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Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 101 26 Darum muß man, wie Plato sagt, von der ersten Kindheit an einigermaßen dazu angeleitet worden sein, über dasjenige Lust und Unlust zu empfinden, worüber man soll.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 22 / Paragraph 115 26 Da es dreierlei psychische Phänomene gibt: Affekte, Vermögen und jene dauernden Beschaffenheiten, die man Habitus nennt, so wird die Tugend von diesen dreien eines sein müssen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 24 / Paragraph 126 26 Deshalb ist die Tugend nach ihrer Substanz und ihrem Wesensbegriff Mitte; insofern sie aber das Beste ist und alles gut ausführt, ist sie Äußerstes und Ende.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 134 26 Da aber die Sprache fast keinen Namen dafür hat, so wollen wir den Menschen, der die Mitte einhält, sanftmütig und so dann die Mitte Sanftmut nennen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 26 Indessen mag es auch solche Handlungen geben, zu denen man sich nicht zwingen lassen darf und denen man den Tod unter den größten Qualen vorziehen muß.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 155 26 Doch hat es mehr von der Art des Freiwilligen, da die Handlungen stets in bestimmten Fällen erfolgen und die Tat im bestimmten Falle eben freiwillig ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 155 26 Welche Wahl aber jedesmal zu treffen ist, läßt sich nicht leicht bestimmen, weil es von Fall zu Fall zahlreiche Verschiedenheiten gibtDieser Absatz faßt das Vorige zusammen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 161 26 Soll man indessen von jemanden wegen solcher Unwissenheit sagen können, daß er unfreiwillig gehandelt hat, so muß er auch über die Handlung Schmerz und Reue empfinden.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 207 26 Vielleicht ist auch daran gedacht, daß für Sinn und Erfahrung mit dem Tode alles aus ist, und darum Mut dazu gehört, mit guter Hoffnung zu sterben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 217 26 Wenn man aber stirbt, um der Armut oder einer unglücklichen Liebe oder einem Schmerze zu entgehen, so verrät das nicht den mutigen, sondern den feigen Mann.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 26 Wer aber deshalb kämpft, ist zwar streitbar, aber nicht mutig, weil er nicht aus sittlichem Beweggrund und nach der Vorschrift der Vernunft, sondern aus Leidenschaft handelt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223 26 Mutig scheinen auch die Unwissenden zu sein, und sie stehen nicht weit von den Hoffnungsfreudigen ab, sind aber doch schlechter, weil sie gar keine Selbstachtung haben.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228 26 Man bemerke aber, daß beide, Mäßigkeit und Mut, es mit solchen suchenden und fliehenden Strebungen zu tun haben, die uns mit den unvernünftigen Tieren gemeinsam sind.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 240 26 Ihre Abwesenheit schmerzt ihn und nach ihrem Genüsse verlangt ihn nur mäßig, nicht mehr als recht ist, noch zur unrechten Zeit, noch sonst in ungehöriger Weise.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243 26 Das (mit Unmäßigkeit gleichbedeutende) Wort Zuchtlosigkeit (oder das verwandte Ungezogenheit) gebrauchen (1119b) wir auch von den Fehlern der Knaben, da beide Verkehrtheiten einig…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 254 26 Nehmen wird er woher er soll, das heißt aus Eigenem, nicht als ob (1120b) Nehmen schön wäre, sondern weil es notwendig ist, damit er geben kann.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 272 26 Bei allen Aufwendungen aber ist, wie gesagt, auch bezüglich der Person, die sie macht, zu berücksichtigen, wer sie ist und welche Mittel sie zur Verfügung hat.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 279 26 Der Hochsinn beruht auf Größe, wie auch die Schönheit einen großen Körper erfordert, während kleine Personen wohl zierlich und gut proportioniert sein können, schön aber nicht.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 284 26 Eine Anerkennung aber, die ihm vom ersten Besten oder wegen einer Kleinigkeit zu teil wird, wird ihn vollkommen gleichgültig lassen, weil sie seiner nicht würdig ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 26 Die aber ohne Tugend derartige Vorzüge besitzen, haben weder gerechten Grund sich selbst für großer Dinge würdig zu halten, noch werden sie mit Recht hochgesinnt genannt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 26 Und da sie es nicht ertragen können und über Andere erhaben zu sein glauben, so begegnen sie diesen (1124b) verächtlich und tun selbst was ihnen einfällt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 26 Sie gelten auch für solche, die für Personen, denen sie gutes erwiesen, ein gutes Gedächtnis haben, nicht aber für solche, von denen sie es empfangen haben.