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Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 279 17 Hochsinnig scheint zu sein wer sich selbst großer Dinge für würdig hält und deren auch würdig ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 279 18 Denn wer es unbilligerweise tut, ist ein Tor, kein tugendhafter Mann aber ist ein Tor oder ein Unverständiger.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 279 7 So ist denn ein solcher Mann hochsinnig.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 279 19 Denn wer nur kleiner Dinge würdig ist und sich selbst nur deren für würdig hält, ist besonnen, nicht hochsinnig.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 279 26 Der Hochsinn beruht auf Größe, wie auch die Schönheit einen großen Körper erfordert, während kleine Personen wohl zierlich und gut proportioniert sein können, schön aber nicht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 280 50 Wer sich großer Dinge für würdig hält, ohne es zu sein, ist aufgeblasen; wer größerer, als er würdig ist, ist nicht immer aufgeblasen; wer kleinerer, als er würdig ist, hat nieder…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 280 14 Am meisten scheint hier derjenige niederen Sinnes zu sein, der großer Dinge wert ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 280 13 Denn was täte er erst, wenn er nicht so großer Dinge wert wäre?
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 19 Der Hochgesinnte stellt in Bezug auf Größe das Extrem dar, die Mitte aber insofern, als er sich richtig verhält.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 7 Denn er bewertet sich selbst nach Würde.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 8 Die Anderen tun zu viel oder zu wenig.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 29 Wenn er sich nun großer Dinge wert hält und wert ist, und beides ganz besonders von den allergrößten gilt, so muß es sich hier ganz besonders um Eines handeln.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 10 Nun gebraucht man das Wort Wert von den äußeren Gütern.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 30 Von diesen Gütern aber gilt uns als höchstes jenes, was wir den Göttern erweisen, wonach der Sinn der Würdigsten vor allem steht und was der Preis für das Schönste ist.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 15 Ein solches Ding aber ist die Ehre; sie ist von allen äußeren Gütern das größte.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 20 So wird es also die Ehre und die Unehre sein, denen gegenüber der Hochgesinnte sich verhält wie es recht ist.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 18 Aber auch abgesehen von Vernunftgründen zeigt die Erfahrung, daß der Hochsinn es mit der Ehre zu tun hat.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 15 Die Ehre, die gebührende, ist es nämlich ganz besonders, deren die Großen sich wert halten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 282 22 Wer niederen Sinnes ist, schätzt sich zu niedrig ein, niedriger, als er selbst verdient, und niedriger im Vergleich zur Würde des Hochgesinnten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 282 21 Dagegen der Aufgeblasene bewertet sich zu hoch, wenn er nach sich selbst, nicht aber, wenn er nach dem Hochgesinnten gemessen wirdd.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 282 1 h.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 282 18 er hält sich für würdiger, als er ist; nicht aber (notwendig) für würdiger, als es der Hochgesinnte ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 282 0 .
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 17 Der Mann der hohen Gesinnung muß, wenn anders er des Größten wert ist, auch der Beste sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 13 Denn des Größeren ist immer der Bessere, und des Größten der Beste wert.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 7 Mithin muß der wahrhaft Hochgesinnte tugendhaft sein.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 15 Ja, der eigentümliche Vorzug des Hochgesinnten scheint sogar das Größe in jeder Tugend zu sein.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 20 Würde es doch zu hoher Gesinnung keineswegs passen, Hals über Kopf die Flucht zu ergreifen oder eine Ungerechtigkeit zu begehen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 8 Denn weswegen täte Schändliches wem nichts groß ist?
