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Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 638 20 Denn ein Lieben gibt es auch gegenüber dem Unbeseelten, Gegenliebe aber erfordert Willenswahl, und Willenswahl geht von einem Habitus aus.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 638 16 Das Lieben scheint aber den Charakter eines sinnlichen Gefühls, die Freundschaft den eines Habitus zu haben.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 637 0 .
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 637 16 Die Guten eignen sich am besten zur Freundschaft, weil ihnen das Zusammensein den größten Genuß bietet.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 637 7 Absatz dieses Kapitels gehört noch zum Vorigen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 637 31 Denn für liebens- und begehrenswert gilt das schlechthin Gute oder Lustbringende, für den Einzelnen aber was für ihn solches ist, und der Tugendhafte für den Tugendhaften aus beid…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 637 14 Im höchsten Sinne Freundschaft ist also die der Tugendhaften, wie schon oft gesagt worden.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 30 Tägliche Lebensgemeinschaft aber ist nur möglich unter Menschen, die einander angenehm sind und an denselben Dingen Freude haben, und das findet sich in der Freundschaft derer, di…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 26 Nach dem Nutzen der Freundschaft trachtet der Dürftige, nach dem Zusammenweilen auch der vom Glück Begünstigte, da es für ihn am wenigsten paßt, allein zu stehen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 9 Denn nichts ist Freunden so eigen als das Zusammenleben.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 23 Das Verhalten derer aber, die an einander Geschmack finden, aber doch nicht mitsammen leben, hat eher den Charakter des Wohlwollens als der Freundschaft.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 19 Was aber die Natur am meisten flieht, ist ja die Unlust, und was sie am meisten begehrt, die Lust.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 23 Denn bei ihnen ist wenig Vergnügen zu holen, und niemand kann es lange bei einem unangenehmen oder auch nur nicht angenehmen Menschen aushalten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 12 Auch ältliche Leute und mürrische Gemüter erscheinen als wenig zur Freundschaft geeignet.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 635 17 »Oft schon hat die Freundschaft der Mangel an Umgang gelockert.«Man weiß nicht, woher dieser Vers ist.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 634 17 Dauert aber die Trennung lange, so mag sie auch die Freundschaft in Vergessenheit bringen, daher der Ausspruch:
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 634 12 Denn die örtliche Trennung hebt nicht die Freundschaft, sondern ihre Betätigung auf.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 634 35 Wenn die Freunde zusammen leben, so erfreuen sie sich an einander und tun sich gutes, wenn sie aber schlafen oder räumlich getrennt sind, so betätigen sie zwar ihre Freundschaft n…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 634 22 Wie aber mit Rücksicht auf die Tugenden die einen habituell, die anderen aktuell gut sind, so ist es auch bei der Freundschaft.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 634 14 Daher sind sie schlechthin Freunde, jene dagegen mitfolgend und wegen der Ähnlichkeit mit ihnen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 634 44 (1157b) Da die Freundschaft in diese Arten zerfällt, so werden schlechte Menschen der Lust oder des Nutzens wegen Freunde sein, da sie in dem Streben nach diesen Dingen sich gleic…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 633 33 Diese beiden Freundschaften treffen aber nicht immer zusammen, und nicht die nämlichen sind um des Nutzens und um der Lust willen Freunde; denn was nur zufällig zusammen trifft, k…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 633 116 Da nämlich die Leute sowohl diejenigen, die der Nutzen zusammenführt, Freunde nennen, wie dies auch die Staaten tun, die sich doch wohl in ihren Bündnissen durch den Vorteil besti…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 632 10 Dagegen können bei den anderen Freundschaften recht wohl Störungen vorkommen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 632 21 In dieser Freundschaft herrscht auch das Vertrauen und stete Enthaltung von Kränkungen sowie alles andere, was zur wahren Freundschaft erfordert wird.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 632 19 Denn man glaubt einem nicht leicht in betreff eines Mannes, den man selbst in langer Zeit bewährt gefunden hat.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 632 10 Auch gegen Verleumdung ist nur die Freundschaft der Guten gefeit.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 632 16 Denn die schlechten Menschen finden nur darum an einander Gefallen, weil ein Vorteil für sie abfällt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 632 35 Um der Lust und des Nutzens willen können auch schlechte Menschen untereinander und gute mit schlechten und die keins von beiden sind, mit jedwedem Freunde sein, um ihrer selbst w…
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 50 Diejenigen aber, die in ihren Beziehungen nicht Lust um Lust, sondern Vorteil um Vorteil vertauschen, sind sich weniger Freund und bleiben es auch weniger, vielmehr hören Verhältn…
