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Paragraph 108 Nikomachische Ethik / Chapter 20 9 124 Endlich ist es, wie HeraklitWie der Ausspruch des Heraklit wörtlich gelautet hat, ist mir unbekannt. Die Übersetzer verweisen wohl auf Heraklits Fragment 85 (H. Diels, Die Fragmen…
Paragraph 495 Nikomachische Ethik / Chapter 86 2 43 Endlich kann man teils schlechthin wohlberaten sein, teils mit Beziehung auf ein einzelnes Geschäft. Mithin ist Wohlberatenheit schlechthin diejenige, die für den Zweck des Lebens…
Paragraph 703 Nikomachische Ethik / Chapter 134 9 118 Endlich liebt jeder das mühsam Erlangte mehr, wie das Geld dem teurer ist, der es erworben, als dem, der es ererbt hat. Nun scheint aber das Erweisen von Wohltaten mühevoll, das E…
Paragraph 553 Nikomachische Ethik / Chapter 98 2 65 Endlich verübt niemand mit Trauer Frevel und Unrecht; jeder aber, der im Zorn handelt, handelt mit Trauer, dagegen der Frevler mit Lust. Wenn nun also die Dinge, worüber wir uns m…
Paragraph 729 Nikomachische Ethik / Chapter 140 3 84 Endlich will jeder was immer ihm als eigentliches Sein oder als des Lebens Endzweck gilt, in Gemeinschaft mit den Freunden treiben. Daher die einen mit dem Freunde trinken, die an…
Paragraph 300 Nikomachische Ethik / Chapter 54 2 58 Er erscheint, gegen den Ehrgeiz gehalten, als Mißachtung der Ehre, gegen die Mißachtung der Ehre gehalten, als Ehrgeiz, gegen beides gewissermaßen als beides. Dies scheint auch be…
Paragraph 254 Nikomachische Ethik / Chapter 46 6 111 Er wird auch nicht da nehmen, wo er nicht soll, da ein solches Nehmen nicht nach der Art eines Mannes ist, der Geld und Gut nicht achtet. Auch bittet er nicht leicht um etwas. Den…
Paragraph 12 Nikomachische Ethik / Chapter 3 6 108 Er zeigt zunächst, daß das Ziel des Menschen nicht in Sinnengenuss, in eitler Ehre oder in irdischem Besitze, sondern in menschenwürdiger Tätigkeit besteht. Für alles, was eine Tä…
Paragraph 219 Nikomachische Ethik / Chapter 39 16 272 Erstens vom bürgerlichen Mute. Er ist dem eigentlichen Mute am ähnlichsten. Denn die Bürger halten in den Gefahren Stand wegen der gesetzlichen Strafen, Ehrenverluste und Auszeich…
Paragraph 15 Apologie des Sokrates / Chapter 5 25 438 Erwägt aber mit mir, ihr Männer, warum ich finde, daß er dies sagt! Du aber antworte uns, o Meletos! Ihr aber, was ich euch von Anfang an gebeten habe, denkt wohl daran, mir kein …
Paragraph 617 Nikomachische Ethik / Chapter 110 14 200 Es bestehen aber nicht wenige Zweifel über sie. Die einen erklären sie für eine Gleichheit und für Freunde solche, die sich gleich sind; daher das Wort: »Gleich und Gleich«, und »…
Paragraph 718 Nikomachische Ethik / Chapter 138 4 77 Es dürfte sich also empfehlen, daß man nicht darauf aus ist, möglichst viele Freunde zu erwerben, sondern nur so viele, als zum gemeinsamen Leben genügen. Es ist ja auch allem Ans…
Paragraph 91 Nikomachische Ethik / Chapter 17 4 134 Es erweist sich also auch das unvernünftige Vermögen als zweifach: das pflanzliche hat gar nichts mit der Vernunft gemein, das sinnlich begehrende dagegen und überhaupt das strebe…
Paragraph 474 Nikomachische Ethik / Chapter 84 6 120 Es gibt aber auch wohl hier, in den irdischen und menschlichen Dingen, ein architektonisches, leitendes Vermögen. Die Staatskunst und die Klugheit sind nämlich im Grunde ein und d…
