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Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 114 / Paragraph 636 19 Was aber die Natur am meisten flieht, ist ja die Unlust, und was sie am meisten begehrt, die Lust.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 637 7 Absatz dieses Kapitels gehört noch zum Vorigen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 638 34 Auch wünscht man denen, die man liebt, um ihrentwillen Gutes, nicht aus sinnlichem Gefühle, sondern aus einem Habitus herausDer Satz des vorigen Kapitels, daß die Freundschaft ein…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 639 9 Daher befreunden jüngere Leute sich schnell, ältere aber nicht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 640 26 Auch geschieht es nicht leicht, daß viele gleichzeitig dem nämlichen in hohem Grade gefallen, und auch das trifft sich wohl nicht leicht, daß viele tugendhaft sind.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 641 36 Sie müssen mit anderen zusammenleben; was einem aber widerwärtig ist, mag man eine Zeitlang ertragen, auf die Dauer hält es niemand aus, selbst nicht das sittlich Gute der Tugendü…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 115 / Paragraph 642 28 Vielmehr verlangen sie auf der einen Seite, wenn sie das Angenehme im Auge haben, nur gute Gesellschafter, auf der anderen Seite nur brauchbare Werkzeuge zur Vollführung ihrer Bef…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 643 17 In ihnen leisten und wünschen sich beide Teile dasselbe, oder tauschen eines gegen das andere, wie z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 116 / Paragraph 644 61 Diese Freundschaften sind auch unter sich verschieden; die Freundschaft der Eltern mit ihren Kindern ist nicht die nämliche wie die der Vorgesetzten mit ihren Untergebenen, aber a…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 645 17 Dagegen in der Freundschaft steht die quantitative Gleichheit zuerst, und die nach der Würdigkeit folgt auf sie.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 646 23 Man wirft darum auch die Frage auf, ob nicht etwa Freunde den Freunden die allergrößten Güter mißgönnen, das Glück und die Ehre z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 647 19 Das Geliebtwerden scheint aber dem Geehrtwerden verwandt zu sein, und das letztere ist es ja, wonach die meisten trachten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 117 / Paragraph 648 58 Manche Mütter lassen ihre Kinder von anderen ernähren und schenken ihnen bewußte Liebe, verlangen aber keine Gegenliebe, wenn beides zusammen nicht sein kann, sondern halten sich …
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 649 12 Gleichheit und Übereinstimmung ist aber Freundschaft, besonders die Übereinstimmung in der Tugend.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 118 / Paragraph 650 15 Man kann dahin auch den Liebhaber und den Liebling, den Schönen und den Häßlichen zählen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 651 20 Reden sich doch die Gefährten einer Seereise, die Kriegsgenossen und gleicherweise wer in sonst einer Gemeinschaft steht, als Freunde an.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 652 35 Das Recht der Eltern gegenüber den Kindern ist ein anderes als das Recht unter Brüdern, das Recht unter engverbundenen Gefährten ein anderes als das unter Mitbürgern, und ähnlich …
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 653 21 Der Nutzen scheint es aber auch zu sein, der die staatliche Gemeinschaft ursprünglich ins Leben gerufen hat und sie seitdem erhält.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 119 / Paragraph 654 42 Denn diese zielt nicht auf den Nutzen des Augenblicks ab, sondern umfaßt das gesamte Leben (die Zwecke der anderen Verbände aber ordnen sich insgesamt dem Staatszwecke unter, und …