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 22 Und gingen wir so die anderen Tugenden der Reihe nach durch, der Hochgesinnte erschiene jedesmal sehr lächerlich, wenn er dieselben nicht besäße.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 13 Verdiente er ja auch nicht einmal Ehre, wenn er ein schlechter Mann wäre.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 14 Denn die Ehre ist der Tugend Preis, und den Guten (1124a) wird sie zuerkannt.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 12 So erscheint denn die hohe Gesinnung wie ein Schmuck der anderen Tugenden.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 15 Sie hebt sie auf eine höhere Stufe und kann ohne sie nicht zur Entwickelung kommen.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 8 Daher ist es schwer, wahrhaft hochgesinnt zu sein.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 8 Denn es ist nicht möglich ohne vollendete Charakterbildung.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 284 12 Der Hochgesinnte hat es also vorzüglich mit Ehre und Unehre zu tun.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 284 31 Über die großen Ehren und die, die ihm von seiten der Besten widerfahren, wird er sich in maßvoller Weise freuen, als empfinge er was ihm gebührt oder auch weniger als das.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 284 12 Denn eine Ehre, die der vollendeten Tugend würdig wäre, gibt es nicht.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 284 16 Doch wird er solche Ehren wenigstens sich gefallen lassen, weil man ihm nichts größeres erweisen kann.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 284 26 Eine Anerkennung aber, die ihm vom ersten Besten oder wegen einer Kleinigkeit zu teil wird, wird ihn vollkommen gleichgültig lassen, weil sie seiner nicht würdig ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 284 14 Ebenso läßt ihn eine Verunglimpfung kalt, da sie ihn nicht mit Recht treffen kann.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 285 16 Vorzüglich also, wie gesagt, bewährt sich der Hochgesinnte als solcher in seinem Verhalten gegenüber der Ehre.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 285 33 Indessen wird er auch in Bezug auf Reichtum, Macht und jede Art von Glücksfällen und Unglücksfällen sich maßvoll benehmen, und wird sich weder im Glück übermäßig freuen, noch im U…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 285 15 Das tut er ja auch nicht in betreff der Ehre, die doch das Größte ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 285 18 Denn Macht und Reichtum sind um der Ehre willen begehrenswert, und die sie haben, wollen ihretwegen geehrt werden.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 285 15 Wem nun selbst die Ehre ein Geringes ist, für den muß auch anderes gering sein.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 285 9 Daher machen Hochgesinnte den Eindruck, als wären sie stolz.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 6 Auch Glücksgüter scheinen zum Hochsinn beizutragen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 13 Die Männer von vornehmer Abkunft, Einfluß und Besitz hält man der Verehrung wert.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 16 Sie befinden sich in hervorragender Stellung, und alles, was im guten hervorragt, steht in erhöhtem Ansehn.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 16 Darum machen solche Vorzüge auch den Menschen hochsinniger, da man ihretwegen von manchen Seiten Ehre erfährt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 16 Aber in Wahrheit macht nur die Tugend verehrungswürdig; wem aber beides geworden, wird mehr dafür angesehen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 26 Die aber ohne Tugend derartige Vorzüge besitzen, haben weder gerechten Grund sich selbst für großer Dinge würdig zu halten, noch werden sie mit Recht hochgesinnt genannt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 12 Denn jene Würdigkeit und diese Gesinnung ist ohne Tugend gar nicht möglich.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 23 Ja, die sich solcher Vorzüge erfreuen, werden auch stolz und übermütig, da es ohne Tugend nicht leicht ist, das Glück maßvoll zu ertragen.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 26 Und da sie es nicht ertragen können und über Andere erhaben zu sein glauben, so begegnen sie diesen (1124b) verächtlich und tun selbst was ihnen einfällt.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 35 Denn sie wollen es dem Hochgesinnten gleich tun, ohne doch ihm ähnlich zu sein, und so tun sie es, wo sie es allein können: die Werke der Tugend verrichten sie nicht, verachten ab…
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 25 Wenn aber der Hochsinnige verachtet, tut er es mit Fug, da er richtig urteilt; der große Haufe aber bestimmt sich zur Verachtung nach bloßer Laune.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 21 Der Hochgesinnte bringt sich nicht für kleines in Gefahr und ist nicht waghalsig, weil er dafür wenige Dinge hoch genug achtet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 30 Dagegen setzt er sich um großes der Gefahr aus, und tut er es, so schont er seines Lebens nicht, da es ihm zu schlecht ist, um jeden Preis zu leben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 11 Er vermag wohl zu tun, scheut sich aber, Wohltaten zu empfangen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 9 Denn jenes ist dem Höheren, dieses dem Niederen angemessen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 20 Er erwiedert die Wohltaten durch größere, so daß der Spender der ersten Wohltat ihm verpflichtet wird und den Vorteil hat.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 26 Sie gelten auch für solche, die für Personen, denen sie gutes erwiesen, ein gutes Gedächtnis haben, nicht aber für solche, von denen sie es empfangen haben.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 14 Denn der Empfänger einer Wohltat steht unter dem Geber, und er will überlegen sein.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 19 Auch hört er von Diensten, die er anderen erwiesen, gern reden, nicht aber von denen, die sie ihm erzeigt.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 23 Deshalb, meint man, zähle auch Thetis dem Zeus nicht die Wohltaten auf, die sie ihm erwiesen»Achill bei Homer (Ilias I, 394 ff.)
