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Paragraph 508
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Nikomachische Ethik / Chapter 89
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2 |
16 |
Hierüber also müssen wir uns erklären. Denn bis jetzt haben wir nur Fragen und Bedenken aufgeworfen. |
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Paragraph 516
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Nikomachische Ethik / Chapter 89
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2 |
84 |
Hiermit ist auch der Grund widerlegt, auf den hin man die Tugenden für getrennt von einander erklären könnte, da nicht eine und dieselbe Person von Natur zu allen Tugenden die gle… |
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Paragraph 517
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Nikomachische Ethik / Chapter 89
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2 |
45 |
Aber auch wenn die Klugheit zum Handeln nichts beitrüge, bedürfte man ihrer offenbar doch, weil sie die Vollkommenheit eines Seelenvermögens ist, und weil die Willenswahl ohne Klu… |
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Paragraph 522
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Nikomachische Ethik / Chapter 92
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2 |
58 |
Auch hier müssen wir wie sonst die Ansichten, die einen Schein haben, hersetzen und zuerst die Zweifel über sie vortragen, um dann entweder wo möglich alles, was bezüglich der ged… |
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Paragraph 532
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Nikomachische Ethik / Chapter 95
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2 |
25 |
Derart sind etwa die sich erhebenden Schwierigkeiten, die wir nunmehr teils zu lösen, teils zu bestätigen haben. Denn die Lösung einer Schwierigkeit ist ein Finden. |
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Paragraph 534
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Nikomachische Ethik / Chapter 95
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2 |
82 |
Der erste Ausgangspunkt dieser Erörterung ist die Frage, ob der Unterschied zwischen dem Enthaltsamen und dem Unenthaltsamen in dem Gegenstande oder in dem Wie liegt, das heißt ob… |
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Paragraph 535
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Nikomachische Ethik / Chapter 95
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2 |
88 |
Der schlechthin Unenthaltsame hat es nämlich nicht mit allem zu tun, sondern vielmehr mit eben dem, worauf die Unmäßigkeit sich bezieht, und er ist unenthaltsam, nicht insofern er… |
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Paragraph 547
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Nikomachische Ethik / Chapter 98
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2 |
57 |
Wie haben gesehen, daß Unenthaltsamkeit und Enthaltsamkeit es ausschließlich mit denselben Dingen zu tun haben wie Unmäßigkeit und Mäßigkeit, und daß es den anderen Dingen gegenüb… |
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Paragraph 549
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Nikomachische Ethik / Chapter 98
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2 |
135 |
Ferner, es ist verzeihlicher dem natürlichen Verlangen zu folgen, wie es auch eher verzeihlich ist, den allen Menschen gemeinsamen sinnlichen Begierden, insofern sie gemeinsame si… |
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Paragraph 553
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Nikomachische Ethik / Chapter 98
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2 |
65 |
Endlich verübt niemand mit Trauer Frevel und Unrecht; jeder aber, der im Zorn handelt, handelt mit Trauer, dagegen der Frevler mit Lust. Wenn nun also die Dinge, worüber wir uns m… |
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Paragraph 554
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Nikomachische Ethik / Chapter 98
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2 |
43 |
So haben wir denn gesehen, daß die Unenthaltsamkeit des Lüstlings schimpflicher ist als die des Zornmütigen, und daß die Enthaltsamkeit und die Unenthaltsamkeit es mit den körperl… |
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Paragraph 563
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Nikomachische Ethik / Chapter 99
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2 |
41 |
Vorzüglich trifft man die Unenthaltsamkeit aus Übereilung bei den cholerischen und melancholischen Charakteren. Die einen warten wegen ihrer Raschheit, die anderen wegen ihrer Hef… |
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Paragraph 594
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Nikomachische Ethik / Chapter 105
|
2 |
95 |
Daß die Lüste schlecht sein sollen, weil manches Lustbringende krank macht, heißt grade so viel, wie wenn manche Kuren darum schlecht sein sollten, weil sie die Kasse angreifen. I… |
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Paragraph 604
