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Paragraph 346 Nikomachische Ethik / Chapter 63 1 26 Die gesetzliche Gerechtigkeit ist demnach klein bloßer Teil der Tugend, sondern sie ganz, und die ihr entgegengesetzte Ungerechtigkeit kein Teil der Schlechtigkeit, sondern wieder…
Paragraph 725 Nikomachische Ethik / Chapter 139 1 11 Die Gegenwart der Freunde erscheint also in allen Lebenslagen als begehrenswert.
Paragraph 626 Nikomachische Ethik / Chapter 111 6 125 Die Freundschaft der jungen Leute aber scheint auf der Lust zu beruhen; denn die Jugend wird vom Affekt beherrscht und lebt vorwiegend der Freude und der Gegenwart. Mit den Jahren…
Paragraph 523 Nikomachische Ethik / Chapter 93 3 80 Die Enthaltsamkeit also wie die Abgehärtetheit scheint zu den trefflichen und lobenswerten Dingen, die Unenthaltsamkeit und Weichlichkeit dagegen zu den schlechten und tadelnswert…
Paragraph 664 Nikomachische Ethik / Chapter 122 4 118 Die Eltern lieben nun ihre Kinder gleichsam als sich selbst – denn die von ihnen abstammen, sind durch die Trennung so zu sagen ihr anderes Selbst –, und die Kinder ihre Eltern, a…
Paragraph 734 Nikomachische Ethik / Chapter 142 1 75 Die einen nämlich setzen die Lust dem höchsten Gute gleich, die anderen behaupten umgekehrt, sie sei ganz und gar schlecht, mögen sie das nun wirklich glauben, oder mögen sie es i…
Paragraph 37 Nikomachische Ethik / Chapter 7 13 249 Die edeln und tatenfrohen Naturen ziehen die Ehre vor, die man ja wohl als das Ziel des öffentlichen Lebens bezeichnen darf. Indessen möchte die Ehre doch etwas zu oberflächliches…
Paragraph 38 Nikomachische Ethik / Chapter 7 1 17 Die dritte Lebensweise ist die theoretische oder die betrachtende; sie wird uns in einem späteren Abschnitte beschäftigen.
Paragraph 215 Nikomachische Ethik / Chapter 38 4 73 Die Dinge also, mit denen der Feige, der Tollkühne und der Mutige es zu tun haben, sind dieselben, aber ihr Verhalten zu ihnen ist verschieden. Die einen haben ein Zuviel und Zuwe…
Paragraph 581 Nikomachische Ethik / Chapter 104 4 88 Die Betrachtung über Lust und Unlust aber ist Sache (1152b) dessen, der über die Staatskunst philosophiert. Denn er ist der Architekt, der maßgebende Lehrer des Zieles, auf das wi…
Paragraph 234 Nikomachische Ethik / Chapter 41 6 104 Die Begierden scheinen teils allen Menschen gemeinsame, teils eigentümliche und willkürlich angenommene zu sein. So ist die Begierde nach Nahrung natürlich; denn jeder Mensch bege…
Paragraph 367 Nikomachische Ethik / Chapter 67 3 73 Die Ausdrücke Verlust (Einbuße, Nachteil) einerseits und Gewinn (Zubuße, Vorteil) anderseits stammen aus dem freiwilligen Verkehr. Gewinnen bedeutet nämlich eigentlich mehr erhalt…
Paragraph 295 Nikomachische Ethik / Chapter 53 3 61 Die Aufgeblasenen sind töricht und der Selbsterkenntnis bar und dies in augenscheinlicher Weise. Sie machen sich an rühmliche und hohe Dinge, als wären sie ihnen gewachsen, und of…
Paragraph 691 Nikomachische Ethik / Chapter 131 1 35 Die Art, wie man die Liebe zu den Freunden betätigt, (1166a) und die Merkmale, durch die man den Begriff der Freundschaft bestimmt, scheinen aus dem Verhalten hervorgegangen zu se…
Paragraph 694 Nikomachische Ethik / Chapter 131 16 347 Die angegebenen Dinge finden sich scheinbar auch bei der großen Menge, mag sie auch schlecht sein. Hat man nun wirklich teil an ihnen, insofern als man an sich selbst Gefallen fin…
Paragraph 232 Nikomachische Ethik / Chapter 41 7 137 Die anderen lebenden Wesen ergötzen sich in Rücksicht auf die bezeichneten Sinne nur mitfolgend. Die Hunde freuen sich nicht am Geruch des Hasen, sondern an seinem Fraße, aber der…
Paragraph 170 Nikomachische Ethik / Chapter 32 1 18 Die aber sagen, sie sei Begierde oder Zorn oder Wille oder eine Meinung, scheinen nicht recht zu reden.
