|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 681
|
19 |
Indessen kommt es auch zu Zerwürfnissen, wenn einem der Freunde statt dessen, was er begehrt, etwas anderes zuteil wird. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
19 |
Er war der Erste, der sich einen Sophisten nannte und sich als Lehrer der Weisheit ein Honorar zahlen ließ. |
|
Sentence 13
|
Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682
|
19 |
So sind vielleicht die Sophisten zu handeln gezwungen, weil ihnen niemand für das, was sie wissen, Geld geben würde. |
|
Sentence 13
|
Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 688
|
19 |
Da er also ein anderer geworden ist, und man ihm nicht wieder aufhelfen kann, so scheidet man von ihm. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 694
|
19 |
Die aber in ihrer Schlechtigkeit viele schwere Verbrechen begangen haben, hassen und fliehen das Leben und enden durch Selbstmord. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 132 / Paragraph 696
|
19 |
Überhaupt wird Wohlwollen wegen irgend einer Tugend und trefflicher Eigenschaft erworben, wenn uns jemand als sittlich gut, tapfer u. |
|
Sentence 11
|
Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 697
|
19 |
Wenn aber wie bei den Zweien in den PhönicierinnenDie feindlichen Brüder Eteokles und Polyneikes in den Phönizierinnen des Euripides. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698
|
19 |
Diese sind einträchtig mit sich selbst und einträchtig miteinander, da sie, möchte man fast sagen, jederzeit sich gleich bleiben. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 699
|
19 |
vielleicht sagen, sie stamme aus übertriebenem Pessimismus, und doch sieht eine Gesinnung wie die bezeichnete der menschlichen Art ähnlich. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703
|
19 |
Denn die Mutter trifft die größere Mühsal des Gebärens, und sie weiß besser, daß die Kinder ihre eigenen sind. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703
|
19 |
– Unser Kapitel ist eine schöne anticipierte Illustration zu dem Worte des Herrn: Beatius est magis dare, quam accipere, Act. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705
|
19 |
– Vielleicht daß man bei diesen und ähnlichen Raisonnements unterscheiden und angeben muß, wie weit und inwiefern sie richtig sind. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707
|
19 |
So wird er denn mit Recht als ein trefflicher Mann erscheinen, da er das sittlich Schöne allem anderen vorzieht. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712
|
19 |
Denn beides, das Gute (1170a) und das Befreundete, birgt das in sich, was von Natur angenehm und genußreich ist. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 714
|
19 |
, auch bei der Freundschaft seine Richtigkeit, so daß man also weder gar keine Freunde noch übermäßig viele haben soll? |
|
Sentence 13
|
Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 737
|
19 |
Diese Lehren fanden aber ihrer Zeit mehr Glauben wegen des tugendhaften Charakters des Eudoxus als um ihrer selbst willen. |
|
Sentence 17
|
Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 737
|
19 |
Am meisten aber sei begehrenswert was wir nicht mit Rücksicht auf ein anderes oder um eines anderen willen begehren. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 740
|
19 |
Auch die tugendgemäßen Tätigkeiten und die Glückseligkeit sind ja keine QualitätenDas Gute scheint zur Kategorie der Qualität zu gehören. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741
|
19 |
Man sagt ferner, das Gute sei bestimmt, die Lust aber sei unbestimmt, weil sie ein Mehr und Minder zuläßt. |
|
Sentence 16
|
Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742
|
19 |
Diese Meinung ist wohl hauptsächlich durch das Gefühl der Unlust und Lust veranlaßt, das sich auf die Ernährung bezieht. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747
|
19 |
Was sie wirklich ist oder wie sie ist, mag deutlicher werden, wenn wir die Frage wieder von vorne aufnehmen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 748
|
19 |
Das Gleiche erhellt daraus, daß eine Bewegung, die in keiner Zeit geschähe, nicht möglich ist, wohl aber ein Lustgefühl. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 753
|
19 |
Ob wir aber wegen der Lust das Leben begehren oder wegen des Lebens die Lust, stehe für jetzt dahin. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759
|
19 |
Das Gesicht ist von dem Gefühl an Reinheit verschieden, (1176a) wie das Gehör und der Geruch von dem Geschmack. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765
|
19 |
Darum stehen bei den Großen der Erde diejenigen, die derlei Kurzweil gut zu veranstalten wissen, in so hoher Gunst. |
|
Sentence 12
|
Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765
|
19 |
