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Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 738 20 Allein man sieht, daß so auch sonst nichts das Gute wäre, was zusammen mit etwas an sich Gutem begehrenswerter wird.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 739 20 Nun aber sieht man, wie die Menschen das eine als ein Übel fliehen und das andere als ein Gut begehren.
Sentence 24 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 20 Insofern es nun hier ein Mehr und Minder glücklicher Mischung gibt, gibt es auch ein Mehr und Minder der Lust.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 20 Es wird oder entsteht doch nicht unterschiedslos jedes aus jedem, sondern jedes löst sich in das auf, woraus es wird.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 20 Dagegen die Herstellung des Fundamentes und des Dreischlitzes über dem Architrav ist als bloße Herstellung eines Teils ein unvollkommenes Werden.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 750 20 Denn so lange Leidendes und Tätiges sich gleich bleiben und sich gleichmäßig zu einander verhalten, erfolgt naturgemäß die gleiche Wirkung.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 751 20 Danach aber ist die Tätigkeit keine solche mehr, sondern sie läßt nach, und dadurch wird denn auch die Lustempfindung geschwächt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 752 20 Das Leben ist nämlich eine Tätigkeit, und jeder ist in dem und durch das tätig, was er am meisten liebt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 758 20 Denn auch die Begierden sind, wenn sie dem sittlich Guten gelten, lobenswert, und wenn sie dem sittlich Schlechten gelten, tadelnswert.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 773 20 Was zum Leben erforderlich ist, dessen bedarf auch der Weise und der Gerechte und die Inhaber der anderen sittlichen Tugenden.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 777 20 Also ist das für den Menschen das Leben nach der Vernunft, wenn anders die Vernunft am meisten der Mensch ist.
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 781 20 Ihnen konnte selbstverständlich keine Übung der sittlichen Tugend, keine Handlung der Klugheit, keine Kunsttätigkeit nach Weise menschlicher Künstler zugeschrieben werden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 789 20 Tugendhaft wird man aber nach einer Meinung von Natur, nach einer anderen durch Gewöhnung und nach einer dritten durch Lehre.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 789 20 Als Naturanlage steht die Tugend offenbar nicht bei uns, sondern ist dank gewissen göttlichen Ursachen das Teil der wahrhaft GlücklichenVgl.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 791 20 Daher verlangt man auch eine solche Beschaffenheit der Strafen, daß sie der Lust, die einer liebt, am meisten entgegengesetzt sind.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 793 20 Gesetze brauchen nicht grade Vorschriften für den Staat zu sein, es können auch solche für die Familie oder wie Ar.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 794 20 Denn, die Fürsorge für das gemeine Wesen vollzieht sich bekanntlich durch Gesetze, gute Fürsorge aber durch (1180b) die guten Gesetze.
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 3 / Paragraph 2 19 Diese nämlich, wie ich behaupte, haben gar nichts Wahres geredet; ihr aber sollt von mir die ganze Wahrheit hören.
Sentence 15 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 3 19 Doch dieses gehe nun, wie es Gott genehm ist; mir gebührt, dem Gesetz zu gehorchen und mich zu verteidigen.
Sentence 9 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 4 19 So erzählt euch nun, ob jemals einer unter euch mich viel oder wenig über dergleichen Dinge hat reden gehört!
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 4 19 Und hieraus könnt ihr ersehen, daß es ebenso auch mit allem übrigen steht, was die Leute von mir sagen.
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 7 19 Bedenkt nun, weshalb ich dieses sage: Ich will euch nämlich erklären, woher doch die Verleumdung gegen mich entstanden ist.
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 9 19 Da antwortete ich denn mir selbst und dem Orakel, es wäre mir besser, so zu sein, wie ich war.
Sentence 15 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 10 19 Und wenn ihr, sei es nun jetzt oder in der Folge, die Sache untersucht, werdet ihr es so finden.
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 13 19 Tun die Schlechten nicht allemal denen etwas Übles, die ihnen jedesmal am nächsten sind, die Guten aber etwas Gutes?