Paragraph 739 Nikomachische Ethik / Chapter 143 14 264 Die aber den Satz, gut sei wonach alles strebt, beanstanden wollen, dürften damit leicht eine Meinung zu vertreten scheinen, mit der sich kein gesunder Sinn verbinden läßt. (1173a…
Paragraph 503 Nikomachische Ethik / Chapter 88 2 36 Deswegen muß man auf die ohne Beweis ausgesprochenen Behauptungen und Meinungen der Erfahrenen, Alten und Klugen nicht weniger achten als auf die Demonstrationen. Denn weil sie ei…
Paragraph 722 Nikomachische Ethik / Chapter 139 1 52 Deshalb scheint sich die Regel zu empfehlen, daß man die Freunde zur Teilnahme an seinem Glücke bereitwillig und ungesäumt herbeirufe, da es sittlich schön ist, wohltätig zu sein,…
Paragraph 364 Nikomachische Ethik / Chapter 67 14 297 Deshalb nimmt man auch in zweifelhaften Fällen seine Zuflucht zum Richter. Zum Richter gehen heißt aber soviel, als zur Gerechtigkeit gehen, da der Richter gleichsam die lebendige…
Paragraph 126 Nikomachische Ethik / Chapter 24 1 26 Deshalb ist die Tugend nach ihrer Substanz und ihrem Wesensbegriff Mitte; insofern sie aber das Beste ist und alles gut ausführt, ist sie Äußerstes und Ende.
Paragraph 419 Nikomachische Ethik / Chapter 73 6 108 Desgleichen meint man, Recht und Unrecht zu kennen sei keine besondere Weisheit, da es nicht schwer sei, zu verstehen wovon die Gesetze reden. Aber das ist ja nur mitfolgend das R…
Paragraph 574 Nikomachische Ethik / Chapter 102 4 97 Derselbe Mensch kann ferner nicht zugleich klug und unenthaltsam sein. Wir haben gezeigt, daß der Kluge zugleich auch sittlich gut ist. Auch ist man nicht schon durch das Wissen k…
Paragraph 532 Nikomachische Ethik / Chapter 95 2 25 Derart sind etwa die sich erhebenden Schwierigkeiten, die wir nunmehr teils zu lösen, teils zu bestätigen haben. Denn die Lösung einer Schwierigkeit ist ein Finden.
Paragraph 606 Nikomachische Ethik / Chapter 107 8 213 Der zweite Grund ist, daß diese Lustgefühle wegen ihrer Stärke oder Heftigkeit von denen erstrebt werden, die sich an anderen Freuden nicht ergötzen können, daher sie sich selbst …
Paragraph 548 Nikomachische Ethik / Chapter 98 6 181 Der Zorn scheint nämlich noch in etwa ein Ohr für die Vernunft zu haben, nur daß er nicht richtig hört, gleich einem behenden Diener, der, ohne seinen Herrn ganz ausreden zu lasse…
Paragraph 260 Nikomachische Ethik / Chapter 47 1 29 Der Verschwender aber fehlt auch hierin, da er Lust und Unlust nicht am rechten Ort und auf die rechte Art empfindet, wie uns im folgenden noch deutlicher werden wird.
