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Paragraph 800 Nikomachische Ethik / Chapter 151 3 34 So wollen wir denn mit dieser weiteren Darlegung beginnenAr. hat im vorausgehenden Absatz Inhalt und Einteilung seiner Politik angedeutet, mit der die Ethik, wie der Schlußsatz ze…
Paragraph 799 Nikomachische Ethik / Chapter 151 2 89 Zuerst wollen wir versuchen, zu bestimmen, was die Älteren hin und wieder Richtiges über unseren Gegenstand gelehrt haben, und sodann, aus der Zusammenstellung der verschiedenen V…
Paragraph 798 Nikomachische Ethik / Chapter 151 1 46 Da also unsere Vorgänger die Theorie der Gesetzgebung unerforscht gelassen haben, so empfiehlt es sich, daß wir selbst die Untersuchung über sie und so denn über die Staatslehre ü…
Paragraph 797 Nikomachische Ethik / Chapter 151 17 383 Was aber diejenigen Sophisten betrifft, die sich anheischig machen, die Staatskunst zu lehren, so sind sie offenbar weit davon entfernt, dies wirklich zu leisten. Sie wissen ja ga…
Paragraph 796 Nikomachische Ethik / Chapter 151 11 275 Haben wir also nach diesem zu untersuchen, wie und woher man sich die Eigenschaften eines Gesetzgebers verschafft, oder lernt man dieselben etwa nach der Analogie auf anderen Gebi…
Paragraph 795 Nikomachische Ethik / Chapter 151 11 292 Ferner, die Einzelerziehung ist von der gemeinsamen verschieden, wie dieser Unterschied des Besonderen und des Allgemeinen ja auch in der Heilkunst hervortritt. Dem Fieberkranken …
Paragraph 794 Nikomachische Ethik / Chapter 151 4 118 Denn, die Fürsorge für das gemeine Wesen vollzieht sich bekanntlich durch Gesetze, gute Fürsorge aber durch (1180b) die guten Gesetze. Ob dieselben aber geschrieben oder ungeschri…
Paragraph 793 Nikomachische Ethik / Chapter 151 7 160 Nun hat aber wohl nur im Staate der Lazedämonier und in wenigen anderen der Gesetzgeber für die Erziehung und Lehre der Staatsangehörigen Sorge getragen; in den meisten Staaten da…
Paragraph 792 Nikomachische Ethik / Chapter 151 4 130 Wenn aber nun wie gesagt wer tugendhaft werden soll, gut erzogen und gewöhnt sein und sodann edlen Bestrebungen leben muß und schlechtes weder unfreiwillig noch freiwillig tun dar…
Paragraph 791 Nikomachische Ethik / Chapter 151 5 176 (1180a) Vielleicht genügt es aber nicht, in der Jugend die rechte Zucht und Sorge zu erfahren, sondern da man auch als Mann die guten Gewohnheiten und Bestrebungen beibehalten muß…
Paragraph 790 Nikomachische Ethik / Chapter 151 7 98 Nun ist es aber schwer, von Jugend auf die rechte sittliche Anleitung zu erhalten, wenn man nicht unter entsprechenden Gesetzen erzogen wirdDas Verbum τρέφειν und das Substantiv τ…
Paragraph 789 Nikomachische Ethik / Chapter 151 8 155 Tugendhaft wird man aber nach einer Meinung von Natur, nach einer anderen durch Gewöhnung und nach einer dritten durch Lehre. Als Naturanlage steht die Tugend offenbar nicht bei u…
Paragraph 788 Nikomachische Ethik / Chapter 151 10 224 Wären nun Reden hinreichend, um vortreffliche Menschen zu bilden, so würden sie nach TheognisTheognis, Vers 432–34: Hätte ein Gott verliehn dies des Asklepios Schaar, Daß sie die …
Paragraph 787 Nikomachische Ethik / Chapter 151 3 95 Wir haben also nunmehr hierüber und über die Tugenden, sowie auch über die Freundschaft und die Lust das Nötige im Umrisse beigebracht. Sind wir demnach jetzt mit unserem (1179b) …
Paragraph 786 Nikomachische Ethik / Chapter 150 17 224 Wer aber denkend tätig ist und die Vernunft in sich pflegt, mag sich nicht nur der allerbesten Verfassung erfreuen, sondern auch von der Gottheit am meisten geliebt werden. Denn w…
