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Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 708 10 Man zweifelt auch, ob der Glückliche Freunde bedarf oder nicht.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 21 In diesem Sinne also soll man, wie gesagt, Selbstliebe haben, doch so wie der große Haufe darf man sie nicht haben.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 24 In allem Preiswürdigen zeigt sich also der brave Mann als den, der den größeren Teil des sittlich Schönen für sich (1169b) selber haben will.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 27 Ja, auch Handlungen kann er dem Freunde überlassen, und es gibt Fälle, wo es schöner ist, den Freund zu einer Tat zu vermögen, als sie selbst auszuführen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 19 So wird er denn mit Recht als ein trefflicher Mann erscheinen, da er das sittlich Schöne allem anderen vorzieht.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 31 Mit Ehren und Ämtern hat es dieselbe Bewandtnis: er wird dies alles dem Freunde zuwenden, weil es so für ihn selbst schön und ehrenvoll ist und ihn des Lobes würdig macht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 32 Auch Geld wird der rechtliche Mann opfern, damit seine Freunde dadurch mehr gewinnen; der Freund gewinnt dann Geld, er das sittlich Schöne, und so teilt er sich selbst das größere…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 26 Das ist wohl der Fall derer, die für das Vaterland oder die Freunde sterben; denn sie erwählen für sich selbst eine Sache von hoher sittlichen Schönheit.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 40 Er will lieber kurze Zeit die höchste Befriedigung genießen als lange Zeit nur eine mäßige; lieber ein Jahr voll schöner Taten verleben als viele Jahre, wie es sich eben trifft; l…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 22 Er wird Vermögen und Würden und alle die viel umworbenen Güter hingeben, um sich dafür was gut und schön ist, zu gewinnen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 27 Aber von dem braven Manne ist es auch wahr, daß er für seine Freunde und sein Vaterland vieles tut, und, wenn es sein muß, selbst dafür stirbt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 22 Denn die Vernunft begehrt in jedem Menschen was für sie das beste ist, die Vernunft aber ist es, der der Tugendhafte gehorcht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 24 Demnach besteht für den Schlechten ein Zwiespalt zwischen Pflicht und Handlung, bei dem Tugendhaften dagegen befindet sich die Handlung mit der Pflicht in Einklang.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 47 Daher soll der Gute die Selbstliebe besitzen, da es ihm selbst und anderen frommen wird, wenn er, von dieser Liebe getrieben, das sittlich Schöne vollbringt; der Schlechte aber so…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 49 Würden aber alle um die Wette nach Sittlichkeit streben und bemüht sein, das Beste zu tun, so hätte nicht nur die Gesamtheit alles, was ihr not tut, sondern es wäre auch jeder ein…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 16 Diejenigen nun, die bemüht sind, sich in edeln Taten auszuzeichnen, finden Billigung und Lob bei jedermann.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 0 .
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 26 Aus dieser Liebe entspringt denn auch jede opferfreudige Tat für andere und für die Allgemeinheit, da die Seele durch solche Taten an Tugend und Verdienst gewinnt.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 70 Daher ist er am meisten ein Liebhaber seiner selbst, freilich nach einer anderen Art als jener schimpflichen, von der die seine so verschieden ist wie das Leben nach der Vernunft …
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Es ist also unverkennbar, daß dieses, die Vernunft, der Mensch ist, es wenigstens am meisten ist, und der tugendhafte Mann sie am meisten liebt.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 20 Und ebenso (1169a) gilt das am meisten als von uns und freiwillig getan, was wir mit vernünftiger Überlegung getan haben.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 23 Auch sprechen wir dem Menschen Selbstbeherrschung zu oder ab, jenachdem die Vernunft in ihm herrscht oder nicht, als wäre diese sein eigentliches Sein.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 23 Und so ist denn auch der am meisten ein Liebhaber seiner selbst, der diesem seinem vornehmsten Teile in Liebe ergeben und willfährig ist.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 29 So wie nun das vornehmste Stück eines Staates oder sonst eines geordneten Ganzen am meisten der eigentliche Staat und das eigentliche Ganze ist, so ist es auch beim Menschen.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 22 Beansprucht er doch für sich das Schönste und Beste, dient mit Willfährigkeit dem vornehmsten Teil seines Selbst und gehorcht ihm in allem.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 14 Und doch kann man sagen, daß er diese Eigenschaft noch in höherem Grade besitzt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 50 Denn wenn jemand sich immer beeiferte, selbst mehr als alle anderen die Werke der Gerechtigkeit, der Mäßigkeit oder sonst einer Tugend zu üben, und wenn er überhaupt das sittlich …
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 22 Daß das Volk bei denen von Selbstliebe zu reden pflegt, die in diesem Sinne auf sich bedacht sind, ist nicht zu verkennen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 34 Das ist aber der Charakter der meisten Menschen, daher man auch die fragliche Bezeichnung von der großen Menge und ihrer Schlechtigkeit hergenommen hat; und so trifft denn die Sel…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Die nun von den genannten Dingen nie genug haben können, sind willfährige Knechte ihrer sinnlichen Lüste und überhaupt ihrer Leidenschaften und des vernunftlosen Seelenteils.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 32 Denn das sind die Dinge, nach denen der große Haufe begehrt, und um die er sich ereifert und bemüht, als wären sie die höchsten Güter, weshalb auch beständiger Streit um sie ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Die eine Seite legt die Selbstliebe in tadelndem Sinne denen bei, die für sich selbst an Geld, Ehre und sinnlicher Lust zu viel beanspruchen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Die Sache läßt sich leicht ins Reine bringen, wenn wir den Begriff der Selbstliebe nehmen und uns fragen, was sich beide Seiten darunter denken.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 19 – Vielleicht daß man bei diesen und ähnlichen Raisonnements unterscheiden und angeben muß, wie weit und inwiefern sie richtig sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 18 Man mag mit Fug zweifeln, welcher von beiden Ansichten man folgen soll, da jede Gründe für sich hat.