Paragraph 644 Nikomachische Ethik / Chapter 116 15 309 Es gibt aber noch eine andere Art von Freundschaft, bei der ein Verhältnis der Überlegenheit besteht, so die Freundschaft des Vaters mit dem Sohne und überhaupt eines Älteren mit …
Paragraph 570 Nikomachische Ethik / Chapter 101 3 161 Es gibt auch einige, die an ihrer Meinung festhalten, die man starrköpfisch nennt, weil sie schwer zu überzeugen und nicht leicht umzustimmen sind; sie haben wohl eine gewisse Ähn…
Paragraph 132 Nikomachische Ethik / Chapter 25 3 66 Es gibt auch in Geldsachen noch andere Charaktereigenschaften : die Hochherzigkeit als Mitte (denn der Hochherzige unterscheidet sich von dem Freigebigen: bei ihm handelt es sich …
Paragraph 135 Nikomachische Ethik / Chapter 25 5 119 Es gibt auch noch drei andere Mitten, die zwar in einer Hinsicht mit einander übereinstimmen, aber im übrigen verschieden sind. Sie beziehen sich alle drei auf den geselligen Verk…
Paragraph 513 Nikomachische Ethik / Chapter 89 16 183 Es gibt ein Vermögen, das man als Geschicklichkeit bezeichnet. Der Geschicklichkeit ist es eigen, daß sie das, was zum vorgesetzten Ziele führt, zu tun versteht und zu treffen wei…
Paragraph 414 Nikomachische Ethik / Chapter 72 1 18 Es ist aber auch aus positiven Gründen klar, daß immer der zuviel Austeilende, nicht der Empfänger, Unrecht tut.
Paragraph 154 Nikomachische Ethik / Chapter 29 3 69 Es ist aber zuweilen schwer zu entscheiden, welches von zwei Dingen man wählen, und welches von zwei Übeln man ertragen soll; noch schwerer aber ist es, bei dem als Pflicht Erkann…
Paragraph 113 Nikomachische Ethik / Chapter 21 7 131 Es ist also richtig gesprochen, daß man durch Handlungen der Gerechtigkeit ein gerechter und durch Handlungen der Mäßigkeit ein mäßiger Mann wird. Niemand aber, der sie nicht verr…
Paragraph 255 Nikomachische Ethik / Chapter 46 1 35 Es ist auch die Weise des Freigebigen und Edelgesinnten, im Geben die Mitte so stark zu überschreiten, daß er für sich das Geringere behält, da es ihm eigen ist, nicht auf sich se…
Paragraph 158 Nikomachische Ethik / Chapter 30 3 72 Es ist auch gewiß nicht das nämliche, ob man etwas aus Unwissenheit tut oder ohne es zu wissen. Wer betrunken oder zornig aufgeregt ist, handelt sicher nicht aus Unwissenheit, son…
Paragraph 290 Nikomachische Ethik / Chapter 52 4 68 Es ist auch nicht seine Art, viel von Menschen zu reden, weder von sich, noch von Anderen. Ihm liegt ja nicht daran, daß er gelobt werde, noch daß Andere getadelt werden. Aber auc…
Paragraph 391 Nikomachische Ethik / Chapter 70 5 71 Es ist ein Unterschied zwischen ungerechter Handlung und Unrecht, so wie zwischen gerechter Handlung und Recht. Unrecht ist etwas von Natur oder kraft Verordnung. Eben dieses ist,…
Paragraph 289 Nikomachische Ethik / Chapter 52 5 77 Es ist ihm auch eigen, daß er nicht in fremder Abhängigkeit (1125a) leben kann als nur in der von Freunden. Denn das ist knechtisch, daher auch alle Schmeichler lohndienerisch und…
Paragraph 311 Nikomachische Ethik / Chapter 56 7 165 Es ist klar, daß die genannten Charaktereigenschaften tadelnswert und die zwischen ihnen in der Mitte liegende Eigenschaft, vermöge deren man billigt und verwirft was man soll und…
Paragraph 125 Nikomachische Ethik / Chapter 24 2 86 Es ist mithin die Tugend ein Habitus des Wählens, der (1107a) die nach uns bemessene Mitte hält und durch die Vernunft bestimmt wird und zwar so, wie ein kluger Mann ihn zu bestim…
Paragraph 288 Nikomachische Ethik / Chapter 52 8 122 Es ist nicht seine Art, sich an Dinge heranzumachen, die in Ansehen bringen, oder wo Andere die erste Rolle spielen. Er ist langsam und bedächtig, außer wo es sich um eine große E…
