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Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 14 Denn jeder begehrt nach dem, was ihm mangelt, und gibt dafür anderes als Gegengabe.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651 15 Denn in jeder Gemeinschaft scheint es, wie ein Recht, so auch eine Freundschaft zu geben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652 10 So ist auch (1160a) das Recht nicht überall das Gleiche.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653 22 Denn man vereinigt sich in ihnen um eines bestimmten Nutzens willen, und um sich etwas zu verschaffen, was man zum Leben bedarf.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654 15 Von allen diesen Verbindungen kann man aber sagen, daß sie unter der staatlichen Gemeinschaft stehen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 655 12 Nach ihnen aber müssen sich je und je die entsprechenden Freundschaften richten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 656 31 Die Staatsformen sind das Königtum, die Aristokratie und drittens die auf dem Zensus beruhende Verfassung, die man eigentlich als Timokratie bezeichnen sollte, die aber meistens V…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657 10 Die Ausartung des Königtums ist die (1160b) Tyrannis, die Gewaltherrschaft.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658 44 Die Aristokratie aber geht in Oligarchie über durch die Schlechtigkeit der Machthaber, die die Güter des Staats wider Verdienst verteilen, alles oder das meiste davon für sich beh…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 27 Das Gemeinschaftsverhältnis des Vaters zu seinen Söhnen hat die Form des Königtums, da dem Vater seine Kinder am Herzen liegen, daher auch Homer den Zeus Vater nennt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 27 Der König ist der Wohltäter seiner Untertanen, wenn anders er in edler Gesinnung für sie sorgt, daß es ihnen wohl ergehe, wie ein Hirt für seine Schafe.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 28 Denn all dies ist zwar Gegenstand der Fürsorge für den, der es zu seinem Dienste verwendet, aber ein Freundschaftsverhältnis gibt es zum Leblosen so wenig wie ein Rechtsverhältnis.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 10 Dabei lassen sich die verwandtschaftliche Freundschaft und die hetärische, d.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 25 Die Eltern lieben nämlich ihre Kinder wie ein Stück von sich selbst und die Kinder hinwieder ihre Eltern als die, denen sie ihr Dasein verdanken.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 664 24 Denn da sie mit ihnen ein und dasselbe sind, sind sie es auch unter sich, daher man sagt: dasselbe Blut, derselbe Stamm und dergleichen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 665 11 Denn sie sind darum verwandt, weil sie letzthin denselben Ursprung haben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 666 26 Denn die Eltern haben ihren Kindern die größten Wohltaten erwiesen: sie haben ihnen das Dasein geschenkt und sie ernährt und später für ihre Erziehung Sorge getragen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 667 45 Denn Brüder stehen sich besonders nahe und lieben sich von Geburt an; als Kinder derselben Eltern, mit einander aufgewachsen und nach denselben Grundsätzen erzogen, sind sie gleic…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 32 Denn der Mensch ist von Natur noch mehr zur ehelichen als zur bürgerlichen Gemeinschaft bestimmt, da die Familie früher und notwendiger ist als der Staat und die Fortpflanzung all…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 27 Diejenigen, die ihre Tugend zu Freunden gemacht hat, sind von dem Eifer beseelt, einander nur gutes zu erweisen; denn das ist der Tugend und der Liebe eigen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 17 Die Klagen kommen nun meistens daher, daß Leistung und Gegenleistung nicht beiderseits im Sinne derselben Freundschaft erfolgt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673 58 Man tue also lieber, als habe man sich von vornherein in dem anderen geirrt und Wohltat angenommen, wo es nicht am Platze war, nämlich nicht von einem Freunde und nicht von einem,…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 28 Denn die Empfänger verkleinern die Sache und wollen nur solches erhalten haben, was für die Geber ein kleines war, und was man auch von anderen hätte haben können.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 675 12 Denn bei der Tugend und Sittlichkeit liegt das Entscheidende in der Absicht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 15 Jeder verlangt da, mehr zu bekommen, und wenn das geschieht, löst sich die Freundschaft auf.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 19 Denn der Lohn der Tugend und Wohltat ist die Ehre; was aber der Bedürftigkeit Hülfe bringt, ist der Gewinn.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678 29 Denn wer schuldet, muß bezahlen, der Sohn aber kann mit allem, was er tut, die empfangenen Wohltaten nicht nach Würden vergelten, und so bleibt er immer in der Schuld.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680 12 Von dem ersten handeln die beiden ersten, vom zweiten das dritte Kapitel.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 681 16 Denn erlangt er nicht was er wünscht, so ist es, wie wenn er gar nichts erhielte.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682 11 Wer zuerst gibt, scheint damit gewiß die Vergütung dem anderen anheimzustellen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683 9 Eine solche Freundschaft ist nämlich die auf Tugend beruhende.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 128 / Paragraph 684 36 Alle solche Fragen genau zu entscheiden, ist gewiß nicht leicht, da hier viele und mannigfache Unterschiede auftreten, je nachdem die fragliche Sache groß oder klein und die betre…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 128 / Paragraph 685 41 Denn manchmal entspricht es nicht einmal der Forderung der Gleichheit, wenn man einen empfangenen Dienst erwiedert, wenn nämlich jemand einem Manne, dessen Rechenschaft ihm bekann…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 128 / Paragraph 686 21 Da vielmehr Eltern, Brüder, Jugendgenossen und Wohltäter verschiedene Ansprüche haben, so muß man jedem das grade ihm Gebührende und Angemessene erweisen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 687 26 Es scheint jedoch der Abbruch der auf dem Nutzen oder der Annehmlichkeit beruhenden freundschaftlichen Beziehungen, wenn diese Voraussetzung nicht mehr vorhanden ist, keinem Beden…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 688 15 Oder ist das nicht möglich, wenn doch nicht alles liebenswert ist, sondern allein das Gute?