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Nikomachische Ethik / Chapter 107
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2 |
65 |
Man muß aber nicht blos die Wahrheit darlegen, sondern auch die Ursache des Irrtums, da das die Glaubhaftigkeit der Behauptungen mehrt; denn wenn man den Grund eingesehen hat, aus… |
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Paragraph 608
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Nikomachische Ethik / Chapter 107
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2 |
42 |
Von Enthaltsamkeit und Unenthaltsamkeit also und von Lust und Unlust hätten wir jetzt gehandelt und hätten erklärt, was jedes ihrer ist, und wie das eine darunter ein Gutes, das a… |
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Paragraph 613
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Nikomachische Ethik / Chapter 109
|
2 |
69 |
Ja, die Natur selbst scheint sie dem Erzeuger gegen das Erzeugte, und umgekehrt, eingepflanzt zu haben, nicht nur unter den Menschen, sondern auch unter den Vögeln und den meisten… |
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Paragraph 614
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Nikomachische Ethik / Chapter 109
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2 |
48 |
Freundschaft ist es auch, die die Staaten erhält und den Gesetzgebern mehr am Herzen liegt als die Gerechtigkeit. Denn die Eintracht ist offenbar mit ihr verwandt, und auf diese i… |
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Paragraph 616
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Nikomachische Ethik / Chapter 109
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2 |
38 |
Doch nicht blos notwendig ist sie, auch schön, auch sittlich gut. Den Sinn für Freundschaft erheben wir mit Lob, und den Besitz vieler Freunde halten wir für schön, und mancher gl… |
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Paragraph 623
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Nikomachische Ethik / Chapter 111
|
2 |
59 |
Da diese Ursachen der Art nach von einander verschieden sind, so sind es folgerichtig auch die Zuneigungen und die Freundschaften. Demnach sind drei Arten der Freundschaft, entspr… |
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Paragraph 633
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Nikomachische Ethik / Chapter 113
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2 |
149 |
Da nämlich die Leute sowohl diejenigen, die der Nutzen zusammenführt, Freunde nennen, wie dies auch die Staaten tun, die sich doch wohl in ihren Bündnissen durch den Vorteil besti… |
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Paragraph 655
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Nikomachische Ethik / Chapter 119
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2 |
24 |
So sieht man denn, daß alle Gemeinschaften Teile der staatlichen Gemeinschaft sind. Nach ihnen aber müssen sich je und je die entsprechenden Freundschaften richten. |
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Paragraph 656
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Nikomachische Ethik / Chapter 120
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2 |
48 |
Der Staat aber hat drei Arten oder Formen, und es gibt ebensoviele Ausartungen, gleichsam Verderbnisse dieser Formen. Die Staatsformen sind das Königtum, die Aristokratie und drit… |
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Paragraph 667
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Nikomachische Ethik / Chapter 122
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2 |
67 |
In der brüderlichen Freundschaft finden sich alle Eigenschaften der hetärischen, besonders wenn die Brüder gleichmäßig brav und sich auch sonst ähnlich sind. Denn Brüder stehen si… |
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Paragraph 675
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Nikomachische Ethik / Chapter 123
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2 |
31 |
Bei Freundschaften, die auf der Tugend beruhen, gibt es keine Klagen und gilt als Maßstab die Absicht des Gebers. Denn bei der Tugend und Sittlichkeit liegt das Entscheidende in d… |
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Paragraph 702
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Nikomachische Ethik / Chapter 134
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2 |
28 |
Ferner gleicht das Lieben dem Tun, das Geliebtwerden aber dem Leiden. Daher kommt denen, die sich im Tun überlegen zeigen, das Lieben und der Erweis der Liebe zu. |
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Paragraph 732
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Nikomachische Ethik / Chapter 140
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2 |
16 |
Soviel sei denn von der Freundschaft gesagt. Hieran mag sich die Erörterung von der Lust anschließen. |
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Paragraph 736
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Nikomachische Ethik / Chapter 142
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2 |
