|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 92 / Paragraph 522
|
17 |
Denn wenn die Schwierigkeiten gelöst sind und das Annehmbare übrig bleibt, hat die Untersuchung das Ihrige getan. |
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Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 523
|
22 |
Ebenso scheint Enthaltsamkeit soviel als Beharren bei dem einmal gefällten Urteil der Vernunft und Unenthaltsamkeit soviel als Abfall von demselben zu sein. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 93 / Paragraph 524
|
22 |
Ebenso gilt den einen der Zuchtlose unterschiedslos für unenthaltsam und der Unenthaltsame für zuchtlos, während die anderen zwischen beiden einen Unterschied machen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 525
|
17 |
Und daher behaupten Einige, bei Einem, der ein wahres Wissen in einer Sache habe, sei dieses unmöglich. |
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Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 526
|
45 |
Sie geben zu, daß nichts stärker sei als die Wissenschaft, daß aber niemand gegen das nach seiner Meinung Bessere handele, geben sie nicht zu, und deshalb behaupten sie, wenn der … |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 527
|
29 |
Aber das ist ungereimt; denn da würde einer klug und unenthaltsam zugleich sein; und doch würde niemand es für des klugen Mannes Art ausgeben, freiwillig das schlechteste zu tun. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 528
|
12 |
, so wird der Mäßige nicht enthaltsam und der Enthaltsame nicht mäßig sein. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 529
|
1 |
B. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 530
|
17 |
Denn er ist leichter zu heilen, weil es möglich ist, daß er sich eines besseren belehren läßt. |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 95 / Paragraph 532
|
8 |
Denn die Lösung einer Schwierigkeit ist ein Finden. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 95 / Paragraph 534
|
23 |
An zweiter Stelle ist die Frage zu beantworten, ob die Unenthaltsamkeit und die Enthaltsamkeit es mit allen Dingen zu tun hat oder nicht. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 95 / Paragraph 535
|
38 |
Der eine nämlich gibt sich mit Vorsatz und aus freier Wahl der Begierde hin und hat dabei die Meinung, daß man immer die Lust des Augenblicks genießen müsse; der andere meint das … |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536
|
16 |
Mancher meint nur und hat doch keinen Zweifel, sondern glaubt seiner Sache ganz sicher zu sein. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 537
|
43 |
Da es ferner zwei (1147a) Arten von Vordersätzen gibt, so steht nichts im Wege, daß man im Besitze beider dennoch gegen sein Wissen handelt, indem man nämlich den allgemeinen Vord… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 538
|
20 |
Die eine das Handeln bestimmende Meinung ist allgemein, die andere geht auf das einzelne, das als solches der Sinnlichkeit untersteht. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 539
|
34 |
Und weil der letzte Begriff, der das Handeln bestimmt, nicht allgemein und nicht ähnlich wissenschaftlich wie ein allgemeiner erscheint, so gewinnt es auch das Ansehen, als ob das… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 542
|
56 |
Da aber das Lustbringende teils notwendig teils an sich begehrenswert, aber eines Übermaßes fähig ist, so ist notwendig jenes Lustbringende, das sich auf den Körper bezieht, und h… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 543
|
1 |
B. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 544
|
20 |
Wer sich darum wider die Vernunft von einem natürlich schönen und guten Dinge einnehmen läßt oder ihm nachgeht, wer z. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 545
|
78 |
Ich denke hier einmal an die Erscheinungen tierischer Wildheit wie bei jenem Weibe, die die Schwangeren aufgeschlitzt und die Kinder verzehrt haben soll, oder an das, was man von … |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 97 / Paragraph 546
|
22 |
Was also diese Dispositionen selbst angeht, so überschreiten sie (1149a) jede für sich, wie auch die tierische Wildheit, die Grenzen menschlicher Verkehrtheit. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 547
|
17 |
Betrachten wir nun auch, daß die Unenthaltsamkeit im Zorn weniger schimpflich ist als die in den Begierden. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 548
|
35 |
Der Verstand oder die Einbildung haben ihm gesagt, es liege übermütige oder geringschätzige Behandlung vor, der Zorn aber, gleichsam schlußfolgernd, daß man sich gegen ein solches… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 549
|
109 |
Der Zorn aber und die Heftigkeit ist naturgemäßer als die Begierden nach dem Übermaß und nach dem, was nicht notwendig ist, und, in diesem Sinne auf die ererbte Natur sich berufen… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 550
|
20 |
