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Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 265 25 Die anderen wiederum hüten sich vor ungerechter Hinwegnahme aus Furcht, da es nicht leicht ist, selbst fremdes Gut wegzunehmen, ohne daß Andere einem dasselbe tun.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 273 25 So ist denn vor allem, wie gesagt, dieses die Art, in der sich der Hochherzige zeigt, und dieses die Art von Aufwendungen, die Hochherzigkeit bekunden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 50 / Paragraph 276 25 Der Engherzige und Kleinliche wird es in allem fehlen lassen und bei den größten Aufwendungen durch Knausern im kleinen das Ganze um seine Schönheit bringen.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 25 Wenn aber der Hochsinnige verachtet, tut er es mit Fug, da er richtig urteilt; der große Haufe aber bestimmt sich zur Verachtung nach bloßer Laune.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 304 25 nennen wir die, die aus unrechtem Anlaß und mehr und länger als sich gehört, zürnen und nicht eher aufhören, bis Rache oder Strafe erfolgt ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 57 / Paragraph 317 25 Und so ist auch der Wahrhaftige, der die Mitte hält, lobenswert; die aber mit Lügen umgehen, verdienen beide Tadel, nur der Prahler in höherem Maße.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 328 25 So hätten wir denn von dreien Mitten im geselligen Leben gehandelt, die es sämtlich mit dem Verkehr in bestimmten Reden und Handlungen zu tun haben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 328 25 Und von denen, die es mit der Lust zu tun haben, bewegt sich die eine im Scherz, die andere in dem Verkehr des sonstigen Lebens.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 329 25 Von der Scham kann man nicht wohl wie von einer Tugend sprechen, da sie mehr von einem Affekt als von einem Habitus an sich hat.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 334 25 Jetzt aber wollen wir von der Gerechtigkeit handelnDie Enthaltsamkeit, εγκράτεια, ist keine eigentliche und vollkommene Tugend, weil sie mit Begierde und Lust zusammengeht, aber l…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 339 25 Der Satz mit »mithin« ist eine Anwendung der Bemerkung im vorigen Kapitel, Absatz 2, daß der Habitus es je mit einem Objekt zu tun hat.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 341 25 Da aber das kleinere Übel gewissermaßen als ein Gut erscheint und die Habsucht auf Güter gerichtet ist, so scheint ein solcher Mensch habsüchtig zu sein.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 64 / Paragraph 348 25 Mithin gibt es noch eine andere Ungerechtigkeit, als einen besonderen Teil der ganzen, und ein Unrecht als einen besondern Teil des Unrechts, des Ungesetzlichen, überhaupt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 64 / Paragraph 350 25 der Ehebruch auf Zuchtlosigkeit, das Entweichen aus Reih und Glied auf Feigheit, Mißhandlung auf Zorn, unerlaubter Gewinn aber auf keine andere Untugend als auf Ungerechtigkeit.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 25 Wenn nun zuerst die Gleichheit im Sinne der Proportionalität bestimmt ist, und dann der Ausgleich nach diesem Verhältnisse stattfindet, so geschieht das, was wir meinen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 378 25 a sei ein Haus, b zehn Minen, c ein Bett, a ist nun ½ b, wenn das Haus fünf Minen wert oder ihnen gleich ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 384 25 Bei wem sich aber Ungerechtigkeit findet, bei dem findet sich auch Unrechttun, wenn auch nicht immer umgekehrt bei dem, der Unrecht tut, Ungerechtigkeit vorhanden ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 386 25 Darum kann man auch gegen sich selbst nicht eigentlich ungerecht sein, und kann es in Bezug auf einen selbst kein politisches Recht oder Unrecht geben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 396 25 Er mag nämlich gedacht haben, er werfe oder stoße überhaupt nicht, oder nicht mit dem betreffenden Instrument, oder den nicht, oder nicht mit dem Ausgang.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 415 25 Das ist aber der, in dem der Anfang der Handlung liegt, ein Anfang, der eben in dem Austeilenden, nicht in dem Empfänger zu suchen ist.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 25 Denn wie dieses Richtmaß sich der Gestalt des Steines angleicht und nicht dieselbe Länge behält, so gleicht das Plebiscit sich den besonderen faktischen Verhältnissen an.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 453 25 der Inhalt der Physik, doch nicht nach dem, was an den einzelnen Körpern geschieht, sondern nach den allgemeinen und notwendigen Gesetzen, denen die Naturvorgänge unterstehen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 454 25 Jede Lehre aber geht von vorher Erkanntem aus, wie wir in der Analytik dartun, sei es, daß sie sich der Induktion oder des Syllogismus bedient.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 455 25 Die Wissenschaft ist mithin ein Habitus des Demonstrierens, zu welcher Begriffsbestimmung man weiterhin noch alles andere hinzunehmen möge, was wir in der Analytik angegeben haben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 468 25 den betreffenden Mann erwähnt, mag derselbe ein Weiser, wenn auch in praktischen Dingen ungeschickt gewesen sein, wie ja auch Plato bekanntlich den ächten Philosophen schildert.
