wissenschaft nicht. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 435
|
18 |
Also an (1138b) sich ist Unrechtleiden weniger schlimm, mitfolgend aber kann es gar wohl das größere Übel sein. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 435
|
39 |
Denn Unrechttun führt Schlechtigkeit mit sich und ist tadelnswert, und jene Schlechtigkeit ist entweder die vollendete und schlechthinnige oder steht ihr doch nahe – denn nicht al… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 435
|
41 |
Denn bei dem einen hat man weniger als die Mitte, bei dem anderen mehr; die Mitte aber ist dem ähnlich, was in der Heilkunst die Gesundheit, in der Gymnastik die gute Leibesbescha… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 435
|
13 |
Es leuchtet auch ein, daß zwar beides, Unrechtleiden und Unrechttun, vom Bösen ist. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 434
|
28 |
Die vollständigste Lösung der Frage wegen der Möglichkeit sich selbst Unrecht zu tun, ergibt sich immer vom Gesichtspunkte der früheren Bestimmung, nach der niemand freiwillig Unr… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 433
|
35 |
Überdies tut niemand Unrecht, ohne eine einzelne ungerechte Handlung zu begehen; nun kann aber niemand mit seiner eigenen Frau die Ehe brechen oder in sein eigenes Haus einen Einb… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 432
|
6 |
Ferner könnte man freiwillig Unrecht leiden. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 431
|
14 |
Um aber sich selbst Unrecht zu tun, müßte man etwas zugleich leiden und tun. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 431
|
18 |
Denn wer ein Unrecht erlitten hat und dem anderen dafür dasselbe wieder antut, scheint kein Unrecht zu tun. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 431
|
12 |
Ferner (ist das Unrechttun) freiwillig und vorsätzlich und früher (als das Unrechtleiden). |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 430
|
24 |
Denn sonst könnte einem etwas gleichzeitig entzogen worden und zugefallen sein, was unmöglich ist: Recht und Unrecht setzt immer ein Verhältnis von mehreren voraus. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 429
|
31 |
Ein solcher Ungerechter ist ungefähr in der Weise schlecht wie der Feige, also nicht als haftete ihm die ganze Schlechtigkeit an, und demnach tut er auch nicht in diesem Sinne Unr… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 429
|
39 |
Es kann aber auch wer nur Unrecht tut und nicht ganz schlecht ist, in dem, worin er ungerecht ist, sich nicht selbst Unrecht tun – dieses (Ungerechtigkeit nach einer bestimmten Se… |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 428
|
23 |
Darum straft ihn auch die Obrigkeit und haftet dem Selbstmörder, als einem Menschen, der sich am gemeinen Wesen versündigt hat, eine Makel an. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 428
|
9 |
Er leidet ja freiwillig, und niemand leidet freiwillig Unrecht. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 428
|
7 |
Nicht etwa dem Gemeinwesen, sich aber nicht? |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 428
|
2 |
Aber wem? |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 427
|
21 |
Wer aber aus Zorn sich selbst entleibt, tut freiwillig gegen die rechte Vernunft was das Gesetz nicht zuläßt, tut also Unrecht. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 427
|
17 |
Freiwillig handelt aber wer da weiß, gegen wen die Handlung gerichtet ist, und womit sie vollzogen wird. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 427
|
20 |
Ferner, wenn man jemanden freiwillig wider das Gesetz schädigt, ohne damit eine erlittene Schädigung zu rächen, so tut man Unrecht. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 426
|
17 |
nicht, sich selbst zu tödten; was es aber nicht zu tödten gebietet, das zu tödten verbietet es. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 426
|
1 |
B. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 426
|
6 |
Nun gebietet das Gesetz aber z. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 426
|
16 |
Recht in einem Sinne ist was vom Gesetze in Bezug auf jede einzelne Tugend geboten ist. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 425
|
15 |
Aus dem Gesagten erhellt nun auch, ob man sich selbst Unrecht tun kann oder nicht. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 424
|
57 |
Hieraus sieht man aber auch, wer der Billige sei: wer solches Recht will, (1138a) wählt und übt, wer nicht das Recht zu Ungunsten Anderer auf die Spitze treibt, sondern vom Rechte… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 424
|
20 |
So ist denn klar, was das Billige ist, und daß es ein Recht ist, und besser als ein gewisses Recht. |
|
Sentence 16
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
25 |
Denn wie dieses Richtmaß sich der Gestalt des Steines angleicht und nicht dieselbe Länge behält, so gleicht das Plebiscit sich den besonderen faktischen Verhältnissen an. |
|
Sentence 15
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
20 |
Das Unbestimmte hat ja auch ein unbestimmtes Richtmaß, ähnlich wie bei der lesbischen Bauart ein bleiernes Richtmaß zur Verwendung kommt. |
|
Sentence 14
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
28 |
Dies ist auch die Ursache davon, daß nicht alles gesetzlich geregelt ist; denn über manche Dinge läßt sich kein Gesetz geben, so daß es hier eines Plebiscites bedarf. |
|
Sentence 13
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
22 |