Paragraph 160 Nikomachische Ethik / Chapter 30 19 273 Es ist nun wohl nicht unpassend, anzugeben, welche und wie viele Einzelheiten überhaupt bei einer Handlung in Betracht kommen können. Es fragt sich da also, wer etwas tut, und was…
Paragraph 429 Nikomachische Ethik / Chapter 75 2 70 Es kann aber auch wer nur Unrecht tut und nicht ganz schlecht ist, in dem, worin er ungerecht ist, sich nicht selbst Unrecht tun – dieses (Ungerechtigkeit nach einer bestimmten Se…
Paragraph 435 Nikomachische Ethik / Chapter 75 7 165 Es leuchtet auch ein, daß zwar beides, Unrechtleiden und Unrechttun, vom Bösen ist. Denn bei dem einen hat man weniger als die Mitte, bei dem anderen mehr; die Mitte aber ist dem …
Paragraph 405 Nikomachische Ethik / Chapter 71 5 112 Es liegt auch noch insofern Anlaß zu Bedenken vor, als man zweifeln kann, ob jeder, der erlitten hat was Unrecht ist, auch Unrecht leidet, oder ob es sich nicht vielmehr mit dem E…
Paragraph 620 Nikomachische Ethik / Chapter 110 5 61 Es sind also drei Dinge, derentwegen man liebt. Nun spricht man aber bei der Liebe zu leblosen Dingen nicht von Freundschaft. Denn hier ist keine Gegenliebe noch Wohlwollen vorhan…
Paragraph 19 Nikomachische Ethik / Chapter 3 8 131 Es wäre sehr wünschenswert, wenn unsere Leser die kleine kritische Separattextausgabe von Susemihl und Apelt, Leipzig, Teubner 1903 zur Hand hätten. In dieser Ausgabe sind in eine…
Paragraph 442 Nikomachische Ethik / Chapter 78 22 423 Es wurde weiter oben gesagt, es gebe zwei Seelenteile, einen vernunftbegabten und einen unvernünftigen. Jetzt aber müssen wir den vernunftbegabten wieder ebenso einteilenDer vernu…
Paragraph 737 Nikomachische Ethik / Chapter 143 20 311 EudoxusEudoxus von Knidus, Astronom, Arzt und Philosoph. Vgl. oben I, 12, vorletzter Absatz und I, 1, erster Absatz u. Anm. 4. Er war ein Zeitgenosse Platos. Die Art, wie in diese…
Paragraph 2 Nikomachische Ethik / Chapter 2 1 3 Felix Meiner Verlag
Paragraph 431 Nikomachische Ethik / Chapter 75 3 44 Ferner (ist das Unrechttun) freiwillig und vorsätzlich und früher (als das Unrechtleiden). Denn wer ein Unrecht erlitten hat und dem anderen dafür dasselbe wieder antut, scheint k…
Paragraph 104 Nikomachische Ethik / Chapter 20 5 145 Ferner bewegt sich, wie wir vorhin sagten, jeder Habitus bei seiner Betätigung von Natur aus in dem und um das, wodurch er geeignet ist, verschlechtert oder verbessert zu werden. …
Paragraph 95 Nikomachische Ethik / Chapter 19 8 167 Ferner bringen wir von dem, was wir von Natur besitzen, zuerst die Vermögen mit, und dann erst äußeren wir die entsprechenden Tätigkeiten, wie man an den Sinnen sehen kann. Wir ha…
Paragraph 96 Nikomachische Ethik / Chapter 19 11 216 Ferner entsteht jede Tugend aus denselben Ursachen, durch die sie zerstört wird, gerade wie es bei den Künsten der Fall ist. Durch Citherspielen wird man z. B. ein guter und auch …
Paragraph 772 Nikomachische Ethik / Chapter 148 3 61 Ferner geht die gemeine Meinung dahin, daß die Glückseligkeit mit Lust verpaart sein muß. Nun ist aber unter allen tugendgemäßen Tätigkeiten die der Weisheit zugewandte eingestand…
Paragraph 702 Nikomachische Ethik / Chapter 134 2 28 Ferner gleicht das Lieben dem Tun, das Geliebtwerden aber dem Leiden. Daher kommt denen, die sich im Tun überlegen zeigen, das Lieben und der Erweis der Liebe zu.
