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Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 23 Oft dauert aber auch die Freundschaft fort, wenn die beiden im Charakter übereinstimmen, und jeder die Gemütsart des anderen im Verkehr liebgewonnen hat.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 23 Denn bei ihnen ist wenig Vergnügen zu holen, und niemand kann es lange bei einem unangenehmen oder auch nur nicht angenehmen Menschen aushalten.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 23 Das Verhalten derer aber, die an einander Geschmack finden, aber doch nicht mitsammen leben, hat eher den Charakter des Wohlwollens als der Freundschaft.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 638 23 Absatz hieß es, man liebe und begehre was einem selbst gut sei, so eben, man wünsche dem Geliebten um des Geliebten willen Gutes.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 641 23 Vielleicht sollten sie auch darauf sehen, daß die Gesuchten als gute Menschen, ja, als gut und förderlich auch für sie, ihnen angenehm wären.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 642 23 Hochgestellte scheinen zweierlei Freunde zu brauchen: die einen sind ihnen nützlich, die anderen angenehm; beides aber ist nicht oft in einer Person vereint.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 23 Denn sie sind ihre größten Wohltäter«; und 1163b 16: »Das Gebührende dem Freunde zu erweisen ist nicht in allen Verhältnissen möglich, wie z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 646 23 Man wirft darum auch die Frage auf, ob nicht etwa Freunde den Freunden die allergrößten Güter mißgönnen, das Glück und die Ehre z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 23 Niemand ist dem gram, der ihn liebt und ihm gutes tut, sondern wenn er vornehm gesinnt ist, vergilt er ihm mit gleicher Wohltat.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 23 Die Geber aber wollen umgekehrt das höchste ihnen mögliche geleistet haben, was kein anderer gekonnt hätte, und das in Gefahren und gefährlichen Bedrängnissen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 23 Sollte nun, da es sich um eine Interessenfreundschaft handelt, nicht der Nutzen, den die Leistung für den Empfänger hatte, der richtige Maßstab sein?
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680 23 Die Erörterung über das zur Erhaltung der Freundschaft Erforderliche beginnt mit der Erklärung, daß die ungleichartigen Freundschaften durch Leistungen nach Verhältnis Bestand beh…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682 23 gemacht haben: wenn er irgend etwas gelehrt hatte, ließ er den Schüler sein erlangtes Wissen abschätzen und nahm nach dessen Schätzung seinen Lohn.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 687 23 Man kann auch zweifeln, ob man die Beziehungen zu (1165b) solchen Freunden, die nicht die Alten bleiben, abbrechen darf und soll, oder nicht.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 694 23 So sieht man also, daß der böse Mensch nicht einmal gegen sich selbst freundschaftlich gesinnt ist, weil er nichts Liebenswertes an sich hat.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 23 Denn da jeder das für sich begehrt, rechnet er dem Nächsten nach und hindert ihn, für sich dasjenige zu erlangen, was ihm zukommt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 701 23 Nun bleibt aber dem, der gutes getan, sein Werk [wie eine fortdauernde Wirklichkeit], während der Nutzen dessen, der das Gute empfangen hat, vergeht.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 23 Und so ist denn auch der am meisten ein Liebhaber seiner selbst, der diesem seinem vornehmsten Teile in Liebe ergeben und willfährig ist.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 23 Auch sprechen wir dem Menschen Selbstbeherrschung zu oder ab, jenachdem die Vernunft in ihm herrscht oder nicht, als wäre diese sein eigentliches Sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 715 23 Die Anzahl kann hier vielleicht durch keine festen Ziffern ausgedrückt werden, sondern jede Zahl möchte zulässig sein, die zwischen zwei bestimmte Grenzen fällt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 715 23 So ist auch die Zahl der (1171a) Freunde begrenzt, und ihr Maximum wird sich wohl danach bestimmen, mit wie vielen man zusammenleben kann.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 721 23 Denn die bloße Gegenwart der Freunde ist angenehm, auch im Unglück, da die Bekümmerten sich erleichtert fühlen, wenn die Freunde ihren Schmerz teilen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 724 23 Am ersten noch darf man sie in solchen Fällen in Anspruch nehmen, wo sie uns mit geringer Mühe einen großen Dienst erweisen können.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 737 23 Die Unlust nämlich gelte allen an sich als etwas, was man fliehen müsse; demnach müsse das Gegenteil von ihr an sich begehrenswert sein.