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Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603 42 In bezug auf die körperlichen Lüste nun aber gilt es acht zu geben, wenn man Wort haben will, daß einige Lüste sehr begehrenswert sind, nämlich die schönen, die sittlich guten, ab…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 21 – Auch kann gewiß das Leben des Tugendhaften nicht lustbringender sein als das des Lasterhaften, wenn nicht auch seine Tätigkeiten es sind.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 6 Warum sollte er sie also fliehen?
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 16 Denn sie wäre weder ein Übel noch ein Gut, wenn auch die Lust es nicht wäre.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 9 – Aber der Glückselige würde auch mit Unlust leben können.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 12 Denn weswegen bedürfte er ihrer, da sie doch kein Gut sein soll?
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602 21 (1155a) Offenbar könnte auch, wenn Lust und lustbringende Tätigkeit kein Gut wäre, das Leben des Glückseligen nicht mit Lust verbunden sein.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 41 Jedoch ist ihr Name wie durch Erbschaft auf die körperlichen Lüste übergegangen, weil wir zu ihnen uns so oft verleiten lassen und alle an ihnen teil haben, und so hält man diese …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 0 .
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 38 Alle Wesen sind von Gott ausgegangen und streben nach Gott zurück, und so liegt allem Verlangen nach Freude zuletzt das Verlangen nach der Gottheit, dem θει̃ον, und nach der Teiln…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 11 Denn alle Wesen haben von Natur etwas GöttlichesEin schönes, tiefsinniges Wort!
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 26 Vielleicht trachten sie auch nicht nach der, die sie zu begehren meinen oder auch zu begehren vorgeben würden, sondern in Wirklichkeit immer nach einer und derselben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601 37 Weil aber nicht dieselbe Natur und derselbe Habitus für alle ohne Unterschied der beste ist oder dafür gehalten wird, so trachten auch nicht alle nach derselben Lust, und doch ist…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 600 21 »Nicht kann völlig ersterben die Kunde, welche die Völker Melden von Munde zu Mund.«Hesiod, Werke und Tage, Vers 763 ff.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 599 26 Auch der Umstand, daß alles, Tier und Mensch, nach der Lust verlangt und strebt, ist ein Zeichen, daß sie in gewissem Sinne das höchste Gut ist.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 64 Weil es aber zum glückseligen Leben auch noch der Glücksgüter bedarf, so scheint manchen das zufällige äußere Glück dasselbe zu sein wie die Glückseligkeit; dies ist jedoch nicht …
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 30 Die aber erklären, ein Mensch, der aufs Rad geflochten werde oder der ins größte Elend gerate, sei glückselig, wenn er tugendhaft sei, stellen absichtlich oder unabsichtlich eine …
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 23 Daher bedarf der Glückselige auch noch der leiblichen und der äußerlichen und Glücksgüter, auf daß die Tätigkeit und die Glückseligkeit nicht gehindert werde.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 33 Darum halten alle Menschen das glückselige Leben für lustvoll und verbinden die Glückseligkeit mit der Lust: mit Recht, denn keine Tätigkeit ist vollkommen, wenn sie gehemmt ist, …
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 17 Und so wäre denn eine Lust das höchste Gut, mögen auch die meisten Lüste einfachhin schlecht sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 4 Das ist aber Lust.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598 35 Vielleicht ist es aber auch notwendig, daß, wenn anders es ungehemmte Tätigkeiten eines jeden Habitus gibt, sei nun die ungehemmte Tätigkeit ihrer aller die Glückseligkeit oder di…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 0 .
