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Sentence 23 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 19 Dasselbe gilt von dem, was die Kunst und jede mit Einsicht wirkende Ursache, besonders die beste und höchste, hervorbringt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 72 19 Dasselbe geht aber auch aus unserer Begriffsbestimmung hervor, nach der die Glückseligkeit eine gewisse tugendgemäße Tätigkeit der Seele ist.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 19 Sogar der Staatsmann, meint Aristoteles ganz im Sinne der sokratischen Philosophie, müsse einigermaßen in der Seelenlehre zu Hause sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 99 19 Man kann das, wenn man für Unbekanntes Bekanntes als Beweis benutzen soll, an der Stärke und der Gesundheit sehen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 101 19 Wer sich sinnlicher Genüsse enthält und eben hieran Freude hat, ist mäßig, wer aber hierüber Unlust empfindet, ist zuchtlos.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 104 19 Als Voraussetzung gelte also, daß eine derartige TugendNämlich die sittliche Tugend oder die Charaktertugend im Unterschied von der Verstandestugend.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 111 19 Man kann doch auch durch Zufall, oder wenn ein anderer einem vorspricht, so reden, wie die Sprachlehre es vorschreibt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 112 19 Für die Künste zählen diese Bedingungen nicht mit, da es bei ihnen nur auf das Wissen und Können ankommt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 124 19 Auch aus diesem Grunde gehört demnach das Übermaß und der Mangel dem Laster an, die Mitte aber der Tugend.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 131 19 Der Verschwender gibt zu viel und nimmt zu wenig; der Geizige dagegen nimmt zu viel und gibt zu wenig.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 133 19 In Bezug auf Ehre und Schande ist die Mitte Hochsinn, das Übermaß heißt Aufgeblasenheit, der Mangel ist niederer Sinn.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 139 19 Alle diese drei Affekte führen sich auf die Freude und die Betrübnis über das, was dem Nächsten begegnet, zurück.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 141 19 Die Extreme sind der Gegensatz zur Mitte und zu einander, und die Mitte ist der Gegensatz zu den Extremen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 145 19 So ist es auch jedermans Sache und ein Leichtes, zornig zu werden und Geld zu verschenken und zu verzehren.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 147 19 »Dort von dem dampfenden Gischt und dem Wirbel halte das Fahrzeug fern!«Die Worte stehen Odyssee 12, 219 f.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 19 Man vergleiche das VI, 8 Absatz 2 über die Klugheit Gesagte; ebenso VI, 9 letzter Absatz nebst der Anm.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 19 Schlechthin freiwillig tut das niemand, dagegen um sich und die Anderen zu retten, tut es jeder, der Vernunft besitzt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 19 Denn das Schimpflichste ertragen, wo keinerlei Gut oder nur ein kleines auf dem Spiele steht, verrät den schlechten Mann.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 31 / Paragraph 164 19 Man hat ja die Pflicht über bestimmte Dinge sich zu erzürnen und andere, wie Gesundheit und Lehre, zu begehren.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 31 / Paragraph 166 19 Beide (1111b) soll man ja meiden, und die unvernünftigen Affekte scheinen doch um nichts weniger menschliche Affekte zu sein.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 168 19 Der Vorsatz scheint aber vorauszusetzen, daß die Ausführung noch etwas aussteht, oder auch, daß sie schwer oder langwierig ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 177 19 Sie wird nach Falschheit und Wahrheit, nicht nach bös und gut unterschieden, sondern hiernach wird vielmehr die Willenswahl eingeteilt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 34 / Paragraph 195 19 Der Tugendhafte nämlich urteilt über alles und jedes richtig und findet in allem und jedem das wahrhaft Gute heraus.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 34 / Paragraph 195 19 Darum wählen sie die Lust, als sei sie ein Gut, und fliehen den Schmerz, als sei er ein Übel.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 197 19 Er unterschied erstens zwischen schlecht sein und schlechtes tun und meinte, wer schlechtes tue, wolle doch nicht schlecht sein.