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 657 9 Beide sind Alleinherrschaften, aber sehr stark von einander verschieden.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 658 12 Da regieren also Wenige und Schlechte an stelle der Tugendhaftesten und Tüchtigsten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 120 / Paragraph 659 8 Das Königtum will ja eine väterliche Herrschaft sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 660 11 Darum hat auch Homer den Agamemnon einen Hirten der Völker genannt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 121 / Paragraph 661 17 Aber auch nicht zu einem Pferd oder Ochs, oder zu einem Sklaven, insofern als er Sklave ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 662 1 h.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 663 19 Die Eltern wissen aber besser, wer als Kind von ihnen abstammt, als die Kinder, daß sie von ihnen abstammen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 664 12 So sind sie denn, wenn auch in getrennten Personen, gewissermaßen dasselbe Wesen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 665 18 Die einen stehen sich näher, die anderen ferner, je nachdem der gemeinsame Stammvater ihnen näher oder ferner steht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 666 32 Auch die Lust und der Nutzen ist in dieser Freundschaft um so größer als in der unter Fremden oder Nichtverwandten, je enger die Lebensgemeinschaft ist, die hier beide Teile mit e…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 122 / Paragraph 669 33 Bei den übrigen Lebewesen nun beschränkt sich die Gemeinschaft und der Verkehr auf eben dieses letztere, die Menschen aber werden nicht blos durch die Fortpflanzung, sondern auch …
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 671 12 Bei einem solchen Wetteifer aber sind Klagen und Zwiste gar nicht möglich.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 672 41 Die legale Freundschaft ist die auf ausdrückliche Bedingungen eingegangene, teils die ganz gemeine, wo Leistung und Gegenleistung Zug um Zug erfolgt, teils die von vornehmerer For…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 673 31 Ja, man wird gut tun, gerade heraus zu sagen, man wolle Vergeltung leisten, wenn man könne; wenn man es aber nicht kann, so wird selbst der andere Teil es nicht verlangen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 123 / Paragraph 674 23 Die Geber aber wollen umgekehrt das höchste ihnen mögliche geleistet haben, was kein anderer gekonnt hätte, und das in Gefahren und gefährlichen Bedrängnissen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 676 24 Der Bessere meint, ihm gebühre es, mehr zu erhalten, da dem Guten und Tüchtigen mehr zugeteilt werde; dasselbe meint der, der mehr Nutzen gewährt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 677 20 Daß dem so ist, zeigt sich auch im staatlichen Leben: wer der Gemeinschaft nichts gutes leistet, genießt auch keine Ehre.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 124 / Paragraph 678 17 Dem Schuldherrn dagegen steht es frei, den Schuldner aus der Pflicht zu entlassen, mithin auch dem Vater.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 680 23 Die Erörterung über das zur Erhaltung der Freundschaft Erforderliche beginnt mit der Erklärung, daß die ungleichartigen Freundschaften durch Leistungen nach Verhältnis Bestand beh…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 681 38 So ging es jenem Citherspieler, dem jemand versprochen hatte, je besser er spiele, desto höher werde seine Belohnung sein: als er am anderen Tage um Erfüllung des Versprechens anh…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 682 8 So soll es auch ProtagorasProtagoras aus Abdera, gest.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 127 / Paragraph 683 25 (1164b) Hier muß die Gegenleistung nach der Absicht des anderen Teils bemessen werden; denn so geziemt es sich für einen Freund und für die Tugend.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 128 / Paragraph 684 49 So viel indessen steht außer Zweifel, daß man nicht Einem alles gewähren solle, und ebenso, daß meistens die Pflicht, empfangene Wohltaten zu vergelten, der Pflicht, Gefährten gef…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 128 / Paragraph 685 37 Man darf ja mitunter nicht einmal einem Menschen, der einem geborgt hat, wieder borgen; denn er hat im Vertrauen, das Geld wiederzubekommen, einem rechtlichen Manne geborgt, währe…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 128 / Paragraph 686 8 Und so verfährt man auch in der Tat.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 687 22 Man war ja nur Freund dieser Annehmlichkeit oder dieses Nutzens, und es ist natürlich, wenn mit ihrem Wegfall auch die Liebe aufhört.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 688 20 Aber man hat nicht blos keine Verpflichtung, einen schlechten Mann wie einen Freund zu lieben, man darf es auch nicht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 689 1 B.