Paragraph 106 Nikomachische Ethik / Chapter 20 1 24 Ferner ist die Lust mit uns allen von Kindesbeinen an verwachsen, daher es schwer hält, dieses durch das Leben in uns festgewurzelte Gefühl abzustreifen.
Paragraph 610 Nikomachische Ethik / Chapter 109 8 126 Ferner ist sie fürs Leben das Notwendigste. Ohne Freundschaft möchte niemand leben, hätte er auch alle anderen Güter. Der Reiche, der Herrscher und der Mächtige scheint der Freund…
Paragraph 124 Nikomachische Ethik / Chapter 23 11 124 Ferner kann man auf vielfache Weise fehlen – das Schlechte gehört ja zum Unbegrenzten, wie die Pythagoreer bildlich sagten, das Gute aber zum Begrenzten –, dagegen kann man es nur…
Paragraph 494 Nikomachische Ethik / Chapter 86 2 47 Ferner kann man sich lange Zeit beraten, bis man das Rechte trifft, während ein Anderer schnell damit zustande kommt. So ist denn auch dieses noch keine Wohlberatenheit, sondern d…
Paragraph 511 Nikomachische Ethik / Chapter 89 4 84 Ferner kommen die menschlichen Handlungen unter dem maßgebenden Einflusse der Klugheit und der sittlichen Tugend zu stande. Die Tugend macht, daß man sich das rechte Ziel setzt, d…
Paragraph 432 Nikomachische Ethik / Chapter 75 1 6 Ferner könnte man freiwillig Unrecht leiden.
Paragraph 716 Nikomachische Ethik / Chapter 138 1 22 Ferner müßten die vielen Freunde wieder unter einander Freunde sein, wenn alle mit einander leben sollen, was sich schwerlich bei vielen findet.
Paragraph 350 Nikomachische Ethik / Chapter 64 3 42 Ferner, alle anderen Verstöße gegen die Gerechtigkeit lassen sich immer auf eine bestimmte Untugend zurückführen, z. B. der Ehebruch auf Zuchtlosigkeit, das Entweichen aus Reih un…
Paragraph 43 Nikomachische Ethik / Chapter 8 3 68 Ferner, da es von dem zu einer Idee Gehörigen auch nur eine Wissenschaft gibt, so wäre auch nur eine Wissenschaft von allem Guten. Nun aber sind ihrer viele, selbst von dem unter …
Paragraph 585 Nikomachische Ethik / Chapter 104 1 9 Ferner, der Kluge trachte nach Schmerzlosigkeit, nicht nach Ergötzung.
Paragraph 584 Nikomachische Ethik / Chapter 104 1 6 Ferner, der Mäßige fliehe die Lüste.
