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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 31 / Paragraph 167
|
12 |
Also ist es ungereimt, Handlungen, die im Affekt geschehen, für unfreiwillig auszugeben. |
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Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 168
|
27 |
Nachdem wir das Freiwillige und Unfreiwillige erklärt haben, ist das nächstfolgende, daß wir den Begriff der Entschließung oder der Willenswahl erörternMit Willenswahl, lateinisch… |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 169
|
18 |
Die Willenswahl ist etwas freiwilliges, fällt aber nicht mit dem Freiwilligen zusammen, sondern letzteres hat einen weiteren Umfang. |
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Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 170
|
18 |
Die aber sagen, sie sei Begierde oder Zorn oder Wille oder eine Meinung, scheinen nicht recht zu reden. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 171
|
16 |
Denn die unvernünftigen Wesen haben an der Willenswahl keinen Teil, an Begierde und Zorn aber wohl. |
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Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 172
|
29 |
Und wer an sittlicher Kraftlosigkeit leidet, handelt zwar aus Begierde, aber nicht aus vorbedachter Wahl, und umgekehrt handelt der Enthaltsame zwar aus freier Wahl, aber doch nic… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 173
|
14 |
Und die Begierde streitet mit der Willenswahl, doch die Begierde nicht mit der Begierde. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 174
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23 |
Und die Begierde hat es zu tun mit Lust und Unlust, die Willenswahl aber mit dem einen so wenig als mit dem anderen. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 175
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10 |
Noch weniger ist die Willenswahl mit Zorn oder Eifer identisch. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 176
|
11 |
Aber auch Wille ist sie nicht, wenn auch anscheinend ihm verwandt. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 177
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8 |
Doch auch Meinung kann sie nicht gut sein. |
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Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 178
|
9 |
Sie ist aber auch mit keiner bestimmten Meinung dasselbe. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 179
|
22 |
Denn je nachdem wir das Gute oder das Böse wählen, haben wir eine bestimmte sittliche Qualität, aber nicht je nach unseren Meinungen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 180
|
57 |
Und durch die Willenswahl bestimmen wir uns, etwas uns eigen zu machen oder ihm aus dem Wege zu gehen oder zu sonst etwas dergleichen, eine Meinung aber haben wir darüber, was etw… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 181
|
24 |
Auch wird die Willenswahl mehr deshalb gelobt, weil sie auf das Rechte gerichtet oder recht beschaffen, die Meinung aber deshalb, weil sie wahr ist. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 182
|
21 |
Und wir erwählen das, von dessen Güte wir vorzüglich gewiß sind; dagegen meinen wir etwas, wenn wir es nicht genau wissen. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 183
|
30 |
Auch trifft nicht derselbe Mensch die beste Willenswahl, der die besten Meinungen hat, sondern bei Manchen sind die Meinungen besser, während sie aus Schlechtigkeit das wählen, wa… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 184
|
29 |
Übrigens ist es gleichgültig, ob die Meinung der Willenswahl vorausgeht oder ihr nachfolgt; denn dies steht nicht in Frage, sondern ob die Willenswahl dasselbe ist, wie eine gewis… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 185
|
16 |
Was ist also nun die Willenswahl und welcher Art, da sie keines der genannten Dinge ist? |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 186
|
2 |
ÜberlegtβουλεύεσΦαι, überlegen. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 187
|
7 |
Das Ewige nimmt niemand in Überlegung, z. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 188
|
18 |
Als Ursachen gelten nämlich die Natur, die Notwendigkeit und der Zufall, sodann der Verstand und alles menschliche Tun. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 189
|
12 |
Unsere Überlegung betrifft nicht das Ziel, sondern die Mittel, es zu erreichen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 190
|
9 |
Der Mensch ist also wie gesagt Prinzip der Handlungen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 191
|
20 |
Gegenstand der Überlegung und der Willenswahl ist eines und dasselbe nur mit dem Unterschied, daß das Gewählte schon bestimmt ist. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 192