Paragraph 564 Nikomachische Ethik / Chapter 100 8 88 Der Unmäßige fühlt, wie gesagt, keine Reue. Er bleibt bei seiner Willensrichtung. Der Unenthaltsame ist stets der Reue fähig. Es ist darum nicht so, wie wir zuvor in den Aporien m…
Paragraph 238 Nikomachische Ethik / Chapter 42 3 64 Der Unmäßige begehrt also alles Lustbringende oder (1119a) das am meisten Lustbringende und wird von der Begierde dermaßen getrieben, daß ihm die Lüste lieber sind als alles ander…
Paragraph 341 Nikomachische Ethik / Chapter 62 6 110 Der Ungerechte will aber nicht immer zu viel haben, sondern unter Umständen auch zu wenig, nämlich von dem, was an sich ein Übel ist. Da aber das kleinere Übel gewissermaßen als e…
Paragraph 492 Nikomachische Ethik / Chapter 86 3 53 Der Unenthaltsame nämlich und der Schlechte wird was er zu erkennen sich vorgesetzt hat, durch seine Überlegung treffen und wird sich somit richtig beraten und doch dabei großen S…
Paragraph 575 Nikomachische Ethik / Chapter 102 5 123 Der Unenthaltsame ist auch nicht wie einer, der weiß und denkt, sondern wie einer, der schläft oder betrunken ist. Und er handelt zwar freiwillig, da er in gewisser Weise weiß, wa…
Paragraph 327 Nikomachische Ethik / Chapter 58 3 32 Der steife und griesgrämige Mann ist für solchen Verkehr unbrauchbar. Zur Unterhaltung trägt er nichts bei und nimmt Anstoß an allem. Und doch scheint Erholung und heiterer Scherz…
Paragraph 656 Nikomachische Ethik / Chapter 120 2 48 Der Staat aber hat drei Arten oder Formen, und es gibt ebensoviele Ausartungen, gleichsam Verderbnisse dieser Formen. Die Staatsformen sind das Königtum, die Aristokratie und drit…
Paragraph 535 Nikomachische Ethik / Chapter 95 2 88 Der schlechthin Unenthaltsame hat es nämlich nicht mit allem zu tun, sondern vielmehr mit eben dem, worauf die Unmäßigkeit sich bezieht, und er ist unenthaltsam, nicht insofern er…
Paragraph 577 Nikomachische Ethik / Chapter 102 1 16 der Schlechte aber einer Stadt, die ihre Gesetze zwar in Vollzug bringt, aber schlechte Gesetze hat.
Paragraph 316 Nikomachische Ethik / Chapter 57 3 101 Der Prahler scheint sich den Anschein rühmlicher Eigenschaften zu geben, solcher, die er nicht hat, und größerer als er hat; der Ironische umgekehrt scheint seine wirklichen ehren…
Paragraph 326 Nikomachische Ethik / Chapter 58 2 38 Der Possenreißer hat eine Schwäche fürs Lächerliche. Er schont weder sich noch andere, wenn er nur die Leute zum Lachen bringen kann, und sagt Dinge, dergleichen ein feiner (1128b…
Paragraph 211 Nikomachische Ethik / Chapter 38 4 103 Der Mutige ist unerschrocken, wie es ein Mensch zu sein hat. Er wird sonach auch solche über menschliche Kraft hinausgehende Dinge fürchten, sie jedoch so, wie man soll und die Ve…
Paragraph 218 Nikomachische Ethik / Chapter 39 2 24 Der Mut ist also eine Eigenschaft von der angegebenen Art. Man spricht aber noch von weiteren Arten des Mutes, und zwar in fünffacher Weise.