Paragraph 795 Nikomachische Ethik / Chapter 151 11 292 Ferner, die Einzelerziehung ist von der gemeinsamen verschieden, wie dieser Unterschied des Besonderen und des Allgemeinen ja auch in der Heilkunst hervortritt. Dem Fieberkranken …
Paragraph 550 Nikomachische Ethik / Chapter 98 6 55 Ferner, die Größe des Unrechts wächst mit dem Grade der Hinterlistigkeit. Nun ist aber der Zornmütige und der Zorn nicht hinterlistig, sondern offen, wohl aber ist es die Begierde…
Paragraph 586 Nikomachische Ethik / Chapter 104 1 23 Ferner, die Lustgenüsse behinderten das Denken, und das umsomehr, je intensiver die Lust sei, so beim Geschlechtsgenuß, wobei niemand eines Gedankens fähig sei.
Paragraph 587 Nikomachische Ethik / Chapter 104 1 16 Ferner, es gebe kein Kunst der Belustigung, und doch sei jedes Gute ein Werk der Kunst.
Paragraph 549 Nikomachische Ethik / Chapter 98 2 135 Ferner, es ist verzeihlicher dem natürlichen Verlangen zu folgen, wie es auch eher verzeihlich ist, den allen Menschen gemeinsamen sinnlichen Begierden, insofern sie gemeinsame si…
Paragraph 166 Nikomachische Ethik / Chapter 31 3 54 Ferner, was ist für ein Unterschied zwischen einem Fehltritt mit Überlegung und einem Fehltritt aus Zorn, daß man sagen sollte, dieser sei unfreiwillig, jener nicht? Beide (1111b)…
Paragraph 349 Nikomachische Ethik / Chapter 64 1 52 Ferner, wenn der eine einem Gewinne zuliebe Ehebruch begeht und noch Geld dazu bekommt, der andere dasselbe Verbrechen aus Wolllust verübt, so daß er Geld dafür ausgibt und Einbuß…
Paragraph 529 Nikomachische Ethik / Chapter 94 9 206 Ferner, wenn die Enthaltsamkeit macht, daß man bei jeder Meinung beharrt, so ist sie schlecht, wenn sie einen z. B. auch bei einer falschen Meinung beharren läßt; und wenn umgekeh…
Paragraph 531 Nikomachische Ethik / Chapter 94 1 28 Ferner, wenn es in allem Unenthaltsamkeit und Enthaltsamkeit gibt, wer ist dann der Unenthaltsame an sich, und doch sagen wir von gewissen Leuten, daß sie schlechthin unenthaltsam…
Paragraph 528 Nikomachische Ethik / Chapter 94 5 108 Ferner, wenn man darum enthaltsam sein soll, weil man starke und schlechte Begierden hatErgänze: und ihnen doch nicht nachgibt. , so wird der Mäßige nicht enthaltsam und der Entha…
Paragraph 427 Nikomachische Ethik / Chapter 75 3 58 Ferner, wenn man jemanden freiwillig wider das Gesetz schädigt, ohne damit eine erlittene Schädigung zu rächen, so tut man Unrecht. Freiwillig handelt aber wer da weiß, gegen wen …
Paragraph 530 Nikomachische Ethik / Chapter 94 3 97 Ferner, wer in gutem Glauben handelt und so das Lustbringende erstrebt und wählt, darf wohl als besser gelten denn jener, der das nicht in gutem Glauben, sondern aus Unenthaltsamk…
Paragraph 257 Nikomachische Ethik / Chapter 46 3 47 Freigebiger scheinen die zu sein, die ihr Vermögen nicht erworben, sondern ererbt haben. Sie haben keine Erfahrung von der Not, und jedermann hängt mehr an dem, was von ihm selber…
Paragraph 480 Nikomachische Ethik / Chapter 85 3 68 Freilich könnte man auch die Frage aufwerfen, warum eigentlich ein Knabe ein Mathematikus werden kann, aber kein Weiser oder Naturphilosoph. Doch wohl nur darum, weil das Objekt d…
Paragraph 233 Nikomachische Ethik / Chapter 41 10 209 Freilich scheint für die Unmäßigen auch der Geschmack wenig oder gar nicht in Betracht zu kommen. Denn die eigentliche Geschmacksfunktion ist das Kosten der Geschmäcke, wie es bei…
Paragraph 640 Nikomachische Ethik / Chapter 115 5 114 Freund im Sinne der vollkommenen Freundschaft kann man nicht mit vielen sein, so wenig man gleichzeitig in viele verliebt sein kann. Denn solche Freundschaft hat etwas vom Übermaß…
Paragraph 614 Nikomachische Ethik / Chapter 109 2 48 Freundschaft ist es auch, die die Staaten erhält und den Gesetzgebern mehr am Herzen liegt als die Gerechtigkeit. Denn die Eintracht ist offenbar mit ihr verwandt, und auf diese i…
Paragraph 727 Nikomachische Ethik / Chapter 140 1 5 Freundschaft ist ja doch Gemeinschaft.