Nun ist aber der Zornmütige und der Zorn nicht hinterlistig, sondern offen, wohl aber ist es die BegierdeDie Begierde d. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 553
|
43 |
Wenn nun also die Dinge, worüber wir uns mit Recht am ärgsten entrüsten, auch die Gerechtigkeit ärger verletzen, so muß das auch von der aus der Begierde entspringenden Unenthalts… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 554
|
10 |
Nehmen wir nun auch die Unterschiede dieser letzteren in betracht. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 555
|
19 |
Von diesen drei Arten ist es nur die erste, womit die Mäßigkeit und die Unmäßigkeit es zu tun hat. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 98 / Paragraph 556
|
20 |
Denn bei ihr ist nicht das Beste verderbt, wie bei dem, der noch Mensch bleibt, sondern man hat es nicht. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 557
|
26 |
Hier heißt der, der es mit der Lust zu tun hat, unenthaltsam oder enthaltsam, und der es mit der Unlust zu tun hat, weichlich oder abgehärtet. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 558
|
9 |
Denn er ist der Reue unfähig und mithin unheilbar. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 559
|
8 |
Denn was täte er erst in der Leidenschaft? |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 560
|
10 |
Dem Unenthaltsamen steht der Enthaltsame, dem Weichling der Abgehärtete gegenüber. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 562
|
24 |
Die einen überlegen zwar, beharren aber in folge der Leidenschaft nicht bei ihrem Entschlusse, die anderen werden mangels vorheriger Überlegung von der Leidenschaft fortgerissen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 563
|
28 |
Die einen warten wegen ihrer Raschheit, die anderen wegen ihrer Heftigkeit den Ausspruch der Vernunft nicht ab, weil sie gewohnt sind, sich von ihrer Einbildungskraft leiten zu la… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 564
|
5 |
Er bleibt bei seiner Willensrichtung. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 565
|
15 |
Denn die Leidenschaft, der letztere unterliegen, ist kleiner und kommt ihnen nicht unversehens wie jenen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 566
|
43 |
Sie ist nämlich unvorsätzlich, während die Schlechtigkeit vorsätzlich ist; auf die Handlungen der Unenthaltsamkeit aber paßt der Ausspruch des Demodokus über die Milesier: »die Mi… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 100 / Paragraph 567
|
14 |
Das ist der Unenthaltsame, besser als der Unmäßige oder Zuchtlose, und nicht einfachhin schlecht. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 569
|
33 |
Oder sollte es nicht vielmehr so sein, daß es mitfolgend zwar jeder beliebige Vorsatz, an sich jedoch nur die wahre Vernunft und der rechte Vorsatz ist, woran der eine festhält, d… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 570
|
47 |
Jener, der Enthaltsame, läßt sich durch Leidenschaft und Begierde nicht umstimmen, aber ein Enthaltsamer wird gegebenen Falls leicht eines Besseren zu belehren sein; der andere is… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 101 / Paragraph 571
|
35 |
Gleich wohl war es Lust, weshalb er an seinem Vorhaben nicht festhielt, aber eine sittlich schöne Lust: ihm galt es für schön, die Wahrheit zu sagen, und von Odysseus war er überr… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 572
|
29 |
Der Unenthaltsame bleibt der Vernunft nicht treu wegen eines Zuviel, dieser wegen eines Zuwenig; der Enthaltsame aber bleibt ihr treu und läßt sich durch keines von beiden davon a… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 573
|
66 |
Der Enthaltsame wie der Mäßige ist nämlich ein Mann, der nichts aus sinnlicher Lust der Vernunft zuwider tut, doch mit dem (1152a) Unterschied, daß der eine, der erste, böse Begie… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 574
|
11 |
Wir haben gezeigt, daß der Kluge zugleich auch sittlich gut ist. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 575
|
47 |
Und er handelt zwar freiwillig, da er in gewisser Weise weiß, was er tut und weshalb er es tut, ist aber nicht schlecht; sein Vorsatz ist ja gut, und so ist er nur halb schlecht; … |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 578
|
45 |
Die Unenthaltsamkeit, an der die melancholischen Charaktere kranken, ist leichter zu heilen als die Unenthaltsamkeit derer, die sich die Sache zwar überlegen, aber an ihren Entsch… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 581
|
24 |
Denn er ist der Architekt, der maßgebende Lehrer des Zieles, auf das wir hinblicken, wenn wir nur irgend etwas schlechthin gut oder böse nennen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 104 / Paragraph 583
|
1 |
B. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593
|
27 |
Sodann, das Gute ist teils Tätigkeit teils Habitus, und demnach sind die Arten von Bewegung und Werden, die den Menschen in den naturgemäßen Habitus versetzen, mitfolgend lustbrin… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 594
|
67 |