Paragraph 785 Nikomachische Ethik / Chapter 150 12 211 Auch SolonSolon führte diesen Gedanken in seiner Unterredung mit Krösus, König von Lydien, aus. Die bekannte Geschichte steht bei Herodot I, 30. hat die Frage, wer glückselig sei,…
Paragraph 784 Nikomachische Ethik / Chapter 150 5 113 (1179a) Indessen darf man, wenn man ohne die äußeren Güter nicht glückselig sein kann, darum nicht meinen, daß dazu viele und große Güter erforderlich wären. Denn daß einer ein vo…
Paragraph 783 Nikomachische Ethik / Chapter 150 2 40 Der Glückselige wird aber als Mensch auch in äußeren guten Verhältnissen leben müssen. Denn die Natur genügt sich selbst zum Denken nicht; dazu bedarf es auch der leiblichen Gesun…
Paragraph 782 Nikomachische Ethik / Chapter 149 4 121 Ein Zeichen dessen ist endlich, daß die übrigen Sinnenwesen an der Glückseligkeit keinen Anteil haben, weil sie der gedachten Tätigkeit vollständig ermangeln. Das Leben der Götter…
Paragraph 781 Nikomachische Ethik / Chapter 149 21 337 Aber auch aus folgendem mag man sehen, daß die vollkommene Glückseligkeit eine Denktätigkeit ist. Von den Göttern glauben wir, daß sie die glücklichsten und seligsten Wesen sind. …
Paragraph 780 Nikomachische Ethik / Chapter 149 9 265 Auch bedarf das Leben nach dem Geiste und die entsprechende Glückseligkeit der äußeren Güter nur wenig oder doch weniger als das Leben gemäß den sittlichen Tugenden. Mögen beide d…
Paragraph 779 Nikomachische Ethik / Chapter 149 20 296 Denn, die dieser sonstigen Tugend entsprechenden Tätigkeiten sind menschlicher Art. Gerechtigkeit, Mut, und die anderen Tugenden üben wir gegeneinander im geschäftlichen Verkehr, …
Paragraph 778 Nikomachische Ethik / Chapter 149 1 13 An zweiter Stelle ist dasjenige Leben glückselig, das der sonstigen Tugend gemäß ist.
Paragraph 777 Nikomachische Ethik / Chapter 148 8 161 Man darf aber nicht jener Mahnung Gehör geben, die uns anweist, unser Streben als Menschen auf Menschliches und als Sterbliche auf Sterbliches zu beschränken, sondern wir sollen, …
Paragraph 776 Nikomachische Ethik / Chapter 148 6 153 Aber das Leben, in dem sich diese Bedingungen erfüllen, ist höher, als es dem Menschen als Menschen zukommt. Denn so kann er nicht leben, insofern er Mensch ist, sondern nur insof…
Paragraph 775 Nikomachische Ethik / Chapter 148 25 565 Und, die Glückseligkeit scheint in der Muße zu bestehenHierzu macht Stahr S. 379 die folgende treffende Anmerkung: »In der Muße, d. h. in der von keiner Lebensnot verkümmerten Fre…
Paragraph 774 Nikomachische Ethik / Chapter 148 2 40 Und, von ihr allein läßt sich behaupten, daß sie ihrer selbst wegen geliebt wird. Sie bietet uns ja außer dem Denken und Betrachten sonst nichts; vom praktischen Handeln dagegen h…
Paragraph 773 Nikomachische Ethik / Chapter 148 3 103 Auch was man Selbstgenüge nennt, findet sich am meisten bei der Betrachtung. Was zum Leben erforderlich ist, dessen bedarf auch der Weise und der Gerechte und die Inhaber der ande…
Paragraph 772 Nikomachische Ethik / Chapter 148 3 61 Ferner geht die gemeine Meinung dahin, daß die Glückseligkeit mit Lust verpaart sein muß. Nun ist aber unter allen tugendgemäßen Tätigkeiten die der Weisheit zugewandte eingestand…
Paragraph 771 Nikomachische Ethik / Chapter 148 2 18 Sodann ist sie die anhaltendste. Anhaltend betrachten oder denken können wir leichter, als irgend etwas Äußerliches anhaltend tun.