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 23 Oft dauert aber auch die Freundschaft fort, wenn die beiden im Charakter übereinstimmen, und jeder die Gemütsart des anderen im Verkehr liebgewonnen hat.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 31 Hört aber die Jugendanmut auf, so hat manchmal auch die Liebe ein Ende, da dem einen der Anblick keine Lust mehr gewährt und der andere nicht mehr die gewohnten Dienste empfängt.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 22 Hier freuen sich beide nicht über dasselbe, sondern der eine an dem Anblick des Geliebten, der andere an den Dienstleistungen des Liebhabers.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 18 im gegenseitigen Verkehre artiger und witziger Männer, nicht wie in dem Verhältnisse zwischen dem Liebhaber und dem Liebling.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 1 B.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 17 Lust, zu teil wird, und nicht blos das, sondern auch seitens des gleichen lustbringenden Gegenstandes, wie z.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 1 B.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 26 Aber auch unter solchen Menschen, deren Neigung auf Lust oder Vorteil beruht, haben die Freundschaften den längsten Bestand, wenn jedem von dem anderen das Gleiche, z.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 8 Denn die Tugendhaften sind einander auch von Nutzen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 9 Dasselbe gilt von der auf dem Nutzen beruhenden Freundschaft.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 11 Denn auch die Tugendhaften sind für einander eine Quelle der Lust.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 13 Die Freundschaft aber, (1157a) die auf der Lust beruht, hat mit dieser Ähnlichkeit.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631 33 Diese Freundschaft also ist hinsichtlich der Zeit und der übrigen Bedingungen vollkommen; in ihr wird jedem seitens des anderen in allweg Dasselbe und das Gleiche zu teil, wie es …
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 630 12 Denn nur der Entschluß zur Freundschaft, nicht die Freundschaft, kommt schnell zustande.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 630 29 Die sich schnell auf freundschaftlichen Fuß mit einander stellen, wollen wohl Freunde sein, sind es aber nicht, wenn sie nicht zugleich auch liebenswert sind und das von einander …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 630 59 Auch bedarf es zur Bildung solcher Herzensbünde der Zeit und der Gewohnheit des Zusammenlebens; denn nach dem Sprüchwort kann man sich nicht kennen lernen, wenn man nicht zuvor de…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 630 15 Naturgemäß sind aber derartige Freundschaften selten, da es Männer der bezeichneten Art nur wenige gibt.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 629 28 Da eben dieses auch das Liebenswerteste ist, so wird auch Liebe und Freundschaft dann am größten und am besten sein, wenn sie auf ihm, dem schlechthin Guten, fußt.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 629 16 Denn in ihr stimmt auch sonst alles zusammen, und das schlechthin Gute ist auch schlechthin lustbringend.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 629 11 In ihr aber hat man alles Genannte an und für sich.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 629 29 Denn jegliche Freundschaft fußt auf einem Gute oder einer Lust, die beide dies entweder schlechthin sind, oder blos für den Freund, und setzt außerdem noch eine gewisse Ähnlichkei…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 629 20 Daß solche Freundschaft beständig ist, hat seinen guten Grund, da in ihr alles zusammentrifft, was unter Freunden vorhanden sein muß.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 628 19 Denn ein jeder hat Freude an seiner und verwandter Handlungsweise: Tugendhafte aber haben die gleiche oder eine ähnliche Handlungsweise.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 628 30 Denn die Tugendhaften sind gleichzeitig schlechthin gut und einander nützlich, und in der nämlichen Weise sind sie lustbringend, sofern der Tugendhafte wie schlechthin so auch ein…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 628 15 In solchem Freundschaftsverhältnis ist jeder der beiden Freunde schlechthin gut und gut für den Freund.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 627 16 Daher bleibt die Freundschaft zwischen solchen Menschen bestehen, solange sie tugendhaft sind, Tugend aber ist beständig.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 627 24 Die aber dem Freunde um seiner selbst willen Gutes wünschen, sind Freunde im vollkommenen Sinne, weil sie diese Gesinnung an sich, nicht mitfolgend, haben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 627 15 Denn sie wünschen einander gleichmäßig Gutes, insofern sie gut sind, und sind gut an sich.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 627 12 Vollkommen aber ist die Freundschaft guter und an Tugend sich ähnlicher Menschen.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626 23 So lange dieselbe aber anhält, wollen sie mit dem Freunde zusammen sein und zusammen leben; denn so gestaltet sich bei ihnen das Freundschaftsverhältnis.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626 21 Daher lieben und erkalten sie schnell, oft so, daß sie noch am selben Tage eine Neigung fassen und wieder fahren lassen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626 19 Dann sind die jungen Leute aber auch stark zur Liebe geneigt, sofern in dieser eben Affekt und Lust vorwiegen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626 17 Denn mit dem Lustbringenden schlägt (1156b) auch die Freundschaft um, und die jugendliche Freude unterliegt raschem Wechsel.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626 18 Mit den Jahren wird aber auch das Lustbringende ein Anderes, daher die Jugendfreundschaften sich schnell schließen und lösen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626 27 Die Freundschaft der jungen Leute aber scheint auf der Lust zu beruhen; denn die Jugend wird vom Affekt beherrscht und lebt vorwiegend der Freude und der Gegenwart.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 625 10 Zu dieser Art von Freundschaft zählt man auch die Gastfreundschaft.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 625 51 Freunde dieses Schlages pflegen auch auf das Zusammenleben nicht eben viel zu geben; denn manchmal erwecken sie nicht einmal bei dem anderen Gefallen; daher vermissen sie den gege…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 625 39 Eine derartige Freundschaft kommt wohl zumeist unter alten Leuten vor, da es solchen nicht um das Lustbringende, sondern um das Vorteilhafte zu tun ist, bei reifen Männern und jun…
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624 22 Fällt also dasjenige weg, weshalb solche Menschen Freunde waren, so löst sich auch die Freundschaft auf, weil sie durch jenes bedingt war.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624 41 Daher sind solche Freundschaften leicht lösbar, wenn die Personen sich nicht gleich bleiben: sind sie nicht mehr angenehm oder nützlich, so hört man auf, sie zu lieben; das Nützli…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624 0 .