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 304 26 Die Zornmütigen werden nun zwar schnell zornig und werden es über wen sie es nicht sollen, und worüber sie nicht sollen, und ärger als sie sollen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 310 26 Diejenigen, die umgekehrt wie die Vorigen in allem widersprechen und sich nicht im mindesten darum kümmern, ob sie jemanden unangenehm werden, werden eigensinnig und streitsüchtig…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 311 26 Denn wer den mittleren Habitus besitzt, ist das, was wir meinen, wenn wir von einem rechten Freunde sprechen, nur daß bei diesem noch die Liebe hinzukommt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 343 26 Da uns der Gesetzesübertreter als ungerecht und der Beobachter des Gesetzes als gerecht galt, so ist offenbar alles Gesetzliche in einem bestimmten Sinne gerecht und Recht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 346 26 Die gesetzliche Gerechtigkeit ist demnach klein bloßer Teil der Tugend, sondern sie ganz, und die ihr entgegengesetzte Ungerechtigkeit kein Teil der Schlechtigkeit, sondern wieder…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 372 26 Daher muß alles, was untereinander ausgetauscht wird, gewissermaßen gleich den Zahlen addierbar sein, und dazu ist nun das Geld bestimmt, das sozusagen zu einer Mitte wird.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 373 26 Dagegen wenn jeder das Seine bekommt, dann stehen sie sich gleich, und es kann ein geregelter Verkehr stattfinden, weil diese Gleichheit zwischen ihnen verwirklicht werden kann.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 386 26 Der häusliche Besitz und das Kind, solange es noch in einem bestimmten Alter steht und nicht selbständig geworden ist, sind wie ein Teil der eigenen Person.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 393 26 Geschieht es unfreiwillig, so kommt nur zufällig oder mitfolgend eine ungerechte oder eine gerechte Handlung zustande, indem man nämlich tut was mitfolgend recht oder unrecht ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 72 / Paragraph 417 26 Gerade so nun, wie wenn einer sich in ungerechtes Gut mit anderen teilte, hat der, der aus solchen Rücksichten einen ungerechten Spruch gefällt hat, zu viel.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422 26 Hiernächst ist von der Billigkeit (Epikie) und dem Billigen zu handeln und zu erklären, wie sich die Billigkeit zur Gerechtigkeit und das Billige zum Recht verhält.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 436 26 , es gebe auch eine Ungerechtigkeit gegen sich selbst, weil es nämlich durch die Macht der Affekte geschehen kann, daß man etwas gegen das eigene Begehren erleidet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 78 / Paragraph 441 26 Nachdem wir also die sittlichen Tugenden durchgegangen sind, wollen wir die anderen in der Art erklären, daß wir erst einige Bemerkungen über die Seele selbst hersetzen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 471 26 Und als dem Anaxagoras vorgeworfen wurde, daß er sich um seine Heimat nicht kümmere, antwortete er: »Das tue ich sogar sehr«, und zeigte nach dem Himmel.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 84 / Paragraph 473 26 Daher sind auch manche, die keine Wissenschaft haben, praktischer oder zum Handeln geschickter als andere mit ihrem Wissen; besonders sind dies die Leute mit viel Erfahrung.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 84 / Paragraph 474 26 Darum bezeichnet man nur diejenigen, die es hiermit zu tun haben, als Staatsmänner, da nur sie im Staatsleben eigentlich und unmittelbar nach Art der Handwerker handeln.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 26 die Tugenden insgesamt für besondere Arten der Klugheit ansah, irrte er; daß er sie aber als untrennbar von der Klugheit dachte, darin urteilte er durchaus zutreffend.