|
30 |
Da also Gegenstand der Willenswahl etwas von uns Abhängiges ist, das wir mit Überlegung begehren, so ist auch die Willenswahl ein überlegtes Begehren von etwas, was in unserer Mac… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 33 / Paragraph 193
|
25 |
So hätten wir denn die Willenswahl in allgemeinen beschrieben, auch gesagt, welcherlei Dinge sie umfaßt, und daß sie sich auf die Mittel zum Zwecke bezieht. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 34 / Paragraph 194
|
14 |
Was den Willen betrifft, so wurde bereits gesagt, daß er auf den Zweck geht. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 34 / Paragraph 195
|
29 |
Wenn dieses also keinen Beifall findet, soll man da nicht sagen, schlechthin und in Wahrheit sei das Gute Gegenstand des Wollens, für den Einzelnen aber das ihm gut Scheinende? |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 196
|
37 |
Da nun also der Zweck Gegenstand des Wollens ist und die Mittel zum Zweck Gegenstand der Überlegung und Willenswahl, so sind wohl die auf diese Mittel gerichteten Handlungen frei … |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 197
|
24 |
Demnach ist der Ausspruch, daß »mit Willen schlecht und ungern glücklich keiner ist«, teils falsch, teils wahrMan weiß nicht, von wem dieser Ausspruch ist. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 198
|
15 |
Dafür legen nicht blos die Einzelnen für sich, sondern auch die Gesetzgeber selbst Zeugnis ab. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 199
|
12 |
Aber vielleicht ist er nun einmal so, daß er keine Sorgfalt anwendet. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 200
|
23 |
Wenn man nicht weiß, daß Akte, die in bestimmter Richtung erfolgen, einen entsprechenden Habitus erzeugen, so nimmt sich das beinahe wie Stumpfsinn aus. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 201
|
25 |
Aber nicht blos die fehlerhaften Beschaffenheiten der Seele sind freiwillig, bei manchen sind es auch die des Leibes, und diese Menschen tadeln wir denn auch. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 35 / Paragraph 202
|
70 |
Wollte man aber sagen, Alle strebten nach dem, was ihnen gut scheint oder was sie sich als gut vorstellen, sie seien aber nicht Herr ihrer Vorstellung, sondern wie einer (1114b) s… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 36 / Paragraph 203
|
45 |
Wir haben also bisher von den Tugenden im allgemeinen gehandelt und sie sowohl der Gattung nach im Umriß dahin bestimmt, daß sie eine Mitte und ein Habitus sind, wie auch angegebe… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 204
|
34 |
Nunmehr wollen wir uns wieder zu den einzelnen Tugenden wenden und angeben, was sie sind, was sie zum Gegenstande haben und wie sie geübt werden, woraus sich auch ergeben wird, wi… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 205
|
7 |
Zuerst wollen wir von dem Mute handeln. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 206
|
17 |
Daß er die Mitte im Gebiete der Affekte der Furcht und Zuversicht ist, wurde schon oben bemerkt. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 207
|
14 |
Was für Schrecknisse wären es also, mit denen der Mutige es zu tun hat? |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 208
|
32 |
Demnach wird mutig im eigentlichen Sinne heißen wer angesichts eines rühmlichen Todes und alles dessen, was auf einmal den Tod nahe bringt, also besonders in Krieg und Schlacht, f… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 209
|
17 |
Auch bewährt sich die Mannhaftigkeit unter Umständen, wo eine Abwehr möglich ist, oder das Sterben Ruhm bringt. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 210
|
8 |
Das Furchterregende ist nicht für alle Menschen dasselbe. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 211
|
11 |
Der Mutige ist unerschrocken, wie es ein Mensch zu sein hat. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 212
|
27 |
Wer also erträgt und fürchtet was man soll und weswegen man es soll, und wie und wann, und wer in gleicher Weise Zuversicht hat, der ist mutig. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 213
|
57 |
Was diejenigen betrifft, die hier durch Übermaß fehlen, so hat wer es durch Furchtlosigkeit tut, keinen eigenen Namen, wie wir ja schon oben bemerkt haben, daß vieles keinen eigen… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 214
|
6 |
Wer sich übermäßig fürchtet, ist feig. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 38 / Paragraph 215
|
25 |
Die Dinge also, mit denen der Feige, der Tollkühne und der Mutige es zu tun haben, sind dieselben, aber ihr Verhalten zu ihnen ist verschieden. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 216
|
34 |