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 23 Antwort: a) Wenn es in dem Akt der Lustempfindung, dem ήδεσθαι, Intensitätsgrade gibt, so folgt daraus mit nichten, daß die Lust schlecht ist.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 23 b) Aber die gedachte Folge ergibt sich auch nicht aus der Abgestuftheit der objektiven Genüsse oder dessen, was die Dinge an Lust darbieten.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 23 Man sagt nun, die Unlust sei der Mangel einer Sache, die von der Natur gefordert wird, und die Lust der Ausgleich dieses Mangels.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 23 Aquin, der Reichtum in der Hand des Verräters sei nicht gut, weil er ihm die Anrichtung von Schaden erleichtere, ist übrigens ebenso annehmbar.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 23 die Baukunst ihr Werk, wenn sie das, worauf sie abzielt, zustande gebracht hat, also entweder in der ganzen Zeit oder ihrem letzten Moment.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 23 Wenn die örtliche Bewegung eine Bewegung von irgendwoher nach irgendwohin ist, so umfaßt sie auch spezifische Unterschiede, das Fliegen, Gehen, Springen und dergleichen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 754 23 Man sieht das ja auch an den Erzeugnissen der Natur und der Kunst, an Tieren und Bäumen, an Bildern, Statuen, Häusern und Geräten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 760 23 Eine andere ist die Lust des Pferdes, eine andere die des Hundes und eine andere die des Menschen, wie ja auch HeraklitHeraklits 9.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 23 Sie machen sich ihnen angenehm in dem, wonach ihr Sinn steht; nun sind es aber grade solche Dinge, die sie zu bedürfen glauben.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 23 Auch im römischen findet sich hier und da ein Abglanz davon; in unserer unruhigen, rastlos arbeitenden Zeit scheint er verloren gegangen zu sein.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 23 – Wir haben in der Vermeidung einer näheren Aussprache über diese Dinge an unserer Stelle wieder einen Beleg für die strenge Systematik des Aristoteles.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 23 Eben darum wird aber auch von menschlichen Tätigkeiten diejenige die seligste sein, die ihr am nächsten verwandt istUnter den Göttern, von denen Ar.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 788 23 Wir müssen also wohl zufrieden sein, wenn wir beim Vorhandensein alles dessen, wodurch wir nach allgemeiner Ansicht sittliche Menschen werden, die Tugend erlangen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 791 23 Denn in der Mehrzahl fügen sich die Menschen mehr dem Zwange als dem Worte und mehr der Strafe als dem Gebot der Pflicht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 795 23 Darum dürfte das einzelne sorgfältiger behandelt werden, wenn ihm eine eigene Fürsorge zu teil wird: dann erhält der einzelne eher was ihm frommt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 797 23 Der Unerfahrene dagegen ist schon zufrieden, wenn ihm nur nicht entgeht, ob eine Leistung gut oder schlecht geraten ist, wie in der Malerei.
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 8 24 Ich muß euch wohl mein ganzes Abenteuer berichten, mit was für Arbeiten gleichsam ich mich gequält habe, damit das Orakel mit ja ungetadelt bliebe.
Sentence 9 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 8 24 Denn auch diese sagen viel Schönes, wissen aber nichts von dem, was sie sagen; ebenso nun schien es mir auch den Dichtern zu ergehen.
Sentence 7 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 24 Deshalb nun zürnen die von ihnen Untersuchten mir und nicht ihnen und sagen: »Sokrates ist doch ein ganz ruchloser Mensch und verdirbt die Jünglinge«.
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 24 Doch, ihr Athener, das ist wohl schon offenbar, was ich sagte, daß sich Meletos um diese Sache nie weder viel noch wenig bekümmert hat!
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 24 Oder offenbar nach deiner Klage, die du eingegeben, indem ich lehre, die Götter nicht zu glauben, welche der Staat glaubt, sondern allerlei Neues, Daimonisches.
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 24 – Nun dann, bei eben diesen Göttern, o Meletos, von denen jetzt die Rede ist, sprich noch deutlicher mit mir und mit diesen Männern hier!
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 15 24 Daimonisches nun behauptest du, daß ich glaube und lehre, sei es nun neues oder altes, also Daimonisches glaube ich doch immer nach deiner Rede?
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 18 24 Denn wißt nur: Wenn ihr mich tötet, einen solchen Mann, wie ich sage, so werdet ihr mir nicht größer Leid zufügen als euch selbst.
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 19 24 Und sehr mit Recht scheint es mir sich dem zu widersetzen: Denn wißt nur, ihr Athener, wenn ich schon vor langer Zeit unternommen hätte.