In dieser Beziehung sind ja beide schlecht, aber doch wohl nicht insofern, als sie ergötzen oder heilen; denn auch das Denken schadet einem zuweilen an der Gesundheit, dagegen wir… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 596
|
15 |
Wir haben erklärt, inwiefern die Lüste schlechthin gut und inwiefern sie dies nicht alle sind. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 597
|
20 |
Sie ist teils schlechthin ein Übel, teils nur insofern, als sie für ein anderes in irgend einer Hinsicht hinderlich ist. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 598
|
4 |
Das ist aber Lust. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 601
|
26 |
Vielleicht trachten sie auch nicht nach der, die sie zu begehren meinen oder auch zu begehren vorgeben würden, sondern in Wirklichkeit immer nach einer und derselben. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 602
|
12 |
Denn weswegen bedürfte er ihrer, da sie doch kein Gut sein soll? |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 106 / Paragraph 603
|
16 |
– Warum sind denn die diesen entgegengesetzten Unlustgefühle schlecht, da doch dem Schlechten das Gute entgegengesetzt ist? |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 604
|
15 |
Wir wollen daher erklären, warum die körperlichen Lüste und Ergötzungen vor den anderen begehrenswert erscheinen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 605
|
25 |
Die Arzneien aber erhalten die Intensität ihrer Wirkung, die sie gerade zum Gegenstande des Verlangens macht, dadurch, daß sie neben und gegenüber ihrem Gegenteil erscheinen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 606
|
22 |
Sind sie nun unschädlich, so mag man es nicht grade tadeln, und nur, wenn sie schädlich sind, ist es schlimm und verwerflich. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 607
|
11 |
Das ist die Lust an dem von Natur, nicht mitfolgend Lustbringenden. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 107 / Paragraph 608
|
9 |
Nun bleibt uns noch die Freundschaft zu erörtern übrig. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 609
|
7 |
Über die mannigfache Bedeutung von φιλία vgl. |
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Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 610
|
11 |
Ohne Freundschaft möchte niemand leben, hätte er auch alle anderen Güter. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 611
|
0 |
. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 612
|
16 |
Soll einer allein es bedenken, zeigt sein Verstand sich weniger stark und schwächer die Einsicht!« Übers. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 613
|
17 |
In der Fremde kann man's sehen, wie nah verwandt der Mensch dem Menschen ist und wie befreundet. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 614
|
30 |
Denn die Eintracht ist offenbar mit ihr verwandt, und auf diese ist das Hauptaugenmerk der Staatslenker gerichtet, während sie die Zwietracht als eine Feindschaft am meisten zu ve… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 109 / Paragraph 616
|
27 |
Den Sinn für Freundschaft erheben wir mit Lob, und den Besitz vieler Freunde halten wir für schön, und mancher glaubt, die braven Männer müßten auch Freunde sein. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 617
|
30 |
Die einen erklären sie für eine Gleichheit und für Freunde solche, die sich gleich sind; daher das Wort: »Gleich und Gleich«, und »Dohle zur Dohle«, und was dergleichen mehr ist. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 618
|
1 |
B. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 619
|
6 |
φιλία, Freundschaft, kommt von φιλειν, lieben. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 620
|
13 |
Nun spricht man aber bei der Liebe zu leblosen Dingen nicht von Freundschaft. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 110 / Paragraph 622
|
29 |
Viele sind wohlwollend gegen solche, die sie nie gesehen haben, aber für tugendhaft und tüchtig halten, und ebenso kann (1156a) es den letzteren wieder mit bezug auf jene gehen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 623
|
39 |
Demnach sind drei Arten der Freundschaft, entsprechend der dreifachen Beschaffenheit des Liebenswerten, da es bei jedem Liebenswerten eine Gegenliebe gibt, die nicht verborgen ble… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 624
|
46 |
Wo demnach die Liebe auf dem Nutzen beruht, da wird sie durch den Nutzen des Liebenden, und wo sie auf der Lust beruht, durch die Lust des Liebenden bestimmt und gilt dem Geliebte… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 625
|
51 |
Freunde dieses Schlages pflegen auch auf das Zusammenleben nicht eben viel zu geben; denn manchmal erwecken sie nicht einmal bei dem anderen Gefallen; daher vermissen sie den gege… |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 111 / Paragraph 626
|
18 |
Mit den Jahren wird aber auch das Lustbringende ein Anderes, daher die Jugendfreundschaften sich schnell schließen und lösen. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 627