Wie wir also schon oft wiederholt haben, wertvoll und genußreich zugleich ist das, was dem guten Manne solches ist. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 767
|
19 |
Denn die Glückseligkeit besteht nicht in solchen Vergnügungen, sondern in den tugendgemäßen Tätigkeiten, wie wir schon früher erklärt haben. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 777
|
19 |
Denn ob auch klein an Umfang, ist es doch an Kraft und Wert das bei weitem über alles Hervorragende. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 777
|
19 |
Was einem Wesen von Natur eigentümlich ist im Unterschiede von anderen, ist auch für dasselbe das Beste und Genußreichste. |
|
Sentence 14
|
Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779
|
19 |
Demnach muß auch die Tätigkeit des Geistes und seine Lust vom Stoffe getrennt und nach aristotelischer Redeweise göttlich sein. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786
|
19 |
Mithin wird er von der Gottheit am meisten geliebt; wenn aber das, so muß er auch der Glückseligste sein. |
|
Sentence 5
|
Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 6
|
20 |
Höret also, und vielleicht wird manchen von euch bedünken, ich scherzte: glaubet indes sicher, daß ich die reine Wahrheit rede! |
|
Sentence 10
|
Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 6
|
20 |
Und ich bitte euch, ihr Athener, erregt mir kein Getümmel, selbst wenn ich euch etwas vorlaut zu reden dünken sollte! |
|
Sentence 11
|
Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 6
|
20 |
Denn nicht meine Rede ist es, die ich vorbringe; sondern auf einen ganz glaubwürdigen Urheber will ich sie euch zurückführen. |
|
Sentence 7
|
Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 8
|
20 |
Um es nämlich geradeheraus zu sagen, fast sprachen alle Anwesenden besser als sie selbst über das, was sie gedichtet hatten. |
|
Sentence 11
|
Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 8
|
20 |
Fort ging ich also auch von ihnen mit dem Glauben, sie um das nämliche zu übertreffen wie auch die Staatsmänner. |
|
Sentence 3
|
Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 9
|
20 |
Und darin betrog ich mich nun auch nicht; sondern sie wußten wirklich, was ich nicht wußte, und waren insofern weiser. |
|
Sentence 2
|
Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 16
|
20 |
Was ich aber bereits im vorigen sagte, daß ich bei vielen gar viel verhaßt bin, – wißt nur, das ist wahr! |
|
Sentence 3
|
Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 18
|
20 |
Denn ich bin im Begriff, euch noch manches andere zu sagen, worüber ihr vielleicht schreien möchtet; aber keineswegs tut das! |
|
Sentence 15
|
Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 18
|
20 |
Und wenn ich hiervon noch einen Genuß hätte und um Lohn andere so ermahnte, so hätte ich noch einen Grund. |
|
Sentence 6
|
Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 19
|
20 |
Staatsgeschäfte zu betreiben, so wäre ich auch schon längst umgekommen und hätte weder euch etwas genutzt noch auch mir selbst. |
|
Sentence 4
|
Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 20
|
20 |
Ich nämlich, ihr Athener, habe niemals irgend ein anderes Amt im Staate bekleidet, als nur im Rate bin ich gesessen. |
|
Sentence 4
|
Apologie des Sokrates / Chapter 7 / Paragraph 23
|
20 |
Vielleicht wird mancher, dies bedenkend, seine Eitelkeit von mir gekränkt fühlen und, eben hierüber erzürnt, im Zorn seine Stimme abgeben. |
|
Sentence 4
|
Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 28
|
20 |
Aber gewiß verhält sich dies so, wie ich es vortrage, ihr Männer; nur euch davon zu überzeugen ist nicht leicht. |
|
Sentence 3
|
Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 29
|
20 |
Nun aber, ich habe eben keins; wenn ihr nicht etwa so viel, als ich zu entrichten vermag, mir zuerkennen wollt. |
|
Sentence 2
|
Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 30
|
20 |
Denn behaupten werden die nun freilich, daß ich weise bin, wenn ich es auch nicht bin, die euch lästern wollen. |
|
Sentence 2
|
Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 31
|
20 |
Denn ich stehe ja auch schon da, wo vorzüglich die Menschen weissagen, wenn sie nämlich im Begriff sind zu sterben. |
|
Sentence 10
|
Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 31
|
20 |
Sondern jene ist die edelste und leichteste: nicht anderen wehren, sondern sich selbst so einrichten, daß man möglichst gut sei. |
|
Sentence 12
|
Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 32
|
20 |
Denn unmöglich würde mir das gewohnte Zeichen nicht widerstanden haben, wenn ich nicht im Begriff gewesen wäre, etwas Gutes auszurichten. |
|
Sentence 8
|
Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 33
|
20 |
Oder auch mit dem Orpheus umzugehen und mit Musaios und Hesiodos und Homeros, – wie teuer möchtet ihr das wohl erkaufen? |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 12