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 20 XII, 9, daß es besser sei, manches nicht zu sehen, weshalb von Gott jedes mit Unvollkommenheit verbundene Denken auszuschließen sei.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 5 So heißt es auch Metaph.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 2 die Giftmischerkunst.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 1 B.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 51 Daß aber eine bestimmte Lust das höchste Gut sei, verträgt sich mit der Tatsache, daß manche Lüste schlecht sind, sehr wohl, wie ja auch eine Wissenschaft die beste sein kann, wen…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 32 dieser Folgerung zu entgehen suchte, indem er sagte, das Größere sei das Gegenteil vom Kleineren und vom Gleichen, ist unzulässig, da er doch nicht sagen kann, die Lust sei wesent…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 13 Die Weise, wie SpeusippusSpeusippus, Platos Neffe und Nachfolger in der Leitung der Akademie.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 7 Mithin muß die Lust ein Gut sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 19 Das Gegenteil dessen aber, was zu fliehen ist, insofern es zu fliehen und ein Übel ist, ist das Gute.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 20 Sie ist teils schlechthin ein Übel, teils nur insofern, als sie für ein anderes in irgend einer Hinsicht hinderlich ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597 17 (1153b) Es ist aber auch ohne Zweifel zugestanden, daß die Unlust ein Übel und zu fliehen ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 596 16 Darum flieht der Mäßige diese Lust; es gibt dafür andere, die auch für ihn vorhanden sind.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 596 43 Solchen nun gehen die Tiere und die Kinder nach – und vor ihnen will der Kluge Ruhe haben –, den mit Begierde und Unlust verbundenen und den sinnlichen Lüsten – denn diese sind eb…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 596 15 Wir haben erklärt, inwiefern die Lüste schlechthin gut und inwiefern sie dies nicht alle sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 596 31 Für die Einwürfe ferner, daß der Mäßige die Lust fliehe, der Kluge nur nach einem schmerzlosen Leben trachte und Kinder und Tiere der Lust nachgehen, gilt insgesamt eine und diese…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 595 42 Daß aber keine Lust ein Werk der Kunst ist, hat seinen guten Grund; denn es gibt auch für sonst keine Tätigkeit eine Kunst, sondern nur für ein Vermögen; immerhin hat scheints die…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 594 67 In dieser Beziehung sind ja beide schlecht, aber doch wohl nicht insofern, als sie ergötzen oder heilen; denn auch das Denken schadet einem zuweilen an der Gesundheit, dagegen wir…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 594 28 Daß die Lüste schlecht sein sollen, weil manches Lustbringende krank macht, heißt grade so viel, wie wenn manche Kuren darum schlecht sein sollten, weil sie die Kasse angreifen.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 12 Man meint nämlich, die Tätigkeit sei Werden, sie ist aber etwas anderes.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 14 Sie scheint eine Art Werden zu sein, weil sie im eigentlichen Sinne gut ist.
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 32 Darum ist es auch nicht zutreffend, wenn man sagt, die Lust sei ein fühlbares Werden; man muß vielmehr sagen, sie sei Tätigkeit des naturgemäßen Habitus, und statt »fühlbar« muß m…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 56 Denn die Lüste sind nicht alle ein Werden, sondern manche sind auch Tätigkeiten und Ziel; auch stellen diese sich ein, nicht wenn ein Habitus in uns wird, sondern wenn wir aus ihm…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 26 Drittens, es besteht keine Notwendigkeit, daß ein anderes besser sei als die Lust, wie da einige Philosophen behaupten, daß das Ziel besser sei als das Werden.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 16 Denn wie sich die angenehmen Dinge zu einander verhalten, so auch die aus ihnen entspringenden Lustgefühle.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 28 Denn da ergötzt man sich auch an sauren und bittern Dingen, deren keines von Natur und schlechthin angenehm ist, daher es auch die Lustgefühle oder Ergötzungen nicht sind.