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624 25 Diese Wohltaten zeigen uns, wie gut und der Liebe würdig, φιλητός, Er an sich ist, und machen das Gemüt am ehesten für diese Liebe empfänglich.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624 23 Als eben so klar erscheint aber auch, daß der beste Weg, um zu dieser Liebe Gottes zu gelangen, die Betrachtung seiner Wohltaten ist.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624 18 Es ist klar, daß man auch Gott um seiner selbst willen lieben muß, um Ihn überhaupt zu lieben.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624 48 Denn in ihnen wird der Geliebte nicht darum geliebt, weil er ist der er ist, sondern weil er in einem Falle Gutes, im anderen Falle Lust gewährtDiese Bestimmungen über Freundschaf…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624 7 Diese Freundschaften sind demnach nur mitfolgend solche.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624 46 Wo demnach die Liebe auf dem Nutzen beruht, da wird sie durch den Nutzen des Liebenden, und wo sie auf der Lust beruht, durch die Lust des Liebenden bestimmt und gilt dem Geliebte…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624 51 Die sich also des Nutzens wegen lieben, lieben nicht einer den anderen an sich, sondern insofern, als ihnen von einander Gutes widerfährt, und ebenso ist es mit denen, die sich de…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 623 39 Demnach sind drei Arten der Freundschaft, entsprechend der dreifachen Beschaffenheit des Liebenswerten, da es bei jedem Liebenswerten eine Gegenliebe gibt, die nicht verborgen ble…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 623 20 Da diese Ursachen der Art nach von einander verschieden sind, so sind es folgerichtig auch die Zuneigungen und die Freundschaften.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 622 27 Mithin gehört zur Freundschaft, daß man sich gegenseitig wohlwolle und Gutes wünsche, ohne daß einem diese gegenseitige Gesinnung verborgen bleibt, und zwar aus einer der angeführ…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 622 16 Aber wie könnte man sie Freunde nennen, da dem einen die Gesinnung des anderen verborgen bleibt?
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 622 7 Somit herrscht augenscheinlich zwischen ihnen gegenseitiges Wohlwollen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 622 29 Viele sind wohlwollend gegen solche, die sie nie gesehen haben, aber für tugendhaft und tüchtig halten, und ebenso kann (1156a) es den letzteren wieder mit bezug auf jene gehen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 622 14 Oder muß man noch hinzufügen, daß keinem diese Gesinnung des anderen verborgen bleiben dürfe?
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 621 27 Denjenigen aber, der jemanden in dieser Weise das Gute wünscht, nennt man wohlwollend, wenn nicht seitens des anderen dasselbe geschieht; denn erst gegenseitiges Wohlwollen nennt …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 620 14 Dem Freunde aber, sagt man, muß man um seiner selbst willen das Gute wünschen.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 620 18 Es wäre ja wohl lächerlich, dem Wein wohlzuwollen, höchstens will man ihn erhalten, um ihn selbst zu haben.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 620 8 Denn hier ist keine Gegenliebe noch Wohlwollen vorhanden.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 620 13 Nun spricht man aber bei der Liebe zu leblosen Dingen nicht von Freundschaft.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 620 8 Es sind also drei Dinge, derentwegen man liebt.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 15 Aber das trägt nichts aus: wir können eben sagen: liebenswert ist was als gut erscheint.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 16 Aber nun liebt doch jedermann nicht was ihm gut ist, sondern was ihm als gut erscheint.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 24 Es liebt also jedermann scheints was ihm gut ist, und schlechthin liebenswert ist das Gute, und für den Einzelnen liebenswert das dem Einzelnen Gute.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 12 Denn beides widerstreitet sich manchmal; und die gleiche Frage trifft das Lustbringende.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 11 Liebt der Mensch nun was gut oder was ihm gut ist?
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 25 Nützlich aber kann man nennen woraus uns ein Gutes oder eine Lust zufließt, und so ist als Zweck nur das Gute und das Lustbringende liebenswert.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 24 Denn nicht alles wird geliebt und ist demnach Gegenstand der Freundschaft, sondern nur das Liebenswerte, dieses aber ist entweder gut oder lustbringend oder nützlich.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 0 .
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619 6 φιλία, Freundschaft, kommt von φιλειν, lieben.