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Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 383 24 Kann man doch mit einem Weibe verkehren, wohl wissend, daß sie einem Anderen angehört, aber nicht aus prinzipieller Schlechtigkeit, sondern von der Leidenschaft verführt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 389 24 Einige sind aber der Meinung, alles Recht sei von dieser letzteren Art, weil alles Natürliche unbeweglich ist und überall dieselbe Kraft hat – wie z.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 403 24 ob es nämlich in Wahrheit möglich ist, mit Willen Unrecht zu leiden, oder ob nicht vielmehr alles Unrechtleiden unfreiwillig ist, wie alles Unrechttun freiwillig.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 405 24 Denn es ist unmöglich, Unrecht zu leiden, wenn niemand ist, der Unrecht tut oder sein Recht zu leiden, wenn niemand ist, der recht tut.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 408 24 Einerseits will ja niemand solches, was er nicht für tugendhaft hält, und anderseits tut der Unenthaltsame nicht, was er selber glaubt tun zu sollen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 24 Die Schwierigkeit rührt nur daher, daß das Billige zwar ein Recht ist, aber nicht im Sinne des gesetzlichen Rechts, sondern als eine Korrektur desselben.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 24 Das hat darin seinen Grund, daß jedes Gesetz allgemein ist und bei manchen Dingen richtige Bestimmungen durch ein allgemeines Gesetz sich nicht geben lassen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 430 24 Denn sonst könnte einem etwas gleichzeitig entzogen worden und zugefallen sein, was unmöglich ist: Recht und Unrecht setzt immer ein Verhältnis von mehreren voraus.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 436 24 Im Hinblick hierauf meint man alsoPlato meinte, man tue sich selbst Unrecht, wenn man aus böser Lust oder Zorn tue was die Vernunft verbietet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 442 24 Jetzt aber müssen wir den vernunftbegabten wieder ebenso einteilenDer vernunftbegabte und der unvernünftige, aber doch an der Vernunft teilhabende Seelenteil wurden im letzten Kap.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 449 24 »Denn dies allein, sogar der Gottheit bleibts versagt, Ungeschehn zu machen, was einmal geschehen ist«Agathon, tragischer Dichter, jüngerer Zeitgenosse des Sokrates und Euripides.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 454 24 Jedes Wissen geht von Anfängen aus, die ebenso sicher oder noch sicherer sind als das, was man in der logischen Konklusion aus ihnen ableitet.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 454 24 Daher der Ausspruch: νου̃ς αν είη τω̃ν αρχω̃ν, und: νου̃ς άν είη επιστήμης αρχή und: αρχὴ τη̃ς αρχη̃ς.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 80 / Paragraph 461 24 Darum tat Agathon jenen Spruch, daß Kunst und Zufall Freunde sind, was sagen will, daß der Zufall der Kunst oft mehr hilft als Überlegung.