Sentence 28 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 470 25 sagt nicht schlechthin, daß die himmlischen Bestandteile des Universums am göttlichsten sind, sondern daß sie das Göttlichste von dem sind, was in die Augen fällt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 85 / Paragraph 480 25 Hier bringen es die jungen Leute zu keiner eigenen Überzeugung, sondern nur zu Behauptungen, während sie sich die mathematischen Begriffe wohl klar zu machen wissen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 87 / Paragraph 497 25 noch ist sie anderseits eine einzelne, partikuläre Wissenschaft, wie die Medizin die Wissenschaft von dem Gesunden oder die Geometrie die Wissenschaft von der Größe ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 501 25 K., hörten wir, daß der Verstand, der νου̃ς, auf die Prinzipien gehe, die doch allgemein sind, hier hören wir, daß er das Einzelne umfaßt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 510 25 Sodann bringen sie aber auch wirklich etwas hervor; aber nicht wie die Medizin, sondern wie die Gesundheit die Gesundheit hervorbringt, so die Weisheit die Glückseligkeit.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 523 25 Die Enthaltsamkeit also wie die Abgehärtetheit scheint zu den trefflichen und lobenswerten Dingen, die Unenthaltsamkeit und Weichlichkeit dagegen zu den schlechten und tadelnswert…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 524 25 – Von dem Klugen aber bestreitet man bald, daß er unenthaltsam sein könne, bald behauptet man, daß Einige zwar klug und geschickt, aber doch unenthaltsam sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 25 Was nun die Ansicht betrifft, es sei wahre Meinung, nicht Wissen, was bei der Unenthaltsamkeit verläugnet wird, so ist dieses für unsere Untersuchung ganz gleichgültig.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 540 25 So viel sei denn gesagt über die Frage, ob man wissend oder nicht wissend unenthaltsam ist, und bei welcher Art Wissen man es sein kann.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 542 25 Wer nun hierin die Grenzen der in ihm selbst liegenden rechten Vernunft überschreitet, den bezeichnen wir nicht als schlechthin unenthaltsam, sondern mit einem Zusatze, z.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 589 25 Dafür, daß nicht jede Lust gut sei, wird angeführt, daß es auch schändliche, schimpfliche, ja, schädliche Ergötzungen gebe; denn manches Lustbringende habe Krankheiten zur Folge.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 590 25 Dafür endlich, daß die Lust nicht das höchste Gut sei, führt man an, sie sei nicht Ziel und Ende, sondern ein gewisses Werden und Entstehen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 25 Nun gibt es aber in den sinnlichen Gütern ein Übermaß, und der Schlechte ist schlecht, weil er das Übermaß und nicht die notwendige Lust begehrt.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 25 genannten Dingen; sie ist von der Natur um der Handlungen willen, die sie begleitet, intendiert und kann darum sittlich erlaubter Weise genossen und begehrt werden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 605 25 Die Arzneien aber erhalten die Intensität ihrer Wirkung, die sie gerade zum Gegenstande des Verlangens macht, dadurch, daß sie neben und gegenüber ihrem Gegenteil erscheinen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 612 25 heißts bei HomerIn der Ilias X, 224 spricht Diomedes: »Zwei auf dem Marsche vereint, da sieht der eine vorm andern, wie den Erfolg man erreicht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 25 Nützlich aber kann man nennen woraus uns ein Gutes oder eine Lust zufließt, und so ist als Zweck nur das Gute und das Lustbringende liebenswert.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624 25 Diese Wohltaten zeigen uns, wie gut und der Liebe würdig, φιλητός, Er an sich ist, und machen das Gemüt am ehesten für diese Liebe empfänglich.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 25 So ist es dem Trockenen nicht gut, wenn es naß wird, sondern wenn es den Zustand der Mitte gewinnt, ähnlich dem Warmen und so weiter.