Paragraph 190 Nikomachische Ethik / Chapter 33 15 186 Der Mensch ist also wie gesagt Prinzip der Handlungen. Die Überlegung aber bezieht sich auf das, was er selbst tun kann. Was er aber tut, ist Mittel zum Zwecke. Mithin fällt der Z…
Paragraph 240 Nikomachische Ethik / Chapter 42 5 125 Der Mäßige hält in diesen Dingen die Mitte ein. An den Ausschweifungen, die den Unmäßigen zu höchst erfreuen, erfreut er sich nicht, eher ekeln sie ihn; sodann erfreut er sich an …
Paragraph 283 Nikomachische Ethik / Chapter 51 13 172 Der Mann der hohen Gesinnung muß, wenn anders er des Größten wert ist, auch der Beste sein. Denn des Größeren ist immer der Bessere, und des Größten der Beste wert. Mithin muß der…
Paragraph 303 Nikomachische Ethik / Chapter 55 4 73 Der Mangel, mag er nun Zornlosigkeit oder sonst was immer sein, erfährt Tadel. Denn die nicht zürnen worüber sie sollen, und nicht wie sie sollen, noch wann, noch wem sie sollen, …
Paragraph 410 Nikomachische Ethik / Chapter 71 1 28 der leidet kein Unrecht; denn es steht bei ihm zu geben, Unrecht zu leiden aber steht nicht bei uns, sondern dazu gehört, daß Einer sei, der Unrecht tut.
Paragraph 34 Nikomachische Ethik / Chapter 6 3 39 Der ist von allen der Beste, der selber jegliches findet. Aber auch jener ist tüchtig, der guter Lehre Gehör gibt. Wer aber selbst nichts erkennt, noch fremden Zuspruch bedächtig …
Paragraph 274 Nikomachische Ethik / Chapter 49 9 183 Der Hochherzige muß aber auch sein Haus entsprechend seinem Reichtum bauen, da auch dies eine Ehre ist, und er muß für dauerhaftere Werke einen höheren Aufwand machen, da diese ih…
Paragraph 270 Nikomachische Ethik / Chapter 48 13 271 Der Hochherzige gleicht einem Wissenden. Er weiß das Schickliche zu beurteilen und auf geziemende Weise großen (1122b) Aufwand zu machen. Denn der Habitus wird, wie wir zu Anfang …
Paragraph 281 Nikomachische Ethik / Chapter 51 10 171 Der Hochgesinnte stellt in Bezug auf Größe das Extrem dar, die Mitte aber insofern, als er sich richtig verhält. Denn er bewertet sich selbst nach Würde. Die Anderen tun zu viel o…
Paragraph 284 Nikomachische Ethik / Chapter 51 6 111 Der Hochgesinnte hat es also vorzüglich mit Ehre und Unehre zu tun. Über die großen Ehren und die, die ihm von seiten der Besten widerfahren, wird er sich in maßvoller Weise freue…
Paragraph 287 Nikomachische Ethik / Chapter 52 19 373 Der Hochgesinnte bringt sich nicht für kleines in Gefahr und ist nicht waghalsig, weil er dafür wenige Dinge hoch genug achtet. Dagegen setzt er sich um großes der Gefahr aus, und…
Paragraph 783 Nikomachische Ethik / Chapter 150 2 40 Der Glückselige wird aber als Mensch auch in äußeren guten Verhältnissen leben müssen. Denn die Natur genügt sich selbst zum Denken nicht; dazu bedarf es auch der leiblichen Gesun…
Paragraph 267 Nikomachische Ethik / Chapter 47 2 31 Der Geiz wird billig als das Gegenteil der Freigebigkeit bezeichnet. Er ist unsittlicher als die Verschwendung, und man fehlt in dieser Beziehung mehr als durch die Verschwendung,…
Paragraph 265 Nikomachische Ethik / Chapter 47 6 191 Der Geiz hat einen weiten Umfang und viele Formen, da man auf vielerlei Weise geizig sein kann. Während er nämlich in zwei Dingen besteht, einem Zuwenig im Geben und einem Zuviel …
Paragraph 314 Nikomachische Ethik / Chapter 56 2 24 Der Gegensatz scheint hier nur in den Extremen zu liegen, weil die Mitte unbenannt istDer Gegensatz der Extreme zur Mitte bleibt also außer Betracht. .
