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Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223 26 Mutig scheinen auch die Unwissenden zu sein, und sie stehen nicht weit von den Hoffnungsfreudigen ab, sind aber doch schlechter, weil sie gar keine Selbstachtung haben.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228 26 Man bemerke aber, daß beide, Mäßigkeit und Mut, es mit solchen suchenden und fliehenden Strebungen zu tun haben, die uns mit den unvernünftigen Tieren gemeinsam sind.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 240 26 Ihre Abwesenheit schmerzt ihn und nach ihrem Genüsse verlangt ihn nur mäßig, nicht mehr als recht ist, noch zur unrechten Zeit, noch sonst in ungehöriger Weise.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 26 Das (mit Unmäßigkeit gleichbedeutende) Wort Zuchtlosigkeit (oder das verwandte Ungezogenheit) gebrauchen (1119b) wir auch von den Fehlern der Knaben, da beide Verkehrtheiten einig…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 254 26 Nehmen wird er woher er soll, das heißt aus Eigenem, nicht als ob (1120b) Nehmen schön wäre, sondern weil es notwendig ist, damit er geben kann.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 272 26 Bei allen Aufwendungen aber ist, wie gesagt, auch bezüglich der Person, die sie macht, zu berücksichtigen, wer sie ist und welche Mittel sie zur Verfügung hat.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 279 26 Der Hochsinn beruht auf Größe, wie auch die Schönheit einen großen Körper erfordert, während kleine Personen wohl zierlich und gut proportioniert sein können, schön aber nicht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 284 26 Eine Anerkennung aber, die ihm vom ersten Besten oder wegen einer Kleinigkeit zu teil wird, wird ihn vollkommen gleichgültig lassen, weil sie seiner nicht würdig ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 26 Die aber ohne Tugend derartige Vorzüge besitzen, haben weder gerechten Grund sich selbst für großer Dinge würdig zu halten, noch werden sie mit Recht hochgesinnt genannt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 26 Und da sie es nicht ertragen können und über Andere erhaben zu sein glauben, so begegnen sie diesen (1124b) verächtlich und tun selbst was ihnen einfällt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 26 Sie gelten auch für solche, die für Personen, denen sie gutes erwiesen, ein gutes Gedächtnis haben, nicht aber für solche, von denen sie es empfangen haben.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 304 26 Die Zornmütigen werden nun zwar schnell zornig und werden es über wen sie es nicht sollen, und worüber sie nicht sollen, und ärger als sie sollen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 310 26 Diejenigen, die umgekehrt wie die Vorigen in allem widersprechen und sich nicht im mindesten darum kümmern, ob sie jemanden unangenehm werden, werden eigensinnig und streitsüchtig…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 311 26 Denn wer den mittleren Habitus besitzt, ist das, was wir meinen, wenn wir von einem rechten Freunde sprechen, nur daß bei diesem noch die Liebe hinzukommt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 343 26 Da uns der Gesetzesübertreter als ungerecht und der Beobachter des Gesetzes als gerecht galt, so ist offenbar alles Gesetzliche in einem bestimmten Sinne gerecht und Recht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 346 26 Die gesetzliche Gerechtigkeit ist demnach klein bloßer Teil der Tugend, sondern sie ganz, und die ihr entgegengesetzte Ungerechtigkeit kein Teil der Schlechtigkeit, sondern wieder…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 26 Daher muß alles, was untereinander ausgetauscht wird, gewissermaßen gleich den Zahlen addierbar sein, und dazu ist nun das Geld bestimmt, das sozusagen zu einer Mitte wird.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 373 26 Dagegen wenn jeder das Seine bekommt, dann stehen sie sich gleich, und es kann ein geregelter Verkehr stattfinden, weil diese Gleichheit zwischen ihnen verwirklicht werden kann.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 386 26 Der häusliche Besitz und das Kind, solange es noch in einem bestimmten Alter steht und nicht selbständig geworden ist, sind wie ein Teil der eigenen Person.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 393 26 Geschieht es unfreiwillig, so kommt nur zufällig oder mitfolgend eine ungerechte oder eine gerechte Handlung zustande, indem man nämlich tut was mitfolgend recht oder unrecht ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 417 26 Gerade so nun, wie wenn einer sich in ungerechtes Gut mit anderen teilte, hat der, der aus solchen Rücksichten einen ungerechten Spruch gefällt hat, zu viel.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422 26 Hiernächst ist von der Billigkeit (Epikie) und dem Billigen zu handeln und zu erklären, wie sich die Billigkeit zur Gerechtigkeit und das Billige zum Recht verhält.