|
20 |
Die Dinge haben eine erste Vollkommenheit auf grund ihrer Natur, ihrer Wesensform, eine zweite und höhere auf grund ihrer Tätigkeit. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 13
|
20 |
Sie ist Tätigkeit der Vernunft und des Willens, nur daß sie in rechter Weise, nach der Norm der Sittlichkeit, geschieht. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 20
|
20 |
Grade dieser Kommentar aber ist für die Erklärung der Ethik, wie überhaupt die Thomaskommentare für die Aristoteleserklärung, von unschätzbarem Werte. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 31
|
20 |
, an, welches man als das Zielgut der Staatskunst bezeichnen muß, und welches im Gebiete des Handelns das höchste Gut ist. |
|
Sentence 17
|
Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 31
|
20 |
Was aber die Glückseligkeit sein soll, darüber entzweit man sich, und die Menge erklärt sie ganz anders als die Weisen. |
|
Sentence 20
|
Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 33
|
20 |
Bei wem aber weder das eine noch das andere gilt, der höre, was HesiodHesiod, Werke und Tage, Vers 291 ff. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 7 / Paragraph 37
|
20 |
Denn man sucht seitens der Einsichtigen und derer, die einen kennen, geehrt zu werden, und zwar um der Tugend willen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 40
|
20 |
Besser ist es vielleicht auf das Universelle das Augenmerk zu richten und die Frage zu erörtern, wie dasselbe gemeint ist. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 46
|
20 |
Trennen wir denn das an sich Gute von dem Nützlichen und sehen wir, ob es nach einer Idee benannt wird. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 48
|
20 |
Es hat aber doch wohl wenig Schein, daß alle Künstler ein derartiges Hilfsmittel nicht kennen und nicht einmal vermissen sollten. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 51
|
20 |
Als sich selbst genügend gilt uns demnach das, was für sich allein das Leben begehrenswert macht und keines weiteren bedarf. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 52
|
20 |
Also: die Glückseligkeit stellt sich dar als ein Vollendetes und sich selbst Genügendes, da sie das Endziel alles Handelns ist. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 57
|
20 |
Ebenso ist auf allen anderen Gebieten zu verfahren, damit nicht das Beiwerk zuletzt das Werk überwuchertEin solcher Fehler würde z. |
|
Sentence 17
|
Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71
|
20 |
Zu der Stelle der Ethik, die wir kommentieren, vergleiche man ferner in eben unserer Ethik weiter unten X, 9 Schluß. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 72
|
20 |
Auch stimmt dies mit dem anfänglich Gesagten, wo wir das Ziel der Staatskunst für das beste und höchste erklärt haben. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 87
|
20 |
Ein Beispiel dafür haben wir an den Gesetzgebern der Kreter und Lacedämonier und wohl noch an einigen anderen dieser Art. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 90
|
20 |
Doch genug hiervon und lassen wir das vegetative Vermögen, da es von Natur an der menschlichen Tugend keinen Teil hat. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 91
|
20 |
Daß aber der unvernünftige Teil gewissermaßen von der Vernunft überredet wird, beweisen auch die Ermahnungen, (1103a) alle Zurechtweisung und Ermunterung. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 95
|
20 |
Ebenso werden wir aber (1103b) auch durch gerechtes Handeln gerecht, durch Beobachtung der Mäßigkeit mäßig, durch Werke des Starkmuths starkmüthig. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 96
|
20 |
Wäre dem nicht so, so bedürfte es keines Lehrers, sondern jeder käme als Meister oder als Stümper auf die Welt. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 99
|
20 |
Wer alles flieht und fürchtet und nichts erträgt, wird feig, dagegen wer gar nichts fürchtet und gegen alles angeht, tollkühn. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 108
|
20 |
Und so dreht sich auch aus diesem Grunde das ganze Geschäft der Tugend und der Staatskunst um Lust und Unlust. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 113
|
20 |
Und so macht man es wie die Kranken, die den Arzt zwar aufmerksam anhören, aber von seinen Anordnungen nichts befolgen. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 22 / Paragraph 117
|
20 |
Überdies sind die Vermögen Naturgabe, gut oder böse aber sind wir nicht von Natur, wie wir schon oben ausgeführt haben. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 22 / Paragraph 118
|
20 |
Wenn nun die Tugenden keine Affekte und auch keine Vermögen sind, so bleibt nur übrig, daß sie ein Habitus sind. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 120