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 26 Sokrates meinte also, die Tugenden seien je besondere Äußerungen der Vernunft – sie sollten ja insgesamt Wissenschaften sein –, wir dagegen sagen, sie seien mit der Vernunft verbu…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 26 So meinte Sokrates, es sei entsetzlich, wenn Jemanden wirkliches Wissen inne wohnte, und doch etwas anderes stärker wäre und ihn wie einen Sklaven hin- und herzöge.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525 26 Wenn die Leidenschaft das Urteil der Vernunft verkehrt, so liegt ja wirklich mit dem verkehrten und irrigen Urteil Unwissenheit, freilich selbst verschuldete und darum zurechenbar…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 549 26 Ferner, es ist verzeihlicher dem natürlichen Verlangen zu folgen, wie es auch eher verzeihlich ist, den allen Menschen gemeinsamen sinnlichen Begierden, insofern sie gemeinsame si…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 557 26 Hier heißt der, der es mit der Lust zu tun hat, unenthaltsam oder enthaltsam, und der es mit der Unlust zu tun hat, weichlich oder abgehärtet.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 26 Drittens, es besteht keine Notwendigkeit, daß ein anderes besser sei als die Lust, wie da einige Philosophen behaupten, daß das Ziel besser sei als das Werden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 599 26 Auch der Umstand, daß alles, Tier und Mensch, nach der Lust verlangt und strebt, ist ein Zeichen, daß sie in gewissem Sinne das höchste Gut ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 26 Vielleicht trachten sie auch nicht nach der, die sie zu begehren meinen oder auch zu begehren vorgeben würden, sondern in Wirklichkeit immer nach einer und derselben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618 26 die Frage, ob Freundschaft unter allen Menschen vorkommt, oder schlechte Menschen keine Freunde sein können, und ob es nur eine Art von Freundschaft gibt oder mehrere.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 26 Aber auch unter solchen Menschen, deren Neigung auf Lust oder Vorteil beruht, haben die Freundschaften den längsten Bestand, wenn jedem von dem anderen das Gleiche, z.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 26 Nach dem Nutzen der Freundschaft trachtet der Dürftige, nach dem Zusammenweilen auch der vom Glück Begünstigte, da es für ihn am wenigsten paßt, allein zu stehen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 640 26 Auch geschieht es nicht leicht, daß viele gleichzeitig dem nämlichen in hohem Grade gefallen, und auch das trifft sich wohl nicht leicht, daß viele tugendhaft sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651 26 Man darf aber, wie wir schon eingangs bemerkt haben, wohl annehmen, daß die Freundschaft es mit denselben Dingen und Personen zu tun hat wie das Recht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 666 26 Denn die Eltern haben ihren Kindern die größten Wohltaten erwiesen: sie haben ihnen das Dasein geschenkt und sie ernährt und später für ihre Erziehung Sorge getragen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 26 Man darf aber annehmen, daß, wie es ein doppeltes Recht gibt, ein ungeschriebenes und ein gesetzliches, so auch die Interessenfreundschaft teils ethischer teils legaler Natur ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673 26 Wer also kann, muß nach dem Werte des Empfangenen vergelten, und zwar freiwillig, weil man niemanden zumuten darf, einem wider Willen Freund und Wohltäter zu sein.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673 26 Von Anfang an aber möge man wohl zusehen, von wem und unter welchen Bedingungen man eine Wohltat empfängt, damit man sie hiernach entweder annehme oder ablehne.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 26 Nämlich man stellt sich vor, es müsse in der Freundschaft zugehen wie bei einem gemeinschaftlichen Handel, wo auf den größeren Einsatz auch der größere Gewinn trifft.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 26 Es geht nämlich nicht an, daß einer vom Gemeinwesen Geldvorteil und Ehre zugleich erhält, und ebenso erträgt es niemand, in allen Stücken zu kurz zu kommen.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683 26 Schätzen doch meistenteils wer eine Sache hat und wer sie haben möchte, dieselbe nicht gleich, sofern jeder sein Eigentum und das, was er hergibt, hoch bewertet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 687 26 Es scheint jedoch der Abbruch der auf dem Nutzen oder der Annehmlichkeit beruhenden freundschaftlichen Beziehungen, wenn diese Voraussetzung nicht mehr vorhanden ist, keinem Beden…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 687 26 Wohl aber dürfte man sich beklagen, wenn jemand, der des Nutzens oder der Annehmlichkeit wegen Freundschaft hielt, sich stellte, als täte er dies wegen unseres Charakters.