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Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 267 10 Der Geiz wird billig als das Gegenteil der Freigebigkeit bezeichnet.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 268 13 So viel sei denn von der Freigebigkeit und den ihr entgegengesetzten Lastern gesagt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 48 / Paragraph 269 11 Nach diesem liegt es nahe, auch von der Hochherzigkeit zu handeln.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 48 / Paragraph 270 5 Der Hochherzige gleicht einem Wissenden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 271 41 Zu den hochherzigen Aufwendungen gehören die sogenannten Ehrenleistungen, einmal Weihegeschenke für die Götter, Tempelbauten und Opfer, dann Aufwendungen für alles, was zum Kult d…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 272 26 Bei allen Aufwendungen aber ist, wie gesagt, auch bezüglich der Person, die sie macht, zu berücksichtigen, wer sie ist und welche Mittel sie zur Verfügung hat.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 273 25 So ist denn vor allem, wie gesagt, dieses die Art, in der sich der Hochherzige zeigt, und dieses die Art von Aufwendungen, die Hochherzigkeit bekunden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 49 / Paragraph 274 35 Der Hochherzige muß aber auch sein Haus entsprechend seinem Reichtum bauen, da auch dies eine Ehre ist, und er muß für dauerhaftere Werke einen höheren Aufwand machen, da diese ih…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 50 / Paragraph 275 12 So also ist der Hochherzige, der Mann der Freigebigkeit im großen beschaffen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 50 / Paragraph 276 25 Der Engherzige und Kleinliche wird es in allem fehlen lassen und bei den größten Aufwendungen durch Knausern im kleinen das Ganze um seine Schönheit bringen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 50 / Paragraph 277 27 Diese Charakterrichtungen sind nun zwar wirkliche sittliche Mängel, doch bringen sie nicht in Schande, weil sie dem Nächsten nicht schaden und ihre sittliche Häßlichkeit nicht bes…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 278 9 Die Seelengröße, der HochsinnDiese Tugend heißt griechisch μεγαλοψυχία, lat.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 279 17 Hochsinnig scheint zu sein wer sich selbst großer Dinge für würdig hält und deren auch würdig ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 280 50 Wer sich großer Dinge für würdig hält, ohne es zu sein, ist aufgeblasen; wer größerer, als er würdig ist, ist nicht immer aufgeblasen; wer kleinerer, als er würdig ist, hat nieder…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 281 19 Der Hochgesinnte stellt in Bezug auf Größe das Extrem dar, die Mitte aber insofern, als er sich richtig verhält.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 282 22 Wer niederen Sinnes ist, schätzt sich zu niedrig ein, niedriger, als er selbst verdient, und niedriger im Vergleich zur Würde des Hochgesinnten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 283 17 Der Mann der hohen Gesinnung muß, wenn anders er des Größten wert ist, auch der Beste sein.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 284 12 Der Hochgesinnte hat es also vorzüglich mit Ehre und Unehre zu tun.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 51 / Paragraph 285 16 Vorzüglich also, wie gesagt, bewährt sich der Hochgesinnte als solcher in seinem Verhalten gegenüber der Ehre.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 286 6 Auch Glücksgüter scheinen zum Hochsinn beizutragen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 287 21 Der Hochgesinnte bringt sich nicht für kleines in Gefahr und ist nicht waghalsig, weil er dafür wenige Dinge hoch genug achtet.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 288 20 Es ist nicht seine Art, sich an Dinge heranzumachen, die in Ansehen bringen, oder wo Andere die erste Rolle spielen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 289 20 Es ist ihm auch eigen, daß er nicht in fremder Abhängigkeit (1125a) leben kann als nur in der von Freunden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 290 17 Es ist auch nicht seine Art, viel von Menschen zu reden, weder von sich, noch von Anderen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 291 20 Am wenigsten hat er die Neigung, über des Lebens Notdurft und täglichen Anspruch zu jammern und um Abhilfe zu bitten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 52 / Paragraph 292 19 Man hat auch die Vorstellung, daß der Gang des Hochgesinnten langsam, seine Stimme tief, seine Rede ruhig sein müsse.