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 200 19 Und doch ist das Werfen und Schleudern des Steines seine freie Tat, weil das Prinzip davon in ihm liegt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 212 19 Und so ist es des sittlich Guten wegen, daß der Mutige erträgt und tut was dem Mute gemäß ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 214 19 Es mangelt ihm auch an Zuversicht, aber an dem Übermaß von Furcht vor allem Unangenehmen wird er besser erkannt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 19 Ihre Zuversicht in Gefahren beruht darauf, daß sie schon oft und über viele Gegner den Sieg davon getragen haben.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 19 Für Vorausgewußtes entscheidet man sich wohl auch auf Grund von vernünftiger Überlegung, für Unvorhergesehenes dagegen nach seinem besonderen Habitus.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233 19 Die edelsten auf dem Gefühl beruhenden Genüsse fallen freilich nicht in den Bereich der Mäßigkeit und Unmäßigkeit, wie z.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 234 19 Denn dem Einen ist dieses, dem Anderen jenes angenehm, und manches ist für Alle angenehmer als das erste Beste.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 251 19 Liebe aber und Freundschaft gewinnt kaum einer durch eine Tugend sosehr als der Freigebige, da er sich nützlich erweist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 19 Denn da seine Tugend in beiden Beziehungen die Mitte ist, so wird er beides so tun, wie er soll.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 19 Gewöhnte er sich hieran oder würde er sonst wie zu einer Änderung seines Verhaltens vermocht, so wäre er freigebig.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 48 / Paragraph 269 19 So richtet sich denn die Schicklichkeit nach der Person und wechselt hier je nach der Sache und den Umständen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 272 19 Denn es wäre eine Verläugnung von Maß und Schicklichkeit, während doch das rechte Handeln sich nach dem Können richtet.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 274 19 Denn so kann sein Verfahren nicht leicht überboten werden und entspricht der Bedeutung der Sache, welcher der Aufwand gilt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 279 19 Denn wer nur kleiner Dinge würdig ist und sich selbst nur deren für würdig hält, ist besonnen, nicht hochsinnig.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 19 Der Hochgesinnte stellt in Bezug auf Größe das Extrem dar, die Mitte aber insofern, als er sich richtig verhält.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 19 Auch hört er von Diensten, die er anderen erwiesen, gern reden, nicht aber von denen, die sie ihm erzeigt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 19 Er ist langsam und bedächtig, außer wo es sich um eine große Ehre oder um ein großes Ding handelt.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 19 Darum ist er auch wahrhaftig, wofern er nur nicht ironisch spricht, was er vor der Menge zu tun liebt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 292 19 Man hat auch die Vorstellung, daß der Gang des Hochgesinnten langsam, seine Stimme tief, seine Rede ruhig sein müsse.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 292 19 Das laute Sprechen und hastige Gehen kommt aber daher, daß man einen solchen hohen Standpunkt im gegebenen Falle verläugnet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 53 / Paragraph 295 19 Sie machen sich an rühmliche und hohe Dinge, als wären sie ihnen gewachsen, und offenbaren dann nur ihr Unvermögen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 306 19 Denn wer dieselbe nur um weniges überschreitet, sei es nach seiten des Zuviel oder des Zuwenig, erfährt keinen Tadel.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 57 / Paragraph 316 19 Doch jedermann spricht und handelt und lebt so, wie er habituell ist, so lange er keinen besonderen Zweck verfolgt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 324 19 Der Spott ist eine Art Schmähung, und die Gesetzgeber verbieten gewisse Schmähungen; vielleicht sollten sie auch gewisse Spöttereien verbieten.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 324 19 Der freie und gebildete Mann wird sich nun von selbst so verhalten, indem er sich selbst gleichsam Gesetz ist.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 19 Bei den genannten beiden sind sie die Hauptgenera der Tugenden, denen die anderen Tugenden je und je untergeordnet sind.