Paragraph 699 Nikomachische Ethik / Chapter 134 7 159 Der Geber einer Wohltat scheint für den Empfänger derselben mehr Freundschaft und Liebe zu hegen als der Empfänger für den Geber, und man fragt nach dem Grunde dieser paradoxen Er…
Paragraph 258 Nikomachische Ethik / Chapter 46 8 148 Der Freigebige ist nicht leicht reich. Er legt es ja nicht darauf an, zu empfangen und zusammenzuhalten, sondern neigt eher zur Verschwendung, da er das Geld nicht seinerselbst, s…
Paragraph 605 Nikomachische Ethik / Chapter 107 4 141 Der erste Grund ist also, daß die körperliche Lust die Unlust vertreibt und man wegen des Übermaßes der Unlust die übermäßige und überhaupt die körperliche Lust als eine Arznei be…
Paragraph 534 Nikomachische Ethik / Chapter 95 2 82 Der erste Ausgangspunkt dieser Erörterung ist die Frage, ob der Unterschied zwischen dem Enthaltsamen und dem Unenthaltsamen in dem Gegenstande oder in dem Wie liegt, das heißt ob…
Paragraph 371 Nikomachische Ethik / Chapter 68 15 282 Der Entgelt nach Verhältnis kommt zustande durch eine Verbindung der Daten nach Maßgabe der Diagonale; z. B. a sei Baumeister, b Schuster, c Haus und d Schuh. Der Baumeister muß n…
Paragraph 276 Nikomachische Ethik / Chapter 50 2 57 Der Engherzige und Kleinliche wird es in allem fehlen lassen und bei den größten Aufwendungen durch Knausern im kleinen das Ganze um seine Schönheit bringen. Bei allem, was er aus…
Paragraph 452 Nikomachische Ethik / Chapter 79 2 41 Der Dinge, durch die die Seele, bejahend oder verneinend, (immer) die Wahrheit trifft, sollen fünf an der Zahl sein; es sind Kunst, Wissenschaft, Klugheit, Weisheit und Verstand. …
Paragraph 518 Nikomachische Ethik / Chapter 89 10 207 Dennoch steht die Klugheit nicht über der Weisheit, noch ist sie Eigenschaft eines höheren Vermögens. Die Heilkunde steht ja auch nicht über der Gesundheit. Denn sie bedient sich …
Paragraph 163 Nikomachische Ethik / Chapter 31 1 18 Denn, erstlich würden dann keine anderen Sinnenwesen mehr freiwillig, das heißt spontan, tätig sein und ebensowenig die Kinder.
Paragraph 794 Nikomachische Ethik / Chapter 151 4 118 Denn, die Fürsorge für das gemeine Wesen vollzieht sich bekanntlich durch Gesetze, gute Fürsorge aber durch (1180b) die guten Gesetze. Ob dieselben aber geschrieben oder ungeschri…
Paragraph 779 Nikomachische Ethik / Chapter 149 20 296 Denn, die dieser sonstigen Tugend entsprechenden Tätigkeiten sind menschlicher Art. Gerechtigkeit, Mut, und die anderen Tugenden üben wir gegeneinander im geschäftlichen Verkehr, …
Paragraph 770 Nikomachische Ethik / Chapter 148 2 32 Denn zunächst ist diese Tätigkeit die vornehmste. Der Verstand oder die Vernunft ist nämlich das Vornehmste in uns, und die Objekte der Vernunft sind wieder die vornehmsten im gan…
Paragraph 501 Nikomachische Ethik / Chapter 88 23 460 Denn wir sprechen von Diskretion, Verständigkeit, Klugheit und Verstand, indem wir unbedenklich denselben Personen die Eigenschaft der Diskretion und des Verstandes zuschreiben un…
Paragraph 470 Nikomachische Ethik / Chapter 83 32 503 Denn wenn man meint, die Staatskunst oder die Klugheit sei die beste Wissenschaft, so ist dies ungereimt, wofern der Mensch nicht das Beste von allem in der Welt istDie beste, d. …
Paragraph 148 Nikomachische Ethik / Chapter 27 6 132 Denn von den Extremen ist das eine schlimmer als das andere. Da es nun schwer ist, das Mittlere ganz genau zu treffen, so muß man nach dem Sprüchwort mit der zweitbesten Fahrt zuf…
Paragraph 430 Nikomachische Ethik / Chapter 75 1 24 Denn sonst könnte einem etwas gleichzeitig entzogen worden und zugefallen sein, was unmöglich ist: Recht und Unrecht setzt immer ein Verhältnis von mehreren voraus.