Sentence 32 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 470 24 Aus dem Gesagten sieht man also, daß die Weisheit ein Wissen und ein Verstehen derjenigen Dinge ist, die ihrer Natur nach am ehrwürdigsten sind.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 84 / Paragraph 473 24 Die Klugheit ist aber praktisch, und darum muß man beides, Kenntnis des Allgemeinen und des Besondern, haben oder, wenn nur eines, lieber das letztere.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 84 / Paragraph 474 24 Die Staatskunst und die Klugheit sind nämlich im Grunde ein und derselbe Habitus, jedoch ist ihr Sein oder ihr Begriff nicht ein und derselbe.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 487 24 Die Wohlberatenheit ist endlich auch keinerlei MeinungMeinung, δόξα, ist die Annahme eines bestimmten Satzes als wahr, wenn auch mit der Besorgnis, daß man irre.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 493 24 Und so ist auch das noch nicht Wohlberatenheit, wenn man zwar trifft was man soll, aber nicht durch den Mittelbegriff, durch den man sollte.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 88 / Paragraph 504 24 Man sieht es auch daraus, daß im folgenden Kapitel nur nach dem Nutzen dieser beiden Tugenden gefragt wird, nicht nach dem der andern Eigenschaften.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 24 Heraklitos zeichnete unmittelbar und in positiver Form seine Gedanken auf, als verwirklicht in den Erscheinungen der Natur, ohne sie durch Gründe ausführlich zu beweisen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 548 24 Denn der im Zorne Unenthaltsame unterliegt in gewissem Sinne der Vernunft, der Sinnenmensch aber wird nicht von der Vernunft, sondern von der Begierde überwunden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 562 24 Die einen überlegen zwar, beharren aber in folge der Leidenschaft nicht bei ihrem Entschlusse, die anderen werden mangels vorheriger Überlegung von der Leidenschaft fortgerissen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 566 24 Dieselbe können wir jetzt dahin ergänzen, daß nicht blos die Glückseligkeit, sondern vor allem auch die Tugend als letzter Zweck keiner weiteren Rechtfertigung bedarf.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 573 24 Da aber die Sprache vieles nach der Ähnlichkeit benennt, so kommt es auch von der Ähnlichkeit, daß man von einer Enthaltsamkeit des Mäßigen spricht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 581 24 Denn er ist der Architekt, der maßgebende Lehrer des Zieles, auf das wir hinblicken, wenn wir nur irgend etwas schlechthin gut oder böse nennen.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 24 Denn wie der wankelmütige Mensch der schlechte ist, so auch die der Veränderung bedürftige Natur, weil sie nicht einfach ist und nicht vollkommen gut.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617 24 , dürres Land liebe den Regen, und den hehren Himmel treibe die Liebe, wenn er regenschwanger sei, zur Erde sich zu senken, und HeraklitHeraklits 8.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 24 Denn nicht alles wird geliebt und ist demnach Gegenstand der Freundschaft, sondern nur das Liebenswerte, dieses aber ist entweder gut oder lustbringend oder nützlich.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 24 Es liebt also jedermann scheints was ihm gut ist, und schlechthin liebenswert ist das Gute, und für den Einzelnen liebenswert das dem Einzelnen Gute.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 627 24 Die aber dem Freunde um seiner selbst willen Gutes wünschen, sind Freunde im vollkommenen Sinne, weil sie diese Gesinnung an sich, nicht mitfolgend, haben.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 638 24 Ein Lieben gibt es auch zum Leblosen, zum Weine, zum Golde, die Freundschaft aber besteht nur unter vernünftigen Wesen, die Liebe mit Liebe erwiedern.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 639 24 Freunde aber sind sie streng genommen nicht, weil sie nicht zusammenweilen und kein Gefallen an einander finden, was doch ganz besonders zur Freundschaft gehört.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 24 Am klarsten aber sieht man es an den Göttern, die uns an allen Gütern so sehr überlegen sindMit den Göttern sind die Sphärengeister gemeint.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 24 Vielleicht strebt aber auch Entgegengesetztes nicht an sich nach Entgegengesetztem, sondern mitfolgend, und geht das Verlangen eigentlich nach dem Mittleren; denn dieses ist gut.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 24 Denn der Mann herrscht gebührender Weise, und zwar auf dem dem Manne zustehenden Gebiete, und überläßt dagegen der Frau was sich für diese schickt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 664 24 Denn da sie mit ihnen ein und dasselbe sind, sind sie es auch unter sich, daher man sagt: dasselbe Blut, derselbe Stamm und dergleichen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 24 Daher gibt es mancherorts in solchen Dingen kein Rechtsverfahren, indem man meint, daß diejenigen, die auf Treu und Glauben Verbindungen eingehen, sich vertragen müssen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 24 Der Bessere meint, ihm gebühre es, mehr zu erhalten, da dem Guten und Tüchtigen mehr zugeteilt werde; dasselbe meint der, der mehr Nutzen gewährt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 690 24 Muß man sich nun in diesem Falle zu dem ehemaligen Freunde etwa gar nicht anders stellen, als wenn er niemals unser Freund gewesen wäre?