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 129 / Paragraph 690 53 Einer alten Vertrautheit darf man nicht vergessen, und wie man glaubt, gegen Freunde gefälliger sein zu müssen als gegen Fremde, so muß man auch gewesenen Freunden um der früheren…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 692 9 Entsprechend diesen verschiedenen Auffassungen bestimmt man auch die Freundschaft.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 693 66 Der Mann der Tugend steht mit sich selbst in Übereinstimmung und begehrt seiner ganzen Seele nach ein und dasselbe und darum wünscht er auch sich selbst Gutes und was so erscheint…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 131 / Paragraph 694 18 Daß kein vollendeter Bösewicht und Übeltäter sie hat, auch nicht dem Scheine nach sie hat, ist ja selbstverständlich.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 132 / Paragraph 695 13 Wohlwollen hat man auch gegen Unbekannte und ohne Wissen des anderen, Freundschaft nicht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 132 / Paragraph 696 19 Überhaupt wird Wohlwollen wegen irgend einer Tugend und trefflicher Eigenschaft erworben, wenn uns jemand als sittlich gut, tapfer u.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 697 12 Auch nennt man einträchtig nicht alle, die in irgend etwas Beliebigem, z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 133 / Paragraph 698 8 Ihre Verwirklichung findet solche Eintracht unter tugendhaften Menschen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 699 59 Wie nun bei Darlehensgeschäften der Schuldner möchte, daß keiner wäre, dem er etwas schuldete, dagegen derjenige, der das Darlehen gewährt hat, sogar um das Wohlergehen des Schuld…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 700 30 Wohltäter dagegen sind denen, die ihre Wohltaten empfangen, in Freundschaft und Liebe zugetan, wenn sie ihnen auch gar keinen Vorteil bringen und dazu auch für die Zukunft keine A…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 701 16 Genußreich ist an dem Gegenwärtigen die Wirklichkeit, am Zukünftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 134 / Paragraph 703 14 Darum haben auch die Mütter eine größere Liebe zu ihren Kindern als die Väter.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 704 49 Die Lehre unseres Philosophen scheint aber mit der Forderung der Offenbarungslehre Levitikus 19, 18 und Matthäus 22, 39 übereinzustimmen: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dic…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 705 24 Die Sache läßt sich leicht ins Reine bringen, wenn wir den Begriff der Selbstliebe nehmen und uns fragen, was sich beide Seiten darunter denken.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 706 47 Daher soll der Gute die Selbstliebe besitzen, da es ihm selbst und anderen frommen wird, wenn er, von dieser Liebe getrieben, das sittlich Schöne vollbringt; der Schlechte aber so…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 136 / Paragraph 707 40 Er will lieber kurze Zeit die höchste Befriedigung genießen als lange Zeit nur eine mäßige; lieber ein Jahr voll schöner Taten verleben als viele Jahre, wie es sich eben trifft; l…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 708 29 Indem er sich selbst genug sei, bedürfe er nichts weiter, während doch der Freund, als ein zweites Selbst, einem das verschaffen solle, was man durch sich selbst nicht vermöge.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 710 33 Darum wirft man auch die Frage auf, ob man Freunde mehr im Glück oder im Unglück bedarf, da einerseits der Unglückliche der Wohltäter bedürfe, andererseits die Glücklichen solcher…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 711 17 Solche Freunde hat der Glückliche freilich nicht nötig, da es ihm an Hab und Gut nicht fehlt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 712 18 Die Tätigkeit ist aber offenbar ein Geschehen, ein Vorgang; sie existiert nicht nach Weise eines bleibenden Dinges, z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 137 / Paragraph 713 21 Das Leben aber bestimmt man bei den Sinnenwesen als Vermögen der Wahrnehmung, beim Menschen als Vermögen der Wahrnehmung und des Denkens.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 714 19 , auch bei der Freundschaft seine Richtigkeit, so daß man also weder gar keine Freunde noch übermäßig viele haben soll?