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 15 19 Gibt es wohl einen Menschen, o Meletos, welcher, daß es menschliche Dinge gebe, zwar glaubt, Menschen aber nicht glaubt?
Sentence 9 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 15 19 Aber das nächste beantworte: Gibt es einen, welcher zwar, daß es daimonische Dinge gebe, glaubt, Daimonen aber nicht glaubt?
Sentence 11 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 20 19 Denn mich konnte jene Regierung, so gewaltig sie auch war, nicht so einschrecken, daß ich etwas Unrechtes getan hätte.
Sentence 12 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 26 19 Soll ich mir also, was ich mit Recht verdiene, zuerkennen, so erkenne ich mir dieses zu: Speisung im Prytaneion.
Sentence 2 Apologie des Sokrates / Chapter 8 / Paragraph 27 19 Das ist aber nicht so, ihr Athener, sondern so vielmehr: Ich bin überzeugt, daß ich nie jemanden vorsätzlich beleidige.
Sentence 4 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 31 19 Denn jetzt habt ihr dies getan in der Meinung, nun entledigt zu sein von der Rechenschaft über euer Leben.
Sentence 6 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 31 19 Mehrere werden sein, die euch zur Untersuchung ziehen, welche ich nur bisher zurückgehalten, ihr aber gar nicht bemerkt habt.
Sentence 5 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 32 19 Denn euch als meinen Freunden will ich gern das erklären, was mir soeben begegnet ist, was es eigentlich bedeutet.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 8 19 Der Staat aber ist eine Einrichtung, die nur dem Diesseits angehört und darum auch nur irdisches Wohl verfolgen kann.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 12 19 Durch diese wird alles Gute, was sie der Anlage nach haben, zur Entfaltung gebracht und in die Wirklichkeit überführt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 16 19 Die Lust begleitet die Tätigkeit und folgt aus ihr; sie erleichtert aber auch die Tätigkeit, steigert und vollendet sie.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 16 19 Die Lust ist auch um so reiner, je weiter das Tätige oder sein Vermögen von der Materialität entfernt ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 20 19 Auch die Kommentare werden bei Susemihl-Apelt namhaft gemacht: die drei griechischen, die seit 1889 im Auftrag der Berliner Kgl.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 28 19 Und eine ähnliche Unbeständigkeit haftet auch den verschiedenen Gütern und Vorzügen an, indem viele durch sie zu Schaden kommen.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 28 19 Und ebenso muß man wo nur das häufiger Vorkommende behandelt und vorausgesetzt werden kann, auch nur solches folgern wollen.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 33 19 Denn wir gehen hier von dem »Daß« aus, und ist dieses hinreichend erklärt, so bedarf es keines »Darum« mehr.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 6 / Paragraph 34 19 Wer aber selbst nichts erkennt, noch fremden Zuspruch bedächtig Bei sich erwägt, der ist wohl unnütz unter den Menschen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 7 / Paragraph 39 19 Aber auch sie scheinen nicht das rechte zu sein, so viel man auch schon zu ihren Gunsten gesagt hat.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 41 19 Nun steht aber das Gute sowohl in der Kategorie der Wesenheit als in der der Qualität und der Relation.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 46 19 Soll es das sein, was auch für sich allein erstrebt wird, wie das Denken, Sehen, gewisse Freuden und Ehren?
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 8 / Paragraph 46 19 Nun ist aber bei der Ehre, der Klugheit und der Lust als Gütern dieser Begriff jedesmal anders und verschieden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 10 / Paragraph 53 19 Jedoch mit der Erklärung, die Glückseligkeit sei das höchste Gut, ist vielleicht nichts weiter gesagt, als was jederman zugibt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 65 19 Ebenso ist das Gerechte für den Freund der Gerechtigkeit und überhaupt das Tugendgemäße für den Freund der Tugend lustbringend.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 13 / Paragraph 65 19 Daher bedarf auch sein Leben der Lust nicht wie einer äußern Zugabe, sondern es hat dieselbe schon in sich.