Wie gesagt also, der Mut ist Mitte in Bezug auf solches, was bei den bezeichneten Gefahren Zuversicht und Furcht einflößt; er wählt und duldet, weil es so sittlich gut und das Geg… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 217
|
26 |
Wenn man aber stirbt, um der Armut oder einer unglücklichen Liebe oder einem Schmerze zu entgehen, so verrät das nicht den mutigen, sondern den feigen Mann. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 218
|
10 |
Der Mut ist also eine Eigenschaft von der angegebenen Art. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 219
|
4 |
Erstens vom bürgerlichen Mute. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220
|
65 |
Auch die Erfahrung auf den verschiedenen Gebieten scheint eine Art Mut zu sein, weshalb Sokrates meinte, der Mut sei ein WissenLetzthin wollte Sokrates wohl sagen, rechter Mut sei… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221
|
9 |
Auch den Zorn führt man auf den Mut zurück. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 222
|
11 |
Auch die sind nicht eigentlich mutig, die es aus Hoffnungsfreudigkeit sind. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 223
|
26 |
Mutig scheinen auch die Unwissenden zu sein, und sie stehen nicht weit von den Hoffnungsfreudigen ab, sind aber doch schlechter, weil sie gar keine Selbstachtung haben. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 224
|
16 |
So wäre denn dargelegt, von welcher Beschaffenheit die Mutigen sind samt denen, die nur so scheinen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 225
|
28 |
Obgleich der Mut es mit den Affekten der Zuversicht und der Furcht zu tun hat, so doch nicht mit beiden gleich sehr, sondern mehr mit den furchterregenden Dingen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 226
|
31 |
(1117b) Nun erscheint ja freilich das Ziel des Mutes als lustbringend, jedoch möchte die Lust leicht vor dem, was sie rings umgibt, verschwinden, wie es bei den Wettkämpfen der Fa… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 227
|
7 |
Über den Mut sei denn soviel gesagt. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 228
|
24 |
Nach dem Mute wollen wir von der Mäßigkeit handeln, da diese beiden die Tugenden des unvernünftigen Seelenteils sindMit Mäßigkeit geben wir σωφροσύνη wieder; vgl. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 229
|
15 |
Wir haben schon bemerkt, daß die Mäßigkeit die Mitte in Bezug auf die Lust ist. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 230
|
14 |
Wir wollen also nun bestimmen, auf was für Lüste und Ergötzungen sie sich bezieht. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 231
|
17 |
Die Mäßigkeit im Gegenteil bezieht sich auf die leiblichen Lüste, aber auch hier wieder nicht auf alle. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 232
|
14 |
Die anderen lebenden Wesen ergötzen sich in Rücksicht auf die bezeichneten Sinne nur mitfolgend. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 233
|
16 |
Freilich scheint für die Unmäßigen auch der Geschmack wenig oder gar nicht in Betracht zu kommen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 234
|
14 |
Die Begierden scheinen teils allen Menschen gemeinsame, teils eigentümliche und willkürlich angenommene zu sein. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 235
|
18 |
Bezüglich der natürlichen Begierden fehlen nun Wenige und immer nur in einer Hinsicht, nämlich nach seiten des Zuviel. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 236
|
15 |
Dagegen bezüglich der den Einzelnen eigentümlichen Lüste wird von Vielen und in vielerlei Weise gefehlt. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 237
|
16 |
Daß also das Übermaß in betreff der Lust Unmäßigkeit ist und dem Tadel unterliegt, ist klar. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 238
|
28 |
Der Unmäßige begehrt also alles Lustbringende oder (1119a) das am meisten Lustbringende und wird von der Begierde dermaßen getrieben, daß ihm die Lüste lieber sind als alles ander… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 239
|
21 |
Solche, die es in betreff der Lust ermangeln lassen und sich weniger als recht ist daran freuen, kommen wohl selten vor. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 240
|
9 |
Der Mäßige hält in diesen Dingen die Mitte ein. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 241
|
39 |
Von dem Freiwilligen scheint die Unmäßigkeit mehr an sich zu haben als die Feigheit, da die eine auf der Lust, die andere auf der Unlust beruht und die Lust Gegenstand einer streb… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 242
|
15 |
Jedoch scheint die Feigheit in ganz anderem Maße freiwillig zu sein wie ihre einzelnen Äußerungen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 243
