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Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 342 22 Dieses, die Gesetzwidrigkeit oder die Ungleichheit, umfaßt jede Ungerechtigkeit und ist jeder Ungerechtigkeit gemeinsam [Abweichend von Bekker nach den dort angegebenen Handschrif…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 22 seinen Posten nicht zu verlassen, nicht zu fliehen, nicht die Waffen von sich zu werfen, als auch die Werke des Mäßigen, z.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 22 Darum heißt es auch »dikaion« (gerecht), weil es »dicha« (zweiteilig) ist, wie wenn man sagte »dichaion« und statt »dikastes« (Richter) »dichastes« (Zweiteiler).
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 22 Würde die eine nur vermindert, ohne daß die andere vermehrt (1132b) würde, so würde diese jene nur um das einfache Stück übertreffen.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 371 22 Denn nichts hindert, daß die Leistung des einen wertvoller sei als die des anderen, und folglich muß hier ein Ausgleich geschafft werden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 382 22 So viel sei denn gesagt über die Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit und die Natur beider, und ebenso über Recht und Unrecht im allgemeinen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 22 das Feuer bei uns so gut wie bei den Persern brennt –, während man das Recht der Bewegung und dem Wandel unterworfen sieht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 390 22 Der konkreten praktischen Fälle sind ja viele, jene Bestimmungen sind aber je eine einzelne, weil sie allgemein für alle einschlägigen Fälle gelten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 399 22 Ferner streitet man auch in solchen Fällen nicht darüber, ob etwas wirklich geschehen ist oder nicht, sondern darüber, ob es recht war.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 404 22 Es erschiene auch beim Rechtleiden als Ungereimtheit, wenn es immer freiwillig sein sollte, da manche auch ihr Recht gar nicht freiwillig erleiden.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 417 22 Denn auch wer in einem Prozesse über den Besitz eines Ackers (in gewinnsüchtiger Absicht) entschieden hat, bekommt nicht den Acker, sondern Geld.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 421 22 Das Recht hat seine Stelle unter Wesen, die an den Gütern schlechthin teilhaben und davon ein Zuviel und ein Zuwenig haben können.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 22 Und das ist die Natur des Billigen: es ist eine Korrektur des Gesetzes, da wo dasselbe wegen seiner allgemeinen Fassung mangelhaft bleibt.
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 442 22 Hierin liegt nun grade seine Ähnlichkeit mit der praktischen Vernunft, die nach dem sucht, was in den einzelnen Fällen zu tun ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 454 22 Mithin tritt hier die Induktion einAristoteles bezieht sich hier auf I, 1 der zweiten Analytiken, um die Natur der Wissenschaft zu erklären.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 454 22 Das Wissen aber in seiner Totalität umfaßt dann grade so den ganzen Wissensstoff, wie der νους, der Intellekt, die Prinzipien der Wissenschaft.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 81 / Paragraph 463 22 Mithin bleibt nur übrig, daß sie ein untrüglicher Habitus vernünftigen Handelns ist in Dingen, die für den Menschen Güter und Übel sind.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 81 / Paragraph 464 22 – So folgt denn mit Notwendigkeit, daß die Klugheit ein untrüglicher, vernünftiger Habitus des Handelns ist in Dingen, die die menschlichen Güter betreffen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 467 22 Die Weisheit aber schreiben wir in den Künsten denjenigen zu, die es in denselben zur höchsten Vollendung gebracht haben, indem wir z.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 470 22 Also hat die Klugheit nicht den höchsten Gegenstand und ist nicht die höchste Erkenntnis, sondern jenen hat und dieses ist die Weisheit.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 84 / Paragraph 474 22 Von der auf den Staat gerichteten Klugheit ist aber der leitende und führende Teil diejenige Klugheit, die sich in der Gesetzgebung betätigt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 85 / Paragraph 479 22 Die Bemerkung ist aber veranlaßt durch das im letzten Satz über die Besorgung der eigenen Dinge und die Schwierigkeit dieser Aufgabe Gesagte.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 485 22 Denn was man weiß, (1142b) danach sucht man nicht; die Wohlberatenheit ist aber eine Art Beratschlagung, und wer beratschlägt, sucht und schließt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 491 22 Was aber das Moment der Richtigkeit angeht, so hat dieselbe viele Bedeutungen, so daß hier offenbar nicht jede Richtigkeit gemeint sein kann.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 507 22 Zudem scheint es ungereimt, wenn sie (die Klugheit), die doch geringer ist als die Weisheit, wichtiger und maßgebender sein soll als sie.