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 689 16 Daß das unmöglich wäre, sieht man am besten bei großem Abstände beider Teile, wie er z.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 690 2 Gewiß nicht!
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 692 41 Andere verstehen unter einem Freunde den, der mit uns umgeht und mit uns die gleichen Neigungen hat, oder den, der Leid und Freude mit uns teilt, was auch wieder vorzugsweise bei …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 693 16 Denn die Tugend und der Tugendhafte scheint wie gesagt das Richtmaß für jeden Menschen zu sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 694 20 Hat man nun wirklich teil an ihnen, insofern als man an sich selbst Gefallen findet und sich für vortrefflich hält?
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 132 / Paragraph 695 10 hat mit der Freundschaft Ähnlichkeit, ohne doch Freundschaft zu sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 132 / Paragraph 696 58 Denn derjenige, der Wohltaten empfangen hat und zum Dank für das Empfangene Wohlwollen schenkt, erfüllt nur eine Forderung der Gerechtigkeit; und wer jemanden Wohlergehn wünscht, …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 697 12 Denn diese findet sich auch da, wo man sich gar nicht kennt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 13 Denn sie bezieht sich auf die Interessen und auf die Erfordernisse des Lebens.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 699 15 Sehr häufig will man sie daraus erklären, daß der eine Gläubiger, der andere Schuldner ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 21 Denn was der Gläubiger gegen den Schuldner fühlt, ist nicht Liebe, sondern der Wunsch, ihn erhalten zu sehen, wegen der Wiedererstattung.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 701 29 Für den Empfänger der Wohltat aber entspringt durch ihren Urheber nichts Schönes, oder doch nur jenes, das mit dem Nützlichen zusammenfällt, das aber auch weniger genußreich und l…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 702 17 Daher kommt denen, die sich im Tun überlegen zeigen, das Lieben und der Erweis der Liebe zu.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703 14 Nun scheint aber das Erweisen von Wohltaten mühevoll, das Empfangen aber mühelos zu sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 22 Auch meint man, seine Unterscheidung zwischen einer niederen und einer edlen Selbstliebe genüge nicht, das Mißverständnis, das hier möglich sei, zu beseitigen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 19 – Vielleicht daß man bei diesen und ähnlichen Raisonnements unterscheiden und angeben muß, wie weit und inwiefern sie richtig sind.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 49 Würden aber alle um die Wette nach Sittlichkeit streben und bemüht sein, das Beste zu tun, so hätte nicht nur die Gesamtheit alles, was ihr not tut, sondern es wäre auch jeder ein…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 22 Er wird Vermögen und Würden und alle die viel umworbenen Güter hingeben, um sich dafür was gut und schön ist, zu gewinnen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 708 18 Man sagt, wer glücklich sei und sich selbst genüge, brauche keine Freunde, da er alle Güter schon besitze.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 710 49 Und wenn es dem Freunde eher zukommt, gutes zu erweisen als zu empfangen, wenn ohne dieses Wohltun der Tugendhafte und die Tugend nicht denkbar sind, und es sittlich schöner ist, …
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 711 16 Sie ist es wohl insofern, als die Menge diejenigen als Freund betrachtet, die einem Vorteil bringen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 10 Wir haben eingangs erklärt, daß die Glückseligkeit eine Tätigkeit ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 17 Wir haben gesagt, daß das von Natur Gute von selbst für den Tugendhaften gut und genußreich ist.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 714 26 machen, oder hat das, was für das Gastverhältnis wohl mit Recht empfohlen wird: »weder bei vielen Gast noch bei niemanden«Nach Hesiod, Werke und Tage 660.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 715 17 Es können ja so wenig zehn Bürger schon eine Stadtgemeinde bilden, als hunderttausend noch als Stadtgemeinde gelten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 718 15 Es ist ja auch allem Anscheine nach nicht möglich, mit vielen innig befreundet zu sein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 719 31 Freunde im Sinne jener hetäristischen Freundschaft, die gleichsam ein Bund fürs Leben ist, kommen nicht viele vor, und die Freundschaften, von denen die Dichter singen, haben imme…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 720 22 – In beiden Lagen werden sie gesucht, da die Unglücklichen Hilfe brauchen und die Glücklichen Gesellschafter und solche, denen sie gutes tun können.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 721 23 Denn die bloße Gegenwart der Freunde ist angenehm, auch im Unglück, da die Bekümmerten sich erleichtert fühlen, wenn die Freunde ihren Schmerz teilen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 724 46 Dagegen dürfte es schicklich sein, ungerufen und ungesäumt zu den Freunden hinzugehen, wenn sie von Mißgeschicken betroffen worden sind – denn es ist Freundespflicht, wohl zu tun,…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 728 18 Nun ist uns bezüglich unser selbst die Wahrnehmung des Daseins angenehm, mithin auch in bezug auf den Freund.