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657 25 Auch ist es bei ihr so recht augenscheinlich, daß sie die schlechteste Staatsform ist; das aber ist das Schlechteste, was das Gegenteil vom Besten ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 25 Gemäß einer jeden Staatsverfassung gibt es nun eine entsprechende Freundschaft, weil auch ein Recht; beim Könige gegenüber seinen Untertanen jene, die auf überwiegendem Wohltun be…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 25 Und deshalb ist auch das Recht unter solchen Freunden nicht dasselbe, sondern es bestimmt sich nach Verhältnis und Würdigkeit, weil gleiches von der Freundschaft gilt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 25 Die Eltern lieben nämlich ihre Kinder wie ein Stück von sich selbst und die Kinder hinwieder ihre Eltern als die, denen sie ihr Dasein verdanken.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 25 Hier ist die Verpflichtung deutlich und dem Streit entzogen, und die Freundschaft kommt nur so weit in betracht, daß sie einen Aufschub der Leistung gestattet.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 25 Der Bedürftige dagegen und der minder Gute und Tüchtige nimmt die Sache umgekehrt: er denkt, ein guter Freund sei verpflichtet, dem bedürftigen Freunde zu helfen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678 25 Darum muß es auch als unstatthaft gelten, daß ein Sohn sich von seinem Vater lossagt, wohl aber darf ein Vater sich von seinem Sohne lossagen.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680 25 Dies kommt da vor, wo der eine der Lust, der andere des Nutzens wegen Freundschaft hält, und beide finden, daß sie ihre Absicht nicht erreichen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683 25 (1164b) Hier muß die Gegenleistung nach der Absicht des anderen Teils bemessen werden; denn so geziemt es sich für einen Freund und für die Tugend.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683 25 Sollte dies aber nicht gehen, so muß es nicht blos als notwendig, sondern auch als gerecht erscheinen, daß der Empfänger des Dienstes seinen Wert festsetzt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 128 / Paragraph 686 25 Zu Hochzeiten lädt man die Verwandten ein; denn mit ihnen teilt man das Geschlecht und darum auch das Interesse an den das Geschlecht berührenden Handlungen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 688 25 Oder ist es nicht vielmehr so, daß sich das nicht immer und überall empfiehlt, sondern nur solchen Personen gegenüber, die keine Aussicht auf Besserung bieten.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 697 25 Ein zu dieser späteren Zeit gefaßter Beschluß, daß er Staatsleiter sein sollte, wäre also kein Zeichen vollkommener Eintracht gewesen, weil er selbst nicht einverstanden war.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 697 25 Denn das heißt nicht einträchtig sein, wenn beide nur nach demselben trachten, sondern wenn sie es auch in derselben Person verwirklicht sehen wollen, wenn z.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 25 Aber der Grund der Sache dürfte natürlicher sein und mit der Erklärung, die man von dem Gläubiger und seinem Schuldner hernimmt, nichts zu tun haben.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 710 25 Es ist auch vielleicht ungereimt, den Glücklichen zu einem Einsiedler zu machen; niemand möchte allein stehen, wenn ihm auch alle Güter der Welt zugehören sollten.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 25 Mithin bedarf es auch eines Bewußtseins vom Dasein des Freundes, und ein solches wird vermittelt durch das Zusammenleben und den Austausch der Worte und Gedanken.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 718 25 Es dürfte sich also empfehlen, daß man nicht darauf aus ist, möglichst viele Freunde zu erwerben, sondern nur so viele, als zum gemeinsamen Leben genügen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 721 25 Einerseits ist schon der Anblick der Freunde, besonders für den von einem (1171b) Mißgeschick Betroffenen, erfreulich und angenehm und eine Art Gegenmittel gegen den Kummer.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 728 25 Die Tätigkeit aber, aus der man des anderen Dasein erkennt, vollzieht sich im Zusammenleben, so daß das Streben der Freunde naturgemäß hierauf (1172a) gerichtet ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 25 Weiterhin sagt man, das Gute sei vollendet, die Bewegung und das Werden aber unvollendet, und sucht zu zeigen, daß die Lust Bewegung und Werden ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 750 25 Klar ist auch, daß die Lust am größten ist, wenn der Sinn die beste Verfassung hat und sich gegenüber einem Objekt der besten Art betätigt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 770 25 Der Verstand oder die Vernunft ist nämlich das Vornehmste in uns, und die Objekte der Vernunft sind wieder die vornehmsten im ganzen Felde der Erkenntnis.