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 30 24 Allein, nicht dies möchte schwer sein, ihr Athener, dem Tode zu entgehen, aber weit schwerer, der Schlechtigkeit: denn sie läuft schneller als der Tod.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 8 24 Vor allem versteht Aristoteles unter jener Glückseligkeit, die das Ziel der Tugend ist, ausschließlich die diesseitige und irdische und läßt die jenseitige außer Betracht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 9 24 Das erste hat Aristoteles gesagt und stark betont, und dazu wurde er wieder durch die ihm eigentümliche Verbindung der Ethik mit der Politik veranlaßt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 20 24 Bezeichnender Weise fehlt in dem Verzeichnis der lateinische Kommentar von Thomas von Aquin, † 1274: Sancti Thomae Aquinatis Commentarium in X Libros Ethicorum ad Nicomachum.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 29 24 Auch wird er, wenn er den Leidenschaften nachgeht, diesen Unterricht vergeblich und nutzlos hören, da dessen Zweck nicht das Wissen, sondern das Handeln ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 47 24 Nach dieser Weise ist ja was für den Leib das Auge ist, für die Seele der Verstand, und ähnliche Analogien gibt es noch viele.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 51 24 Denn wollte man dies noch weiter auf die Vorfahren und Nachkommen und auf die Freunde der Freunde ausdehnen, so käme man an kein Ende.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 58 24 Man muß sie also im einzelnen auf die ihrer Besonderheit entsprechende Art zu ermitteln suchen und sich rechte Mühe geben, sie zutreffend zu bestimmen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 64 24 bei einem, der schläft oder sonst wie ganz untätig ist, vorhanden sein, ohne irgend etwas Gutes zu verrichten, der Aktus, die Tätigkeit, aber nicht.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 24 Da nämlich die Natur der Wesen, die da werden und wieder vergehen, keine Ewigkeit zuläßt, so sind sie insoweit ewig, als sie es vermögen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 74 24 Denn es scheint auch noch für den Verstorbenen, so gut wie für den Lebenden, der nichts davon erfährt, Übel und Güter zu geben, z.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 83 24 Nachdem wir dies festgestellt haben, wollen wir zusehen, ob die Glückseligkeit zu den des Lobes oder vielmehr zu den der Ehre würdigen Dingen gehört.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 84 24 Wir loben den Gerechten, den Starkmütigen und überhaupt den Tugendhaften und die Tugend, wegen der Handlungen und Werke; ebenso den Starken, den Schnellfüßigen u.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 85 24 Das Lob nämlich gebührt der Tugend, weil man durch sie fähig wird, das Gute zu tun, Preis aber den Werken, leiblichen sowohl als geistigen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 87 24 Um die Tugend scheint auch der wahre Staatsmann sich am meisten zu bemühen, da er die Bürger tugendhaft und den Gesetzen gehorsam machen will.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 24 In dem unvernünftigen Vermögen ist wieder ein Teil wie ein allem Lebendigen Gemeinsames, nämlich das vegetative Vermögen, das Prinzip der Ernährung und des Wachstums.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 98 24 Daß man nun nach der rechten Vernunft handeln muß, ist eine allgemeine Regel, die wir hier zu Grunde legen, um hernachNämlich VI, 1 ff.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 102 24 Da aber mit allem, was man tut und leidet, Lust und Unlust verbunden ist, so wird die Tugend sich um Lust und Unlust bewegen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 106 24 Ferner ist die Lust mit uns allen von Kindesbeinen an verwachsen, daher es schwer hält, dieses durch das Leben in uns festgewurzelte Gefühl abzustreifen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 107 24 Denn es ist für das Handeln von der größten Wichtigkeit, ob man in der rechten oder in der verkehrten Weise Lust und Unlust empfindet.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 121 24 Hier ist zu sagen, daß jede Tugend oder Tüchtigkeit einerseits dasjenige selbst, woran sie sich findet, vollkommen macht andererseits seiner Leistung die Vollkommenheit verleiht.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 130 24 Die Mäßigkeit, σωφροσύνη, besagt nicht Selbstbezwingung und Maßhaltung gegenüber jeder Begierde und Lust, sondern nur gegenüber jener, die auf dem Gefühl und Geschmack beruht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 157 24 Was aus Unwissenheit geschieht, ist zwar alles nicht freiwillig getan, aber für unfreiwillig können doch nur diejenigen Handlungen gelten, denen Schmerz und Reue folgt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 158 24 Wer betrunken oder zornig aufgeregt ist, handelt sicher nicht aus Unwissenheit, sondern aus einer dieser beiden Ursachen, aber nicht mit Wissen, sondern ohne Wissen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 31 / Paragraph 164 24 Sodann fragte es sich, ob nichts, was aus Begierde und Zorn von uns geschieht, freiwillig getan ist, oder das Gute wohl, das Schimpfliche nicht.