13 |
Doch genug darüber. Kommen wir jetzt zu den verschiedenen Ansichten über die Lust. |
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Paragraph 753
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Nikomachische Ethik / Chapter 146
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2 |
46 |
Ob wir aber wegen der Lust das Leben begehren oder wegen des Lebens die Lust, stehe für jetzt dahin. Denn diese beiden Dinge scheinen zusammengepaart zu sein und keine Trennung zu… |
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Paragraph 763
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Nikomachische Ethik / Chapter 147
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2 |
48 |
Unsere Erörterung über die Tugenden, die Freundschaft und die Lust ist nun zu Ende, und so bleibt noch die Glückseligkeit im Umrisse zu behandeln, die uns Ziel und Ende alles mens… |
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Paragraph 768
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Nikomachische Ethik / Chapter 148
|
2 |
79 |
Ist aber die Glückseligkeit eine der Tugend gemäße Tätigkeit, so muß dieselbe natürlich der vorzüglichsten Tugend gemäß sein, und das ist wieder die Tugend des Besten in uns. Mag … |
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Paragraph 769
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Nikomachische Ethik / Chapter 148
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2 |
28 |
Daß diese Tätigkeit theoretischer oder betrachtender Art ist, haben wir bereits gesagt. Man sieht aber auch, daß das sowohl mit unseren früheren Ausführungen wie mit der Wahrheit … |
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Paragraph 770
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Nikomachische Ethik / Chapter 148
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2 |
32 |
Denn zunächst ist diese Tätigkeit die vornehmste. Der Verstand oder die Vernunft ist nämlich das Vornehmste in uns, und die Objekte der Vernunft sind wieder die vornehmsten im gan… |
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Paragraph 771
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Nikomachische Ethik / Chapter 148
|
2 |
18 |
Sodann ist sie die anhaltendste. Anhaltend betrachten oder denken können wir leichter, als irgend etwas Äußerliches anhaltend tun. |
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Paragraph 774
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Nikomachische Ethik / Chapter 148
|
2 |
40 |
Und, von ihr allein läßt sich behaupten, daß sie ihrer selbst wegen geliebt wird. Sie bietet uns ja außer dem Denken und Betrachten sonst nichts; vom praktischen Handeln dagegen h… |
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Paragraph 783
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Nikomachische Ethik / Chapter 150
|
2 |
40 |
Der Glückselige wird aber als Mensch auch in äußeren guten Verhältnissen leben müssen. Denn die Natur genügt sich selbst zum Denken nicht; dazu bedarf es auch der leiblichen Gesun… |
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Paragraph 799
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Nikomachische Ethik / Chapter 151
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2 |
89 |
Zuerst wollen wir versuchen, zu bestimmen, was die Älteren hin und wieder Richtiges über unseren Gegenstand gelehrt haben, und sodann, aus der Zusammenstellung der verschiedenen V… |
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Paragraph 22
|
Nikomachische Ethik / Chapter 3
|
3 |
6 |
Brühl, Rheinland, den 17. Aug. 1910. |
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Paragraph 34
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Nikomachische Ethik / Chapter 6
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3 |
39 |
Der ist von allen der Beste, der selber jegliches findet. Aber auch jener ist tüchtig, der guter Lehre Gehör gibt. Wer aber selbst nichts erkennt, noch fremden Zuspruch bedächtig … |
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Paragraph 36
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Nikomachische Ethik / Chapter 7
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3 |
100 |
Nimmt man die verschiedenen Lebensweisen in Betracht, so scheint es einmal nicht grundlos, wenn die Menge, die rohen Naturen, das höchste Gut und das wahre Glück in die Lust setze… |
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Paragraph 43
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Nikomachische Ethik / Chapter 8
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3 |
68 |
Ferner, da es von dem zu einer Idee Gehörigen auch nur eine Wissenschaft gibt, so wäre auch nur eine Wissenschaft von allem Guten. Nun aber sind ihrer viele, selbst von dem unter … |
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Paragraph 45
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Nikomachische Ethik / Chapter 8
|
3 |
28 |
Annehmbarer erscheint hier die Theorie der Pythagoreer, die das Eins in die Reihe der Güter stellen. Ihnen mag auch Speusipp gefolgt sein. Doch hiervon muß anderswo gehandelt werd… |
