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Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 560 67 Nicht wenn einer von starker und übermäßiger Lust oder Unlust überwältigt wird, liegt ein Grund zur Verwunderung vor, vielmehr ist solches verzeihlich, wenn man eine Zeitlang Wide…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 594 67 In dieser Beziehung sind ja beide schlecht, aber doch wohl nicht insofern, als sie ergötzen oder heilen; denn auch das Denken schadet einem zuweilen an der Gesundheit, dagegen wir…
Sentence 21 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 67 Denn wenn die Götter, wie man doch allgemein glaubt, um unsere menschlichen Dinge irgend welche Sorge haben, muß man ja vernünftiger Weise urteilen, daß sie an dem Besten und ihne…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 764 67 Wenn uns dies nun nicht befriedigen kann, und wir sie vielmehr, wie in den früheren Ausführungen gesagt worden ist, in eine gewisse Tätigkeit setzen müssen, und wenn ferner die Tä…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 67 Denn wenn die Götter, wie man doch allgemein glaubt, um unsere menschlichen Dinge irgend welche Sorge haben, muß man ja vernünftiger Weise urteilen, daß sie an dem Besten und ihne…
Sentence 13 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 66 – Wie doch, o Meletos, so viel bist du weiser in deinem Alter als ich in dem meinigen, daß du zwar einsiehst, wie die Schlechten allemal denen Übles zufügen, die ihnen am nächsten…
Sentence 16 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 17 66 Denn nichts anderes tue ich, als daß ich umhergehe, um Jung und Alt unter euch zu überreden, ja nicht für den Leib und für das Vermögen zuvor noch überall so sehr zu sorgen als fü…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 66 Diese Gerechtigkeit ist die vollkommene Tugend, nicht die vollkommene Tugend überhaupt, sondern so weit sie auf andere Bezug hat – deshalb gilt sie oft für die vorzüglichste unter…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 383 66 Man begeht dann ein Unrecht und ist doch kein Ungerechter: man kann also stehlen, ohne ein Dieb, die Ehe brechen, ohne ein Ehebrecher zu sein, und so weiterEiner kann einen Ehebru…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544 66 wie Niobe selbst die Götter zum Kampfe (1148b) herausforderte oder wie Satyrus, mit dem Beinamen der Vaterliebende, die Anhänglichkeit an seinen Vater übertriebe; denn er schien i…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 573 66 Der Enthaltsame wie der Mäßige ist nämlich ein Mann, der nichts aus sinnlicher Lust der Vernunft zuwider tut, doch mit dem (1152a) Unterschied, daß der eine, der erste, böse Begie…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 681 66 Wenn hier jeder von beiden dies gewollt hätte, so wäre die Sache in Ordnung gewesen; war es aber dem einen um Unterhaltung, dem anderen um Gewinn zu tun und hat jener seinen Zweck…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 693 66 Der Mann der Tugend steht mit sich selbst in Übereinstimmung und begehrt seiner ganzen Seele nach ein und dasselbe und darum wünscht er auch sich selbst Gutes und was so erscheint…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 50 65 Sie wollen wir immer wegen ihrer selbst, nie wegen eines anderen, während wir die Ehre, die Lust, den Verstand und jede Tugend zwar auch ihrer selbst wegen wollen (denn wenn wir a…
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 65 Es konnte Aristoteles Absicht nicht sein, die Unsterblichkeit zu läugnen, einmal weil die Frage von der Unsterblichkeit in die Ethik, wie er sie behandelt, nicht gehört und es sei…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 65 Auch die Erfahrung auf den verschiedenen Gebieten scheint eine Art Mut zu sein, weshalb Sokrates meinte, der Mut sei ein WissenLetzthin wollte Sokrates wohl sagen, rechter Mut sei…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 265 65 Denn die Leute, die man unter Bezeichnungen wie Knicker, Knauser, Filze