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 689 26 Auch an einander würde ihnen nicht das Gleiche gefallen oder mißfallen, und ohne das erschien uns eine Freundschaft als unmöglich, da kein Zusammenleben mehr sein könnte.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 694 26 Wenn demnach solch ein Zustand überaus unglücklich ist, so muß man mit dem Aufgebot seiner ganzen Kraft das Laster fliehen und die Tugend zu erwerben suchen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 132 / Paragraph 695 26 So scheint es denn ein Anfang der Freundschaft zu sein, wie die Freude an dem Anblick einer Person der Anfang der sinnlichen Liebe zu ihr ist.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 26 Davon ist der Grund der, daß das Sein allen Wesen begehrens- und liebenswert ist, und wir insofern sind, als wir tätig sind, nämlich leben und handeln.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 26 Aus dieser Liebe entspringt denn auch jede opferfreudige Tat für andere und für die Allgemeinheit, da die Seele durch solche Taten an Tugend und Verdienst gewinnt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 26 Das ist wohl der Fall derer, die für das Vaterland oder die Freunde sterben; denn sie erwählen für sich selbst eine Sache von hoher sittlichen Schönheit.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 714 26 machen, oder hat das, was für das Gastverhältnis wohl mit Recht empfohlen wird: »weder bei vielen Gast noch bei niemanden«Nach Hesiod, Werke und Tage 660.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 724 26 Den Schein der Sprödigkeit muß man aber freilich vermeiden, wenn man Freundeshilfe ablehnt; denn es kommen Fälle vor, wo man solchen Schein wirklich auf sich lädt.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 737 26 Niemand frage, zu welchem Zwecke man sich freuen wolle, und darin spreche sich die Tatsache aus, daß die Freude und die Lust an sich begehrenswert ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 744 26 Auch der Freund im Unterschied von dem Schmeichler scheint einen Beweis dafür zu liefern, daß die Lust nichts gutes ist oder es ihrer verschiedene Arten gibt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 756 26 Noch deutlicher aber sieht man das daraus, daß für die eine Art von Tätigkeit eine Lust hinderlich ist, die aus einer anderen Art von Tätigkeit erwächst.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 26 wenn jemanden das Schreiben oder das Rechnen unlieb und verhaßt ist: der eine schreibt dann nicht, und der andere rechnet nicht, weil ihn die Tätigkeit verdrießt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 761 26 Nicht das nämliche kommt dem Fieberkranken und dem Gesunden süß vor, und nicht das nämliche erscheint dem Leidenden und dem, der sich wohl befindet, als heiß.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 774 26 Sie bietet uns ja außer dem Denken und Betrachten sonst nichts; vom praktischen Handeln dagegen haben wir noch einen größeren oder kleineren Gewinn außer der Handlung.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 26 Auch bedarf das Leben nach dem Geiste und die entsprechende Glückseligkeit der äußeren Güter nur wenig oder doch weniger als das Leben gemäß den sittlichen Tugenden.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 795 26 Nichts destoweniger muß wer ein Künstler werden und die Theorie einer Kunst sich aneignen will, auf das Allgemeine gehen und dasselbe nach Möglichkeit zu erkennen suchen.
Sentence 16 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 6 25 So auch, als er einst nach Delphoi gegangen war, erkühnte er sich, hierüber ein Orakel zu begehren; nur, wie ich sage, kein Getümmel, ihr Männer!
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 8 25 Und zugleich merkte ich, daß sie glaubten, um ihrer Dichtung willen auch in allem übrigen sehr weise Männer zu sein, worin sie es nicht waren.
Sentence 20 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 25 Denn mich dünkt dieser Mann, ihr Athener, ungemein übermütig und ausgelassen, und ordentlich aus Übermut und Ausgelassenheit diese Klage wie einen Jugendstreich angestellt zu habe…
Sentence 9 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 22 25 Und noch viele andere kann ich euch nennen, von denen doch vor allen Dingen Meletos in seiner Rede irgend einen zum Zeugen sollte aufgerufen haben.