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 436 26 , es gebe auch eine Ungerechtigkeit gegen sich selbst, weil es nämlich durch die Macht der Affekte geschehen kann, daß man etwas gegen das eigene Begehren erleidet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 441 26 Nachdem wir also die sittlichen Tugenden durchgegangen sind, wollen wir die anderen in der Art erklären, daß wir erst einige Bemerkungen über die Seele selbst hersetzen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 471 26 Und als dem Anaxagoras vorgeworfen wurde, daß er sich um seine Heimat nicht kümmere, antwortete er: »Das tue ich sogar sehr«, und zeigte nach dem Himmel.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 84 / Paragraph 473 26 Daher sind auch manche, die keine Wissenschaft haben, praktischer oder zum Handeln geschickter als andere mit ihrem Wissen; besonders sind dies die Leute mit viel Erfahrung.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 84 / Paragraph 474 26 Darum bezeichnet man nur diejenigen, die es hiermit zu tun haben, als Staatsmänner, da nur sie im Staatsleben eigentlich und unmittelbar nach Art der Handwerker handeln.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 26 die Tugenden insgesamt für besondere Arten der Klugheit ansah, irrte er; daß er sie aber als untrennbar von der Klugheit dachte, darin urteilte er durchaus zutreffend.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 26 Sokrates meinte also, die Tugenden seien je besondere Äußerungen der Vernunft – sie sollten ja insgesamt Wissenschaften sein –, wir dagegen sagen, sie seien mit der Vernunft verbu…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 26 So meinte Sokrates, es sei entsetzlich, wenn Jemanden wirkliches Wissen inne wohnte, und doch etwas anderes stärker wäre und ihn wie einen Sklaven hin- und herzöge.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 26 Wenn die Leidenschaft das Urteil der Vernunft verkehrt, so liegt ja wirklich mit dem verkehrten und irrigen Urteil Unwissenheit, freilich selbst verschuldete und darum zurechenbar…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 549 26 Ferner, es ist verzeihlicher dem natürlichen Verlangen zu folgen, wie es auch eher verzeihlich ist, den allen Menschen gemeinsamen sinnlichen Begierden, insofern sie gemeinsame si…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 557 26 Hier heißt der, der es mit der Lust zu tun hat, unenthaltsam oder enthaltsam, und der es mit der Unlust zu tun hat, weichlich oder abgehärtet.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 26 Drittens, es besteht keine Notwendigkeit, daß ein anderes besser sei als die Lust, wie da einige Philosophen behaupten, daß das Ziel besser sei als das Werden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 599 26 Auch der Umstand, daß alles, Tier und Mensch, nach der Lust verlangt und strebt, ist ein Zeichen, daß sie in gewissem Sinne das höchste Gut ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 26 Vielleicht trachten sie auch nicht nach der, die sie zu begehren meinen oder auch zu begehren vorgeben würden, sondern in Wirklichkeit immer nach einer und derselben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618 26 die Frage, ob Freundschaft unter allen Menschen vorkommt, oder schlechte Menschen keine Freunde sein können, und ob es nur eine Art von Freundschaft gibt oder mehrere.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 26 Aber auch unter solchen Menschen, deren Neigung auf Lust oder Vorteil beruht, haben die Freundschaften den längsten Bestand, wenn jedem von dem anderen das Gleiche, z.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 26 Nach dem Nutzen der Freundschaft trachtet der Dürftige, nach dem Zusammenweilen auch der vom Glück Begünstigte, da es für ihn am wenigsten paßt, allein zu stehen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 640 26 Auch geschieht es nicht leicht, daß viele gleichzeitig dem nämlichen in hohem Grade gefallen, und auch das trifft sich wohl nicht leicht, daß viele tugendhaft sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651 26 Man darf aber, wie wir schon eingangs bemerkt haben, wohl annehmen, daß die Freundschaft es mit denselben Dingen und Personen zu tun hat wie das Recht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 666 26 Denn die Eltern haben ihren Kindern die größten Wohltaten erwiesen: sie haben ihnen das Dasein geschenkt und sie ernährt und später für ihre Erziehung Sorge getragen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 26 Man darf aber annehmen, daß, wie es ein doppeltes Recht gibt, ein ungeschriebenes und ein gesetzliches, so auch die Interessenfreundschaft teils ethischer teils legaler Natur ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673 26 Wer also kann, muß nach dem Werte des Empfangenen vergelten, und zwar freiwillig, weil man niemanden zumuten darf, einem wider Willen Freund und Wohltäter zu sein.