Paragraph 770 Nikomachische Ethik / Chapter 148 2 32 Denn zunächst ist diese Tätigkeit die vornehmste. Der Verstand oder die Vernunft ist nämlich das Vornehmste in uns, und die Objekte der Vernunft sind wieder die vornehmsten im gan…
Paragraph 769 Nikomachische Ethik / Chapter 148 2 28 Daß diese Tätigkeit theoretischer oder betrachtender Art ist, haben wir bereits gesagt. Man sieht aber auch, daß das sowohl mit unseren früheren Ausführungen wie mit der Wahrheit …
Paragraph 768 Nikomachische Ethik / Chapter 148 2 79 Ist aber die Glückseligkeit eine der Tugend gemäße Tätigkeit, so muß dieselbe natürlich der vorzüglichsten Tugend gemäß sein, und das ist wieder die Tugend des Besten in uns. Mag …
Paragraph 767 Nikomachische Ethik / Chapter 147 7 109 Auch scheint das glückselige Leben ein tugendhaftes Leben zu sein. Dieses aber ist ein Leben ernster Arbeit, nicht lustigen Spiels. Das Ernste nennen wir ja besser als das Scherzh…
Paragraph 766 Nikomachische Ethik / Chapter 147 7 129 Die Glückseligkeit besteht mithin nicht in den Vergnügungen, nicht in Spiel und Scherz. Es wäre ja ungereimt, wenn unsere Endbestimmung Spiel und Scherz wäre, und wenn die Mühe un…
Paragraph 765 Nikomachische Ethik / Chapter 147 14 290 An sich begehrenswert aber sind die Tätigkeiten, bei denen man nichts weiter sucht als die Tätigkeit selbst Diesen Charakter scheinen einmal die tugendgemäßen Handlungen zu haben,…
Paragraph 764 Nikomachische Ethik / Chapter 147 4 115 Wir haben gesagt, die Glückseligkeit sei kein Habitus. Sonst könnte ja auch derjenige sie besitzen, der sein Leben lang schläft und so ein bloß vegetatives Dasein führt, oder auch…
Paragraph 763 Nikomachische Ethik / Chapter 147 2 48 Unsere Erörterung über die Tugenden, die Freundschaft und die Lust ist nun zu Ende, und so bleibt noch die Glückseligkeit im Umrisse zu behandeln, die uns Ziel und Ende alles mens…
Paragraph 762 Nikomachische Ethik / Chapter 146 17 256 So leuchtet denn ein, daß man die anerkannt schimpflichen Arten der Lust nicht als Lust gelten lassen darf, außer für verderbte Naturen. Dagegen erhebt sich nun bezüglich der als …
Paragraph 761 Nikomachische Ethik / Chapter 146 7 161 Nur beim Menschen tritt hier eine große Mannigfaltigkeit hervor. Ein und dasselbe kann den einen ergötzen und den anderen schmerzen, bei dem einen Unlust und Haß, bei dem anderen …
Paragraph 760 Nikomachische Ethik / Chapter 146 7 105 Man kann auch sagen, daß jedes Sinnenwesen, wie eine eigene Verrichtung, so eine eigene Lust hat, nämlich die seiner Tätigkeit entsprechende. Man sieht das auch, wenn man die einz…
Paragraph 759 Nikomachische Ethik / Chapter 146 12 213 Das Gesicht ist von dem Gefühl an Reinheit verschieden, (1176a) wie das Gehör und der Geruch von dem Geschmack. So sind es denn ebenso die Lustempfindungen, sowohl von denen der S…