Sentence 23 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 17 Jeder ist sich selbst der beste Freund, und darum soll man auch sich selbst am meisten lieben.
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 12 Denn dieses alles gilt am meisten von dem Verhältnis zu sich selbst.
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 18 B.: »eine Seele«, »unter Freunden ist alles gemeinsam«, »Gleichsein, Freundsein«, »das Knie ist einem näher als die Wade«.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 7 Hiermit stimmen auch alle Sprüchwörter überein, z.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 18 Denn es ward schon bemerkt, daß aus dem Verhalten gegen sich selbst jede anderweitige Freundschaftsbetätigung erst abgeleitet wird.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 22 Das trifft aber am meisten im Verhältnis des Menschen zu sich selbst zu und dann auch alles andere, was die Freundschaft charakterisiert.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 34 (1168b) Man sagt wohl, den besten Freund müsse man am meisten lieben, aber der beste Freund ist doch derjenige, der, wenn er uns Gutes wünscht, es uns unseretwegen wünscht, auch w…
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 18 Zu diesen Gründen stimmt aber das Verhalten nicht, das die Menschen tatsächlich beobachten, und zwar mit Recht beobachten.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 32 Der Rechtschaffene dagegen wird in seinem Tun durch das sittlich Schöne bestimmt, desto mehr, je edler er ist, so wie durch die Rücksicht auf den Freund, während er das eigene Int…
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 32 Auch scheint der Schlechte alles um seiner selbst willen zu tun, und je nichtswürdiger er ist, desto mehr, und man klagt ihn an, daß er nichts tut, als was ihm Vorteil bringt.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 21 Gemeinhin hat man für die, die am meisten sich selbst lieben, nur Tadel und wirft ihnen den Fehler der Eigenliebe vor.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 0 .
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 11 4: Utrum homo ex caritate magis debeat diligere seipsum quam proximum.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 2 26, art.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 1 q.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 4 Summa theologica II, 2.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 1 Aq.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 2 auch Thom.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 1 Vgl.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 6 Das Vorbild übertrifft aber das Abbild.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 49 Die Lehre unseres Philosophen scheint aber mit der Forderung der Offenbarungslehre Levitikus 19, 18 und Matthäus 22, 39 übereinzustimmen: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dic…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 22 Auch meint man, seine Unterscheidung zwischen einer niederen und einer edlen Selbstliebe genüge nicht, das Mißverständnis, das hier möglich sei, zu beseitigen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 36 Man kann auch darüber im Zweifel sein, ob man sich selbst am meisten lieben soll oder einen anderenDie Ansicht des Aristoteles, daß man sich selbst mehr als andere lieben soll, wi…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703 0 .