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 338 19 Ein Beispiel fürs erste ist κλείς, Hausschlüssel und Schlüsselbein, fürs zweite σπουδαι̃ος und επιεικής, die beide tugendhaft bedeuten.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 338 19 das Wort Schlüssel gleichzeitig den Knochen unter dem Halse der Tiere und das Werkzeug zum Schließen der Türen bezeichnet.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 64 / Paragraph 348 19 Wer eine dem Gebiete anderer Verkehrtheiten angehörende Handlung begeht, tut zwar Unrecht, macht sich aber keiner Habsucht schuldig; z.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 65 / Paragraph 353 19 Mithin müssen wir uns auch mit der Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit und mit Recht und Unrecht im engeren Sinne beschäftigen.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 65 / Paragraph 353 19 Das Mittel aber diese ganze Tugend zu verwirklichen sind jene gesetzlichen Bestimmungen, die die Erziehung für das Gemeinwesen regeln.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 356 19 Vielmehr kommen Zank und Streit eben daher, daß entweder Gleiche nicht Gleiches oder nicht Gleiche Gleiches bekommen und genießen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 19 Zum Richter gehen heißt aber soviel, als zur Gerechtigkeit gehen, da der Richter gleichsam die lebendige Gerechtigkeit sein soll.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 19 So aber übertrifft sie die Mitte um das einfache Stück, und die Mitte wieder die verminderte Größe um dasselbe.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 370 19 Denn man muß dem, der uns gefällig gewesen ist, Gegendienste erweisen und auch selbst wieder zuerst ihm gefällig sein.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 378 19 Denn es trägt nichts aus, ob man fünf Betten für ein Haus gibt oder den Geldwert der fünf Betten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422 19 Dank der Aussprache des ει in επιεικής wie i und der Zusammenziehung der beiden i entstand das Wort Epikie.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 441 19 Als wir die Tugenden der Seele einteilten, haben wir gesagt, (1139a) sie seien teils sittliche oder Charaktertugenden, teils Verstandestugenden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 447 19 Das Denken für sich allein aber bewegt nichts, sondern nur das auf einen bestimmten Zweck gerichtete, praktische (1139b) Denken.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 80 / Paragraph 457 19 Denn Hervorbringen und Handeln ist von einander verschieden, wovon wir schon auf Grund der exoterischen Schriften versichert sein könnenVgl.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 80 / Paragraph 459 19 Und in gewissem Sinne bewegen sich die Kunst und der Zufall um das nämliche Objekt, wie auch Agathon sagt:
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 80 / Paragraph 461 19 Beide haben es als praktischer Habitus mit dem Kontingenten und Einzelnen zu tun im Gegensatz zu dem theoretischen Wissen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 81 / Paragraph 462 19 in Bezug auf Gesundheit und Kraft, sondern in Bezug auf das, was das menschliche Leben gut und glücklich macht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 81 / Paragraph 463 19 Nun stellt niemand Überlegungen an in Dingen, die sich unmöglich anders verhalten können oder deren Ausführung ihm versagt ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 82 / Paragraph 466 19 Denn das Gewußte ist demonstrierbar, und Kunst und Klugheit bewegen sich um solches, was sich (1141a) anders verhalten kann.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 470 19 Darum nennt man auch manche Tiere klug, alle diejenigen nämlich, die im Bereich ihrer Daseinssphäre ein voraussehendes Vermögen bekunden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 84 / Paragraph 473 19 Denn sie hat es mit dem Handeln zu tun, das Handeln aber bezieht sich auf das Einzelne und Konkrete.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 85 / Paragraph 482 19 Denn er geht auf die letzten Begriffe, die nicht wieder auf andere zurückgeführt und darum nicht definiert werden können.