Sentence 25 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 25 XI: »Ad felicitatem speculativam tota vita politica videtur ordinata; dum per pacem, quae per ordinationem vitae politicae statuitur et conservatur, datur hominibus facultas conte…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 784 25 (1179a) Indessen darf man, wenn man ohne die äußeren Güter nicht glückselig sein kann, darum nicht meinen, daß dazu viele und große Güter erforderlich wären.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 797 25 Diejenigen aber, die ohne die erforderliche, nur durch Erfahrung mögliche Routine solche Sammlungen durchgehen, werden nicht richtig über sie zu urteilen vermögen, außer etwa zufä…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 800 25 hat im vorausgehenden Absatz Inhalt und Einteilung seiner Politik angedeutet, mit der die Ethik, wie der Schlußsatz zeigt, auch äußerlich auf das engste verbunden ist.
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 18 26 Kein Getümmel, ihr Athener, sondern harret mir aus bei dem, was ich euch gebeten: mir nicht zu toben über das, was ich sage, sondern zu hören!
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 22 26 Hat er es aber damals vergessen, so rufe er noch einen auf – ich lasse ihm freie Bahn-, und er sage es, wenn er so etwas hat!
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 22 26 Allein hiervon werdet ihr ganz das Gegenteil finden, ihr Männer, alle willig mir beizustehen, mir dem Verderber, dem Unheilstifter ihrer Verwandten, wie Meletos und Anytos sagen.
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 31 26 Denn wenn ihr meint, durch Hinrichtungen dem Einhalt zu tun, daß euch niemand schelten soll, wenn ihr nicht recht lebt, so bedenkt ihr das sehr schlecht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 16 26 Die Tätigkeit ist nämlich die Vollendung des Lebens und des Seins, und darum ist sie mit Lust verbunden, weil jedes Wesen sich seiner natürlichen Vollendung freut.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 21 26 In dem Verzeichnis bei Susemihl-Apelt fehlt auch der lateinische Kommentar des italienischen Jesuiten Silvester Maurus, † 1687, der eine Paraphrase zu sämtlichen Werken des Aristo…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 31 26 Nehmen wir jetzt wieder unser Thema auf und geben wir, da alles Wissen und Wollen nach einem Gute zieltAristoteles sagt wörtlich: nach einem Gute begehrt, ορέγεται.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 32 26 Alle diese Meinungen zu prüfen dürfte der Mühe nicht verlohnen; es wird genügen, wenn wir uns auf die gangbarsten und diejenigen, die einigermaßen begründet erscheinen, beschränke…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 40 26 Es dürfte aber vielleicht besser, ja Pflicht zu sein scheinen, zur Rettung der Wahrheit auch der eigenen Meinungen nicht zu schonen, zumal da wir Philosophen sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 58 26 (1098b) Man darf auch nicht unterschiedslos überall nach der Ursache fragenWollte man von jedem, auch der Ursache, die Ursache wissen, so nähme das Fragen kein Ende.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 58 26 Die Prinzipien selbst aber werden teils durch Induktion erkannt, teils durch Wahrnehmung, teils durch eine Art Gewöhnung, teils noch auf andere WeiseDurch Induktion kann man z.