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 20 will, daß seine Mutter Thetis dem Zeus die großen Dienste, die sie ihm geleistet und die er daselbst aufzählt (v.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 16 395–407) ins Gedächtnis rufe, um ihn dadurch zu bewegen, ihres Sohnes verletzte Ehre zu rächen.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 43 Aber die klügere Mutter geht bei ihrer Zusammenkunft mit dem höchsten Gotte über diesen Punkt mit bescheidener Andeutung (Ilias I, 503) hinweg und legt das Hauptgewicht auf Zeus' …
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 3 So Stahr, S.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 2 134, Anm.
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 1 17.
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 33 , und auch die Lacedämonier taten dieses gegen die Athener nicht, sondern erwähnten nur die von ihnen empfangenenDie Lacedämonier wandten sich an die Athener um Hilfe gegen Theben…
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 0 .
Sentence 18 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 41 Auch ist es dem Hochgesinnten eigen, Andere um nichts anzusprechen oder es doch ungern zu tun, aber gerne gefällig zu sein; ferner gegenüber Hochstehenden und Reichen eine vornehm…
Sentence 19 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 41 Denn jenen überlegen zu sein, ist schwer und rühmlich, bei diesen aber ist es leicht; und unter jenen seine Würde geltend zu machen, ist nicht unedel, aber gegen Niedrige ist es e…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 20 Es ist nicht seine Art, sich an Dinge heranzumachen, die in Ansehen bringen, oder wo Andere die erste Rolle spielen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 19 Er ist langsam und bedächtig, außer wo es sich um eine große Ehre oder um ein großes Ding handelt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 17 Nicht vielerlei nimmt er in die Hand; aber was er tut, ist groß und gibt einen Namen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 11 Er muß auch ein offener Hasser sein und ein offener Freund.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 6 Denn nur die Furcht versteckt sich.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 18 Ihm steht die Wahrheit unvermeidlich höher als Menschenmeinung, und er kann nicht anders als offen reden und handeln.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 12 Denn er ist voller Freimut, weil er auf die Personen nicht achtet.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 19 Darum ist er auch wahrhaftig, wofern er nur nicht ironisch spricht, was er vor der Menge zu tun liebt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 289 20 Es ist ihm auch eigen, daß er nicht in fremder Abhängigkeit (1125a) leben kann als nur in der von Freunden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 289 17 Denn das ist knechtisch, daher auch alle Schmeichler lohndienerisch und die Menschen von niedriger Gesinnung Schmeichler sind.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 289 13 Auch das Bewundern ist nicht seine Sache, da nichts groß für ihn ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 289 7 Auch nicht die Erinnerung an erlittene Beleidigungen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 289 20 Denn er hält sich nicht viel mit Erinnerungen auf, besonders nicht mit solchen an erlittene Unbilde, sondern sieht darüber hinweg.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 290 17 Es ist auch nicht seine Art, viel von Menschen zu reden, weder von sich, noch von Anderen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 290 14 Ihm liegt ja nicht daran, daß er gelobt werde, noch daß Andere getadelt werden.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 290 8 Aber auch vom Loben ist er kein Freund.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 290 29 Und weil er überhaupt nicht viel von Anderen spricht, so sagt er auch nichts Schlimmes von ihnen, nicht einmal von seinen Feinden, es sei denn, wenn sie übermütig werden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 291 20 Am wenigsten hat er die Neigung, über des Lebens Notdurft und täglichen Anspruch zu jammern und um Abhilfe zu bitten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 291 13 Denn so stellt sich nur an wem solche Dinge sehr am Herzen liegen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 291 23 Ihm ist es mehr um den Besitz des Schönen, das keinen Gewinn abwirft, zu tun, als um das, was Vorteil und Nutzen bringt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 291 11 Denn das steht einem Manne der sich selbst genügt, besser an.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 292 19 Man hat auch die Vorstellung, daß der Gang des Hochgesinnten langsam, seine Stimme tief, seine Rede ruhig sein müsse.