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 176 24 daß ein Schauspieler oder Wettkämpfer den Sieg gewinne; dagegen wählt solches niemand, sondern nur das, was man durch sich selbst erreichen zu können glaubt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 177 24 Eine Meinung scheint man von allem haben zu können, von dem Ewigen und dem Unmöglichen sowohl, wie von dem, was in unserer Gewalt steht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 181 24 Auch wird die Willenswahl mehr deshalb gelobt, weil sie auf das Rechte gerichtet oder recht beschaffen, die Meinung aber deshalb, weil sie wahr ist.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 188 24 Das Überlegen bewegt sich ferner um das, was meistens eintrifft, ohne daß jedoch der Ausgang ganz sicher ist, und um das, was unentschieden ist.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 190 24 Der letzte Satz: man käme sonst an kein Ende, soll indirekt, per impossibile, dartun, daß alle Überlegung an diesen drei Momenten ihr Ziel hat.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 197 24 Demnach ist der Ausspruch, daß »mit Willen schlecht und ungern glücklich keiner ist«, teils falsch, teils wahrMan weiß nicht, von wem dieser Ausspruch ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 197 24 – Die Ausführungen in diesem Kapitel sind gegen Platos Satz gerichtet, daß alle Verfehlung unfreiwillig oder auch durch mangelndes Wissen verschuldet ist; man sehe z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 201 24 Niemand macht einem Blinden Vorwürfe, wenn er es von Natur oder in Folge einer Krankheit oder eines Schlages ist, sondern man bemitleidet ihn vielmehr.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 207 24 Niemand ist ja mehr als er im stande das Schreckliche zu ertragenJede Kraft wird nach dem Letzten und Höchsten bestimmt, was sie leisten kann.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 210 24 Was aber für Menschen Furcht oder Schrecken erregt, wie auch was Zuversicht einflößt, ist je nach der Größe und einem Mehr und Minder verschieden.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 24 Von dieser Art sind die Tapferen, von denen Homer singt, wie Diomedes und Hektor: »Alsbald würde Polydamas mich mit Schmähung belasten«Ilias XXII, 100.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 24 Sie sind also nicht mutig, weil sie von Schmerz und Zorn getrieben werden, hervorzubrechen und gegen die Gefahr anzugehn ohne Voraussicht des drohenden Unheils.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223 24 So erging es den Argivern, als sie auf die Lakoner stießen, während sie meinten, es seien die SikyonierDie Begebenheit erzählt Xenophon, Hellenica IV, 4.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228 24 Nach dem Mute wollen wir von der Mäßigkeit handeln, da diese beiden die Tugenden des unvernünftigen Seelenteils sindMit Mäßigkeit geben wir σωφροσύνη wieder; vgl.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 231 24 Wer übermäßiges Vergnügen an Musik oder am Theater hat, den nennt niemand unmäßig, so wenig wie man einen, der hier Maß hält, mäßig nennt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 262 24 Die meisten Verschwender freilich nehmen, wie gesagt, da, wo sie es nicht sollen, und sind insofern nicht edelgesinnt, sondern den Geizigen gleich zu achten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 264 24 Und der Geiz liegt mehr in der menschlichen Natur als die Verschwendung, da die meisten Menschen mehr Freude am Gelderwerb als am Geben haben.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 265 24 Zu diesen gehören auch der Kümmelspalter und seines gleichen; er heißt so, weil er den Grundsatz, keinem etwas zu schenken, auf die Spitze treibt –.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 266 24 Als gemeinsam erscheint bei ihnen schimpfliche Gewinnsucht, da sie alle eines Gewinnes, und zwar eines kleinen Gewinnes wegen sich Schimpf und Schande gefallen lassen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 48 / Paragraph 270 24 Und er sieht mehr darauf, daß die Ausführung auf das schönste und geziemendste geschieht, als was sie kostet, und wie sie am billigsten wird.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 314 24 Der Gegensatz scheint hier nur in den Extremen zu liegen, weil die Mitte unbenannt istDer Gegensatz der Extreme zur Mitte bleibt also außer Betracht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 332 24 So müßte denn die Scham bedingungsweise eine sittliche Eigenschaft sein, insofern man sich nämlich in dem Falle schämen würde, daß man wirklich schlechtes täte.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 341 24 Der Ungerechte will aber nicht immer zu viel haben, sondern unter Umständen auch zu wenig, nämlich von dem, was an sich ein Übel ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 341 24 Da nun für das erste ein eigenes Wort vorhanden ist, πλεονέκτης, so empfiehlt es sich, das άνισος dem, der zu wenig haben will, vorzubehalten.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 65 / Paragraph 353 24 Denn jene Ungerechtigkeit ist ein Teil der ganzen Ungerechtigkeit, und ebenso ist die Gerechtigkeit, nach der wir gegenwärtig fragen, ein Teil der ganzen Gerechtigkeit.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 377 24 In Wahrheit können freilich Dinge, die so sehr von einander verschieden sind, nicht kommensurabel sein, für das Bedürfnis aber ist es ganz gut möglich.