befaßt, lassen es sämtlich am Geben fehlen, fremdes Gut dagegen begehren sie nicht und wollen sie nicht weg…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 643 65 In Anbetracht der Ähnlichkeit mit der auf Tugend beruhenden Freundschaft erscheinen sie als Freundschaften, da die eine Lust gewährt, die andere Nutzen, was beides auch jener eige…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 27 64 Darauf also zielt die gegenwärtige Disciplin abIch verstehe unter Μέθοδος, das ich mit Disziplin übersetze, so wie ich es im ersten Satze des Kapitels mit Lehre übersetzt habe, ni…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 202 64 Mag also das Ziel nicht von Natur einem jeden wie immer erscheinen, sondern man auch selbst etwas dazu tun, oder mag das Ziel natürlich, die Tugend aber dadurch freiwillig sein, d…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226 64 Denn den Faustkämpfern macht das Ziel, dessentwegen sie fechten, der Kranz und die Ehre, Freude, die Schläge aber, die sie erhalten, thuen ihnen, da sie doch menschliches Fleisch …
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 64 Es trägt ja nichts aus, ob ein guter Mann einen schlechten verkürzt oder ein schlechter einen guten, oder ob ein guter oder ein schlechter Mann einen Ehebruch begeht; vielmehr sie…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 384 64 Dieses Recht hat seine Stelle, wo eine Anzahl freier und gleichgestellter Menschen zwecks vollkommenen Selbstgenügens in Lebensgemeinschaft stehen, und richtet sich teils nach der…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 64 Zorn, fleischliche Begierde und dergleichen verändern ja offenbar sogar den Körper und versetzen manche selbst in RasereiAristoteles unterscheidet also ein dreifaches Wissen bei d…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 560 64 (1150b) Wer sich in Dingen schwach zeigt, in denen die meisten widerstehen und widerstehen können, ist weichlich und verzärtelt – denn auch die Verzärtelung ist eine Art Weichlich…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 64 Weil es aber zum glückseligen Leben auch noch der Glücksgüter bedarf, so scheint manchen das zufällige äußere Glück dasselbe zu sein wie die Glückseligkeit; dies ist jedoch nicht …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 54 / Paragraph 298 63 Wie es also beim Nehmen und Geben von Geld und Geldeswert eine Mitte wie ein Übermaß und einen Mangel gibt, so gibt es auch bei der Ehrbegierde ein Mehr und ein Minder als sich ge…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537 63 So bekommen wir denn einmal gemäß diesen Arten der Geistesverfassung einen gar großen Unterschied, so daß es durchaus nicht ungereimt scheinen kann, wenn man sich in dem einen Fal…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 63 Nun gibt es aber für uns nichts, was gleichmäßig immer Lust erweckte, weil unsere Natur nicht einfach ist, sondern noch etwas anderes in sich hat, was den Grund der Korruptibilitä…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 63 Es gibt aber noch eine andere Art von Freundschaft, bei der ein Verhältnis der Überlegenheit besteht, so die Freundschaft des Vaters mit dem Sohne und überhaupt eines Älteren mit …
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 62 Überdies aber folgen mir die Jünglinge, welche die meiste Muße haben, der reichsten Bürger Söhne also, freiwillig und freuen sich zu hören, wie die Menschen untersucht werden; oft…