|
15 |
Denn sie wünschen einander gleichmäßig Gutes, insofern sie gut sind, und sind gut an sich. |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 628
|
30 |
Denn die Tugendhaften sind gleichzeitig schlechthin gut und einander nützlich, und in der nämlichen Weise sind sie lustbringend, sofern der Tugendhafte wie schlechthin so auch ein… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 629
|
29 |
Denn jegliche Freundschaft fußt auf einem Gute oder einer Lust, die beide dies entweder schlechthin sind, oder blos für den Freund, und setzt außerdem noch eine gewisse Ähnlichkei… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 630
|
59 |
Auch bedarf es zur Bildung solcher Herzensbünde der Zeit und der Gewohnheit des Zusammenlebens; denn nach dem Sprüchwort kann man sich nicht kennen lernen, wenn man nicht zuvor de… |
|
Sentence 2
|
Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 631
|
13 |
Die Freundschaft aber, (1157a) die auf der Lust beruht, hat mit dieser Ähnlichkeit. |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 632
|
16 |
Denn die schlechten Menschen finden nur darum an einander Gefallen, weil ein Vorteil für sie abfällt. |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 113 / Paragraph 633
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33 |
Diese beiden Freundschaften treffen aber nicht immer zusammen, und nicht die nämlichen sind um des Nutzens und um der Lust willen Freunde; denn was nur zufällig zusammen trifft, k… |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 634
|
14 |
Daher sind sie schlechthin Freunde, jene dagegen mitfolgend und wegen der Ähnlichkeit mit ihnen. |
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Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636
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23 |
Denn bei ihnen ist wenig Vergnügen zu holen, und niemand kann es lange bei einem unangenehmen oder auch nur nicht angenehmen Menschen aushalten. |
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Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 637
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31 |
Denn für liebens- und begehrenswert gilt das schlechthin Gute oder Lustbringende, für den Einzelnen aber was für ihn solches ist, und der Tugendhafte für den Tugendhaften aus beid… |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 638
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20 |
Denn ein Lieben gibt es auch gegenüber dem Unbeseelten, Gegenliebe aber erfordert Willenswahl, und Willenswahl geht von einem Habitus aus. |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 639
|
17 |
Denn freundliches Wesen und Geselligkeit scheinen der Freundschaft vorzugsweise eigen zu sein und ihre Entstehung zu bewirken. |
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Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 640
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21 |
Denn solche Freundschaft hat etwas vom Übermaße an sich, und das Übermaß der Neigung ist seiner Natur nach auf einen gerichtet. |
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Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 641
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17 |
Auch bedürfen die vom Glück Gesegneten nicht solcher, die ihnen nützlich, sondern solcher, die ihnen angenehm sind. |
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Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 642
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16 |
Sie suchen nämlich weder angenehme Leute, die zugleich tugendhaft wären, noch nützliche für sittlich schöne Zwecke. |
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Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 643
|
0 |
. |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644
|
0 |
. |
|
Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645
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16 |
Im Recht steht die Gleichheit nach der Würdigkeit zuerst, und die quantitative Gleichheit folgt auf sie. |
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Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 646
|
0 |
. |
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Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647
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29 |
Denn der Schmeichler ist ein Freund, der einem untergeordnet ist oder sich so stellt, als ob er es wäre, und als ob er uns mehr liebte als wir ihn. |
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Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 648
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10 |
Das zeigen die Mütter, deren Freude es ist, zu lieben. |
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Sentence 2
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Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649
|
18 |
So kann es noch am ehesten geschehen, daß Ungleiche Freunde sind, weil so unter ihnen Gleichheit hergestellt wird. |