Und das ist die Natur des Billigen: es ist eine Korrektur des Gesetzes, da wo dasselbe wegen seiner allgemeinen Fassung mangelhaft bleibt. |
|
Sentence 12
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
31 |
Daher ist das Billige ein Recht und besser als ein gewisses Recht, aber nicht besser als das Recht schlechthin, sondern als jenes Recht, das, weil es keinen Unterschied kennt, man… |
|
Sentence 11
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
70 |
Wenn demnach das Gesetz allgemein spricht, aber in concreto ein Fall eintritt, der in der allgemeinen Bestimmung nicht einbegriffen ist, so ist es, in Betracht daß der Gesetzgeber… |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
18 |
Denn im Gebiet des Handelns ist die ganze Materie von vornherein so (daß das gedachte Gebrechen nicht ausbleibt). |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
18 |
Denn der Fehler liegt nicht an dem Gesetze noch an dem Gesetzgeber, sondern in der Natur der Sache. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
6 |
Nichts destoweniger ist dieses Verfahren richtig. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
34 |
Wo nun eine allgemeine Bestimmung zu treffen ist, ohne daß sie ganz richtig sein kann, da berücksichtigt das Gesetz die Mehrheit der Fälle, ohne über das diesem Verfahren anhaften… |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
24 |
Das hat darin seinen Grund, daß jedes Gesetz allgemein ist und bei manchen Dingen richtige Bestimmungen durch ein allgemeines Gesetz sich nicht geben lassen. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
24 |
Die Schwierigkeit rührt nur daher, daß das Billige zwar ein Recht ist, aber nicht im Sinne des gesetzlichen Rechts, sondern als eine Korrektur desselben. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
20 |
Recht und Billigkeit sind also einerlei, und obschon beide trefflich und gut sind, so ist doch die Billigkeit das Bessere. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
30 |
Einerseits nämlich ist das Billige, mit einem gewissen Recht verglichen, ein besseres Recht, anderseits ist es nicht in dem Sinne besser als das Recht, als wäre es eine andere Gat… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
20 |
Allein alles ist in gewisser Weise richtig, und von einem verborgenen Widerspruch, den es etwa einschlösse, kann keine Rede sein. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423
|
14 |
Das ist es so ziemlich, weshalb sich für den Begriff der Billigkeit Schwierigkeiten ergeben. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422
|
28 |
Denn entweder ist das Recht nicht trefflich und gut, oder das Billige, wenn vom Recht verschieden, nicht gerecht, oder wenn beide trefflich und gut sind, sind sie einerlei. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422
|
0 |
. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422
|
19 |
Dank der Aussprache des ει in επιεικής wie i und der Zusammenziehung der beiden i entstand das Wort Epikie. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422
|
105 |
Denn bei näherer Betrachtung erscheinen beide weder als schlechthin einerlei, noch als der Gattung nach von einander verschieden; und einerseits loben wir das Billige und den bill… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422
|
26 |
Hiernächst ist von der Billigkeit (Epikie) und dem Billigen zu handeln und zu erklären, wie sich die Billigkeit zur Gerechtigkeit und das Billige zum Recht verhält. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 421
|
7 |
Darum ist das Recht ein menschliches Ding. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 421
|
42 |
Es gibt Wesen, die kein Zuviel davon haben können, und dies sind vielleicht die Götter, und wieder Andere gibt es, unheilbar Schlechte, denen kein Teil davon frommt, sondern alles… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 421
|
22 |
Das Recht hat seine Stelle unter Wesen, die an den Gütern schlechthin teilhaben und davon ein Zuviel und ein Zuwenig haben können. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 420
|
49 |
Aber feige sein und Unrecht tun heißt nicht eben Handlungen der Feigheit und Ungerechtigkeit begehen außer mitfolgend, sondern sie aus einem bestimmten Habitus heraus begehen, gra… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 420
|
58 |
Eben darum meint man auch, der Gerechte sei ebenso gut im Stande, Unrecht zu tun, weil der Gerechte ebenso gut, ja, noch besser, die einzelnen Handlungen der Ungerechtigkeit ausfü… |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419
|
46 |
Denn auch hier ist es leicht, die Wirkung von Honig, Wein und Nießwurz, vom Brennen und Schneiden zu kennen; aber zu wissen, wie und bei wem und wann man alles dieses anwenden muß… |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419
|
5 |
die medizinischen Heilmittel zu kennen. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419
|
1 |
B. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419
|
12 |
Und hier immer das Richtige heraus zu finden, erfordert mehr, als z. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419
|
21 |
Aber das ist ja nur mitfolgend das Recht: Recht an sich ist was in konkret bestimmter Weise getan und zugeteilt wird. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 419
|
23 |
Desgleichen meint man, Recht und Unrecht zu kennen sei keine besondere Weisheit, da es nicht schwer sei, zu verstehen wovon die Gesetze reden. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 418
|
45 |