Paragraph 758 Nikomachische Ethik / Chapter 146 7 166 Da sich die Tätigkeiten durch sittliche Güte und Schlechtigkeit unterscheiden, und die einen begehrenswert, die anderen verwerflich, noch andere keins von beidem sind, so ist es e…
Paragraph 757 Nikomachische Ethik / Chapter 146 7 135 Da aber die verwandte Lust die Tätigkeiten schärft, anhaltender und besser macht, fremde Lustgefühle aber sie schädigen, so kann man sehen, wie sehr sie von einander verschieden s…
Paragraph 756 Nikomachische Ethik / Chapter 146 5 152 Noch deutlicher aber sieht man das daraus, daß für die eine Art von Tätigkeit eine Lust hinderlich ist, die aus einer anderen Art von Tätigkeit erwächst. Die Freunde des Flötenspi…
Paragraph 755 Nikomachische Ethik / Chapter 146 7 105 Man kann das auch daraus abnehmen, daß jede Lust der Tätigkeit, die sie vollendet, verwandt ist. Denn die Tätigkeit wird durch die ihr verwandte Lust gesteigert. Die mit Lust täti…
Paragraph 754 Nikomachische Ethik / Chapter 146 5 99 Daher scheinen auch die Lüste der Art nach verschieden zu sein. Denn was selbst spezifisch verschieden ist, das, nehmen wir an, erhält auch durch spezifisch Verschiedenes seine Vo…
Paragraph 753 Nikomachische Ethik / Chapter 146 2 46 Ob wir aber wegen der Lust das Leben begehren oder wegen des Lebens die Lust, stehe für jetzt dahin. Denn diese beiden Dinge scheinen zusammengepaart zu sein und keine Trennung zu…
Paragraph 752 Nikomachische Ethik / Chapter 145 4 91 Man kann wohl sagen, wo alles zu leben begehre, verlange auch alles nach der Lust. Das Leben ist nämlich eine Tätigkeit, und jeder ist in dem und durch das tätig, was er am meiste…
Paragraph 751 Nikomachische Ethik / Chapter 145 8 96 Wie kommt es nun, daß niemand beständig Lust empfindet? Nicht etwa von der Ermüdung? Kein menschliches Vermögen kann ja beständig tätig sein, und so bleibt denn auch die Lust, als…
Paragraph 750 Nikomachische Ethik / Chapter 145 7 153 Daß aber jeder Sinn seine Lust hat, ist klar. Wir nennen ja Gesichts- und Gehörswahrnehmungen lustbringend. Klar ist auch, daß die Lust am größten ist, wenn der Sinn die beste Ver…
Paragraph 749 Nikomachische Ethik / Chapter 145 10 293 Da jeder Sinn sich mit bezug auf sein Objekt betätigtαισθήσεως πάσης πρὸς τὸ αισθητὸν ενεργούσης heißt nicht, wie eine lateinische Übersetzung hat: quum omnis sensus agat in su…
Paragraph 748 Nikomachische Ethik / Chapter 144 6 97 Das Gleiche erhellt daraus, daß eine Bewegung, die in keiner Zeit geschähe, nicht möglich ist, wohl aber ein Lustgefühl. Denn das Gefühl, das man in einem Moment hat, ist ein Ganz…
Paragraph 747 Nikomachische Ethik / Chapter 144 21 430 Was sie wirklich ist oder wie sie ist, mag deutlicher werden, wenn wir die Frage wieder von vorne aufnehmen. Der Akt des Sehens scheint in jedem Zeitmoment vollendet zu sein, sofe…
Paragraph 746 Nikomachische Ethik / Chapter 143 1 11 Dies möge bezüglich der über Lust und Unlust bestehenden Meinungen genügen.