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673 26 Von Anfang an aber möge man wohl zusehen, von wem und unter welchen Bedingungen man eine Wohltat empfängt, damit man sie hiernach entweder annehme oder ablehne.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 26 Nämlich man stellt sich vor, es müsse in der Freundschaft zugehen wie bei einem gemeinschaftlichen Handel, wo auf den größeren Einsatz auch der größere Gewinn trifft.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 26 Es geht nämlich nicht an, daß einer vom Gemeinwesen Geldvorteil und Ehre zugleich erhält, und ebenso erträgt es niemand, in allen Stücken zu kurz zu kommen.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683 26 Schätzen doch meistenteils wer eine Sache hat und wer sie haben möchte, dieselbe nicht gleich, sofern jeder sein Eigentum und das, was er hergibt, hoch bewertet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 687 26 Es scheint jedoch der Abbruch der auf dem Nutzen oder der Annehmlichkeit beruhenden freundschaftlichen Beziehungen, wenn diese Voraussetzung nicht mehr vorhanden ist, keinem Beden…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 687 26 Wohl aber dürfte man sich beklagen, wenn jemand, der des Nutzens oder der Annehmlichkeit wegen Freundschaft hielt, sich stellte, als täte er dies wegen unseres Charakters.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 689 26 Auch an einander würde ihnen nicht das Gleiche gefallen oder mißfallen, und ohne das erschien uns eine Freundschaft als unmöglich, da kein Zusammenleben mehr sein könnte.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 694 26 Wenn demnach solch ein Zustand überaus unglücklich ist, so muß man mit dem Aufgebot seiner ganzen Kraft das Laster fliehen und die Tugend zu erwerben suchen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 132 / Paragraph 695 26 So scheint es denn ein Anfang der Freundschaft zu sein, wie die Freude an dem Anblick einer Person der Anfang der sinnlichen Liebe zu ihr ist.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 26 Davon ist der Grund der, daß das Sein allen Wesen begehrens- und liebenswert ist, und wir insofern sind, als wir tätig sind, nämlich leben und handeln.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 26 Aus dieser Liebe entspringt denn auch jede opferfreudige Tat für andere und für die Allgemeinheit, da die Seele durch solche Taten an Tugend und Verdienst gewinnt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 26 Das ist wohl der Fall derer, die für das Vaterland oder die Freunde sterben; denn sie erwählen für sich selbst eine Sache von hoher sittlichen Schönheit.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 714 26 machen, oder hat das, was für das Gastverhältnis wohl mit Recht empfohlen wird: »weder bei vielen Gast noch bei niemanden«Nach Hesiod, Werke und Tage 660.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 724 26 Den Schein der Sprödigkeit muß man aber freilich vermeiden, wenn man Freundeshilfe ablehnt; denn es kommen Fälle vor, wo man solchen Schein wirklich auf sich lädt.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 737 26 Niemand frage, zu welchem Zwecke man sich freuen wolle, und darin spreche sich die Tatsache aus, daß die Freude und die Lust an sich begehrenswert ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 744 26 Auch der Freund im Unterschied von dem Schmeichler scheint einen Beweis dafür zu liefern, daß die Lust nichts gutes ist oder es ihrer verschiedene Arten gibt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 756 26 Noch deutlicher aber sieht man das daraus, daß für die eine Art von Tätigkeit eine Lust hinderlich ist, die aus einer anderen Art von Tätigkeit erwächst.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 26 wenn jemanden das Schreiben oder das Rechnen unlieb und verhaßt ist: der eine schreibt dann nicht, und der andere rechnet nicht, weil ihn die Tätigkeit verdrießt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 761 26 Nicht das nämliche kommt dem Fieberkranken und dem Gesunden süß vor, und nicht das nämliche erscheint dem Leidenden und dem, der sich wohl befindet, als heiß.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 774 26 Sie bietet uns ja außer dem Denken und Betrachten sonst nichts; vom praktischen Handeln dagegen haben wir noch einen größeren oder kleineren Gewinn außer der Handlung.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 26 Auch bedarf das Leben nach dem Geiste und die entsprechende Glückseligkeit der äußeren Güter nur wenig oder doch weniger als das Leben gemäß den sittlichen Tugenden.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 795 26 Nichts destoweniger muß wer ein Künstler werden und die Theorie einer Kunst sich aneignen will, auf das Allgemeine gehen und dasselbe nach Möglichkeit zu erkennen suchen.
