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Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 27 / Paragraph 149 28 Von welchem Punkte und Grade an man aber Tadel verdient, läßt sich nicht leicht in Worte fassen, wie das ja überhaupt in der Natur des sinnlich Wahrnehmbaren liegt.
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 153 28 – Daß man eher sterben als gewisse Handlungen begehen soll, ist entweder wegen der jenseitigen Vergeltung gesagt oder deswegen, weil die Pflichttreue ein höheres Gut ist als das L…
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 176 28 die Gesundheit, die Mittel dazu aber wählen wir, und wollen die Glückseligkeit und sagen, daß wir sie wollen, dagegen zu sagen, daß wir sie wählen, geht nicht an.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 32 / Paragraph 185 28 Die Willenswahl erfolgt ja mit Verstand und Vernunft, und auch ihr Name scheint leise anzudeuten, wie es sich bei ihr darum handelt, daß etwas vor anderem gewählt wird.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 37 / Paragraph 206 28 Indessen nennen wir auch ihn so wegen einer gewissen Ähnlichkeit, da manche, die in Gefahren des Krieges feig sind, freigebige Leute sind und sich aus Geldverlusten nichts machen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 217 28 Es ist Weichlichkeit, die Widerwärtigkeiten zu fliehen, und man erleidet in dem gedachten Falle den Tod nicht aus einem sittlichen Beweggrunde, sondern blos um einem Übel zu entri…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 220 28 Der Krieg scheint nämlich viel leere Schrecken zu haben, was diese Leute am besten wissen, und darum erscheinen sie den anderen, die hierüber kein Urteil haben, als mutig.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 39 / Paragraph 221 28 Denn mutig scheinen auch die zu sein, die im Zorn, wie die Tiere auf die, die sie verwundet haben, losfahren, weil auch die Mutigen zum Zorne geneigt sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 40 / Paragraph 225 28 Obgleich der Mut es mit den Affekten der Zuversicht und der Furcht zu tun hat, so doch nicht mit beiden gleich sehr, sondern mehr mit den furchterregenden Dingen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 41 / Paragraph 235 28 Denn jedes Beliebige unterschiedslos essen und trinken bis zur Überfüllung heißt das natürliche Maß durch die Menge überschreiten, da die natürliche Begierde nur auf Ausfüllung de…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 42 / Paragraph 238 28 Der Unmäßige begehrt also alles Lustbringende oder (1119a) das am meisten Lustbringende und wird von der Begierde dermaßen getrieben, daß ihm die Lüste lieber sind als alles ander…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 45 / Paragraph 247 28 Daher kommt es dem Freigebigen mehr zu, zu geben wem man soll, als zu nehmen von wem man soll, und nicht zu nehmen von wem man nicht soll.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 253 28 Wer gibt wem er nicht soll, oder wer nicht aus einem sittlichen, sondern aus einem anderen Beweggrunde gibt, kann nicht freigebig heißen, sondern muß einen anderen Namen bekommen.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 46 / Paragraph 258 28 Denn da handelte er nicht mehr nach der Regel der Freigebigkeit, und bei einer derartigen Verwendung seines Geldes bliebe ihm nichts mehr zur Verwendung am rechten Orte übrig.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 262 28 Sie lernen zugreifen, weil sie ausgeben wollen, aber es nicht leicht können, indem ihnen die Mittel schnell ausgehen und sie sich dieselben darum von anderer Seite verschaffen müs…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 47 / Paragraph 262 28 Darum sind ihre Gaben auch keine Erweise von Freigebigkeit, weil sie nicht sittlich gut sind, aus keinem sittlichen Beweggrunde entspringen und auch nicht in rechter Weise verteil…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 48 / Paragraph 270 28 Solchen Aufwand aber macht der Hochherzige aus sittlichem Beweggrunde, wie es ja jeder Tugend eigen ist, und auch gern und ohne Bedenken, da das genaue Rechnen engherzig ist.