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 693 24 teilt er Leid und Freude am meisten mit sich selbst: allezeit ist ihm das nämliche lieb und leid, und nicht bald dies bald das.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 24 Ganz dasselbe pflegt bei den Künstlern vorzukommen: jeder liebt sein eigenes Werk mehr, als dieses ihn lieben würde, wenn es eine Seele (1168a) bekäme.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Die Sache läßt sich leicht ins Reine bringen, wenn wir den Begriff der Selbstliebe nehmen und uns fragen, was sich beide Seiten darunter denken.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Die eine Seite legt die Selbstliebe in tadelndem Sinne denen bei, die für sich selbst an Geld, Ehre und sinnlicher Lust zu viel beanspruchen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Die nun von den genannten Dingen nie genug haben können, sind willfährige Knechte ihrer sinnlichen Lüste und überhaupt ihrer Leidenschaften und des vernunftlosen Seelenteils.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Es ist also unverkennbar, daß dieses, die Vernunft, der Mensch ist, es wenigstens am meisten ist, und der tugendhafte Mann sie am meisten liebt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 24 Demnach besteht für den Schlechten ein Zwiespalt zwischen Pflicht und Handlung, bei dem Tugendhaften dagegen befindet sich die Handlung mit der Pflicht in Einklang.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 24 In allem Preiswürdigen zeigt sich also der brave Mann als den, der den größeren Teil des sittlich Schönen für sich (1169b) selber haben will.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 714 24 Soll man sich also möglichst viele FreundeHier beginnt die Erörterung derjenigen Zweifel über die Freundschaft, die nicht mehr den Liebenden sondern den Geliebten betreffen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 714 24 349 hat: »zu viel Freunde sind ein Klotz am Bein, wenn man glücklich leben will«, sondern wie καλω̃ς zeigt, sie hindern die Tugendübung.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 719 24 Nur im Sinne der Freundschaft unter Mitbürgern kann man ohne Liebedienerei und sogar im besten Einklang mit den Forderungen der Ehrenhaftigkeit vielen Freund sein.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 142 / Paragraph 735 24 Sie verschaffen sich Glauben, da sie mit den Werken im Einklang stehen, und sind für verständige Hörer ein Sporn, sich nach ihnen zu richten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 24 Denn es gibt solche, die in höherem Grade gerecht und mutig sind; und auch gerecht handeln und mäßig sein kann man mehr und weniger.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 24 Mithin ist die Lust kein Ausgleich, sondern sie stellt sich nur gelegentlich eines solchen ein, wie auch die Unlust aus Anlaß des Gegenteils, z.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 24 Sie ist ein Ganzes, und es läßt sich in keinem Zeitmoment eine Lust aufweisen, deren Form durch die Verlängerung ihrer Dauer erst vollendet würde.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 761 24 Ein und dasselbe kann den einen ergötzen und den anderen schmerzen, bei dem einen Unlust und Haß, bei dem anderen Lust und Liebe hervorrufen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 767 24 Das Ernste nennen wir ja besser als das Scherzhafte und Lustige, und die Tätigkeit des besseren Teiles und Menschen nennen wir immer auch ernster.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 24 Denn man müßte als ein ganz blutdürstiger Mensch erscheinen, wenn man sich seine Freunde zu Feinden machte, nur damit es Kampf und Blutvergießen gäbe.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 24 Daraus zieht er den Schluß, daß unter menschlichen Tätigkeiten jene die seligste ist, die mit dem göttlichen Schauen oder Denken die größte Ähnlichkeit hat.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 784 24 Man kann das deutlich daran sehen, daß die Privatleute den Fürsten im rechten und tugendhaften Handeln nicht nachzustehen, sondern eher voraus zu sein scheinen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 785 24 So stimmen denn die Ansichten der Weisen mit den von uns dargelegten Gründen überein, und zweifellos liegt in solchen Zeugnissen auch eine gewisse Beweiskraft.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 797 24 Was aber diejenigen Sophisten betrifft, die sich anheischig machen, die Staatskunst zu lehren, so sind sie offenbar weit davon entfernt, dies wirklich zu leisten.