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Paragraph 76
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Nikomachische Ethik / Chapter 15
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3 |
176 |
Soll man wirklich das Ende abwarten müssen und dann erst einen Menschen glücklich preisen dürfen, nicht als wäre er es dann, sondern weil er es vorher war, wie wäre es da nicht un… |
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Paragraph 80
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Nikomachische Ethik / Chapter 15
|
3 |
96 |
Was hindert uns demnach als glückselig zu bezeichnen denjenigen, der gemäß vollendeter Tugend tätig und dabei mit den äußeren Gütern wohl ausgestattet ist, und das nicht blos eine… |
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Paragraph 81
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Nikomachische Ethik / Chapter 15
|
3 |
76 |
Hierüber sei denn soviel festgestellt. Daß aber die Schicksale der Nachkommen und aller Freunde die Glückseligkeit ganz und gar nicht berühren sollen, erscheint doch allzu inhuman… |
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Paragraph 105
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Nikomachische Ethik / Chapter 20
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3 |
99 |
Eben dies kann uns auch noch durch folgendes klar werden. Da drei Dinge Gegenstand des freien Strebens und drei Gegenstand des Fliehens sind: das sittlich Gute, das Nützliche und … |
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Paragraph 107
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Nikomachische Ethik / Chapter 20
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3 |
51 |
Auch machen wir, die einen mehr die anderen weniger, Lust und Unlust zur Richtschnur unserer Handlungen. Diese beiden Gefühle sind darum notwendig die Angelpunkte unserer ganzen T… |
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Paragraph 111
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Nikomachische Ethik / Chapter 21
|
3 |
69 |
Aber dieses ist ja nicht einmal bei den Künsten richtig. Man kann doch auch durch Zufall, oder wenn ein anderer einem vorspricht, so reden, wie die Sprachlehre es vorschreibt. So … |
|
Paragraph 116
|
Nikomachische Ethik / Chapter 22
|
3 |
136 |
Affekte nun sind die Tugenden und die Laster nicht, weil wir nicht wegen der Affekte tugendhaft oder lasterhaft genannt werden, wohl aber wegen der Tugenden und Laster, und weil w… |
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Paragraph 117
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Nikomachische Ethik / Chapter 22
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3 |
52 |
Aus diesen Gründen sind die Tugenden auch keine Vermögen. Denn wir heißen nicht darum gut oder böse, weil wir das bloße Vermögen der Affekte besitzen, noch werden wir darum gelobt… |
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Paragraph 132
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Nikomachische Ethik / Chapter 25
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3 |
66 |
Es gibt auch in Geldsachen noch andere Charaktereigenschaften : die Hochherzigkeit als Mitte (denn der Hochherzige unterscheidet sich von dem Freigebigen: bei ihm handelt es sich … |
|
Paragraph 134
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Nikomachische Ethik / Chapter 25
|
3 |
64 |
Auch bei dem Zorne gibt es ein Übermaß, einen Mangel und eine Mitte. Da aber die Sprache fast keinen Namen dafür hat, so wollen wir den Menschen, der die Mitte einhält, sanftmütig… |
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Paragraph 140
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Nikomachische Ethik / Chapter 25
|
3 |
54 |
Doch hierüber zu reden wird sich an einem anderen Orte Gelegenheit bieten. Von der Gerechtigkeit aber werden wir erst weiterhin handeln, indem wir sie, die einen doppelten Sinn ha… |
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Paragraph 154
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Nikomachische Ethik / Chapter 29
|
3 |
69 |
Es ist aber zuweilen schwer zu entscheiden, welches von zwei Dingen man wählen, und welches von zwei Übeln man ertragen soll; noch schwerer aber ist es, bei dem als Pflicht Erkann… |
|
Paragraph 158
|
Nikomachische Ethik / Chapter 30
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3 |
72 |
Es ist auch gewiß nicht das nämliche, ob man etwas aus Unwissenheit tut oder ohne es zu wissen. Wer betrunken oder zornig aufgeregt ist, handelt sicher nicht aus Unwissenheit, son… |
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Paragraph 161
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Nikomachische Ethik / Chapter 30
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3 |
78 |
Da es also in bezug auf alle diese Umstände der Handlung eine Unwissenheit geben kann, so scheint derjenige, der einen dieser Umstände nicht gekannt hat, unfreiwillig gehandelt zu… |
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Paragraph 166
|
Nikomachische Ethik / Chapter 31
|
3 |
54 |