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 61 / Paragraph 335 28 Buche, auch noch die einzig übrige, die Klugheit, so dürfte eine Bemerkung über die verschiedene Stellung angebracht sein, die diesen Tugenden bei Aristoteles und bei anderen Auto…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 62 / Paragraph 341 28 Das ist nämlich der weitere und gemeinsame BegriffFreund der Ungleichheit, άνισος, wörtlich der Ungleiche, kann beides bedeuten, einen der zu viel, und einen der zu wenig haben wi…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 64 / Paragraph 351 28 So leuchtet denn ein, daß es außer der allgemeinen Gerechtigkeit noch eine andere, partikuläre gibt, die ihr darum synonym ist, weil in ihrer Begriffsbestimmung dieselbe (1130b) G…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 66 / Paragraph 358 28 Es verhalte sich also wie Glied a zu b, so Glied c zu d, und also auch umgekehrt, wie Glied a zu c, so Glied b zu d.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 364 28 Denn wenn man von zwei gleichen Großen die eine um ein Stück vermindert und die andere um dasselbe Stück vermehrt, so übertrifft diese jene um diese beiden Stücke.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 67 / Paragraph 367 28 Und wenn nicht mehr und nicht weniger vereinnahmt wird, sondern gleiches um gleiches, dann sagt man, man erhalte das Seinige und erleide weder Verlust noch mache man Gewinn.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 68 / Paragraph 377 28 Es muß also ein Eines geben, welches das gemeinsame Maß vorstellt, und zwar kraft positiver Übereinkunft vorstellt, weshalb es auch Nomisma heißt, gleichsam vom Gesetz, Nomos, auf…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 70 / Paragraph 395 28 Ebenso ist von einem, der ein Pfand nur gezwungen und unfreiwillig nicht ausfolgt, zu sagen, daß er nur mitfolgend eine ungerechte Handlung begeht und tut was unrecht ist.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 71 / Paragraph 410 28 der leidet kein Unrecht; denn es steht bei ihm zu geben, Unrecht zu leiden aber steht nicht bei uns, sondern dazu gehört, daß Einer sei, der Unrecht tut.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 422 28 Denn entweder ist das Recht nicht trefflich und gut, oder das Billige, wenn vom Recht verschieden, nicht gerecht, oder wenn beide trefflich und gut sind, sind sie einerlei.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 74 / Paragraph 423 28 Dies ist auch die Ursache davon, daß nicht alles gesetzlich geregelt ist; denn über manche Dinge läßt sich kein Gesetz geben, so daß es hier eines Plebiscites bedarf.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 75 / Paragraph 434 28 Die vollständigste Lösung der Frage wegen der Möglichkeit sich selbst Unrecht zu tun, ergibt sich immer vom Gesichtspunkte der früheren Bestimmung, nach der niemand freiwillig Unr…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 83 / Paragraph 468 28 »Ihn nun hatten die Götter zum Gräber nicht, auch nicht zum Pflüger, Noch sonst weise gemacht«Aus dieser angeblichen Dichtung des Homer sind nur noch wenige Verse erhalten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 85 / Paragraph 476 28 So ist denn die richtige Auffassung dessen, was der eigenen Person frommt, wohl sicher eine besondere Art (1142a) der Einsicht, aber die Meinungen über sie sind sehr geteilt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 493 28 Aber auch dieses kann man mittelst eines falschen Schlusses treffen, und so zwar treffen was man tun soll, aber nicht durch den rechten Mittelbegriff, sondern durch einen falschen.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 86 / Paragraph 494 28 So ist denn auch dieses noch keine Wohlberatenheit, sondern das ist vielmehr eine Richtigkeit im Sinne des Ersprießlichen, die gleichzeitig das Was, das Wie und das Wann umfaßt.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 514 28 Denn die natürlichen Dispositionen sind auch Kindern und Tieren eigen; da sie aber bei ihnen ohne das Geleite des Verstandes erscheinen, so richten sie leicht auch Schaden an.