Paragraph 179 Nikomachische Ethik / Chapter 32 1 22 Denn je nachdem wir das Gute oder das Böse wählen, haben wir eine bestimmte sittliche Qualität, aber nicht je nach unseren Meinungen.
Paragraph 67 Nikomachische Ethik / Chapter 13 2 21 Denn dieses alles kommt den besten Tätigkeiten zugleich zu. In diesen aber oder der besten ihrer liegt nach uns die Glückseligkeit.
Paragraph 171 Nikomachische Ethik / Chapter 32 1 16 Denn die unvernünftigen Wesen haben an der Willenswahl keinen Teil, an Begierde und Zorn aber wohl.
Paragraph 621 Nikomachische Ethik / Chapter 110 1 27 Denjenigen aber, der jemanden in dieser Weise das Gute wünscht, nennt man wohlwollend, wenn nicht seitens des anderen dasselbe geschieht; denn erst gegenseitiges Wohlwollen nennt …
Paragraph 320 Nikomachische Ethik / Chapter 57 1 15 Den Gegensatz zur Wahrhaftigkeit scheint die Prahlerei zu bilden, weil sie der schlimmere Fehler ist.
Paragraph 208 Nikomachische Ethik / Chapter 37 3 76 Demnach wird mutig im eigentlichen Sinne heißen wer angesichts eines rühmlichen Todes und alles dessen, was auf einmal den Tod nahe bringt, also besonders in Krieg und Schlacht, f…
Paragraph 197 Nikomachische Ethik / Chapter 35 20 330 Demnach ist der Ausspruch, daß »mit Willen schlecht und ungern glücklich keiner ist«, teils falsch, teils wahrMan weiß nicht, von wem dieser Ausspruch ist. – Die Ausführungen in d…
Paragraph 323 Nikomachische Ethik / Chapter 58 8 124 Dem mittleren Habitus in dieser Beziehung ist auch die WohlanständigkeitGr. επιδεξιότης, lat. dexteritas. eigentümlich. Es verrät den anständigen Menschen, nur solches zu sagen un…
Paragraph 296 Nikomachische Ethik / Chapter 53 2 23 Dem Hochsinn ist der niedere Sinn mehr entgegengesetzt als die Aufgeblasenheit. Denn der niedere Sinn kommt häufiger vor und ist der schlimmere Fehler.
Paragraph 72 Nikomachische Ethik / Chapter 14 4 102 Dasselbe geht aber auch aus unserer Begriffsbestimmung hervor, nach der die Glückseligkeit eine gewisse tugendgemäße Tätigkeit der Seele ist. Soll das gelten, so können die übrige…
Paragraph 629 Nikomachische Ethik / Chapter 112 5 104 Daß solche Freundschaft beständig ist, hat seinen guten Grund, da in ihr alles zusammentrifft, was unter Freunden vorhanden sein muß. Denn jegliche Freundschaft fußt auf einem Gut…
Paragraph 592 Nikomachische Ethik / Chapter 105 1 21 Daß sich aber aus diesem mit nichten ergibt, die Lust sei kein Gut oder nicht das höchste Gut, erhellt aus folgendem.
Paragraph 686 Nikomachische Ethik / Chapter 128 12 296 Daß man nun nicht allen dasselbe schuldet, und auch seinem Vater nicht alles hinzugeben braucht, wie man ja auch dem Zeus nicht alles opfert, unterliegt keinem Zweifel. Da vielmeh…
Paragraph 98 Nikomachische Ethik / Chapter 20 8 182 Daß man nun nach der rechten Vernunft handeln muß, ist eine allgemeine Regel, die wir hier zu Grunde legen, um hernachNämlich VI, 1 ff. zu bestimmen, was die rechte Vernunft ist, …
Paragraph 25 Apologie des Sokrates / Chapter 8 4 122 Daß ich nicht unwillig bin, ihr Athener, über dieses Ereignis, daß ihr mich verurteilt habt, dazu trägt noch sonst vieles bei; aber auch nicht unverhofft ist mir das Geschehene ge…
Paragraph 352 Nikomachische Ethik / Chapter 65 2 25 Daß es also mehrere Gerechtigkeiten gibt und noch eine Gerechtigkeit neben der ganzen Tugend, ist klar. Bestimmen wir also, was und welcher Art sie ist.