Sentence 28 Nikomachische Ethik / Chapter 85 / Paragraph 482 19 Der Unterschied zwischen beiden aber wird angegeben im ersten Satze des folgenden Kapitels, der noch zu unserem Kapitel gehört.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 490 19 Man suche doch zuerst seinen Autor zu verstehen, dann wird die Integrität des Textes nicht so leicht verdächtig werden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 494 19 Ferner kann man sich lange Zeit beraten, bis man das Rechte trifft, während ein Anderer schnell damit zustande kommt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 511 19 Die Tugend macht, daß man sich das rechte Ziel setzt, die Klugheit, daß man die rechten Mittel dazu wählt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 19 Indessen werden wir dieser Gemütsbeschaffenheit noch weiter unten kurz gedenken, die Schlechtigkeit dagegen ist schon früher zur Sprache gekommen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 528 19 Ferner, wenn man darum enthaltsam sein soll, weil man starke und schlechte Begierden hatErgänze: und ihnen doch nicht nachgibt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529 19 Ferner, wenn die Enthaltsamkeit macht, daß man bei jeder Meinung beharrt, so ist sie schlecht, wenn sie einen z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 555 19 Von diesen drei Arten ist es nur die erste, womit die Mäßigkeit und die Unmäßigkeit es zu tun hat.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 558 19 Das Gegenteil ist wer darin zu wenig tut, und in der Mitte steht der Mäßige, der Mann der Selbstzucht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 567 19 Man kann auch durch bessere Einsicht von seinem Sinne gebracht werden, aber es darf nicht durch die Leidenschaft geschehen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 575 19 Der Unenthaltsame ist auch nicht wie einer, der weiß und denkt, sondern wie einer, der schläft oder betrunken ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 19 Das Gegenteil dessen aber, was zu fliehen ist, insofern es zu fliehen und ein Übel ist, ist das Gute.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617 19 sagt, Widerstrebendes tauge zusammen, aus dem Verschiedenen entspringe die schönste Harmonie, und alles entstehe auf dem Wege des Streites.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626 19 Dann sind die jungen Leute aber auch stark zur Liebe geneigt, sofern in dieser eben Affekt und Lust vorwiegen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 628 19 Denn ein jeder hat Freude an seiner und verwandter Handlungsweise: Tugendhafte aber haben die gleiche oder eine ähnliche Handlungsweise.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 632 19 Denn man glaubt einem nicht leicht in betreff eines Mannes, den man selbst in langer Zeit bewährt gefunden hat.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 19 Was aber die Natur am meisten flieht, ist ja die Unlust, und was sie am meisten begehrt, die Lust.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 638 19 Sie darf nicht mit der φίλησις, dem aktuellen Gefühl der Liebe, das auch blos sinnlich sein kann, verwechselt werden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 643 19 (1158b) Die bezeichneten Freundschaften beruhen also auf GleichheitAuch die auf Nutzen oder Lust beruhenden Freundschaften erheischen Gleichheit der Leistungen.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 19 Denn dann, wenn beide Teile nach Würden geliebt werden, entsteht gewissermaßen Gleichheit, was ja als Grundzug aller Freundschaft gilt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 19 Buche zuerst die Würdigkeit oder der Anspruch beider Teile bestimmt werden, und dann erst kann jedem das gleiche, d.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647 19 In der Regel, scheints, will man aus Ehrgeiz mehr geliebt sein als lieben und ist daher der Schmeichelei zugänglich.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647 19 Das Geliebtwerden scheint aber dem Geehrtwerden verwandt zu sein, und das letztere ist es ja, wonach die meisten trachten.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 19 Ebenfalls tyrannisch ist das Verhältnis des Herrn zu seinen Sklaven, indem bei diesem der Vorteil des Herrn maßgebend ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 19 Die Eltern wissen aber besser, wer als Kind von ihnen abstammt, als die Kinder, daß sie von ihnen abstammen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 675 19 Bei Freundschaften, die auf der Tugend beruhen, gibt es keine Klagen und gilt als Maßstab die Absicht des Gebers.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 19 Denn der Lohn der Tugend und Wohltat ist die Ehre; was aber der Bedürftigkeit Hülfe bringt, ist der Gewinn.