Sentence 10 Nikomachische Ethik / Chapter 89 / Paragraph 515 28 Nicht der Habitus, der blos der rechten Vernunft gemäß istSonst könnte man die fehlende Klugheit, wie ein Einwand wollte, dadurch wett machen, daß man sich kluger Leitung unterste…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 94 / Paragraph 531 28 Ferner, wenn es in allem Unenthaltsamkeit und Enthaltsamkeit gibt, wer ist dann der Unenthaltsame an sich, und doch sagen wir von gewissen Leuten, daß sie schlechthin unenthaltsam…
Sentence 8 Nikomachische Ethik / Chapter 96 / Paragraph 536 28 – Wenn diese Bemerkungen den Grund, warum Heraklit hier zitiert wird, nicht ganz verfehlen, so sieht man, daß er weder von Schleiermacher noch auch von Lassalle getroffen worden i…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 99 / Paragraph 563 28 Die einen warten wegen ihrer Raschheit, die anderen wegen ihrer Heftigkeit den Ausspruch der Vernunft nicht ab, weil sie gewohnt sind, sich von ihrer Einbildungskraft leiten zu la…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 575 28 Denn die eine Klasse der Unenthaltsamen hat die Kraft nicht, ihrem Entschlusse treu zu bleiben, und die andere Klasse, das melancholische Temperament, bringt es überhaupt zu keine…
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 102 / Paragraph 575 28 Und so gleicht denn der Unenthaltsame einer Stadt, die alles Notwendige beschließt und vortreffliche Gesetze hat, dieselben aber nicht in Vollzug bringt, wie AnaxandridesAnaxandri…
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 593 28 Denn da ergötzt man sich auch an sauren und bittern Dingen, deren keines von Natur und schlechthin angenehm ist, daher es auch die Lustgefühle oder Ergötzungen nicht sind.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 105 / Paragraph 594 28 Daß die Lüste schlecht sein sollen, weil manches Lustbringende krank macht, heißt grade so viel, wie wenn manche Kuren darum schlecht sein sollten, weil sie die Kasse angreifen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 112 / Paragraph 629 28 Da eben dieses auch das Liebenswerteste ist, so wird auch Liebe und Freundschaft dann am größten und am besten sein, wenn sie auf ihm, dem schlechthin Guten, fußt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 639 28 (1158a) Unter mürrischen Personen aber und ältlichen Leuten werden Freundschaften um so seltener geschlossen, je launenhafter sie sind, und je weniger ihnen der Umgang mit anderen…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 642 28 Vielmehr verlangen sie auf der einen Seite, wenn sie das Angenehme im Auge haben, nur gute Gesellschafter, auf der anderen Seite nur brauchbare Werkzeuge zur Vollführung ihrer Bef…
Sentence 16 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 28 Schrift im Buche Daniel II, 11: »exceptis diis, quorum non est cum hominibus conversatio.« Davon daß Gott die Liebe des Menschen nicht mit Gegenliebe erwiedere, ist keine Rede.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 28 Wir lesen vielmehr 1162a 5: »Das Verhältnis der Kinder zu den Eltern ist wie das Verhältnis der Menschen zu den Göttern eine Freundschaft mit dem Guten und Überlegenen.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654 28 Man bringt da Opfer dar, findet sich im Anschluß daran freundschaftlich zusammen und weiß so gleichzeitig die Götter zu ehren und sich selbst eine angenehme Erholung zu verschaffe…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 28 Denn all dies ist zwar Gegenstand der Fürsorge für den, der es zu seinem Dienste verwendet, aber ein Freundschaftsverhältnis gibt es zum Leblosen so wenig wie ein Rechtsverhältnis.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 28 Der aber mehr leistet, als er empfängt, wird doch dem Freunde keinen Vorwurf machen, wenn er selbst erlangt, was er begehrt; denn beide Teile streben nach dem Guten.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 28 Denn die Empfänger verkleinern die Sache und wollen nur solches erhalten haben, was für die Geber ein kleines war, und was man auch von anderen hätte haben können.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683 28 Hierbei ist die Erwägung maßgebend, daß man mit einem Mann, dem man sein Vertrauen schenkte, sich auch ebenso auseinander setzen müsse, wie man sich mit ihm eingelassen habe.