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 50 Ein Zeichen dessen ist, daß man sich nicht an demselben Lustbringenden ergötzt, wenn und während die Natur sich erst vollendet, und wenn sie ihren vollkommenen Stand erreicht hat,…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 40 Die Tätigkeit vollzieht sich da unter den Begehrungen eines Habitus und einer Natur, denen es (1153a) irgend wie mangelt, während es auch Ergötzungen, wie die Tätigkeiten des Denk…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 27 Sodann, das Gute ist teils Tätigkeit teils Habitus, und demnach sind die Arten von Bewegung und Werden, die den Menschen in den naturgemäßen Habitus versetzen, mitfolgend lustbrin…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 120 Fürs erste, es gibt ein zweifaches Gutes, eines schlechthin und eines beziehungsweise oder für den oder jenen, und hiernach werden sich also die Naturen und die habituellen Bescha…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 592 21 Daß sich aber aus diesem mit nichten ergibt, die Lust sei kein Gut oder nicht das höchste Gut, erhellt aus folgendem.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 591 9 Das ist es also etwa, was man gemeinhin vorbringt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 590 25 Dafür endlich, daß die Lust nicht das höchste Gut sei, führt man an, sie sei nicht Ziel und Ende, sondern ein gewisses Werden und Entstehen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 589 25 Dafür, daß nicht jede Lust gut sei, wird angeführt, daß es auch schändliche, schimpfliche, ja, schädliche Ergötzungen gebe; denn manches Lustbringende habe Krankheiten zur Folge.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 588 9 Und endlich: auch Kinder und Tiere suchten die Lust.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 587 16 Ferner, es gebe kein Kunst der Belustigung, und doch sei jedes Gute ein Werk der Kunst.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 586 23 Ferner, die Lustgenüsse behinderten das Denken, und das umsomehr, je intensiver die Lust sei, so beim Geschlechtsgenuß, wobei niemand eines Gedankens fähig sei.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 585 9 Ferner, der Kluge trachte nach Schmerzlosigkeit, nicht nach Ergötzung.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 584 6 Ferner, der Mäßige fliehe die Lüste.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 583 5 kein Bauen mit dem Gebäude.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 583 1 B.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 583 37 Sie soll überhaupt kein Gut sein, weil jede Lusterregung ein Vorgang ist, durch den etwas in fühlbarer Weise zur Natur wird oder in sie eintritt, kein Werden aber mit den Zwecken …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 582 60 Nun meinen einige Philosophen, keine Lust sei ein Gut, an sich nicht und auch nicht mitfolgend, da Gut und Lust nicht dasselbe sei; andere meinen, gewisse Arten der Lust seien gut…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 581 42 Haben wir doch im obigen die sittliche Tugend und Schlechtigkeit auf Lust und Unlust bezogen, und sagt man doch von der Glückseligkeit ziemlich allgemein, sie sei mit Lust verbund…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 581 6 Diese Untersuchung ist aber auch notwendig.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 581 24 Denn er ist der Architekt, der maßgebende Lehrer des Zieles, auf das wir hinblicken, wenn wir nur irgend etwas schlechthin gut oder böse nennen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 581 16 Die Betrachtung über Lust und Unlust aber ist Sache (1152b) dessen, der über die Staatskunst philosophiert.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 580 21 So wäre denn erklärt, was Enthaltsamkeit und Unenthaltsamkeit, was Abgehärtetheit und Weichlichkeit ist, und wie sich diese Eigenschaften zu einander verhalten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 579 21 »Lange, glaube mir, Freund, muß dauern die Übung; sie wird dann Sich als die zweite Natur der Menschen am Ende erweisen.«
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 578 1 spricht:
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 578 20 Denn nur darum wird auch die Gewohnheit so schwer geändert, weil sie der Natur gleicht, wie EuenusEuenus, Spruchdichter aus Paros.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 578 10 Die Gewohnheit ist nämlich leichter zu ändern als die Natur.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 578 45 Die Unenthaltsamkeit, an der die melancholischen Charaktere kranken, ist leichter zu heilen als die Unenthaltsamkeit derer, die sich die Sache zwar überlegen, aber an ihren Entsch…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 578 33 In der Unenthaltsamkeit und Enthaltsamkeit liegt ein Hinausgehen über den Habitus der großen Mehrheit: die eine bleibt ihrem Vorsatze mit mehr Entschiedenheit, die andere mit weni…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 577 16 der Schlechte aber einer Stadt, die ihre Gesetze zwar in Vollzug bringt, aber schlechte Gesetze hat.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 576 9 »die Stadt beschloß, die auf Gesetze doch nichts gibt.«