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 28 62 Und wenn ich wiederum sage, daß ja eben dies das größte Gut für den Menschen ist, täglich über die Tugend sich zu unterhalten und über die andern Gegenstände, über welche ihr mich…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 53 / Paragraph 294 62 Da der Mann niederen Sinnes, der Mann ohne Seelengröße, des Guten wert wäre, so beraubt er sich dessen, worauf er Anspruch hätte, und verrät so gewissermaßen ein sittliches Gebrec…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 65 / Paragraph 353 62 Da aber das der Gleichheit Zuwiderlaufende und das Ungesetzliche [Lesart nach Susemihl] nicht dasselbe, sondern verschieden sind wie Teil und Ganzes – denn alles, was wider die Gl…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 65 / Paragraph 354 62 Von der partikulären Gerechtigkeit aber und dem ihr entsprechenden Rechte ist eine Art die, die sich bezieht auf die Zuerteilung von Ehre oder Geld oder anderen Gütern, die unter …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 366 62 Es wäre um sie geschehen, wenn der Künstler nicht tätig ein Produkt schüfe, das sich quantitativ und qualitativ bewerten ließe, und nicht leidend dafür sowohl quantitativ als qual…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 69 / Paragraph 381 62 Darum ist die Ungerechtigkeit gleichzeitig ein Zuviel und ein Zuwenig, weil sie nämlich auf das Zuviel und das Zuwenig gerichtet ist, so zwar, daß sie für sich selbst ein Plus des…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 566 62 Da aber der eine von der Art ist, daß er nicht aus Überzeugung, als ob es so gut wäre, den übermäßigen und der rechten Vernunft zuwiderlaufenden Sinnesgenüssen nachgeht, der ander…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607 62 Denn es gibt nicht nur eine Tätigkeit in der Bewegung, sondern auch eine solche in der Freiheit von Bewegung, und die Lust findet sich mehr in der Ruhe als in der BewegungDie Lehr…
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 61 Und wenn sie jemand fragt: »Was doch treibt er und was lehrt er sie?« – so haben sie freilich nichts zu sagen, weil sie nichts wissen; um aber nicht verlegen zu erscheinen, sagen …
Sentence 17 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 27 61 Aber von großer Lebenslust müßte ich wohl besessen sein, ihr Athener, wenn ich so unvernünftig wäre, daß ich nicht berechnen könnte, da ihr, meine Mitbürger, nicht imstande gewese…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 105 61 Da drei Dinge Gegenstand des freien Strebens und drei Gegenstand des Fliehens sind: das sittlich Gute, das Nützliche und das Angenehme oder Lusterregende, und deren Gegenteil: das…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 160 61 sagt, es sei einem in der Rede ein Wort versehentlich entfallen, oder man habe nicht gewußt, daß es ein Geheimnis war, wie es dem Äschylus»Äschylus, vor den Areopag geladen unter …
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 61 Rhetorik II, 16: »Simonides antwortete auf die Frage, ob es besser sei, reich oder weise zu sein, reich; denn er sehe die Weisen in den Vorhöfen der Reichen verweilen.« Ein Philos…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 321 61 Da es im Leben auch eine Erholung gibt und bei dieser eine mit heiterem Scherze verbundene Unterhaltung, so (1128a) scheint es auch hier eine angemessene Art des Verkehrs zu geben…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 80 / Paragraph 458 61 Da aber zum Beispiel das Vermögen zu bauen eine Kunst und ein mit Vernunft verbundener Habitus des Hervorbringens ist, und da ferner keine Kunst zu finden ist, die kein mit Vernun…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 61 Denn die Unlust ist nicht dem Übermaße entgegengesetzt, außer für den, der das Übermaß begehrtDie Unlust ist nur für den das Gegenteil vom Übermaß, der das Übermaß begehrt; für de…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 61 Diese Freundschaften sind auch unter sich verschieden; die Freundschaft der Eltern mit ihren Kindern ist nicht die nämliche wie die der Vorgesetzten mit ihren Untergebenen, aber a…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652 61 Folgerichtig ist auch das Unrecht gegen jede dieser Klassen von Personen ein anderes und wird um so größer, je näher einem die Freunde sind, gegen die es sich richtet; so ist es e…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 28 60 Das sittlich Gute und das Gerechte, das die Staatswissenschaft untersucht, zeigt solche Gegensätze und solche Unbeständigkeit, daß es scheinen könnte, als ob es nur auf dem