Paragraph 206 Nikomachische Ethik / Chapter 37 13 230 Daß er die Mitte im Gebiete der Affekte der Furcht und Zuversicht ist, wurde schon oben bemerkt. Was wir aber fürchten, ist natürlich das Furchterregende, und dieses ist einfach g…
Paragraph 769 Nikomachische Ethik / Chapter 148 2 28 Daß diese Tätigkeit theoretischer oder betrachtender Art ist, haben wir bereits gesagt. Man sieht aber auch, daß das sowohl mit unseren früheren Ausführungen wie mit der Wahrheit …
Paragraph 594 Nikomachische Ethik / Chapter 105 2 95 Daß die Lüste schlecht sein sollen, weil manches Lustbringende krank macht, heißt grade so viel, wie wenn manche Kuren darum schlecht sein sollten, weil sie die Kasse angreifen. I…
Paragraph 482 Nikomachische Ethik / Chapter 85 39 420 Daß die Klugheit aber nicht Wissenschaft ist, ist klar. Sie befaßt sich ja wie gesagt, mit dem Letzten; denn ein solches ist der Gegenstand der Handlung. Sie ist also das Gegenstü…
Paragraph 542 Nikomachische Ethik / Chapter 97 10 233 Daß der Enthaltsame und Abgehärtete sowie der Unenthaltsame und Weichliche es mit Lust und Unlust zu tun haben, ist klar. Da aber das Lustbringende teils notwendig teils an sich b…
Paragraph 566 Nikomachische Ethik / Chapter 100 11 281 Daß also die Unenthaltsamkeit nicht Schlechtigkeit ist, leuchtet ein, sie möchte es jedoch beziehungsweise sein. Sie ist nämlich unvorsätzlich, während die Schlechtigkeit vorsätzl…
Paragraph 144 Nikomachische Ethik / Chapter 27 1 49 Daß also die sittliche Tugend eine Mitte ist und in welchem Sinne, daß sie ferner eine Mitte zwischen zwei Fehlern, dem des Übermaßes und dem des Mangels ist, daß sie das endlich …
Paragraph 237 Nikomachische Ethik / Chapter 41 2 92 Daß also das Übermaß in betreff der Lust Unmäßigkeit ist und dem Tadel unterliegt, ist klar. Was aber die Unlust angeht, so wird man nicht wie bei dem Mute darum, weil man sie ert…
Paragraph 671 Nikomachische Ethik / Chapter 123 10 230 Daß aber Klagen und Vorwürfe entweder ausschließlich oder doch vorwiegend in der Interessenfreundschaft vorkommen, ist leicht verständlich. Diejenigen, die ihre Tugend zu Freunden…
Paragraph 595 Nikomachische Ethik / Chapter 105 1 42 Daß aber keine Lust ein Werk der Kunst ist, hat seinen guten Grund; denn es gibt auch für sonst keine Tätigkeit eine Kunst, sondern nur für ein Vermögen; immerhin hat scheints die…
Paragraph 750 Nikomachische Ethik / Chapter 145 7 153 Daß aber jeder Sinn seine Lust hat, ist klar. Wir nennen ja Gesichts- und Gehörswahrnehmungen lustbringend. Klar ist auch, daß die Lust am größten ist, wenn der Sinn die beste Ver…
Paragraph 481 Nikomachische Ethik / Chapter 85 4 48 Daß aber die Klugheit in eigenen Dingen auch einen Blick fürs Ganze fordert, ergibt sich auch insofern, als ein Irrtum beim Überlegen entweder das Allgemeine oder das Besondere be…