Sentence 12 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683 28 Denn es erscheint den Gesetzgebern als billig, daß derjenige eine Sache abschätzt, dem sie von vornherein im Vertrauen zugewendet wurde, nicht der andere, der ihm die Sache überli…
Sentence 15 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683 28 – Man muß aber den Wert einer Sache nicht danach abmessen, wie man sie schätzt, wenn man sie hat, sondern danach, wie man sie schätzte, bevor man sie hatte.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 697 28 Einträchtig ist man also in Dingen, die dem Gebiet des Handelns angehören, und zwar in solchen, die wichtig sind und beiden oder allen zukommen können; so herrscht z.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 710 28 Denn der Mensch ist von Natur ein geselliges Wesen und auf das Zusammenleben angelegt; daher kommt dieses Zusammenleben dem Glücklichen zu, da er ja alle natürlichen Güter besitzt.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 721 28 Denn der Freund tröstet uns durch Miene und Wort, wenn er das Geschick dazu hat, da er unseren Charakter kennt und weiß, was uns angenehm und unangenehm berührt.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 721 28 Für diese Deutung spricht auch Zeile 18: am ersten noch darf man den Freund in Anspruch nehmen, wenn er uns mit geringer Mühe einen großen Dienst erweisen kann.
Sentence 14 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 721 28 , daß die Freunde ihretwegen Leid haben sollen, und überhaupt suchen sie weinerliche Naturen von sich fern zu halten, weil sie selbst nicht zum Weinen und Klagen veranlagt sind.
Sentence 17 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 721 28 Im Glück dagegen verschafft uns die Gegenwart der Freunde einen angenehmen Umgang und gibt uns das Bewußtsein, daß sie an dem Guten, was wir besitzen, ihre Freude haben.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 737 28 Die Art, wie in diesem Kapitel von ihm gesprochen wird, zeigt, daß seine Lehre von der Lust als höchstem Gute unseren Philosophen nicht hinderte, seinen edlen Charakter anzuerkenn…
Sentence 20 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 737 28 Auch mache sie als Zugabe zu jedwedem Gute, wie zur Übung der Gerechtigkeit oder der Mäßigkeit, dasselbe noch begehrenswerter; nun wachse aber das Gute nur durch sich selbst.
Sentence 23 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 28 ist die Lust des Denkens, gemischt die des Gesichts oder des Gehörs, insofern die eine auf der rechten Verbindung der Farben und Formen, die andere der Töne beruht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 28 Jeder Bewegung ist Schnelligkeit und Langsamkeit eigen, wenn auch nicht im Vergleich mit sich selbst, so doch im Verhältnis zu einem anderen, wie man an der Himmelsbewegung sieht.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 28 Der Akt des Sehens scheint in jedem Zeitmoment vollendet zu sein, sofern ihm nichts abgeht, was noch nachträglich hinzukommen müßte, um seiner Form die letzte Vollendung zu geben.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 756 28 Die Freunde des Flötenspiels können keinem Vortrage mehr folgen, wenn sie einen Flötenspieler hören, indem ihnen das Spiel mehr Freude macht als die Tätigkeit, die sie gerade besc…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 28 Da aber die verwandte Lust die Tätigkeiten schärft, anhaltender und besser macht, fremde Lustgefühle aber sie schädigen, so kann man sehen, wie sehr sie von einander verschieden s…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 28 Von den fremden Lustgefühlen aber haben wir gesagt, daß sie eine ähnliche Wirkung haben wir die Unlust: sie heben die Tätigkeit, wenn auch nicht auf gleiche Weise, auf.