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 26 25 Denn ein solcher bewirkt nur, daß ihr glückselig scheint, ich aber, daß ihr es seid; und jener bedarf der Speisung nicht, ich aber bedarf ihrer.
Sentence 7 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 27 25 Doch daß ich das erleiden müßte, was Meletos mir zuerkennt, und wovon ich nicht zu wissen gestehe, ob es ein Gut oder ein Übel ist?
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 9 25 Allein einmal sagt er das nirgendwo, und er scheint nach X, 5, Absatz 1 fast absichtlich das Rangverhältnis zwischen Tugend und Lust unentschieden zu lassen.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 9 25 Er sagt ja nicht blos, daß die Tugend zur Glückseligkeit führe, sondern noch öfter sagt er, daß sie oder die tugendgemäße Tätigkeit die Glückseligkeit sei.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 27 25 Sie bestimmt, welche Wissenschaften oder Künste und Gewerbe in den Staaten vorhanden sein, und welche und wie weit sie von den Einzelnen erlernt werden sollen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 30 25 So viel stehe als Einleitung über den Hörer, über die Art, wie wir verstanden sein wollen, und über den Gegenstand, den wir zu behandeln haben.
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 31 25 Einige dagegen meinten, daß neben den vielen sichtbaren Gütern ein Gut an sich bestehe, das auch für alle diesseitigen Güter die Ursache ihrer Güte sei.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 33 25 Wir müssen hierbei vor Augen halten, daß ein grosser Unterschied ist zwischen den Erörterungen, die von den Principien ausgehen, und denen, die zu ihnen aufsteigen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 40 25 Denn da beide uns lieb sind, ist es doch heilige Pflicht, die Wahrheit höher zu achtenMan vergleiche bezüglich der Ideenlehre Plato's Metaphysik I, 6 u.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 50 25 Wenn es daher nur ein Endziel gibt, so muß dieses das Gesuchte sein, und wenn mehrere, dasjenige unter ihnen, welches im höchsten Sinne Endziel ist.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 51 25 Für etwas Derartiges aber halten wir die Glückseligkeit, ja, für das Allerbegehrenswerteste, ohne daß sie mit anderem, was man auch begehrt, von gleicher Art wäre.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 58 25 So darf auch in der Glückseligkeitslehre, nachdem einmal festgestellt sein wird, was die Glückseligkeit ist, nicht noch weiter gefragt werden, warum wir sie denn begehren.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 12 / Paragraph 59 25 Wir müssen dasselbe jedoch nicht nur auf grund der Schlußfolgerung und der begrifflichen Voraussetzungen zu ermitteln suchen, sondern ebenso auf grund der darüber herrschenden Ans…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 25 Es ist das Glück, dessen der Mensch als Mensch und Bürger fähig ist, das den Vorwurf und das Ziel der Sitten-, Rechts- und Staatslehre ausmacht.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 25 Er gehörte nämlich zu den jetzt, nach Kant und Schopenhauer, für rückständig geltenden Menschen, die in allem Ernste glauben, die Unsterblichkeit wissenschaftlich beweisen zu könn…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 16 / Paragraph 86 25 Denn um des Prinzips willen tun wir alle alles übrige, das Prinzip aber und der Grund des Guten gilt uns für etwas Ehrwürdiges und Göttliches.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 98 25 Das (1104a) aber möge im voraus als zugestanden gelten, daß jede Theorie der Sittlichkeit nur allgemeine Umrisse liefern und nichts mit unbedingter Bestimmtheit vortragen darf.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 99 25 Desgleichen wird wer jede Lust genießt und sich keiner enthält, zügellos, wer aber jede Lust flieht, wie die sauertöpfischen Leute, verfällt in eine Art Stumpfsinn.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 112 25 Die Erzeugnisse der Künste haben ihre Güte in sich selbst, so daß es genügt, wenn man sie so hervorbringt, daß sie eine bestimmte Beschaffenheit haben.