Ferner, was ist für ein Unterschied zwischen einem Fehltritt mit Überlegung und einem Fehltritt aus Zorn, daß man sagen sollte, dieser sei unfreiwillig, jener nicht? Beide (1111b)… |
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Paragraph 203
|
Nikomachische Ethik / Chapter 36
|
3 |
138 |
Wir haben also bisher von den Tugenden im allgemeinen gehandelt und sie sowohl der Gattung nach im Umriß dahin bestimmt, daß sie eine Mitte und ein Habitus sind, wie auch angegebe… |
|
Paragraph 208
|
Nikomachische Ethik / Chapter 37
|
3 |
76 |
Demnach wird mutig im eigentlichen Sinne heißen wer angesichts eines rühmlichen Todes und alles dessen, was auf einmal den Tod nahe bringt, also besonders in Krieg und Schlacht, f… |
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Paragraph 229
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Nikomachische Ethik / Chapter 41
|
3 |
36 |
Wir haben schon bemerkt, daß die Mäßigkeit die Mitte in Bezug auf die Lust ist. Mit der Unlust hat sie es weniger und nicht in gleicher Weise zu tun. In demselben Bereiche bewegt … |
|
Paragraph 236
|
Nikomachische Ethik / Chapter 41
|
3 |
102 |
Dagegen bezüglich der den Einzelnen eigentümlichen Lüste wird von Vielen und in vielerlei Weise gefehlt. Denn während man von besonderen Liebhabereien spricht entweder da, wo man … |
|
Paragraph 238
|
Nikomachische Ethik / Chapter 42
|
3 |
64 |
Der Unmäßige begehrt also alles Lustbringende oder (1119a) das am meisten Lustbringende und wird von der Begierde dermaßen getrieben, daß ihm die Lüste lieber sind als alles ander… |
|
Paragraph 241
|
Nikomachische Ethik / Chapter 43
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3 |
107 |
Von dem Freiwilligen scheint die Unmäßigkeit mehr an sich zu haben als die Feigheit, da die eine auf der Lust, die andere auf der Unlust beruht und die Lust Gegenstand einer streb… |
|
Paragraph 242
|
Nikomachische Ethik / Chapter 43
|
3 |
77 |
Jedoch scheint die Feigheit in ganz anderem Maße freiwillig zu sein wie ihre einzelnen Äußerungen. Sie ist ohne Unlustgefühl, diese aber bringen den Feigen durch dieses Gefühl so … |
|
Paragraph 256
|
Nikomachische Ethik / Chapter 46
|
3 |
60 |
Man schätzt die Freigebigkeit nach dem Vermögen. Denn sie beruht nicht auf der Größe der Gabe, sondern auf der Gesinnung des Gebers, und mit der steht es bei dem Freigebigen so, d… |
|
Paragraph 257
|
Nikomachische Ethik / Chapter 46
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3 |
47 |
Freigebiger scheinen die zu sein, die ihr Vermögen nicht erworben, sondern ererbt haben. Sie haben keine Erfahrung von der Not, und jedermann hängt mehr an dem, was von ihm selber… |
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Paragraph 264
|
Nikomachische Ethik / Chapter 47
|
3 |
39 |
Dagegen ist der Geiz unheilbar. Denn das Alter und jede Schwäche scheint geizig zu machen. Und der Geiz liegt mehr in der menschlichen Natur als die Verschwendung, da die meisten … |
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Paragraph 271
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Nikomachische Ethik / Chapter 49
|
3 |
60 |
Zu den hochherzigen Aufwendungen gehören die sogenannten Ehrenleistungen, einmal Weihegeschenke für die Götter, Tempelbauten und Opfer, dann Aufwendungen für alles, was zum Kult d… |
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Paragraph 280
|
Nikomachische Ethik / Chapter 51
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3 |
77 |
Wer sich großer Dinge für würdig hält, ohne es zu sein, ist aufgeblasen; wer größerer, als er würdig ist, ist nicht immer aufgeblasen; wer kleinerer, als er würdig ist, hat nieder… |
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Paragraph 292
|
Nikomachische Ethik / Chapter 52
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3 |
60 |
Man hat auch die Vorstellung, daß der Gang des Hochgesinnten langsam, seine Stimme tief, seine Rede ruhig sein müsse. Denn ein Mann, dem weniges wichtig ist, pflegt nicht eilferti… |
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Paragraph 293
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Nikomachische Ethik / Chapter 53
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3 |
48 |
So also ist der Mann der hohen Gesinnung beschaffen. Wem aber hier ein Mangel anhaftet, hat niederen Sinn, und wem ein Übermaß anhaftet, ist aufgeblasen. Jedoch scheinen auch solc… |
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Paragraph 295
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Nikomachische Ethik / Chapter 53
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3 |
61 |
Die Aufgeblasenen sind töricht und der Selbsterkenntnis bar und dies in augenscheinlicher Weise. Sie machen sich an rühmliche und hohe Dinge, als wären sie ihnen gewachsen, und of… |
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Paragraph 298
|
Nikomachische Ethik / Chapter 54
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3 |
132 |
Wie es also beim Nehmen und Geben von Geld und Geldeswert eine Mitte wie ein Übermaß und einen Mangel gibt, so gibt es auch bei der Ehrbegierde ein Mehr und ein Minder als sich ge… |