Sentence 4 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 759 28 Aber auch im sinnlichen Bereich gibt es Unterschiede, und je mehr hier die Materialität überwunden wird, desto reiner und gleichsam geistiger ist die aus der Sinnestätigkeit entsp…
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 760 28 Wie also die Wesen selbst, so sind auch ihre Lüste oder Ergötzungen der Art nach verschieden, dagegen ist anzunehmen, daß die von Wesen einer Art nicht verschieden sind.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 762 28 Dagegen erhebt sich nun bezüglich der als sittlich geltenden Arten von Lust die Frage, welche oder was für eine man für die dem Menschen eigentümliche Lust erklären soll.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 768 28 Ist aber die Glückseligkeit eine der Tugend gemäße Tätigkeit, so muß dieselbe natürlich der vorzüglichsten Tugend gemäß sein, und das ist wieder die Tugend des Besten in uns.
Sentence 7 Nikomachische Ethik / Chapter 148 / Paragraph 775 28 Edle Muße, mit edelster Geistestätigkeit erfüllt, ist dem großen Stagiriten der Zweck der Lebensarbeit.« Dennoch scheint Stahr in dem Begriffe der σχολή, der Muße, etwas übersehen…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 28 Da nun beide, ethische Tugend wie Klugheit, auch auf die Affekte bezug haben, so haben sie es ohne Zweifel mit dem Ganzen aus Leib und Seele zu tun.
Sentence 11 Nikomachische Ethik / Chapter 149 / Paragraph 779 28 Denn wenn wir uns über des Geistes Eigenart genauer aussprechen wollten, so ginge das über die Grenzen der vorliegenden Aufgabe hinausEine solche genauere Aussprache findet sich i…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 150 / Paragraph 786 28 Wer aber denkend tätig ist und die Vernunft in sich pflegt, mag sich nicht nur der allerbesten Verfassung erfreuen, sondern auch von der Gottheit am meisten geliebt werden.
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 151 / Paragraph 797 28 Nur der mit den Einzelheiten durch Erfahrung Vertraute kann Kunstleistungen richtig beurteilen und weiß, durch welche Mittel und auf welchem Wege sie zustande kommen, und was gege…
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 3 / Paragraph 2 29 Was wohl euch, ihr Athener, meine Ankläger angetan haben, weiß ich nicht: ich meinesteils aber hätte ja selbst beinahe über sie meiner selbst vergessen; so überredend haben sie ge…
Sentence 7 Apologie des Sokrates / Chapter 4 / Paragraph 4 29 Und zu Zeugen rufe ich einen großen Teil von euch selbst und fordere euch auf, einander zu berichten und zu erzählen, so viele eurer jemals mich reden gehört haben.
Sentence 32 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 12 29 Oder ist nicht ganz im Gegenteil nur einer geschickt, sie zu bessern, oder wenige, die Bereiter, – die meisten aber, wenn sie mit Pferden umgehen und sie gebrauchen, verderben sie?
Sentence 15 Apologie des Sokrates / Chapter 5 / Paragraph 14 29 Und denkst so geringe von diesen und hältst sie für so unerfahren in Schriften, daß sie nicht wüßten, wie des Anaxagoras aus Klazomenai Schriften voll sind von dergleichen Sätzen?
Sentence 1 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 16 29 Jedoch, ihr Athener, daß ich nicht strafbar bin in Beziehung auf die Anklage des Meletos, darüber scheint mir keine große Verteidigung nötig zu sein, sondern schon dieses ist genu…
Sentence 8 Apologie des Sokrates / Chapter 6 / Paragraph 18 29 Allein dies hält dieser vielleicht und sonst mancher für große Übel, ich aber gar nicht; sondern weit mehr, dergleichen tun, wie dieser jetzt tut: einen andern widerrechtlich such…
Sentence 10 Apologie des Sokrates / Chapter 9 / Paragraph 32 29 Das will ich euch sagen: Es mag wohl, was mir begegnet ist, etwas Gutes sein, und unmöglich können wir Recht haben, die wir annehmen, der Tod sei ein Übel.