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 521 22 Am häufigsten noch kommen solche bestialische Naturen unter den Barbaren vor; einzelne Individuen werden auch infolge von Krankheiten und Verstümmelungen soweit gebracht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 523 22 Ebenso scheint Enthaltsamkeit soviel als Beharren bei dem einmal gefällten Urteil der Vernunft und Unenthaltsamkeit soviel als Abfall von demselben zu sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 524 22 Ebenso gilt den einen der Zuchtlose unterschiedslos für unenthaltsam und der Unenthaltsame für zuchtlos, während die anderen zwischen beiden einen Unterschied machen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 22 Liegt es doch auf der Hand, daß der Unenthaltsame erst dann meint, das Verbotene tun zu sollen, wenn die Leidenschaft ihn übermanntVgl.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529 22 Denn er verdiente Lob, weil er aus Abscheu vor der Lüge nicht bei dem blieb, wozu er von Odysseus überredet werden war.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544 22 Im gleichen gibt es hier keine Unenthaltsamkeit; denn die Unenthaltsamkeit ist nicht blos zu meiden, sondern auch als sittlich häßlich zu tadeln.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 546 22 Was also diese Dispositionen selbst angeht, so überschreiten sie (1149a) jede für sich, wie auch die tierische Wildheit, die Grenzen menschlicher Verkehrtheit.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 552 22 Wenn also diese Unenthaltsamkeit ungerechter und häßlicher ist als die im Zorn, so ist sie auch Unenthaltsamkeit schlechthin und gewissermaßen ein Laster.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 553 22 Endlich verübt niemand mit Trauer Frevel und Unrecht; jeder aber, der im Zorn handelt, handelt mit Trauer, dagegen der Frevler mit Lust.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 555 22 Denn das Tier hat nicht (1150a) Willenswahl und Vernunft, sondern es fällt wohl einmal von seiner Natur ab wie ein rasender Mensch.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 560 22 Das Widerstehen ist aber vom Beherrschen wie das nicht Unterliegen vom Siegen verschieden; daher ist auch die Enthaltsamkeit begehrenswerter als die Abgehärtetheit.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 22 – Andere Lüste oder Genüsse sind unbedingt gut, so die Freude des Geistes an der Wahrheit, und darum gibt es hier kein Übermaß.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 606 22 Sind sie nun unschädlich, so mag man es nicht grade tadeln, und nur, wenn sie schädlich sind, ist es schlimm und verwerflich.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 22 Denn weil die Heilung durch eine Wirkung dessen, was am Organismus gesund geblieben ist, zustande kommt, so erscheint sie deswegen als lustbringend.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 22 Die Veränderung aber kann nur darum nach des Dichters Wort das süsseste aller Dinge sein, weil unserer Natur eine Art Schlechtigkeit anklebt.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624 22 Fällt also dasjenige weg, weshalb solche Menschen Freunde waren, so löst sich auch die Freundschaft auf, weil sie durch jenes bedingt war.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 22 Hier freuen sich beide nicht über dasselbe, sondern der eine an dem Anblick des Geliebten, der andere an den Dienstleistungen des Liebhabers.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 634 22 Wie aber mit Rücksicht auf die Tugenden die einen habituell, die anderen aktuell gut sind, so ist es auch bei der Freundschaft.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 642 22 Aber der Mann der Tugend schließt mit keinem Freundschaft, der ihn überragt, wenn derselbe nicht gleichzeitig von ihm an Tugend überragt wird.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649 22 Länger dauert die Freundschaft derer, die einander nützlich oder angenehm sind, so lange nämlich, als sie sich gegenseitig Vergnügen oder Vorteile gewähren.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 22 Das kann man ja vielleicht verlangen, wenn man gleich liebenswert ist; hat man aber nichts derartiges an sich, so ist es lächerlich.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653 22 Denn man vereinigt sich in ihnen um eines bestimmten Nutzens willen, und um sich etwas zu verschaffen, was man zum Leben bedarf.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654 22 Einige Gemeinschaften scheinen des Vergnügens halber zu bestehen; so die Kult- und Gastmahlsverbände, die der Opfer und der Geselligkeit wegen da sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658 22 Das Königtum geht in Tyrannis über, insofern diese eine Entartung der Monarchie, der Alleinherrschaft, ist und ein nichtswürdiger König zum Tyrannen wird.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658 22 Auch die Timokratie nämlich überträgt die Herrschaft an die Menge und alle, die die Bedingung des Zensus erfüllen, hält sie als gleich.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 666 22 Das Verhältnis der Kinder zu ihren Eltern ist, wie das der Menschen zu den Göttern, eine Freundschaft mit dem Guten und Überlegenen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 667 22 In der brüderlichen Freundschaft finden sich alle Eigenschaften der hetärischen, besonders wenn die Brüder gleichmäßig brav und sich auch sonst ähnlich sind.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 22 Sittlich schön aber ist es, gutes zu tun, (1163a) nicht um gutes dafür zu empfangen, nützlich aber, sich gutes antun zu lassen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 22 Denn, so sagt man, was nützt es, einem trefflichen oder einflußreichen Mann befreundet zu sein, wenn man keinen Vorteil davon haben soll?