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 575 1 spottete:
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 575 28 Und so gleicht denn der Unenthaltsame einer Stadt, die alles Notwendige beschließt und vortreffliche Gesetze hat, dieselben aber nicht in Vollzug bringt, wie AnaxandridesAnaxandri…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 575 28 Denn die eine Klasse der Unenthaltsamen hat die Kraft nicht, ihrem Entschlusse treu zu bleiben, und die andere Klasse, das melancholische Temperament, bringt es überhaupt zu keine…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 575 47 Und er handelt zwar freiwillig, da er in gewisser Weise weiß, was er tut und weshalb er es tut, ist aber nicht schlecht; sein Vorsatz ist ja gut, und so ist er nur halb schlecht; …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 575 19 Der Unenthaltsame ist auch nicht wie einer, der weiß und denkt, sondern wie einer, der schläft oder betrunken ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 574 53 Dagegen steht nichts im Wege, daß der Geschickte unenthaltsam sei, daher es auch mitunter den Anschein hat, als ob gewisse Leute klug aber unenthaltsam wären, weil sich die Geschi…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 574 23 Auch ist man nicht schon durch das Wissen klug, sondern erst durch die Fähigkeit und Neigung, entsprechend zu handeln, die dem Unenthaltsamen fehlt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 574 11 Wir haben gezeigt, daß der Kluge zugleich auch sittlich gut ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 574 10 Derselbe Mensch kann ferner nicht zugleich klug und unenthaltsam sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 573 35 Auch der Unenthaltsame und der Unmäßige sind sich ähnlich und doch wieder verschieden: beide gehen der sinnlichen Annehmlichkeit nach, jedoch der eine in der Meinung, daß es sich …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 573 66 Der Enthaltsame wie der Mäßige ist nämlich ein Mann, der nichts aus sinnlicher Lust der Vernunft zuwider tut, doch mit dem (1152a) Unterschied, daß der eine, der erste, böse Begie…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 573 24 Da aber die Sprache vieles nach der Ähnlichkeit benennt, so kommt es auch von der Ähnlichkeit, daß man von einer Enthaltsamkeit des Mäßigen spricht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 572 60 Wenn anders aber die Enthaltsamkeit etwas gutes ist, so müssen die ihr entgegengesetzten Eigenschaften beide schlimm sein, und als solche erscheinen sie denn auch; weil aber die e…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 572 29 Der Unenthaltsame bleibt der Vernunft nicht treu wegen eines Zuviel, dieser wegen eines Zuwenig; der Enthaltsame aber bleibt ihr treu und läßt sich durch keines von beiden davon a…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 572 36 Da es auch Leute gibt, die weniger für die körperliche Lust empfänglich sind, als sie sollten, und als solche der Vernunft nicht treu bleiben, so steht der Enthaltsame in der Mitt…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 571 21 Denn nicht jeder, der etwas aus Lust tut, ist unmäßig oder schlecht oder unenthaltsam, sondern wer es aus böser Lust tut.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 571 35 Gleich wohl war es Lust, weshalb er an seinem Vorhaben nicht festhielt, aber eine sittlich schöne Lust: ihm galt es für schön, die Wahrheit zu sagen, und von Odysseus war er überr…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 571 21 Einige gibt es auch, die an ihrer Meinung und Absicht nicht festhalten nicht aus Unenthaltsamkeit, wie Neoptolemus im Philoktet des Sophokles.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 570 59 Ein Starrkopf ist der Eigensinnige, der Unbelehrbare und der Ungebildete; der Eigensinnige insbesondere steht unter dem Einflusse von Lust und Unlust: er freut sich durchzudringen…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 570 47 Jener, der Enthaltsame, läßt sich durch Leidenschaft und Begierde nicht umstimmen, aber ein Enthaltsamer wird gegebenen Falls leicht eines Besseren zu belehren sein; der andere is…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 570 55 Es gibt auch einige, die an ihrer Meinung festhalten, die man starrköpfisch nennt, weil sie schwer zu überzeugen und nicht leicht umzustimmen sind; sie haben wohl eine gewisse Ähn…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 569 36 Für »an sich« sagen wir schlechthin, und so ist es beziehungsweise zwar jede beliebige Meinung, die der eine festhält und der andere verläugnet, schlechthin enthaltsam und unentha…