Gesetz…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 123 60 und beim Trotzen, beim Begehren, Zürnen, Bemitleiden und überhaupt bei aller Empfindung von Lust und Unlust gibt es ein Zuviel und Zuwenig, und beides ist nicht gut; dagegen diese…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529 60 Weil man nämlich etwas Paradoxes zu erweisen sucht, um sich, wenns gerät, einen großen Schein zu geben, so bringt der Schluß, der herauskommt, den Hörer in Verlegenheit; denn das …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 95 / Paragraph 533 60 Zuerst müssen wir sehen, ob der Unenthaltsame wissentlich oder unwissentlich, und inwiefern oder wie unwissentlich handelt, darauf dann, was man als Gegenstand der Unenthaltsamkei…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 543 60 Und darum stellen wir den Unenthaltsamen und den Unmäßigen sowie den Enthaltsamen und den Mäßigen zusammen, aber keinen der anderen Art, weil sie es gewissermaßen mit denselben Ar…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 572 60 Wenn anders aber die Enthaltsamkeit etwas gutes ist, so müssen die ihr entgegengesetzten Eigenschaften beide schlimm sein, und als solche erscheinen sie denn auch; weil aber die e…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 582 60 Nun meinen einige Philosophen, keine Lust sei ein Gut, an sich nicht und auch nicht mitfolgend, da Gut und Lust nicht dasselbe sei; andere meinen, gewisse Arten der Lust seien gut…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 60 Mögen beide das zum Unterhalt Nötige auch gleich sehr brauchen – wenn auch der Mann des öffentlichen Lebens sich um den Körper und was damit verwandt ist, mehr bemühen muß; doch t…
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 3 / Paragraph 2 59 Indes bitte ich euch darum auch noch recht sehr, ihr Athener, und bedinge es mir aus, wenn ihr mich hört mit ähnlichen Reden meine Verteidigung führen, wie ich gewohnt bin, auch a…
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 8 59 Nach diesem nun ging ich schon nach der Reihe, bemerkend freilich und bedauernd und auch in Furcht darüber, daß ich mich verhaßt machte; doch aber dünkte es mich notwendig, des Go…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 26 59 Wenn es nun ein Ziel des Handelns gibt, das wir seiner selbstwegen wollen, und das andere nur um seinetwillen, und wenn wir nicht alles wegen eines anderen uns zum Zwecke setzen –…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 64 59 Wie aber in Olympia nicht die Schönsten und Stärksten den Kranz erlangen, sondern die, die kämpfen (denn nur unter ihnen befinden sich die Sieger), so werden auch nur die, die rec…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 307 59 So viel ist jedenfalls klar, daß die Mitte ein lobenswerter Habitus ist, vermöge dessen wir zürnen wem wir sollen und worüber wir sollen, und was sonst noch alles hieher gehört; u…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 323 59 Man kann das auch an den Lustspielen der Alten und der Neueren sehen : jenen lag das Komische in der Zotenreißerei, diesen liegt es vielmehr in der Doppelsinnigkeit, was beides in…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 358 59 So wird sich denn auch in derselben Weise das Ganze zum Ganzen verhalten, und das ist die Verbindung, die die Zuerteilung vornimmt, und wenn sie die Personen und Sachen so zusamme…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 95 / Paragraph 534 59 Der erste Ausgangspunkt dieser Erörterung ist die Frage, ob der Unterschied zwischen dem Enthaltsamen und dem Unenthaltsamen in dem Gegenstande oder in dem Wie liegt, das heißt ob…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 557 59 Zu den auf dem Gefühl und dem Geschmack beruhenden Arten von Lust und Unlust, Begehren und Fliehen, die weiter oben als die Sphäre der Unmäßigkeit und der Mäßigkeit bezeichnet wor…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 570 59 Ein Starrkopf ist der Eigensinnige, der Unbelehrbare und der Ungebildete; der Eigensinnige insbesondere steht unter dem