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 53 / Paragraph 293 9 So also ist der Mann der hohen Gesinnung beschaffen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 53 / Paragraph 294 62 Da der Mann niederen Sinnes, der Mann ohne Seelengröße, des Guten wert wäre, so beraubt er sich dessen, worauf er Anspruch hätte, und verrät so gewissermaßen ein sittliches Gebrec…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 53 / Paragraph 295 13 Die Aufgeblasenen sind töricht und der Selbsterkenntnis bar und dies in augenscheinlicher Weise.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 53 / Paragraph 296 11 Dem Hochsinn ist der niedere Sinn mehr entgegengesetzt als die Aufgeblasenheit.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 54 / Paragraph 297 48 (1125b) Während der Hochsinn es, wie gesagt, mit der Ehre im großen zu tun hat, scheint die Ehre, wie wir schon in den ersten Abschnitten erklärt haben, auch noch Gegenstand einer…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 54 / Paragraph 298 63 Wie es also beim Nehmen und Geben von Geld und Geldeswert eine Mitte wie ein Übermaß und einen Mangel gibt, so gibt es auch bei der Ehrbegierde ein Mehr und ein Minder als sich ge…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 54 / Paragraph 299 56 Man sieht also, daß man die Bezeichnung »ehrgeizig« in verschiedenem Sinne gebraucht, und wir darum, wenn wir jemanden so nennen, es nicht immer mit Bezug auf das Nämliche tun, so…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 54 / Paragraph 300 23 Er erscheint, gegen den Ehrgeiz gehalten, als Mißachtung der Ehre, gegen die Mißachtung der Ehre gehalten, als Ehrgeiz, gegen beides gewissermaßen als beides.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 301 7 Sanftmut ist die Mitte bei den Zornesaffekten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 302 33 Wer nun zürnt worüber er soll, und wem er soll, und dazu wie, wann und solange er soll, wird gelobt, und so wäre er denn der Sanftmütige, wenn anders die Sanftmut Lob erhält.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 303 13 Der Mangel, mag er nun Zornlosigkeit oder sonst was immer sein, erfährt Tadel.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 304 7 Das Übermaß kann in allen Beziehungen stattfinden.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 305 12 Zu der Sanftmut stellen wir mehr das Übermaß des Zorns in Gegensatz.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 306 16 Aus dem Gesagten ergibt sich eine Wahrheit, von der wir schon bei früherer Gelegenheit gesprochen haben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 307 59 So viel ist jedenfalls klar, daß die Mitte ein lobenswerter Habitus ist, vermöge dessen wir zürnen wem wir sollen und worüber wir sollen, und was sonst noch alles hieher gehört; u…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 308 13 Man sieht also, daß man sich an den mittleren Habitus zu halten hat.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 55 / Paragraph 309 9 Hiermit sind die auf den Zorn bezüglichen Charaktereigenschaften erledigt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 310 48 Was den Umgang, das Zusammenleben und den Verkehr in Worten und Handlungen betrifft, so scheinen die einen gefallsüchtig zu sein, jene nämlich, die alles den Leuten zu liebe loben…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 311 32 Es ist klar, daß die genannten Charaktereigenschaften tadelnswert und die zwischen ihnen in der Mitte liegende Eigenschaft, vermöge deren man billigt und verwirft was man soll und…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 312 17 Im allgemeinen also gilt, wie gesagt, daß er im Verkehr sich auf die rechte Art verhalten wird.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 313 15 So also ist beschaffen wer die Mitte hält, doch hat er keine eigene Bezeichnung erhalten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 56 / Paragraph 314 24 Der Gegensatz scheint hier nur in den Extremen zu liegen, weil die Mitte unbenannt istDer Gegensatz der Extreme zur Mitte bleibt also außer Betracht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 57 / Paragraph 315 15 So ziemlich auf gleichem Gebiete liegt jene Tugend, die der Prahlerei gegenüber die Mitte darstellt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 57 / Paragraph 316 67 Der Prahler scheint sich den Anschein rühmlicher Eigenschaften zu geben, solcher, die er nicht hat, und größerer als er hat; der Ironische umgekehrt scheint seine wirklichen ehren…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 57 / Paragraph 317 15 Nun ist die Lüge an sich schlecht und tadelnswert und die Wahrheit gut und lobenswert.