Paragraph 745 Nikomachische Ethik / Chapter 143 1 37 So könnte es also erwiesen scheinen, daß die Lust weder ein Gut, noch jede Lust begehrenswert ist, und daß einige Lüste an sich begehrenswert sind, die sich von den anderen der Ar…
Paragraph 744 Nikomachische Ethik / Chapter 143 6 155 Auch der Freund im Unterschied von dem Schmeichler scheint einen Beweis dafür zu liefern, daß die Lust nichts gutes ist oder es ihrer verschiedene Arten gibt. Der Verkehr des Freu…
Paragraph 743 Nikomachische Ethik / Chapter 143 10 259 Wenn man sich endlich auf die schimpflichen Lüste beruft, so kann man antworten, daß sie keine Lust sind. Sind sie für Menschen von schlechter sittlichen Verfassung eine Lust, so …
Paragraph 742 Nikomachische Ethik / Chapter 143 23 391 Weiterhin sagt man, das Gute sei vollendet, die Bewegung und das Werden aber unvollendet, und sucht zu zeigen, daß die Lust Bewegung und Werden ist. – Aber schon das scheint verfe…
Paragraph 741 Nikomachische Ethik / Chapter 143 28 432 Man sagt ferner, das Gute sei bestimmt, die Lust aber sei unbestimmt, weil sie ein Mehr und Minder zuläßt. Aber wenn man auf Grund des Fühlens der Lust so urteilt, so wird ein gle…
Paragraph 740 Nikomachische Ethik / Chapter 143 12 101 Auch wenn die Lust kein Qualitatives ist, folgt daraus nicht, daß sie kein Gut ist. Auch die tugendgemäßen Tätigkeiten und die Glückseligkeit sind ja keine QualitätenDas Gute sche…
Paragraph 739 Nikomachische Ethik / Chapter 143 14 264 Die aber den Satz, gut sei wonach alles strebt, beanstanden wollen, dürften damit leicht eine Meinung zu vertreten scheinen, mit der sich kein gesunder Sinn verbinden läßt. (1173a…
Paragraph 738 Nikomachische Ethik / Chapter 143 16 217 Aber dieses letzte Argument möchte doch wohl lediglich dartun, daß die Lust ein Gut neben anderen ist, nicht mehr als sonst eines. Jedes Gut ist in Verbindung mit einem anderen be…
Paragraph 737 Nikomachische Ethik / Chapter 143 20 311 EudoxusEudoxus von Knidus, Astronom, Arzt und Philosoph. Vgl. oben I, 12, vorletzter Absatz und I, 1, erster Absatz u. Anm. 4. Er war ein Zeitgenosse Platos. Die Art, wie in diese…
Paragraph 736 Nikomachische Ethik / Chapter 142 2 13 Doch genug darüber. Kommen wir jetzt zu den verschiedenen Ansichten über die Lust.
Paragraph 735 Nikomachische Ethik / Chapter 142 7 136 Indessen dürfte dieses schwerlich das Richtige sein. Wo Gefühle und Handlungen ins Spiel kommen, haben Worte weniger Überzeugungskraft als Werke. Wenn sie nun mit dem, was die Leu…
Paragraph 734 Nikomachische Ethik / Chapter 142 1 75 Die einen nämlich setzen die Lust dem höchsten Gute gleich, die anderen behaupten umgekehrt, sie sei ganz und gar schlecht, mögen sie das nun wirklich glauben, oder mögen sie es i…
Paragraph 733 Nikomachische Ethik / Chapter 142 26 211 Hiernach ist die Erörterung der LustVgl. VII, Kap. 1, Anm. 190 u. VII, Kap. 12, Anm. 216. – Man kann dieses zehnte Buch sachgemäß in drei Teile teilen: 1. Teil, von der Lust als v…
Paragraph 732 Nikomachische Ethik / Chapter 140 2 16 Soviel sei denn von der Freundschaft gesagt. Hieran mag sich die Erörterung von der Lust anschließen.
Paragraph 731 Nikomachische Ethik / Chapter 140 4 10 »Edeles lernst du von Edeln.«Vgl. Kap. 9, Anm. 262.