Sentence 13 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 9 29 Es ist aber auch wohl zu bemerken, daß es nicht verkehrt und nicht tadelnswert ist, wenn man die Tugend um der Glückseligkeit willen liebt, die man durch sie erlangt.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 11 29 Gehen wir nun weiter und erklären wir, wie Aristoteles seine Lehre, daß die Tugend und die tugendgemäße Tätigkeit das Ziel des Menschen ist und ihn wahrhaft glücklich macht, durch…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 3 / Paragraph 17 29 Wie darum unserem Philosophen zufolge die Verstandestugend der Klugheit eine wahre Tugend und demnach mit Schlechtigkeit unverträglich ist, so gilt ihm dasselbe noch in höherem Gr…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 5 / Paragraph 26 29 So gilt es denn, es wenigstens im Umriß darzustellen, und zu ermitteln, was es ist und zu welcher Wissenschaft oder zu welchem VermögenStatt Vermögen könnte man auch sagen Kunst.
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 7 / Paragraph 36 29 Drei Lebensweisen sind es nämlich besonders, die vor den anderen hervortreten: das Leben, das wir eben genannt haben, dann das politische Leben und endlich das Leben der philosoph…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 11 / Paragraph 56 29 Denn man muß dasselbe wohl zunächst nach den Grundlinien beschreiben und darauf diese im einzelnen ausführenDie genauere Bestimmung der Glückseligkeit folgt am Schlusse des ganzen…
Sentence 2 Nikomachische Ethik / Chapter 14 / Paragraph 72 29 Soll das gelten, so können die übrigen Güter teils von selbst der Tugend niemals fehlen, teils kommen sie für dieselbe naturgemäß nur als brauchbare und hilfreiche Werkzeuge in be…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 15 / Paragraph 77 29 Sie erscheinen ja noch beständiger als das Wissen, und unter ihnen selbst sind wieder die vornehmsten die beständigsten, insofern der Glückliche am meisten und am anhaltendsten in…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 19 / Paragraph 95 29 Ferner bringen wir von dem, was wir von Natur besitzen, zuerst die Vermögen mit, und dann erst äußeren wir die entsprechenden Tätigkeiten, wie man an den Sinnen sehen kann.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 100 29 Ebenso verhält es sich mit den Tugenden: durch die Enthaltung von sinnlichen Genüssen werden wir mäßig, und sind wir es geworden, so können wir uns ihrer am besten enthalten.
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 20 / Paragraph 104 29 Ferner bewegt sich, wie wir vorhin sagten, jeder Habitus bei seiner Betätigung von Natur aus in dem und um das, wodurch er geeignet ist, verschlechtert oder verbessert zu werden.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 21 / Paragraph 112 29 Für die Tugend aber bedeutet das Wissen wenig oder nichts, das andere dagegen, was nur durch fortgesetzte Übung der Gerechtigkeit und Mäßigkeit erworben wird, bedeutet nicht wenig…
Sentence 6 Nikomachische Ethik / Chapter 23 / Paragraph 121 29 Wenn sich dieses nun bei allem so verhält, so muß auch die Tugend des Menschen ein Habitus sein, vermöge dessen er selbst gut ist und sein Werk gut verrichtet.
Sentence 5 Nikomachische Ethik / Chapter 25 / Paragraph 131 29 Für die Folge verweisen wir unsere Leser für solche Stellen der Ethik, die in dieser selbst angezogen werden, auf den Appendix in der griechischen Textausgabe von Susemihl-Apelt 2…
Sentence 1 Nikomachische Ethik / Chapter 29 / Paragraph 156 29 Wollte man aber das Lustbringende und das sittlich Gute für ein Zwingendes ausgeben, insofern es nämlich außen ist und darum Zwang ausüben soll, dann wäre alles ohne Ausnahme zwin…
Sentence 9 Nikomachische Ethik / Chapter 30 / Paragraph 160 29 Über alles dieses zusammen kann nun niemand, der kein Narr ist, sich in Unwissenheit befinden, selbstverständlich auch nicht über die Person des Handelnden; denn wer kännte sich n…