Sentence 23 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 71 19 Dasselbe gilt von dem, was die Kunst und jede mit Einsicht wirkende Ursache, besonders die beste und höchste, hervorbringt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 72 19 Dasselbe geht aber auch aus unserer Begriffsbestimmung hervor, nach der die Glückseligkeit eine gewisse tugendgemäße Tätigkeit der Seele ist.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 17 / Paragraph 89 19 Sogar der Staatsmann, meint Aristoteles ganz im Sinne der sokratischen Philosophie, müsse einigermaßen in der Seelenlehre zu Hause sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 99 19 Man kann das, wenn man für Unbekanntes Bekanntes als Beweis benutzen soll, an der Stärke und der Gesundheit sehen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 101 19 Wer sich sinnlicher Genüsse enthält und eben hieran Freude hat, ist mäßig, wer aber hierüber Unlust empfindet, ist zuchtlos.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 104 19 Als Voraussetzung gelte also, daß eine derartige TugendNämlich die sittliche Tugend oder die Charaktertugend im Unterschied von der Verstandestugend.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 111 19 Man kann doch auch durch Zufall, oder wenn ein anderer einem vorspricht, so reden, wie die Sprachlehre es vorschreibt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 112 19 Für die Künste zählen diese Bedingungen nicht mit, da es bei ihnen nur auf das Wissen und Können ankommt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 124 19 Auch aus diesem Grunde gehört demnach das Übermaß und der Mangel dem Laster an, die Mitte aber der Tugend.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 131 19 Der Verschwender gibt zu viel und nimmt zu wenig; der Geizige dagegen nimmt zu viel und gibt zu wenig.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 133 19 In Bezug auf Ehre und Schande ist die Mitte Hochsinn, das Übermaß heißt Aufgeblasenheit, der Mangel ist niederer Sinn.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 139 19 Alle diese drei Affekte führen sich auf die Freude und die Betrübnis über das, was dem Nächsten begegnet, zurück.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 26 / Paragraph 141 19 Die Extreme sind der Gegensatz zur Mitte und zu einander, und die Mitte ist der Gegensatz zu den Extremen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 145 19 So ist es auch jedermans Sache und ein Leichtes, zornig zu werden und Geld zu verschenken und zu verzehren.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 147 19 »Dort von dem dampfenden Gischt und dem Wirbel halte das Fahrzeug fern!«Die Worte stehen Odyssee 12, 219 f.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 19 Man vergleiche das VI, 8 Absatz 2 über die Klugheit Gesagte; ebenso VI, 9 letzter Absatz nebst der Anm.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 152 19 Schlechthin freiwillig tut das niemand, dagegen um sich und die Anderen zu retten, tut es jeder, der Vernunft besitzt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 19 Denn das Schimpflichste ertragen, wo keinerlei Gut oder nur ein kleines auf dem Spiele steht, verrät den schlechten Mann.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 31 / Paragraph 164 19 Man hat ja die Pflicht über bestimmte Dinge sich zu erzürnen und andere, wie Gesundheit und Lehre, zu begehren.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 31 / Paragraph 166 19 Beide (1111b) soll man ja meiden, und die unvernünftigen Affekte scheinen doch um nichts weniger menschliche Affekte zu sein.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 168 19 Der Vorsatz scheint aber vorauszusetzen, daß die Ausführung noch etwas aussteht, oder auch, daß sie schwer oder langwierig ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 177 19 Sie wird nach Falschheit und Wahrheit, nicht nach bös und gut unterschieden, sondern hiernach wird vielmehr die Willenswahl eingeteilt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 34 / Paragraph 195 19 Der Tugendhafte nämlich urteilt über alles und jedes richtig und findet in allem und jedem das wahrhaft Gute heraus.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 34 / Paragraph 195 19 Darum wählen sie die Lust, als sei sie ein Gut, und fliehen den Schmerz, als sei er ein Übel.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 197 19 Er unterschied erstens zwischen schlecht sein und schlechtes tun und meinte, wer schlechtes tue, wolle doch nicht schlecht sein.