Einflusse von Lust und Unlust: er freut sich durchzudringen…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 630 59 Auch bedarf es zur Bildung solcher Herzensbünde der Zeit und der Gewohnheit des Zusammenlebens; denn nach dem Sprüchwort kann man sich nicht kennen lernen, wenn man nicht zuvor de…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 699 59 Wie nun bei Darlehensgeschäften der Schuldner möchte, daß keiner wäre, dem er etwas schuldete, dagegen derjenige, der das Darlehen gewährt hat, sogar um das Wohlergehen des Schuld…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 721 59 Darum scheuen es mannhafte Naturen, den Freund zum Teilnehmer ihres Kummers zu machen, und wenn sie nicht sehen, daß sie durch eine kleine Betrübnis des anderen einer eigenen groß…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 791 59 Ebendarum sind auch einige der Ansicht, die Gesetzgeber müßten zwar durch Berufung auf den Wert des Guten zur Tugend ermahnen und antreiben, da dieses Motiv bei denen, die durch G…
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 30 58 Sondern aus Unvermögen unterliege ich freilich, aber nicht an Worten; sondern an Frechheit und Schamlosigkeit und an dem Willen, dergleichen zu euch zu reden, als ihr freilich am …
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 31 58 nennen es die Menge und die feineren Köpfe, und dabei gilt ihnen gut leben und sich gut gehabenευ̃ ζη̃ν, gut leben, ist auch in unserer Sprache zweideutig, wo es nicht blos tugend…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 79 58 Denn einerseits wird er seiner Glückseligkeit nicht leicht und nicht durch die ersten besten Unfälle, sondern nur durch schwere und zahlreiche Schicksalsschläge verlustig gehen, a…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 143 58 Weil das eine Extrem der Mitte näher und ähnlicher ist, so stellen wir nicht es selbst, sondern sein Gegenteil zu ihr in Gegensatz; so stellen wir, weil dem Mute die Tollkühnheit …
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 48 / Paragraph 270 58 Der Hochherzige nun muß auch freigebig sein, da auch der Freigebige aufwendet was er soll und wie er soll, aber grade hierin, im Was und Wie, besteht das »Große« unseres Mannes, b…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 73 / Paragraph 420 58 Eben darum meint man auch, der Gerechte sei ebenso gut im Stande, Unrecht zu tun, weil der Gerechte ebenso gut, ja, noch besser, die einzelnen Handlungen der Ungerechtigkeit ausfü…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 484 58 Wir müssen aber auch ermitteln, was die Wohlberatenheit ist, ob eine Wissenschaft oder Meinung oder richtiger Takt, oder ob sie zu einer anderen Gattung gehörtNach der Erörterung …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 569 58 Ist nun, wie oben in den Aporien gefragt wurde, enthaltsam wer an der wie immer beratenen Vernunft und an jedem wie immer beschaffenen Vorsatz festhält, und hinwieder unenthaltsam…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 648 58 Manche Mütter lassen ihre Kinder von anderen ernähren und schenken ihnen bewußte Liebe, verlangen aber keine Gegenliebe, wenn beides zusammen nicht sein kann, sondern halten sich …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653 58 Die anderen Gemeinschaften nun verfolgen je einen besonderen oder partikulären Vorteil, so die Schiffahrtsgenossen den aus der Seefahrt erwachsenden Gewinn, Gelderwerb und derglei…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673 58 Man tue also lieber, als habe man sich von vornherein in dem anderen geirrt und Wohltat angenommen, wo es nicht am Platze war, nämlich nicht von einem Freunde und nicht von einem,…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 132 / Paragraph 696 58 Denn derjenige, der Wohltaten empfangen hat und zum Dank für das Empfangene Wohlwollen schenkt, erfüllt nur eine Forderung der Gerechtigkeit; und wer jemanden Wohlergehn wünscht, …