Paragraph 596 Nikomachische Ethik / Chapter 105 4 105 Für die Einwürfe ferner, daß der Mäßige die Lust fliehe, der Kluge nur nach einem schmerzlosen Leben trachte und Kinder und Tiere der Lust nachgehen, gilt insgesamt eine und diese…
Paragraph 376 Nikomachische Ethik / Chapter 68 4 58 Für einen späteren Austausch ist uns, wenn kein augenblickliches Bedürfnis dafür vorliegt, das Geld gleichsam Bürge, daß wir ihn im Bedürfnisfalle vornehmen können. Denn wer mit G…
Paragraph 593 Nikomachische Ethik / Chapter 105 11 421 Fürs erste, es gibt ein zweifaches Gutes, eines schlechthin und eines beziehungsweise oder für den oder jenen, und hiernach werden sich also die Naturen und die habituellen Bescha…
Paragraph 46 Nikomachische Ethik / Chapter 8 11 221 Gegen das Gesagte könnte aber ein Bedenken laut werden, als ob nämlich jene Theorie nicht von allem Guten gelten solle, sondern ihr zufolge nur das seiner selbst wegen Erstrebte u…
Paragraph 11 Apologie des Sokrates / Chapter 5 8 155 Gegen das nun, was meine ersten Ankläger geklagt haben, sei diese Verteidigung hinlänglich vor euch. Gegen Meletos aber, den guten und vaterlandsliebenden, wie er ja sagt, und geg…
Paragraph 191 Nikomachische Ethik / Chapter 33 5 91 Gegenstand der Überlegung und der Willenswahl ist eines und dasselbe nur mit dem Unterschied, daß das Gewählte schon bestimmt ist. Denn das, wofür die Überlegung sich entschieden …
Paragraph 448 Nikomachische Ethik / Chapter 78 1 46 Gegenstand der Willenswahl oder des Vorsatzes kann kein Vergangenes sein, wie sich denn niemand zum Vorsatz macht, Ilium zerstört zu haben; man überlegt oder beratschlagt ja auch …
Paragraph 11 Nikomachische Ethik / Chapter 3 1 29 Gehen wir nun weiter und erklären wir, wie Aristoteles seine Lehre, daß die Tugend und die tugendgemäße Tätigkeit das Ziel des Menschen ist und ihn wahrhaft glücklich macht, durch…
Paragraph 246 Nikomachische Ethik / Chapter 45 6 119 Geiz sagt man immer von solchen aus, die sich mehr als recht ist um Geld und Gut bemühen, mit der Bezeichnung Verschwendung aber verbindet man manchmal noch einen Nebengedanken, i…
Paragraph 660 Nikomachische Ethik / Chapter 121 16 290 Gemäß einer jeden Staatsverfassung gibt es nun eine entsprechende Freundschaft, weil auch ein Recht; beim Könige gegenüber seinen Untertanen jene, die auf überwiegendem Wohltun be…
Paragraph 374 Nikomachische Ethik / Chapter 68 5 38 Gesetzt wir haben Bauer a, einen Schäffel Getreide c, Schuster b, seine nach der Regel des Ausgleichs bemessene Leistung d. Ließe sich die Wiedervergeltung nicht in dieser Weise d…
Paragraph 21 Apologie des Sokrates / Chapter 6 7 231 Glaubt ihr nun wohl, daß ich so viele Jahre würde durchgekommen sein, wenn ich die öffentlichen Angelegenheiten verwaltet und, als ein redlicher Mann sie verwaltend, überall dem R…
Paragraph 356 Nikomachische Ethik / Chapter 66 18 342 Gleiches kann sich in nicht weniger Dingen finden als in zweien. Nun muß das Recht ein Mittleres, Gleiches und Relatives [Die Klammern um και πρός τι 1131a 16 lassen wir mit Sus. …
Paragraph 796 Nikomachische Ethik / Chapter 151 11 275 Haben wir also nach diesem zu untersuchen, wie und woher man sich die Eigenschaften eines Gesetzgebers verschafft, oder lernt man dieselben etwa nach der Analogie auf anderen Gebi…
Paragraph 398 Nikomachische Ethik / Chapter 70 1 13 Handelt man aber mit Vorsatz, so ist man ein ungerechter und böser Mensch.