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 200 19 Und doch ist das Werfen und Schleudern des Steines seine freie Tat, weil das Prinzip davon in ihm liegt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 212 19 Und so ist es des sittlich Guten wegen, daß der Mutige erträgt und tut was dem Mute gemäß ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 214 19 Es mangelt ihm auch an Zuversicht, aber an dem Übermaß von Furcht vor allem Unangenehmen wird er besser erkannt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 19 Ihre Zuversicht in Gefahren beruht darauf, daß sie schon oft und über viele Gegner den Sieg davon getragen haben.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222 19 Für Vorausgewußtes entscheidet man sich wohl auch auf Grund von vernünftiger Überlegung, für Unvorhergesehenes dagegen nach seinem besonderen Habitus.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233 19 Die edelsten auf dem Gefühl beruhenden Genüsse fallen freilich nicht in den Bereich der Mäßigkeit und Unmäßigkeit, wie z.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 234 19 Denn dem Einen ist dieses, dem Anderen jenes angenehm, und manches ist für Alle angenehmer als das erste Beste.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 251 19 Liebe aber und Freundschaft gewinnt kaum einer durch eine Tugend sosehr als der Freigebige, da er sich nützlich erweist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259 19 Denn da seine Tugend in beiden Beziehungen die Mitte ist, so wird er beides so tun, wie er soll.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261 19 Gewöhnte er sich hieran oder würde er sonst wie zu einer Änderung seines Verhaltens vermocht, so wäre er freigebig.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 48 / Paragraph 269 19 So richtet sich denn die Schicklichkeit nach der Person und wechselt hier je nach der Sache und den Umständen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 272 19 Denn es wäre eine Verläugnung von Maß und Schicklichkeit, während doch das rechte Handeln sich nach dem Können richtet.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 274 19 Denn so kann sein Verfahren nicht leicht überboten werden und entspricht der Bedeutung der Sache, welcher der Aufwand gilt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 279 19 Denn wer nur kleiner Dinge würdig ist und sich selbst nur deren für würdig hält, ist besonnen, nicht hochsinnig.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 19 Der Hochgesinnte stellt in Bezug auf Größe das Extrem dar, die Mitte aber insofern, als er sich richtig verhält.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 19 Auch hört er von Diensten, die er anderen erwiesen, gern reden, nicht aber von denen, die sie ihm erzeigt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 19 Er ist langsam und bedächtig, außer wo es sich um eine große Ehre oder um ein großes Ding handelt.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 19 Darum ist er auch wahrhaftig, wofern er nur nicht ironisch spricht, was er vor der Menge zu tun liebt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 292 19 Man hat auch die Vorstellung, daß der Gang des Hochgesinnten langsam, seine Stimme tief, seine Rede ruhig sein müsse.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 292 19 Das laute Sprechen und hastige Gehen kommt aber daher, daß man einen solchen hohen Standpunkt im gegebenen Falle verläugnet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 53 / Paragraph 295 19 Sie machen sich an rühmliche und hohe Dinge, als wären sie ihnen gewachsen, und offenbaren dann nur ihr Unvermögen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 306 19 Denn wer dieselbe nur um weniges überschreitet, sei es nach seiten des Zuviel oder des Zuwenig, erfährt keinen Tadel.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 57 / Paragraph 316 19 Doch jedermann spricht und handelt und lebt so, wie er habituell ist, so lange er keinen besonderen Zweck verfolgt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 324 19 Der Spott ist eine Art Schmähung, und die Gesetzgeber verbieten gewisse Schmähungen; vielleicht sollten sie auch gewisse Spöttereien verbieten.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 324 19 Der freie und gebildete Mann wird sich nun von selbst so verhalten, indem er sich selbst gleichsam Gesetz ist.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 19 Bei den genannten beiden sind sie die Hauptgenera der Tugenden, denen die anderen Tugenden je und je untergeordnet sind.