|
26 |
Das (mit Unmäßigkeit gleichbedeutende) Wort Zuchtlosigkeit (oder das verwandte Ungezogenheit) gebrauchen (1119b) wir auch von den Fehlern der Knaben, da beide Verkehrtheiten einig… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 43 / Paragraph 244
|
8 |
So weit denn unsere Erörterung über die Mäßigkeit. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 245
|
31 |
Im Anschluß hieran wollen wir von der FreigebigkeitDie bisher behandelten Tugenden des Mutes und der Mäßigkeit beziehen sich auf die Güter und Übel, die das menschliche Leben dire… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 246
|
43 |
Geiz sagt man immer von solchen aus, die sich mehr als recht ist um Geld und Gut bemühen, mit der Bezeichnung Verschwendung aber verbindet man manchmal noch einen Nebengedanken, i… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 247
|
12 |
Man kann alles, wovon es einen Gebrauch gibt, gut und schlecht gebrauchen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 248
|
15 |
Auch wird Dank und höheres Lob dem zuteil, der gibt, nicht dem, der nicht nimmt. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 249
|
23 |
Und es ist leichter, nicht zu nehmen als zu geben, da man sich eher dazu entschließt, Fremdes nicht zu nehmen als Eigenes wegzugeben. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 250
|
33 |
Und freigebig heißt wer gibt; wer aber nicht nimmt, erhält nicht das Lob der Freigebigkeit und des Edelsinns, obwohl er nichtsdestoweniger ob seiner Gerechtigkeit gelobt wird; wer… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 251
|
19 |
Liebe aber und Freundschaft gewinnt kaum einer durch eine Tugend sosehr als der Freigebige, da er sich nützlich erweist. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 252
|
14 |
Die tugendhaften Handlungen sind sittlich schön und werden um des sittlich Schönen willen verrichtet. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 253
|
28 |
Wer gibt wem er nicht soll, oder wer nicht aus einem sittlichen, sondern aus einem anderen Beweggrunde gibt, kann nicht freigebig heißen, sondern muß einen anderen Namen bekommen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 254
|
27 |
Er wird auch nicht da nehmen, wo er nicht soll, da ein solches Nehmen nicht nach der Art eines Mannes ist, der Geld und Gut nicht achtet. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 255
|
35 |
Es ist auch die Weise des Freigebigen und Edelgesinnten, im Geben die Mitte so stark zu überschreiten, daß er für sich das Geringere behält, da es ihm eigen ist, nicht auf sich se… |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 256
|
7 |
Man schätzt die Freigebigkeit nach dem Vermögen. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 257
|
13 |
Freigebiger scheinen die zu sein, die ihr Vermögen nicht erworben, sondern ererbt haben. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258
|
6 |
Der Freigebige ist nicht leicht reich. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 259
|
8 |
Wer hier durch Übermaß fehlt, ist ein Verschwender. |
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Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 260
|
29 |
Der Verschwender aber fehlt auch hierin, da er Lust und Unlust nicht am rechten Ort und auf die rechte Art empfindet, wie uns im folgenden noch deutlicher werden wird. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 261
|
25 |
Wir haben gesagt, daß die Verschwendung und der Geiz ein Übermaß und ein Mangel sind, und zwar in zwei Dingen, dem Geben und dem Nehmen. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 262
|
24 |
Die meisten Verschwender freilich nehmen, wie gesagt, da, wo sie es nicht sollen, und sind insofern nicht edelgesinnt, sondern den Geizigen gleich zu achten. |
|
Sentence 1
|
Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 263
|
33 |
Auf solche Abwege gerät der Verschwender, wenn er keine rechte Leitung hat; trifft er aber auf jemanden, der sich seiner annimmt, so kann er wohl noch zur Mitte und zu dem Schickl… |
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Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 264
|
5 |
Dagegen ist der Geiz unheilbar. |
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Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 265
|
17 |
Der Geiz hat einen weiten Umfang und viele Formen, da man auf vielerlei Weise geizig sein kann. |
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Sentence 1
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Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 266
|
35 |
Andere wiederum tun im Nehmen zu viel und nehmen woher sie können und was sie können, wie die, die schimpfliche Gewerbe betreiben: Hurenwirte und dergleichen, und Wucherer, die kl… |