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Paragraph 302
|
Nikomachische Ethik / Chapter 55
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3 |
91 |
Wer nun zürnt worüber er soll, und wem er soll, und dazu wie, wann und solange er soll, wird gelobt, und so wäre er denn der Sanftmütige, wenn anders die Sanftmut Lob erhält. Denn… |
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Paragraph 305
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Nikomachische Ethik / Chapter 55
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3 |
45 |
Zu der Sanftmut stellen wir mehr das Übermaß des Zorns in Gegensatz. Denn einmal kommt dasselbe häufiger vor, da es mehr in der menschlichen Art liegt, sich zu rächen. Und dann is… |
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Paragraph 313
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Nikomachische Ethik / Chapter 56
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3 |
70 |
So also ist beschaffen wer die Mitte hält, doch hat er keine eigene Bezeichnung erhalten. Von denen, die sich angenehm machen wollen, ist derjenige, der nur hierauf und auf sonst … |
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Paragraph 315
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Nikomachische Ethik / Chapter 57
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3 |
110 |
So ziemlich auf gleichem Gebiete liegt jene Tugend, die der Prahlerei gegenüber die Mitte darstellt. Auch sie ist unbenannt, doch schadet es nicht, auch dergleichen Eigenschaften … |
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Paragraph 316
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Nikomachische Ethik / Chapter 57
|
3 |
101 |
Der Prahler scheint sich den Anschein rühmlicher Eigenschaften zu geben, solcher, die er nicht hat, und größerer als er hat; der Ironische umgekehrt scheint seine wirklichen ehren… |
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Paragraph 327
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Nikomachische Ethik / Chapter 58
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3 |
32 |
Der steife und griesgrämige Mann ist für solchen Verkehr unbrauchbar. Zur Unterhaltung trägt er nichts bei und nimmt Anstoß an allem. Und doch scheint Erholung und heiterer Scherz… |
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Paragraph 328
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Nikomachische Ethik / Chapter 58
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3 |
71 |
So hätten wir denn von dreien Mitten im geselligen Leben gehandelt, die es sämtlich mit dem Verkehr in bestimmten Reden und Handlungen zu tun haben. Ihr Unterschied liegt darin, d… |
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Paragraph 329
|
Nikomachische Ethik / Chapter 59
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3 |
72 |
Von der Scham kann man nicht wohl wie von einer Tugend sprechen, da sie mehr von einem Affekt als von einem Habitus an sich hat. Man bestimmt sie als eine Furcht vor Schande, und … |
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Paragraph 331
|
Nikomachische Ethik / Chapter 59
|
3 |
47 |
Wenn manches wirklich, manches nur nach menschlicher Auffassung schimpflich ist, so verschlägt das nichts. Man soll keines von beiden tun, und so wird man sich gar nicht zu schäme… |
|
Paragraph 350
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Nikomachische Ethik / Chapter 64
|
3 |
42 |
Ferner, alle anderen Verstöße gegen die Gerechtigkeit lassen sich immer auf eine bestimmte Untugend zurückführen, z. B. der Ehebruch auf Zuchtlosigkeit, das Entweichen aus Reih un… |
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Paragraph 362
|
Nikomachische Ethik / Chapter 67
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3 |
53 |
In diesen Dingen redet man nämlich ganz allgemein von Vorteil, wenn auch der Ausdruck für einzelne Verhältnisse nicht eigentlich paßt, wie wenn z. B. der Schläger Vorteil und der … |
|
Paragraph 367
|
Nikomachische Ethik / Chapter 67
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3 |
73 |
Die Ausdrücke Verlust (Einbuße, Nachteil) einerseits und Gewinn (Zubuße, Vorteil) anderseits stammen aus dem freiwilligen Verkehr. Gewinnen bedeutet nämlich eigentlich mehr erhalt… |
|
Paragraph 395
|
Nikomachische Ethik / Chapter 70
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3 |
74 |
Ebenso ist es mit der Zufälligkeit, wenn es sich um Recht und Unrecht handelt. Einer kann ein Pfand unfreiwillig und aus Furcht zurückgeben, und doch darf man darum nicht sagen, d… |
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Paragraph 404
|
Nikomachische Ethik / Chapter 71
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3 |
63 |
Sodann wirft die gleiche Frage sich beim Rechtleiden auf. Alles Rechttun ist nämlich freiwillig, und so scheint die Annahme begründet, daß zu beidem (dem Unrecht- und Rechttun) da… |
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Paragraph 406
|
Nikomachische Ethik / Chapter 71
|
3 |
74 |