|
20 |
Aber diese Bestimmung, daß die Tugend ein Habitus ist, reicht nicht hin; wir müssen auch angeben, welcher Art derselbe ist. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 24 / Paragraph 127
|
20 |
Ebensowenig nun darf man bei der Ungerechtigkeit, Feigheit und Zuchtlosigkeit nach einer Mitte oder nach einem Zuviel oder Zuwenig fragen. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 24 / Paragraph 127
|
20 |
Denn so bekämen wir eine Mitte des Zuviel und Zuwenig und ein Zuviel des Zuviel und ein Zuwenig des Zuwenig. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 130
|
20 |
Wir können den Begriff aber auch nicht mit Tapferkeit wiedergeben, weil dieses speziell den Mut in Kampf und Krieg bedeutet. |
|
Sentence 13
|
Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 130
|
20 |
– Aristoteles unterscheidet beim Mute Furchtlosigkeit und Zuversicht als Abwesenheit der Angst und Vorhandensein des Sinnes zu wagen und zu trotzen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 135
|
20 |
Es gibt auch noch drei andere Mitten, die zwar in einer Hinsicht mit einander übereinstimmen, aber im übrigen verschieden sind. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 138
|
20 |
; wer hier zu viel tut, wird, wenn es ohne Eigennutz geschieht, gefallsüchtig, und wenn es aus Selbstsucht geschieht, schmeichlerisch genannt. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 143
|
20 |
So neigen wir von Hause aus mehr zur Lust, weshalb wir leichter den Weg der Zuchtlosigkeit als der Wohlanständigkeit betreten. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 160
|
20 |
Es ist nun wohl nicht unpassend, anzugeben, welche und wie viele Einzelheiten überhaupt bei einer Handlung in Betracht kommen können. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 176
|
20 |
Denn es gibt keine Wahl des Unmöglichen, und sagte jemand, er erwähle es, so würde er für einen Thoren gelten. |
|
Sentence 5
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 187
|
20 |
Ebensowenig das, was bald so eintrifft bald anders, wie Dürre und Regen, und das Zufällige, wie das Auffinden eines Schatzes. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 191
|
20 |
Gegenstand der Überlegung und der Willenswahl ist eines und dasselbe nur mit dem Unterschied, daß das Gewählte schon bestimmt ist. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 34 / Paragraph 194
|
20 |
Das ist aber bei dem einen dies, bei dem anderen ist es das, und unter Umständen das Gegenteil vom ersten. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 198
|
20 |
So trifft die, die sich in der Trunkenheit vergehen, ein doppeltes Strafmaß, weil die Ursache in dem Betrunkenen selbst liegtVgl. |
|
Sentence 13
|
Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 198
|
20 |
Auch die, welche eine Bestimmung der Gesetze nicht kennen, die sie kennen sollten (1114a) und unschwer kennen könnten, trifft Strafe. |
|
Sentence 7
|
Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 201
|
20 |
Wenn dem aber so ist, so müssen auch in den anderen Dingen diejenigen Fehler, die dem Tadel unterliegen, verschuldet sein. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 211
|
20 |
Man kann diese Dinge mehr oder weniger fürchten und auch was nicht schrecklich ist, fürchten, als wenn es schrecklich wäre. |
|
Sentence 6
|
Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 213
|
20 |
Denn während sie, wo es geht, sich übertrieben mutig zeigen, halten sie vor dem, was wirklich furchtbar ist, nicht stand. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 214
|
20 |
Auf ihn trifft zu, daß er fürchtet was er nicht soll, und wie er nicht soll, (1116a) und alles dergleichen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 215
|
20 |
Die einen haben ein Zuviel und Zuwenig, der andere hält sich in der Mitte und handelt, wie es sich gehört. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223
|
20 |
Die aber nur getauscht sind, wenden sich, wenn sie merken, daß es anders steht, als sie meinten, alsbald zur Flucht. |
|
Sentence 4
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226
|
20 |
Und je mehr er die ganze Tugend besitzt und je glücklicher er ist, um so schmerzlicher fällt ihm das Sterben. |
|
Sentence 8
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226
|
20 |
Darum aber ist sein Mut nicht geringer, sondern eher wohl größer, weil er das Ruhmvolle im Kriege jenen Gütern vorzieht. |
|
Sentence 9
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
20 |
Denn auch bei ihnen findet sich der Zug zur Befriedigung des Nahrungs- und Geschlechtstriebes und die Flucht vor dem Tode. |
|
Sentence 3
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 238
|
20 |
Denn die Begierde ist mit Schmerz verknüpft, obschon es ungereimt erscheinen könnte, daß man der Lust wegen Unlust empfinden soll. |