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 11 27 Sie lautet aber etwa so: Sokrates, sagte er, frevle, indem er die Jugend verderbe und die Götter, welche der Staat annimmt, nicht annehme, sondern Anderes, Neues, Daimonisches.
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 15 27 Ihr aber, was ich euch von Anfang an gebeten habe, denkt wohl daran, mir kein Getümmel zu erregen, wenn ich auf meine gewohnte Weise die Sache führe!
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 17 27 Und wenn mich dünkt, er besitze keine Tugend, behaupte es aber, so werde ich es ihm verweisen, daß er das Wichtigste geringer achtet und das Schlechtere höher.
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 26 27 Etwas Gutes, ihr Athener, wenn ich der Wahrheit gemäß nach Verdienst mir etwas zuerkennen soll, und zwar etwas Gutes von der Art, wie es mir angemessen ist.
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 30 27 Denn weder vor Gericht noch im Kriege ziemt es weder mir noch irgend jemandem, darauf zu sinnen, wie man nur auf jede Art dem Tode entgehen möge.
Sentence 14 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 30 27 Jetzt also gehe ich hin und bin von euch der Strafe des Todes schuldig erklärt: diese aber sind von der Wahrheit schuldig erklärt der Unwürdigkeit und Ungerechtigkeit.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 4 27 Die Nikomachische Ethik hat ihren Beinamen davon, daß Aristoteles sie seinem Sohne Nikomachus gewidmet, oder nach Einigen davon, daß dieser sie nach seines Vaters Tode herausgegeb…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 9 27 Die Politik verfolgt das Glück der Staatsangehörigen, und so kam er wie von selbst dazu, auch bei dem Einzelnen, das eudämonistische Moment in den Vordergrund zu stellen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 15 27 Dieses Verzeichnis, zusammengehalten mit zerstreuten Notizen in unseren Anmerkungen, ergibt zur Genüge, daß die aristotelische Erörterung wohl geordnet ist und überall, im kleinen…
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 16 27 Diese Tätigkeit des Denkens und der Betrachtung ist darum die eigentliche Bestimmung des Menschen; sie gibt ihm wahre Befriedigung und bringt sein Begehren und Streben zur Ruhe.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 42 27 Gott, Verstand, in der der Qualität: die Tugenden, der Quantität: das rechte Maß, der Relation: das Brauchbare, der Zeit: der rechte Moment, des Ortes: der Erholungsaufenthalt u.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 49 27 Wenn es daher für alles, was unter die menschliche Handlung fällt, ein gemeinsames Ziel gibt, so ist dieses das durch Handeln erreichbare Gut, und wenn mehrere, diese.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 10 / Paragraph 54 27 Es ist also nicht an den Gegensatz von Verstandes- und Willenstätigkeit zu denken, als wäre die erste Selbsttätigkeit, die zweite, als abhängig von der ersten, es nicht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 56 27 Sind erst die Grundlinien einer Sache vorhanden, so kann jeder daran weiter arbeiten und das einzelne nachtragen, und die Zeit ist hierbei eine gute Finderin und Helferin.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 27 Indessen gehört das wohl mehr zu einer anderen UntersuchungJe höher ein Ziel ist, desto höher muß die Ursache sein, durch die man zu diesem Ziele geführt wird.