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 780 58 Der Freigebige braucht Geld, um freigebig zu handeln, und der Gerechte braucht es, um Empfangenes zu vergelten – denn das bloße Wollen ist nicht erkennbar, und auch wer nicht gere…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 10 57 Wir möchten darum glauben, daß Aristoteles nicht deshalb vom Willen Gottes als Grund und Norm der Sittlichkeit geschwiegen hat, weil derselbe seinem Gegenstande nach mit den natür…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 9 / Paragraph 50 57 Als Endziel in höherem Sinne gilt uns das seiner selbst wegen Erstrebte gegenüber dem eines andern wegen Erstrebten und das, was niemals wegen eines anderen gewollt wird, gegenübe…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 82 57 Denn aus den angeführten Gründen ist wohl, wenn auch etwas Gutes oder Schlimmes die Todten noch berührt, dasselbe nur etwas Schwaches und Geringes entweder an sich oder für sie, o…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 180 57 Und durch die Willenswahl bestimmen wir uns, etwas uns eigen zu machen oder ihm aus dem Wege zu gehen oder zu sonst etwas dergleichen, eine Meinung aber haben wir darüber, was etw…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 213 57 Was diejenigen betrifft, die hier durch Übermaß fehlen, so hat wer es durch Furchtlosigkeit tut, keinen eigenen Namen, wie wir ja schon oben bemerkt haben, daß vieles keinen eigen…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 57 Die beiden Seiten der Verschwendung bleiben nun nicht lange mit einander verbunden, da es nicht leicht ist, allen zu geben, wenn man von niemanden nimmt – Privatleuten gehen ja be…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 57 / Paragraph 317 57 Wir haben es aber wohlgemerkt jetzt nicht mit dem zu tun, der in Verträgen oder überhaupt in Dingen, die Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit (1127b) betreffen, wahrhaft ist – denn s…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 356 57 Denn darin, daß eine gewisse Würdigkeit das Richtmaß der distributiven Gerechtigkeit sein müsse, stimmt man allgemein überein, nur versteht nicht jedermann unter Würdigkeit dassel…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 424 57 Hieraus sieht man aber auch, wer der Billige sei: wer solches Recht will, (1138a) wählt und übt, wer nicht das Recht zu Ungunsten Anderer auf die Spitze treibt, sondern vom Rechte…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 436 57 Im übertragenen Sinne aber und im Sinne einer gewissen Ähnlichkeit gibt es allerdings ein Recht nicht der Person gegen sich selbst, aber doch des einen Teils von ihr gegen die and…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 79 / Paragraph 454 57 Es sei erlaubt, salvo meliori die Vermutung auszusprechen, Aristoteles verstehe hier unter Induktion dies, daß genügend viele Wahrnehmungen und Erinnerungen vorausgegangen sein mü…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 471 57 Daher erklärt man einen Anaxagoras, einen Thales und ihresgleichen für Weise, aber nicht für klug, da man sieht, daß sie sich auf das, was ihnen Vorteil bringt, nicht verstehen, u…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 528 57 Denn wenn die Begierden gut sind, so ist der Habitus, der uns abhält, ihnen Folge zu geben, schlecht, so daß also nicht jede Enthaltsamkeit gut wäre; wenn sie aber schwach und nic…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 57 Sind sie für Menschen von schlechter sittlichen Verfassung eine Lust, so darf man darum nicht meinen, daß sie es auch noch für andere als jene sind, wie ja auch was den Kranken zu…
Sentence 3 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 16 56 Und das ist es auch, dem ich unterliegen werde, wenn ich unterliege, nicht dem Meletos, nicht dem Anytos, sondern dem üblen Ruf und dem Haß der Menge, dem auch schon viele andere …
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 19 56 Denn kein Mensch kann sich erhalten, der sich – sei es nun euch oder einer andern Volksmenge – tapfer widersetzt und viel Ungerechtes und Gesetzwidriges im Staate zu verhindern su…