Paragraph 730 Nikomachische Ethik / Chapter 140 5 83 Daher wird die Freundschaft unter Schlechten eine Gemeinschaft im Bösen. Leichtlebig wie sie sind, nimmt der eine das Schlechte von dem anderen an, und so werden sie beide gleich …
Paragraph 729 Nikomachische Ethik / Chapter 140 3 84 Endlich will jeder was immer ihm als eigentliches Sein oder als des Lebens Endzweck gilt, in Gemeinschaft mit den Freunden treiben. Daher die einen mit dem Freunde trinken, die an…
Paragraph 728 Nikomachische Ethik / Chapter 140 3 54 Auch verhält man sich, wie zu sich selbst, so zum Freunde. Nun ist uns bezüglich unser selbst die Wahrnehmung des Daseins angenehm, mithin auch in bezug auf den Freund. Die Tätigk…
Paragraph 727 Nikomachische Ethik / Chapter 140 1 5 Freundschaft ist ja doch Gemeinschaft.
Paragraph 726 Nikomachische Ethik / Chapter 140 1 38 Ist nun nicht, wie verliebten Personen der gegenseitige Anblick am liebsten ist und sie diese Wahrnehmung jeder anderen vorziehen, sofern die sinnliche Liebe wesentlich durch sie …
Paragraph 725 Nikomachische Ethik / Chapter 139 1 11 Die Gegenwart der Freunde erscheint also in allen Lebenslagen als begehrenswert.
Paragraph 724 Nikomachische Ethik / Chapter 139 5 139 Am ersten noch darf man sie in solchen Fällen in Anspruch nehmen, wo sie uns mit geringer Mühe einen großen Dienst erweisen können. Dagegen dürfte es schicklich sein, ungerufen un…
Paragraph 723 Nikomachische Ethik / Chapter 139 1 8 »Genug, daß ich unglücklich bin.«Vielleicht aus Euripides.
Paragraph 722 Nikomachische Ethik / Chapter 139 1 52 Deshalb scheint sich die Regel zu empfehlen, daß man die Freunde zur Teilnahme an seinem Glücke bereitwillig und ungesäumt herbeirufe, da es sittlich schön ist, wohltätig zu sein,…
Paragraph 721 Nikomachische Ethik / Chapter 139 17 425 Notwendiger also ist der Besitz von Freunden im Unglück, weil man da die nützlichen Freunde braucht, sittlich schöner aber im Glück, weil man da nach trefflichen Menschen sucht, d…
Paragraph 720 Nikomachische Ethik / Chapter 139 3 40 Bedarf man aber der Freunde mehr im Glück oder im Unglück? – In beiden Lagen werden sie gesucht, da die Unglücklichen Hilfe brauchen und die Glücklichen Gesellschafter und solche,…
Paragraph 719 Nikomachische Ethik / Chapter 138 5 129 So scheint es sich denn auch im wirklichen Leben zu verhalten. Freunde im Sinne jener hetäristischen Freundschaft, die gleichsam ein Bund fürs Leben ist, kommen nicht viele vor, u…
Paragraph 718 Nikomachische Ethik / Chapter 138 4 77 Es dürfte sich also empfehlen, daß man nicht darauf aus ist, möglichst viele Freunde zu erwerben, sondern nur so viele, als zum gemeinsamen Leben genügen. Es ist ja auch allem Ans…
Paragraph 717 Nikomachische Ethik / Chapter 138 1 32 Endlich ist es schwer, mit vielen Freud und Leid persönlich zu teilen; denn es könnte sich leicht gleichzeitig treffen, daß man mit dem einen froh und mit dem anderen traurig sein…
Paragraph 716 Nikomachische Ethik / Chapter 138 1 22 Ferner müßten die vielen Freunde wieder unter einander Freunde sein, wenn alle mit einander leben sollen, was sich schwerlich bei vielen findet.