Sentence 29 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 27 Denn dies setzt voraus, daß die Natur selbst das Werk einer höchsten Kunst ist, die Leistung der besten Ursache, τη̃ς αρίστης αιτίας, wie Aristoteles sich ausdrückt.
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 27 Denn dem widerspricht der Schlußsatz dieses Kapitels: mag was im Leben geschieht, die Todten berühren oder nicht, es kann auf keinen Fall ihre Glückseligkeit in Unglückseligkeit v…
Sentence 22 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 27 Denn dieser Teil und dieses Vermögen scheint ganz besonders im Schlafe tätig zu sein; im Schlafe aber sind der Gute und der Schlechte am wenigsten zu erkennen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 121 27 Desgleichen macht die Tüchtigkeit des Pferdes, daß es selbst gut ist, und daß es gut läuft, den Reiter gut trägt und vor dem Feinde gut stand hält.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 122 27 So meidet denn jeder Kundige das Übermaß und den Mangel und sucht und wählt die Mitte, nicht die Mitte der Sache nach, sondern die Mitte für uns.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 130 27 Bei den Affekten der Lust und der Unlust, nicht bei allen jedoch und am wenigsten bei allen Unlustempfindungen, ist die Mitte Mäßigkeit, das Übermaß Zuchtlosigkeit oder Unmäßigkei…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 138 27 w., b) Genossenschaftsmitgliedern oder Partnern an einem gemeinsamen Unternehmen, c) Angehörigen einer Volksabteilung, Klasse oder Zunft; endlich 4) Freundlichkeit oder auch der F…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 142 27 Denn sie stehen von einander weiter ab als von der Mitte, wie das Große vom Kleinen und das Kleine vom Großen weiter absteht als beide vom Gleichen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 27 Bei allen Dingen müssen wir am meisten vor der Lust und dem, was sie hervorruft, auf der Hut sein, da wir hier nicht als unbestochene Richter urteilen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 168 27 Nachdem wir das Freiwillige und Unfreiwillige erklärt haben, ist das nächstfolgende, daß wir den Begriff der Entschließung oder der Willenswahl erörternMit Willenswahl, lateinisch…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 212 27 Wer also erträgt und fürchtet was man soll und weswegen man es soll, und wie und wann, und wer in gleicher Weise Zuversicht hat, der ist mutig.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 27 ; und Diomedes spricht: »Hektor sagt ja vielleicht vor den Troern in der Versammlung: Tydeus Sohn ist vor mir (in Angst zu den Schiffen geflohen)«Ilias VIII, 148.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219 27 Sie sind jedoch geringer, weil sie nicht aus Scham, sondern aus Furcht sich mutig zeigen, indem sie nicht das Schimpfliche oder sittlich Häßliche, sondern das Schmerzbringende sch…
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 27 Doch scheint der Mut aus Zorn der natürlichste zu sein, und er mag, wenn sich noch vernünftige Überlegung und der rechte Beweggrund hinzugesellen, als wirklicher Mut gelten.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 27 Doch besitzen die Mutigen sie aus den angegebenen Gründen, solche Leute aber nur darum, weil sie meinen, sie seien die Stärkeren und hätten kein Unheil zu befahren.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228 27 Unter unvernünftigem Seelenteil ist nach I, 13 das sinnliche Strebevermögen zu verstehen, das im Menschen der Vernunft gehorchen soll und so an der Tugend teil haben kann.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 254 27 Er wird auch nicht da nehmen, wo er nicht soll, da ein solches Nehmen nicht nach der Art eines Mannes ist, der Geld und Gut nicht achtet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258 27 Er legt es ja nicht darauf an, zu empfangen und zusammenzuhalten, sondern neigt eher zur Verschwendung, da er das Geld nicht seinerselbst, sondern des Gebens wegen schätzt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 27 Wenn der Freigebige einmal wider Gebühr (1121a) und Schicklichkeit eine Ausgabe gemacht hat, so wird er Unlust darüber empfinden, mit Maß jedoch und auf die rechte Art.