Der Frau des Nachbars beiwohnen, seinen Nächsten schlagen, ihm mit der Hand das geschuldete Geld geben ist leicht und steht in des Menschen Gewalt, aber aus einem festen Habitus h… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 418
|
5 |
Aber dem ist nicht so. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 418
|
20 |
Die Leute meinen nun, es stehe bei ihnen, Unrecht zu tun, und deshalb sei es auch leicht gerecht zu sein. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 417
|
22 |
Denn auch wer in einem Prozesse über den Besitz eines Ackers (in gewinnsüchtiger Absicht) entschieden hat, bekommt nicht den Acker, sondern Geld. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 417
|
26 |
Gerade so nun, wie wenn einer sich in ungerechtes Gut mit anderen teilte, hat der, der aus solchen Rücksichten einen ungerechten Spruch gefällt hat, zu viel. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 417
|
79 |
Ein Richter endlich, der unwissentlich ein Urteil gefällt hat, begeht kein gesetzliches Unrecht, und sein Urteil ist nicht ungerecht, wenn es auch so gut wie ungerecht ist – denn … |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 416
|
45 |
auch durch Unbeseeltes und durch die Hand und durch einen von seinem Herrn beauftragten Diener geschehen kann, so tun Diener, Hand und Seelenloses kein Unrecht, sondern blos was u… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 416
|
1 |
B. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 416
|
11 |
Da ferner das Tun vieldeutig ausgesagt wird, und eine Tödtung z. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 415
|
25 |
Das ist aber der, in dem der Anfang der Handlung liegt, ein Anfang, der eben in dem Austeilenden, nicht in dem Empfänger zu suchen ist. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 415
|
23 |
Nicht der, bei dem sich Ungerechtes vorfindet, sondern der, von dem es wahr ist, daß er dies mit Willen herbeigeführt hat, tut Unrecht. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 414
|
18 |
Es ist aber auch aus positiven Gründen klar, daß immer der zuviel Austeilende, nicht der Empfänger, Unrecht tut. |
|
Sentence 10
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413
|
29 |
Dem Manne, an den wir denken, geschieht nichts gegen seinen vernünftigen Willen, daher er auch wegen seiner Liberalität kein Unrecht, sondern, wenn man denn will, nur einen Schade… |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413
|
14 |
Eine weitere Lösung dieser Schwierigkeit ergibt sich aus der gegebenen genaueren Bestimmung des Unrechttuns. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413
|
3 |
oder sittlichem Verdienste. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413
|
1 |
B. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413
|
15 |
Der Betreffende gewinnt nämlich etwa bei Gelegenheit ein Mehr an anderem Gut, an Ehre z. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413
|
11 |
Oder ist es mit der Selbstverkürzung doch nicht so schlechthin richtig? |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413
|
10 |
Der billige Mann ist ja sich selbst zu verkürzen geneigt. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413
|
14 |
Nun aber sind es erfahrungsmäßig grade die bescheidenen Charaktere, die so zu handeln pflegen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413
|
40 |
Wenn es so sein kann, wie wir oben gesagt haben, daß der, der zuviel austeilt, nicht der, der zuviel erhält, Unrecht tut, so tut einer, wenn er dem anderen mit Wissen und Willen m… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 413
|
8 |
Bezüglich der ersten Frage erhebt sich folgendes Bedenken. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 412
|
42 |
Noch sind von den Fragen, die wir uns zur Besprechung vorgesetzt haben, zwei zu erledigen, die eine, ob etwa Unrecht tut wer mehr als billig austeilt, oder wer mehr als billig emp… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 411
|
9 |
So erhellt denn, daß das Unrechtleiden nicht freiwillig ist. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 410
|
28 |
der leidet kein Unrecht; denn es steht bei ihm zu geben, Unrecht zu leiden aber steht nicht bei uns, sondern dazu gehört, daß Einer sei, der Unrecht tut. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 409
|
0 |
, |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 409
|
18 |
»Die goldene Rüstung für Erz; Jene war hundert Ochsen an Wert gleich, diese nur neunen«Ilias VI, 236. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 408
|
13 |
Wer aber das Seinige hingibt, wie Homer den Glaukus dem Diomedes geben läßt: |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 408
|
24 |
Einerseits will ja niemand solches, was er nicht für tugendhaft hält, und anderseits tut der Unenthaltsame nicht, was er selber glaubt tun zu sollen. |
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Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 408
|
16 |
Denn das will niemand, auch der Unenthaltsame nicht, vielmehr handelt derselbe nur gegen seinen eigenen Willen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 408
|
18 |
Geschädigt werden demnach und materielles Unrecht leiden kann man mit Willen, aber förmliches Unrecht leidet niemand mit Willen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 408
|
42 |
Oder sollte etwa die gegebene Bestimmung nicht richtig sein, sondern zu der Bedingung, daß die Schädigung mit Erkenntnis der geschädigten Person und des Werkzeugs und des Wie gesc… |