Sentence 16 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 6 25 So auch, als er einst nach Delphoi gegangen war, erkühnte er sich, hierüber ein Orakel zu begehren; nur, wie ich sage, kein Getümmel, ihr Männer!
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 8 25 Und zugleich merkte ich, daß sie glaubten, um ihrer Dichtung willen auch in allem übrigen sehr weise Männer zu sein, worin sie es nicht waren.
Sentence 20 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 25 Denn mich dünkt dieser Mann, ihr Athener, ungemein übermütig und ausgelassen, und ordentlich aus Übermut und Ausgelassenheit diese Klage wie einen Jugendstreich angestellt zu habe…
Sentence 9 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 22 25 Und noch viele andere kann ich euch nennen, von denen doch vor allen Dingen Meletos in seiner Rede irgend einen zum Zeugen sollte aufgerufen haben.
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 26 25 Denn ein solcher bewirkt nur, daß ihr glückselig scheint, ich aber, daß ihr es seid; und jener bedarf der Speisung nicht, ich aber bedarf ihrer.
Sentence 7 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 27 25 Doch daß ich das erleiden müßte, was Meletos mir zuerkennt, und wovon ich nicht zu wissen gestehe, ob es ein Gut oder ein Übel ist?
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 9 25 Allein einmal sagt er das nirgendwo, und er scheint nach X, 5, Absatz 1 fast absichtlich das Rangverhältnis zwischen Tugend und Lust unentschieden zu lassen.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 9 25 Er sagt ja nicht blos, daß die Tugend zur Glückseligkeit führe, sondern noch öfter sagt er, daß sie oder die tugendgemäße Tätigkeit die Glückseligkeit sei.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 27 25 Sie bestimmt, welche Wissenschaften oder Künste und Gewerbe in den Staaten vorhanden sein, und welche und wie weit sie von den Einzelnen erlernt werden sollen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 30 25 So viel stehe als Einleitung über den Hörer, über die Art, wie wir verstanden sein wollen, und über den Gegenstand, den wir zu behandeln haben.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 31 25 Einige dagegen meinten, daß neben den vielen sichtbaren Gütern ein Gut an sich bestehe, das auch für alle diesseitigen Güter die Ursache ihrer Güte sei.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 33 25 Wir müssen hierbei vor Augen halten, daß ein grosser Unterschied ist zwischen den Erörterungen, die von den Principien ausgehen, und denen, die zu ihnen aufsteigen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 40 25 Denn da beide uns lieb sind, ist es doch heilige Pflicht, die Wahrheit höher zu achtenMan vergleiche bezüglich der Ideenlehre Plato's Metaphysik I, 6 u.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 50 25 Wenn es daher nur ein Endziel gibt, so muß dieses das Gesuchte sein, und wenn mehrere, dasjenige unter ihnen, welches im höchsten Sinne Endziel ist.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 51 25 Für etwas Derartiges aber halten wir die Glückseligkeit, ja, für das Allerbegehrenswerteste, ohne daß sie mit anderem, was man auch begehrt, von gleicher Art wäre.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 58 25 So darf auch in der Glückseligkeitslehre, nachdem einmal festgestellt sein wird, was die Glückseligkeit ist, nicht noch weiter gefragt werden, warum wir sie denn begehren.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 12 / Paragraph 59 25 Wir müssen dasselbe jedoch nicht nur auf grund der Schlußfolgerung und der begrifflichen Voraussetzungen zu ermitteln suchen, sondern ebenso auf grund der darüber herrschenden Ans…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 25 Es ist das Glück, dessen der Mensch als Mensch und Bürger fähig ist, das den Vorwurf und das Ziel der Sitten-, Rechts- und Staatslehre ausmacht.