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703 2 XX, 35.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703 1 Ap.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703 19 – Unser Kapitel ist eine schöne anticipierte Illustration zu dem Worte des Herrn: Beatius est magis dare, quam accipere, Act.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703 27 Eben dies aber dürfte auch den Wohltätern eigen seinEs ist ihnen eigen, die Empfänger ihrer Wohltaten mehr zu lieben, weil gutes tun beschwerlicher ist als gutes empfangen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703 19 Denn die Mutter trifft die größere Mühsal des Gebärens, und sie weiß besser, daß die Kinder ihre eigenen sind.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703 14 Darum haben auch die Mütter eine größere Liebe zu ihren Kindern als die Väter.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703 14 Nun scheint aber das Erweisen von Wohltaten mühevoll, das Empfangen aber mühelos zu sein.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703 22 Endlich liebt jeder das mühsam Erlangte mehr, wie das Geld dem teurer ist, der es erworben, als dem, der es ererbt hat.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 702 17 Daher kommt denen, die sich im Tun überlegen zeigen, das Lieben und der Erweis der Liebe zu.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 702 11 Ferner gleicht das Lieben dem Tun, das Geliebtwerden aber dem Leiden.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 701 10 Mit der Erwartung aber scheint es sich umgekehrt zu verhalten.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 701 21 – Und die Erinnerung an edle Taten ist genußreich, aber die Erinnerung an gehabte Vorteile ist es nicht eben oder doch weniger.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 701 23 Nun bleibt aber dem, der gutes getan, sein Werk [wie eine fortdauernde Wirklichkeit], während der Nutzen dessen, der das Gute empfangen hat, vergeht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 701 11 Am genußreichsten aber und in gleichem Grade liebenswert ist das Wirkliche.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 701 16 Genußreich ist an dem Gegenwärtigen die Wirklichkeit, am Zukünftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 701 29 Für den Empfänger der Wohltat aber entspringt durch ihren Urheber nichts Schönes, oder doch nur jenes, das mit dem Nützlichen zusammenfällt, das aber auch weniger genußreich und l…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 701 35 Zugleich ist es für jemanden, der sich um einen anderen verdient gemacht hat, schön und ehrenvoll, das getan zu haben, und darum hat er seine Freude an dem Gegenstande der das Gef…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 11 Denn was er in Möglichkeit ist, zeigt das Werk in Wirklichkeit.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 30 Durch seine Tätigkeit ist also der Meister gewissermaßen das Werk, und daher liebt er das Werk darum, weil er das Sein liebt, eine Liebe, die in der Natur begründet ist.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 26 Davon ist der Grund der, daß das Sein allen Wesen begehrens- und liebenswert ist, und wir insofern sind, als wir tätig sind, nämlich leben und handeln.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 20 Was ihre Wohltat empfangen hat, ist gleichsam ihr Werk, und das liebt man ja mehr als das Werk den Meister.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 9 Solchen Gefühlen sind nun auch die des Wohltäters ähnlich.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 30 Am meisten kommt es aber vielleicht bei den Dichtern vor, die in ihre eigenen Dichtungen über die Maaßen verliebt sind und an ihnen hängen, als ob es ihre Kinder wären.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 24 Ganz dasselbe pflegt bei den Künstlern vorzukommen: jeder liebt sein eigenes Werk mehr, als dieses ihn lieben würde, wenn es eine Seele (1168a) bekäme.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 30 Wohltäter dagegen sind denen, die ihre Wohltaten empfangen, in Freundschaft und Liebe zugetan, wenn sie ihnen auch gar keinen Vorteil bringen und dazu auch für die Zukunft keine A…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 21 Denn was der Gläubiger gegen den Schuldner fühlt, ist nicht Liebe, sondern der Wunsch, ihn erhalten zu sehen, wegen der Wiedererstattung.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 25 Aber der Grund der Sache dürfte natürlicher sein und mit der Erklärung, die man von dem Gläubiger und seinem Schuldner hernimmt, nichts zu tun haben.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 699 17 Denn die meisten Menschen haben für empfangene Wohltaten ein schlechtes Gedächtnis und wollen lieber nehmen als geben.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 699 19 vielleicht sagen, sie stamme aus übertriebenem Pessimismus, und doch sieht eine Gesinnung wie die bezeichnete der menschlichen Art ähnlich.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 699 6 Jahrhunderts, galt als feiner Menschenkenner, Stahr.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 699 13 Von einer solchen Deutung der Tatsache würde ein EpicharmusEpicharmus, dramatischer Dichter des 5.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 699 59 Wie nun bei Darlehensgeschäften der Schuldner möchte, daß keiner wäre, dem er etwas schuldete, dagegen derjenige, der das Darlehen gewährt hat, sogar um das Wohlergehen des Schuld…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 699 15 Sehr häufig will man sie daraus erklären, daß der eine Gläubiger, der andere Schuldner ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 699 30 Der Geber einer Wohltat scheint für den Empfänger derselben mehr Freundschaft und Liebe zu hegen als der Empfänger für den Geber, und man fragt nach dem Grunde dieser paradoxen Er…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 21 So wird denn Zwietracht unter ihnen die Folge sein, da niemand selbst recht tun, wohl aber den anderen dazu zwingen will.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 12 Wo das gemeinsame Interesse keine Pflege erfährt, muß es ja Schaden leiden.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 23 Denn da jeder das für sich begehrt, rechnet er dem Nächsten nach und hindert ihn, für sich dasjenige zu erlangen, was ihm zukommt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 32 Schlechte Menschen können auf die Dauer so wenig untereinander die Eintracht bewahren als Freundschaft halten, da sie von dem Nützlichen zu viel und von den Mühen und Leistungen z…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 32 Denn die Willensmeinungen solcher Menschen haben Bestand und schwanken nicht gleich den Wassern des Euripus hin und her, und was sie wollen und mit vereinten Kräften verfolgen, is…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 19 Diese sind einträchtig mit sich selbst und einträchtig miteinander, da sie, möchte man fast sagen, jederzeit sich gleich bleiben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 8 Ihre Verwirklichung findet solche Eintracht unter tugendhaften Menschen.