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 58 26 Denn von dieser Bestimmung hängt alles, was der Mensch zu tun und zu lassen hat, also der ganze Inhalt der Sittenlehre und auch der Staatslehre, ab.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 68 26 Indessen bedarf dieselbe wie gesagt auch wohl der äußeren Güter, da es unmöglich oder schwer ist, das Gute und Schöne ohne Hilfsmittel zur Ausführung zu bringen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 78 26 Allein auch hier wird die sittliche Schönheit durchleuchten, wenn man viele schwere Schläge des Schicksals gelassen erträgt, nicht aus Gefühllosigkeit, sondern aus edler und hoher…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 81 26 Daß aber die Schicksale der Nachkommen und aller Freunde die Glückseligkeit ganz und gar nicht berühren sollen, erscheint doch allzu inhuman und den allgemeinen Überzeugungen wide…
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 26 Aristoteles konnte aber auch mit der Bemerkung, es sei ungereimt, von einer Eudämonie Verstorbener zu reden, nicht sagen wollen, es gebe überhaupt keine Glückseligkeit für sie.
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 26 Dahin gehören also die Ehrungen und Diffamationen der Verstorbenen selbst; dann die gute oder schlechte Führung ihrer Hinterbliebenen und Freunde, sowie auch deren Glück oder Ungl…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 88 26 Unter menschlicher Tugend verstehen wir aber nicht Tüchtigkeit des Leibes, sondern solche der Seele, wie wir ja auch unter der Glückseligkeit eine Tätigkeit der Seele verstehen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 101 26 Darum muß man, wie Plato sagt, von der ersten Kindheit an einigermaßen dazu angeleitet worden sein, über dasjenige Lust und Unlust zu empfinden, worüber man soll.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 22 / Paragraph 115 26 Da es dreierlei psychische Phänomene gibt: Affekte, Vermögen und jene dauernden Beschaffenheiten, die man Habitus nennt, so wird die Tugend von diesen dreien eines sein müssen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 24 / Paragraph 126 26 Deshalb ist die Tugend nach ihrer Substanz und ihrem Wesensbegriff Mitte; insofern sie aber das Beste ist und alles gut ausführt, ist sie Äußerstes und Ende.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 134 26 Da aber die Sprache fast keinen Namen dafür hat, so wollen wir den Menschen, der die Mitte einhält, sanftmütig und so dann die Mitte Sanftmut nennen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 26 Indessen mag es auch solche Handlungen geben, zu denen man sich nicht zwingen lassen darf und denen man den Tod unter den größten Qualen vorziehen muß.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 155 26 Doch hat es mehr von der Art des Freiwilligen, da die Handlungen stets in bestimmten Fällen erfolgen und die Tat im bestimmten Falle eben freiwillig ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 155 26 Welche Wahl aber jedesmal zu treffen ist, läßt sich nicht leicht bestimmen, weil es von Fall zu Fall zahlreiche Verschiedenheiten gibtDieser Absatz faßt das Vorige zusammen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 161 26 Soll man indessen von jemanden wegen solcher Unwissenheit sagen können, daß er unfreiwillig gehandelt hat, so muß er auch über die Handlung Schmerz und Reue empfinden.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 207 26 Vielleicht ist auch daran gedacht, daß für Sinn und Erfahrung mit dem Tode alles aus ist, und darum Mut dazu gehört, mit guter Hoffnung zu sterben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 217 26 Wenn man aber stirbt, um der Armut oder einer unglücklichen Liebe oder einem Schmerze zu entgehen, so verrät das nicht den mutigen, sondern den feigen Mann.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 26 Wer aber deshalb kämpft, ist zwar streitbar, aber nicht mutig, weil er nicht aus sittlichem Beweggrund und nach der Vorschrift der Vernunft, sondern aus Leidenschaft handelt.