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 729 41 Daher die einen mit dem Freunde trinken, die anderen mit ihm Würfel spielen, wieder andere mit ihm gymnastische Übungen machen oder jagen oder philosophieren, kurz, jeder will das…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 730 20 Leichtlebig wie sie sind, nimmt der eine das Schlechte von dem anderen an, und so werden sie beide gleich böse.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 731 1 Kap.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 732 9 Hieran mag sich die Erörterung von der Lust anschließen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 142 / Paragraph 733 2 VII, Kap.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 142 / Paragraph 735 13 Wo Gefühle und Handlungen ins Spiel kommen, haben Worte weniger Überzeugungskraft als Werke.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 142 / Paragraph 736 10 Kommen wir jetzt zu den verschiedenen Ansichten über die Lust.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 737 1 Vgl.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 738 13 Jedes Gut ist in Verbindung mit einem anderen begehrenswerter als für sich allein.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 739 9 (1173a) Was alle glauben, das, behaupten wir, ist wahr.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 740 19 Auch die tugendgemäßen Tätigkeiten und die Glückseligkeit sind ja keine QualitätenDas Gute scheint zur Kategorie der Qualität zu gehören.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 38 Aber wenn man auf Grund des Fühlens der Lust so urteilt, so wird ein gleiches von der Gerechtigkeit und den anderen Tugenden gelten müssen, wo man unbedenklich sagt, daß die Inhab…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 11 – Aber schon das scheint verfehlt, daß die Lust Bewegung sein soll.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 57 Sind sie für Menschen von schlechter sittlichen Verfassung eine Lust, so darf man darum nicht meinen, daß sie es auch noch für andere als jene sind, wie ja auch was den Kranken zu…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 744 31 Der Verkehr des Freundes mit uns scheint auf das Gute abzuzielen, der des Schmeichlers auf die Lust, und diesen tadelt man, (1174a) jenem spendet man wegen der Verschiedenheit sei…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 28 Der Akt des Sehens scheint in jedem Zeitmoment vollendet zu sein, sofern ihm nichts abgeht, was noch nachträglich hinzukommen müßte, um seiner Form die letzte Vollendung zu geben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 748 12 Denn das Gefühl, das man in einem Moment hat, ist ein Ganzes.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 749 22 Wie das Objekt so die Wahrnehmung, und je vollkommener es ist und je besser wahrnehmbar, desto besser und vollkommener ist die Wahrnehmung.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 750 7 Wir nennen ja Gesichts- und Gehörswahrnehmungen lustbringend.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 751 5 Nicht etwa von der Ermüdung?
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 752 20 Das Leben ist nämlich eine Tätigkeit, und jeder ist in dem und durch das tätig, was er am meisten liebt.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 753 27 Denn diese beiden Dinge scheinen zusammengepaart zu sein und keine Trennung zu gestatten, da ohne Tätigkeit keine Lust entsteht und jede Tätigkeit durch die Lust vollendet wird.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 754 17 Denn was selbst spezifisch verschieden ist, das, nehmen wir an, erhält auch durch spezifisch Verschiedenes seine Vollendung.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 755 10 Denn die Tätigkeit wird durch die ihr verwandte Lust gesteigert.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 756 28 Die Freunde des Flötenspiels können keinem Vortrage mehr folgen, wenn sie einen Flötenspieler hören, indem ihnen das Spiel mehr Freude macht als die Tätigkeit, die sie gerade besc…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 12 Die fremden Lustgefühle haben fast die gleiche Wirkung wie die verwandten Unlustgefühle.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 758 13 Die der tugendhaften Tätigkeit eigentümliche Lust ist sittlich, die der lasterhaften eigentümliche unsittlich.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 45 So sind es denn ebenso die Lustempfindungen, sowohl von denen der Sinne die des Geistes, wie auch die einzelnen Lustempfindungen des Geistes und der Sinne je unter sichDie Lust is…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 760 12 Man sieht das auch, wenn man die einzelnen Arten der Lebewesen betrachtet.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 761 24 Ein und dasselbe kann den einen ergötzen und den anderen schmerzen, bei dem einen Unlust und Haß, bei dem anderen Lust und Liebe hervorrufen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 28 Dagegen erhebt sich nun bezüglich der als sittlich geltenden Arten von Lust die Frage, welche oder was für eine man für die dem Menschen eigentümliche Lust erklären soll.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 763 15 Unser Vortrag über sie wird an Kürze gewinnen, wenn wir uns auf das Vorausgehende zurückbeziehen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 147 / Paragraph 764 29 Sonst könnte ja auch derjenige sie besitzen, der sein Leben lang schläft und so ein bloß vegetatives Dasein führt, oder auch ein Mensch, den die größten Unglücksfälle (1176b) träf…