Paragraph 397 Nikomachische Ethik / Chapter 70 4 75 Hat man zwar wissentlich gehandelt, aber ohne vorherige Überlegung, so ist es eine ungerechte Handlung, z. B. alles, was dem Menschen im Zorn oder in anderen notwendigen oder natü…
Paragraph 612 Nikomachische Ethik / Chapter 109 4 53 heißts bei HomerIn der Ilias X, 224 spricht Diomedes: »Zwei auf dem Marsche vereint, da sieht der eine vorm andern, wie den Erfolg man erreicht. Soll einer allein es bedenken, zei…
Paragraph 12 Apologie des Sokrates / Chapter 5 36 401 Her also zu mir, Meletos, und sprich! Nicht wahr, dir ist das sehr wichtig, daß die Jugend aufs beste gedeihe? – Mir freilich. – So komm also und sage diesen, wer sie denn besser …
Paragraph 674 Nikomachische Ethik / Chapter 123 6 161 Hier entsteht der Zweifel, ob man die Gegenleistung nach dem Nutzen, den die Leistung für den Empfänger hatte, bemessen und einrichten soll, oder nach dem Werte, den die Leistung …
Paragraph 121 Nikomachische Ethik / Chapter 23 6 101 Hier ist zu sagen, daß jede Tugend oder Tüchtigkeit einerseits dasjenige selbst, woran sie sich findet, vollkommen macht andererseits seiner Leistung die Vollkommenheit verleiht. …
Paragraph 516 Nikomachische Ethik / Chapter 89 2 84 Hiermit ist auch der Grund widerlegt, auf den hin man die Tugenden für getrennt von einander erklären könnte, da nicht eine und dieselbe Person von Natur zu allen Tugenden die gle…
Paragraph 309 Nikomachische Ethik / Chapter 55 1 9 Hiermit sind die auf den Zorn bezüglichen Charaktereigenschaften erledigt.
Paragraph 519 Nikomachische Ethik / Chapter 92 10 203 Hiernach haben wir einen anderen Ausgangspunkt zu nehmen und zu sagen, daß es drei Arten dessen gibt, was man auf dem sittlichen Gebiete meiden muß: Schlechtigkeit, Unenthaltsamke…
Paragraph 733 Nikomachische Ethik / Chapter 142 26 211 Hiernach ist die Erörterung der LustVgl. VII, Kap. 1, Anm. 190 u. VII, Kap. 12, Anm. 216. – Man kann dieses zehnte Buch sachgemäß in drei Teile teilen: 1. Teil, von der Lust als v…
Paragraph 422 Nikomachische Ethik / Chapter 74 5 178 Hiernächst ist von der Billigkeit (Epikie) und dem Billigen zu handeln und zu erklären, wie sich die Billigkeit zur Gerechtigkeit und das Billige zum Recht verhält. Denn bei näher…
Paragraph 541 Nikomachische Ethik / Chapter 97 1 23 Hiernächst ist zu erörtern, ob jemand schlechthin unenthaltsam ist, oder jeder nur teilweise, und wenn schlechthin, in was für Dingen er es ist.