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 57 / Paragraph 318 34 Wer sich ohne besondere Absicht größer macht als er ist, gleicht zwar etwas einem schlechten Manne, weil er sonst nicht gern löge, ist aber wohl mehr ein leerer und eitler als ein…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 57 / Paragraph 319 16 Die Ironischen, die sich in der Rede kleiner machen, geben sich als Leute von feinerer Sitte.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 57 / Paragraph 320 15 Den Gegensatz zur Wahrhaftigkeit scheint die Prahlerei zu bilden, weil sie der schlimmere Fehler ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 321 61 Da es im Leben auch eine Erholung gibt und bei dieser eine mit heiterem Scherze verbundene Unterhaltung, so (1128a) scheint es auch hier eine angemessene Art des Verkehrs zu geben…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 322 41 Die nun im Scherzen zuviel tun, erweisen sich als Possenreißer und lästige Menschen, indem sie schlechterdings darauf aus sind, Spaß zu machen, und sich mehr Mühe geben, Lachen he…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 323 10 Dem mittleren Habitus in dieser Beziehung ist auch die WohlanständigkeitGr.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 324 12 Wie ist nun der, der auf die rechte Weise spottet, zu bestimmen?
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 325 16 So also ist der Mann der Mitte beschaffen, mag man ihn nun wohlanständig oder artig nennen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 326 7 Der Possenreißer hat eine Schwäche fürs Lächerliche.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 327 10 Der steife und griesgrämige Mann ist für solchen Verkehr unbrauchbar.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 58 / Paragraph 328 25 So hätten wir denn von dreien Mitten im geselligen Leben gehandelt, die es sämtlich mit dem Verkehr in bestimmten Reden und Handlungen zu tun haben.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 329 25 Von der Scham kann man nicht wohl wie von einer Tugend sprechen, da sie mehr von einem Affekt als von einem Habitus an sich hat.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 330 12 Dieser Affekt paßt nicht für jedes Alter, sondern blos für das jugendliche.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 331 14 Wenn manches wirklich, manches nur nach menschlicher Auffassung schimpflich ist, so verschlägt das nichts.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 332 23 Ist man so gesinnt, daß man nach einer schlechten Handlung sich schämen würde, und hält sich deshalb für rechtschaffen, so ist das ungereimt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 333 70 Wenn es eine Schlechtigkeit ist, unverschämt zu sein und ohne Scham und Scheu Schimpfliches zu tun, so ist es darum noch keine Tugend, bei solchen Handlungen Scham zu empfindenDie…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 59 / Paragraph 334 13 Auch die Enthaltsamkeit ist keine reine Tugend, sondern eine Eigenschaft von gemischter Art.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 22 (1129a) In Bezug auf die GerechtigkeitBisher sind die Tugenden behandelt worden, die sich auf die Affekte, die fliehenden wie die strebenden, beziehen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 336 49 Wir sehen, daß jedermann mit dem Worte Gerechtigkeit einen Habitus bezeichnen will, vermöge dessen man fähig und geneigt ist, gerecht zu handeln, und vermöge dessen man gerecht ha…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 337 20 Wird das eine Glied eines Gegensatzes vieldeutig ausgesagt, so folgt meistens, daß auch das andere so ausgesagt wird; ist z.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 338 42 Man scheint nun tatsächlich von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit in mehrfachem Sinne zu sprechen, nur daß diese Homonymie, diese Verschiedenheit der Bedeutung bei Gleichheit des …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 339 11 Bestimmen wir also, wie viele Bedeutungen der Ausdruck »der Ungerechte« hat.