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678 22 Gleichzeitig kommt hier in betracht, daß vielleicht kein Vater sich von seinem Sohne trennt, wenn derselbe nicht ein ausgesucht lasterhafter Mensch ist.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680 22 Denn wenn die Freundschaft darauf beruht, so muß es zur Trennung kommen, sobald ihnen das nicht zuteil wird, weswegen sie sich liebten.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 128 / Paragraph 686 22 Auch jedem Älteren soll man die Ehre des Alters erweisen, durch Aufstehen, Einräumen des Ehrenplatzes bei Tische und was dergleichen mehr ist.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 128 / Paragraph 686 22 Doch darf man deshalb nicht davon abstehen, sondern muß die Ansprüche eines jeden so weit zu ermitteln suchen, als es eben geht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 687 22 Man war ja nur Freund dieser Annehmlichkeit oder dieses Nutzens, und es ist natürlich, wenn mit ihrem Wegfall auch die Liebe aufhört.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 693 22 Jeder aber wünscht das Gute eben sich, und keiner will ein anderer werden, so daß dann das neue Wesen alles Gute hätte.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703 22 Endlich liebt jeder das mühsam Erlangte mehr, wie das Geld dem teurer ist, der es erworben, als dem, der es ererbt hat.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 22 Auch meint man, seine Unterscheidung zwischen einer niederen und einer edlen Selbstliebe genüge nicht, das Mißverständnis, das hier möglich sei, zu beseitigen.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 22 Das trifft aber am meisten im Verhältnis des Menschen zu sich selbst zu und dann auch alles andere, was die Freundschaft charakterisiert.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 22 Daß das Volk bei denen von Selbstliebe zu reden pflegt, die in diesem Sinne auf sich bedacht sind, ist nicht zu verkennen.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 22 Beansprucht er doch für sich das Schönste und Beste, dient mit Willfährigkeit dem vornehmsten Teil seines Selbst und gehorcht ihm in allem.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 22 Denn die Vernunft begehrt in jedem Menschen was für sie das beste ist, die Vernunft aber ist es, der der Tugendhafte gehorcht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 22 Er wird Vermögen und Würden und alle die viel umworbenen Güter hingeben, um sich dafür was gut und schön ist, zu gewinnen.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 22 Denn es ist nicht leicht, für sich allein beständig tätig zu sein, dagegen ist es mit anderen und für andere schon leichter.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 22 So wird demnach die an sich mit Lust verbundene Tätigkeit um so anhaltender werden, und so muß es beim glücklichen Menschen sein.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 22 In diesem Sinne ist ja doch das Zusammenleben bei Menschen zu verstehen, nicht wie beim lieben Vieh vom Weiden auf einer Trift.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 714 22 Auch der Freunde, die man um der Lust willen hat, braucht man nur wenige, wie auch bei der Speise wenig Gewürz hinreicht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 716 22 Ferner müßten die vielen Freunde wieder unter einander Freunde sein, wenn alle mit einander leben sollen, was sich schwerlich bei vielen findet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 720 22 – In beiden Lagen werden sie gesucht, da die Unglücklichen Hilfe brauchen und die Glücklichen Gesellschafter und solche, denen sie gutes tun können.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 729 22 Man will ja mit ihm zusammenleben, und darum treibt und teilt man mit ihm dasjenige, was man unter Leben und Zusammenleben versteht.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 142 / Paragraph 733 22 Auch für die sittliche Tugend scheint es von der allergrößten Wichtigkeit zu sein, daß man den richtigen Dingen Liebe und Haß entgegenbringtVgl.