Paragraph 715 Nikomachische Ethik / Chapter 138 5 139 Was aber die Tugendhaften betrifft, so kann man wirklich im Zweifel sein, ob man sich deren eine möglichst große Menge zu Freunden machen soll, oder ob es auch für die Zahl der Fr…
Paragraph 714 Nikomachische Ethik / Chapter 138 10 201 Soll man sich also möglichst viele FreundeHier beginnt die Erörterung derjenigen Zweifel über die Freundschaft, die nicht mehr den Liebenden sondern den Geliebten betreffen. mache…
Paragraph 713 Nikomachische Ethik / Chapter 137 13 521 Betrachtet man die Sache mehr vom naturphilosophischen Standpunkt, so erscheint ein tugendhafter Freund für einen Tugendhaften als von Natur begehrenswert. Wir haben gesagt, daß d…
Paragraph 712 Nikomachische Ethik / Chapter 137 24 339 Indessen möchte dieses doch nicht richtig sein. Wir haben eingangs erklärt, daß die Glückseligkeit eine Tätigkeit ist. Die Tätigkeit ist aber offenbar ein Geschehen, ein Vorgang; …
Paragraph 711 Nikomachische Ethik / Chapter 137 6 94 Was ist nun an jener ersten Meinung stichhaltiges, und inwiefern ist sie richtig? Sie ist es wohl insofern, als die Menge diejenigen als Freund betrachtet, die einem Vorteil bring…
Paragraph 710 Nikomachische Ethik / Chapter 137 7 185 Aber es sieht wie eine Ungereimtheit aus, dem Glücklichen alle Güter zuzuteilen und ihm keine Freunde zu geben, die doch als das größte aller äußeren Güter erscheinen. Und wenn es…
Paragraph 709 Nikomachische Ethik / Chapter 137 1 10 »Wer braucht wohl Freunde, wenn der Himmel hold ihm ist?« –
Paragraph 708 Nikomachische Ethik / Chapter 137 5 63 Man zweifelt auch, ob der Glückliche Freunde bedarf oder nicht. Man sagt, wer glücklich sei und sich selbst genüge, brauche keine Freunde, da er alle Güter schon besitze. Indem er…
Paragraph 707 Nikomachische Ethik / Chapter 136 10 269 Aber von dem braven Manne ist es auch wahr, daß er für seine Freunde und sein Vaterland vieles tut, und, wenn es sein muß, selbst dafür stirbt. Er wird Vermögen und Würden und all…
Paragraph 706 Nikomachische Ethik / Chapter 136 5 158 Diejenigen nun, die bemüht sind, sich in edeln Taten auszuzeichnen, finden Billigung und Lob bei jedermann. Würden aber alle um die Wette nach Sittlichkeit streben und bemüht sein…
Paragraph 705 Nikomachische Ethik / Chapter 136 19 498 Man mag mit Fug zweifeln, welcher von beiden Ansichten man folgen soll, da jede Gründe für sich hat. – Vielleicht daß man bei diesen und ähnlichen Raisonnements unterscheiden und …
Paragraph 704 Nikomachische Ethik / Chapter 136 23 366 Man kann auch darüber im Zweifel sein, ob man sich selbst am meisten lieben soll oder einen anderenDie Ansicht des Aristoteles, daß man sich selbst mehr als andere lieben soll, wi…
Paragraph 703 Nikomachische Ethik / Chapter 134 9 118 Endlich liebt jeder das mühsam Erlangte mehr, wie das Geld dem teurer ist, der es erworben, als dem, der es ererbt hat. Nun scheint aber das Erweisen von Wohltaten mühevoll, das E…
Paragraph 702 Nikomachische Ethik / Chapter 134 2 28 Ferner gleicht das Lieben dem Tun, das Geliebtwerden aber dem Leiden. Daher kommt denen, die sich im Tun überlegen zeigen, das Lieben und der Erweis der Liebe zu.
Paragraph 701 Nikomachische Ethik / Chapter 134 7 145 Zugleich ist es für jemanden, der sich um einen anderen verdient gemacht hat, schön und ehrenvoll, das getan zu haben, und darum hat er seine Freude an dem Gegenstande der das Gef…