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 340 48 Da nun in der einen Klasse der Ungerechten der Habsüchtige steht, so wird derselbe es mit den Gütern zu tun haben, nicht mit allen, sondern mit denen, die äußeres Glück und Unglüc…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 341 24 Der Ungerechte will aber nicht immer zu viel haben, sondern unter Umständen auch zu wenig, nämlich von dem, was an sich ein Übel ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 342 5 Auch der Gesetzesübertreter ist ungerecht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 343 26 Da uns der Gesetzesübertreter als ungerecht und der Beobachter des Gesetzes als gerecht galt, so ist offenbar alles Gesetzliche in einem bestimmten Sinne gerecht und Recht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 344 21 Das Gesetz schreibt aber vor, sowohlDas καί heißt nicht auch, sondern sowohl, und ihm entspricht das καί vor έργα του σώφρονος.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 345 66 Diese Gerechtigkeit ist die vollkommene Tugend, nicht die vollkommene Tugend überhaupt, sondern so weit sie auf andere Bezug hat – deshalb gilt sie oft für die vorzüglichste unter…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 346 26 Die gesetzliche Gerechtigkeit ist demnach klein bloßer Teil der Tugend, sondern sie ganz, und die ihr entgegengesetzte Ungerechtigkeit kein Teil der Schlechtigkeit, sondern wieder…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 63 / Paragraph 347 13 Wie die Tugend und diese Gerechtigkeit sich trotzdem unterscheiden, erhellt aus dem Gesagten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 64 / Paragraph 348 32 Jedoch wir fragen nach der Gerechtigkeit als Teil der TugendAlso nicht nach der Gerechtigkeit im weiteren Sinne oder der Legalität, sondern nach der Gerechtigkeit im engeren Sinne…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 64 / Paragraph 349 52 Ferner, wenn der eine einem Gewinne zuliebe Ehebruch begeht und noch Geld dazu bekommt, der andere dasselbe Verbrechen aus Wolllust verübt, so daß er Geld dafür ausgibt und Einbuß…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 64 / Paragraph 350 16 Ferner, alle anderen Verstöße gegen die Gerechtigkeit lassen sich immer auf eine bestimmte Untugend zurückführen, z.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 64 / Paragraph 351 28 So leuchtet denn ein, daß es außer der allgemeinen Gerechtigkeit noch eine andere, partikuläre gibt, die ihr darum synonym ist, weil in ihrer Begriffsbestimmung dieselbe (1130b) G…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 65 / Paragraph 352 16 Daß es also mehrere Gerechtigkeiten gibt und noch eine Gerechtigkeit neben der ganzen Tugend, ist klar.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 65 / Paragraph 353 11 Das Ungerechte zerfällt in das Ungesetzliche und das der Gleichheit WiderstreitendeVgl.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 65 / Paragraph 354 62 Von der partikulären Gerechtigkeit aber und dem ihr entsprechenden Rechte ist eine Art die, die sich bezieht auf die Zuerteilung von Ehre oder Geld oder anderen Gütern, die unter …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 355 20 Da aber der Ungerechte wie das Unrecht die Gleichheit verletzen, so gibt es offenbar auch ein Mittleres zwischen dem Ungleichen.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 356 11 Gleiches kann sich in nicht weniger Dingen finden als in zweien.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 357 6 Das Recht ist demnach etwas Proportionales.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 358 15 So setzt also auch das Recht mindestens vier Glieder voraus, unter denen dasselbe Verhältnis besteht.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 359 29 Mithin liegt darin, daß a mit c und b mit d verbunden wird, das Gerechte der Verteilung, und dieses Gerechte ist das Mittlere zwischen dem, was der Proportionalität zuwiderläuft.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 360 15 Das Recht ist also dieses Proportionale, das Unrecht aber ist was wider die Proportionalität anläuft.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 361 8 Das ist also die eine Art des Rechtes.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 362 23 In diesen Dingen redet man nämlich ganz allgemein von Vorteil, wenn auch der Ausdruck für einzelne Verhältnisse nicht eigentlich paßt, wie wenn z.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 363 45 So ist denn das Gleiche die Mitte zwischen dem Zuviel und dem Zuwenig, der Vorteil und Nachteil aber sind in entgegengesetzter Weise ein Zuviel und ein Zuwenig, indem der Vorteil …
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 11 Deshalb nimmt man auch in zweifelhaften Fällen seine Zuflucht zum Richter.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 365 8 Die Linien aa, bb, cc seien einander gleich.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 366 18 Das Gesagte muß auch noch in anderer Hinsicht, bei den Leistungen der verschiedenen Künste, vor Augen gehalten werden.