Sentence 24 Nikomachische Ethik / Chapter 142 / Paragraph 733 22 Denn diese Gefühle erstrecken ihren Einfluß auf alle Lebensverhältnisse, da sie für die Tugend und die Glückseligkeit so wichtig und bedeutsam sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 738 22 Aber dieses letzte Argument möchte doch wohl lediglich dartun, daß die Lust ein Gut neben anderen ist, nicht mehr als sonst eines.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 739 22 Es könne ja auch einem Übel ein Übel entgegengesetzt sein, und beide, Gutes und Schlimmes, einem Dritten, das keines von beidem sei.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 22 Man beruft sich darauf, daß man zuerst ein Bedürfnis verspürt und Unlust fühlt und hernach über die Stillung des Bedürfnisses Lust fühlt.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 22 Aber die Bewegungen in den einzelnen Zeitteilen sind alle unvollendet und von der ganzen Bewegung und von einander der Art nach verschieden.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 22 Die Zusammenfügung der Steine ist der Art nach verschieden von der Kannelierung der Säulen und beide wieder von der Erbauung des Tempels.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 749 22 Wie das Objekt so die Wahrnehmung, und je vollkommener es ist und je besser wahrnehmbar, desto besser und vollkommener ist die Wahrnehmung.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 22 So leuchtet denn ein, daß man die anerkannt schimpflichen Arten der Lust nicht als Lust gelten lassen darf, außer für verderbte Naturen.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 22 Die Tätigkeit ist die natürliche Vollendung des Tätigen, weil sie alles, was es der Anlage nach in sich hat, zur Entfaltung bringt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 765 22 So gewinnt es denn den Schein, als ob derartiges ein notwendiger Bestandteil der Glückseligkeit wäre, da die Machthaber ihre Mußestunden damit zubringen.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 22 Man hat Muße, wenn einem nichts mehr zu tun übrig bleibt, und das ist der Fall, wenn man sein Ziel erreicht hat.
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 22 Seine höchste Aufgabe ist die Schaffung und Erhaltung solcher Zustände, die möglichst vielen Angehörigen des Staates das Leben nach dem Geiste ermöglichen.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 22 Somit ist auch das auf die Übung dieser Tugenden gerichtete Leben menschlich, und menschlich denn auch die Glückseligkeit, die es gewähren kann.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 22 4 von der Seele, wo gezeigt wird, daß der Geist des Menschen mit dem Stoffe nicht vermischt und vom Stoffe getrennt ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 22 Oder Handlungen des Mutes, wobei sie vor Furchterregendem standzuhalten und Gefahren zu bestehen hätten, weil es sittlich schön ist, solches zu tun?
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 22 Und doch hat man immer geglaubt, daß sie leben und mithin tätig sind; denn niemand denkt doch, daß sie schlafen wie Endymion.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 22 hier spricht, sind die Sphärengeister zu verstehen, die nach der Vorstellung der antiken Astronomie die Himmelssphären und mit ihnen die Gestirne bewegten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 782 22 Ein Zeichen dessen ist endlich, daß die übrigen Sinnenwesen an der Glückseligkeit keinen Anteil haben, weil sie der gedachten Tätigkeit vollständig ermangeln.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 787 22 Wir haben also nunmehr hierüber und über die Tugenden, sowie auch über die Freundschaft und die Lust das Nötige im Umrisse beigebracht.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 789 22 Demnach muß ein der Tugend verwandter Sinn, der das sittlich Schöne liebt und das Häßliche verabscheut, schon in gewisser Weise vorhanden sein.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 795 22 Ferner, die Einzelerziehung ist von der gemeinsamen verschieden, wie dieser Unterschied des Besonderen und des Allgemeinen ja auch in der Heilkunst hervortritt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 797 22 Wie soll man also durch bloße Kenntnisnahme (1181b) von ihnen zur Gesetzgebung befähigt werden können, oder wie soll man die besten herausfinden?
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 6 23 Über meine Weisheit nämlich, ob sie wohl eine ist und was für eine, will ich euch zum Zeugen stellen den Gott in Delphoi.
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 7 23 Ich scheine also um dieses wenige doch weiser zu sein als er, daß ich, was ich nicht weiß, auch nicht glaube zu wissen.
Sentence 14 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 23 Was eben ein Beweis ist, daß ich die Wahrheit rede, und daß dieses mein übler Ruf ist und dies die Ursachen davon sind.