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 25 Er gehörte nämlich zu den jetzt, nach Kant und Schopenhauer, für rückständig geltenden Menschen, die in allem Ernste glauben, die Unsterblichkeit wissenschaftlich beweisen zu könn…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 86 25 Denn um des Prinzips willen tun wir alle alles übrige, das Prinzip aber und der Grund des Guten gilt uns für etwas Ehrwürdiges und Göttliches.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 98 25 Das (1104a) aber möge im voraus als zugestanden gelten, daß jede Theorie der Sittlichkeit nur allgemeine Umrisse liefern und nichts mit unbedingter Bestimmtheit vortragen darf.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 99 25 Desgleichen wird wer jede Lust genießt und sich keiner enthält, zügellos, wer aber jede Lust flieht, wie die sauertöpfischen Leute, verfällt in eine Art Stumpfsinn.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 112 25 Die Erzeugnisse der Künste haben ihre Güte in sich selbst, so daß es genügt, wenn man sie so hervorbringt, daß sie eine bestimmte Beschaffenheit haben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 22 / Paragraph 116 25 Überdies sagen wir, daß wir durch die Affekte bewegt, durch die Tugenden und Laster aber nicht bewegt, sondern in eine bestimmte bleibende Disposition gebracht werden.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 122 25 zehn viel sind und zwei wenig, so nimmt man sechs für das der Sache nach Mittlere, weil es um gleich viel mehr und weniger ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 134 25 Von den Extremen soll der, der das Zuviel hat, zornmütig und sein Fehler Zornmütigkeit heißen, wer das Zuwenig hat, etwa zornlos und das Zuwenig Zornlosigkeit.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 156 25 Wenn überhaupt menschliche Worte imstande sind, einen Sinn bestimmt und unzweideutig auszudrücken, dann muß man sagen, daß Aristoteles die Freiheit des menschlichen Willens ausges…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 160 25 Es fragt sich da also, wer etwas tut, und was er tut und in bezug auf was oder an wem, oft auch, womit, ob z.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 31 / Paragraph 166 25 Ferner, was ist für ein Unterschied zwischen einem Fehltritt mit Überlegung und einem Fehltritt aus Zorn, daß man sagen sollte, dieser sei unfreiwillig, jener nicht?
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 193 25 So hätten wir denn die Willenswahl in allgemeinen beschrieben, auch gesagt, welcherlei Dinge sie umfaßt, und daß sie sich auf die Mittel zum Zwecke bezieht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 201 25 Aber nicht blos die fehlerhaften Beschaffenheiten der Seele sind freiwillig, bei manchen sind es auch die des Leibes, und diese Menschen tadeln wir denn auch.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 213 25 Demnach wollen sie sich dem Furchterregenden gegenüber nur so zu verhalten scheinen, wie jener es wirklich tut, und ahmen ihm, wo sie irgend können, nach.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 215 25 Die Dinge also, mit denen der Feige, der Tollkühne und der Mutige es zu tun haben, sind dieselben, aber ihr Verhalten zu ihnen ist verschieden.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 232 25 Desgleichen freut er sich nicht darum, weil er einen Hirsch oder eine wilde Ziege gesehen oder aufgespürt hat, sondern weil er einen Fraß haben wird.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 25 Wie nämlich ein Knabe nach der Vorschrift seines Erziehers leben muß, so muß sich das begehrende Vermögen im Menschen an die Vorschrift der Vernunft halten.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258 25 Denn man kann nicht reich werden, wenn man auf das Erwerben keine Sorge verwendet, wie das ja auch bei allen anderen Gütern der Fall ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 25 Darum nennen wir die Gewaltherrscher nicht Verschwender, da es nicht leicht erscheint, daß sie bei ihren großen Mitteln mit ihren Geschenken und Aufwendungen sich übernehmen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 25 Wir haben gesagt, daß die Verschwendung und der Geiz ein Übermaß und ein Mangel sind, und zwar in zwei Dingen, dem Geben und dem Nehmen.