Und, wenn Unrechttun nichts weiter ist, als freiwillig einen schädigen, und freiwillig schädigen so viel ist, als schädigen mit Erkenntnis der geschädigten Person und des Mittels … |
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Paragraph 416
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Nikomachische Ethik / Chapter 72
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3 |
57 |
Da ferner das Tun vieldeutig ausgesagt wird, und eine Tödtung z. B. auch durch Unbeseeltes und durch die Hand und durch einen von seinem Herrn beauftragten Diener geschehen kann, … |
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Paragraph 417
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Nikomachische Ethik / Chapter 72
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3 |
127 |
Ein Richter endlich, der unwissentlich ein Urteil gefällt hat, begeht kein gesetzliches Unrecht, und sein Urteil ist nicht ungerecht, wenn es auch so gut wie ungerecht ist – denn … |
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Paragraph 418
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Nikomachische Ethik / Chapter 73
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3 |
70 |
Die Leute meinen nun, es stehe bei ihnen, Unrecht zu tun, und deshalb sei es auch leicht gerecht zu sein. Aber dem ist nicht so. Der Frau des Nachbars beiwohnen, seinen Nächsten s… |
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Paragraph 421
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Nikomachische Ethik / Chapter 73
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3 |
71 |
Das Recht hat seine Stelle unter Wesen, die an den Gütern schlechthin teilhaben und davon ein Zuviel und ein Zuwenig haben können. Es gibt Wesen, die kein Zuviel davon haben könne… |
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Paragraph 427
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Nikomachische Ethik / Chapter 75
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3 |
58 |
Ferner, wenn man jemanden freiwillig wider das Gesetz schädigt, ohne damit eine erlittene Schädigung zu rächen, so tut man Unrecht. Freiwillig handelt aber wer da weiß, gegen wen … |
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Paragraph 431
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Nikomachische Ethik / Chapter 75
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3 |
44 |
Ferner (ist das Unrechttun) freiwillig und vorsätzlich und früher (als das Unrechtleiden). Denn wer ein Unrecht erlitten hat und dem anderen dafür dasselbe wieder antut, scheint k… |
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Paragraph 440
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Nikomachische Ethik / Chapter 77
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3 |
119 |
Diese Bestimmung ist nun zwar richtig, aber noch keineswegs deutlich. Ist es doch bei jedem Geschäft, von dem es eine Wissenschaft gibt, richtig, zu sagen, man müsse dabei der Sor… |
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Paragraph 446
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Nikomachische Ethik / Chapter 78
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3 |
55 |
Prinzip des Handelns im Sinne des bewegenden, nicht des Zweckprinzips ist die Willenswahl und das der Willenswahl das Begehren und der Begriff oder die Vorstellung des Zweckes. Da… |
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Paragraph 455
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Nikomachische Ethik / Chapter 79
|
3 |
54 |
Die Wissenschaft ist mithin ein Habitus des Demonstrierens, zu welcher Begriffsbestimmung man weiterhin noch alles andere hinzunehmen möge, was wir in der Analytik angegeben haben… |
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Paragraph 472
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Nikomachische Ethik / Chapter 84
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3 |
92 |
Die Klugheit aber hat es mit den irdischen und menschlichen Dingen zu tun, mit Dingen, die Gegenstand der Überlegung sind. Bezeichnen wir es doch als den Hauptvorzug eines klugen … |
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Paragraph 475
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Nikomachische Ethik / Chapter 84
|
3 |
59 |
Klugheit scheint vorzüglich jene zu sein, die sich auf die eigene und eine Person bezieht. Sie behält den gemeinsamen Namen Klugheit. Von jenen ihren Arten aber, die sich auf eine… |
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Paragraph 480
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Nikomachische Ethik / Chapter 85
|
3 |
68 |
Freilich könnte man auch die Frage aufwerfen, warum eigentlich ein Knabe ein Mathematikus werden kann, aber kein Weiser oder Naturphilosoph. Doch wohl nur darum, weil das Objekt d… |
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Paragraph 483
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Nikomachische Ethik / Chapter 86
|
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Die Klugheit unterscheidet sich aber vom Verstände dadurch, daß sie sucht und überlegt, da ja das Überlegen ein Suchen istS. Anm. 168. |