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 715 23 Die Anzahl kann hier vielleicht durch keine festen Ziffern ausgedrückt werden, sondern jede Zahl möchte zulässig sein, die zwischen zwei bestimmte Grenzen fällt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 718 10 Eben darum kann man auch nicht in mehrere verliebt sein.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 138 / Paragraph 719 31 Die viele Freunde haben und mit allen vertraut tun, sind eigentlich niemandes Freunde, sofern es nicht blos ein Verhältnis wie zwischen Mitbürgern sein soll, und man bezeichnet ih…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 720 7 Denn das ist dem Tugendhaften ein Bedürfnis.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 721 27 Daher könnte man auch zweifeln, ob die Freunde gleichsam die Last mittragen, oder ob vielmehr ihre angenehme Gegenwart und die Überzeugung von ihrer Teilnahme den Schmerz verringe…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 139 / Paragraph 724 35 Sind aber unsere Freunde in glücklichen Umständen, so gehe man gern zu ihnen, wenn man ihnen dienlich sein kann; denn dazu hat man den Freund; aber nur ungern und langsam, wenn es…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 728 25 Die Tätigkeit aber, aus der man des anderen Dasein erkennt, vollzieht sich im Zusammenleben, so daß das Streben der Freunde naturgemäß hierauf (1172a) gerichtet ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 729 22 Man will ja mit ihm zusammenleben, und darum treibt und teilt man mit ihm dasjenige, was man unter Leben und Zusammenleben versteht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 730 9 Dagegen die unter Guten wird eine Gemeinschaft im Guten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 140 / Paragraph 731 2 9, Anm.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 142 / Paragraph 733 2 1, Anm.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 142 / Paragraph 735 29 Wenn sie nun mit dem, was die Leute an einem beobachten, nicht übereinstimmen, bringt man sich mit seiner strengen Lehre in Mißkredit und macht sogar die Wahrheit selbst verdächti…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 737 11 oben I, 12, vorletzter Absatz und I, 1, erster Absatz u.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 738 17 Das ist das Argument, mit dem Plato umgekehrt erweisen will, daß die Lust nicht das Gute ist.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 739 13 Wer diesen übereinstimmenden Glauben der Menschheit verwirft, wird schwerlich glaubwürdigeres zu sagen wissen.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 740 7 Auf die Frage: wie ist das Ding?
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 741 24 Denn es gibt solche, die in höherem Grade gerecht und mutig sind; und auch gerecht handeln und mäßig sein kann man mehr und weniger.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 742 28 Jeder Bewegung ist Schnelligkeit und Langsamkeit eigen, wenn auch nicht im Vergleich mit sich selbst, so doch im Verhältnis zu einem anderen, wie man an der Himmelsbewegung sieht.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 743 77 – Oder man kann auch antworten, daß zwar die Lüste begehrenswert sind, aber nicht, wenn sie aus solchen Quellen fließen, wie es auch gut ist, reich zu sein, aber nicht für den, de…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 143 / Paragraph 744 48 – Auch möchte niemand leben, wenn er immer nur den Verstand eines Kindes haben und alles was den Kindern Freude macht im höchsten Maße genießen sollte; und niemand möchte eine Fre…
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 747 6 Ihm ist nun die Lust ähnlich.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 144 / Paragraph 748 16 Man sieht hieraus, daß man die Lust mit Unrecht für eine Bewegung oder ein Werden ausgibt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 749 2 Ist z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 750 25 Klar ist auch, daß die Lust am größten ist, wenn der Sinn die beste Verfassung hat und sich gegenüber einem Objekt der besten Art betätigt.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 751 21 Kein menschliches Vermögen kann ja beständig tätig sein, und so bleibt denn auch die Lust, als welche der Tätigkeit folgt, aus.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 145 / Paragraph 752 29 So ist der Freund der Musik mit dem Gehör in dem Bereich der Töne tätig, der Lernbegierige mit dem Verstand im Bereich der Erkenntnisse, und so die Übrigen alle.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 754 23 Man sieht das ja auch an den Erzeugnissen der Natur und der Kunst, an Tieren und Bäumen, an Bildern, Statuen, Häusern und Geräten.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 755 16 Die mit Lust tätig sind, unterscheiden alles schärfer und führen alles genauer durch; gute Geometriker z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 756 15 Somit zerstört die Lust, die das Flötenspiel gewährt, die Tätigkeit des Aufmerkens auf den Vortrag.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 757 8 Diese letzteren heben die Tätigkeiten auf, wie z.
Sentence 3 Nikomachische Ethik / Chapter 146 / Paragraph 758 20 Denn auch die Begierden sind, wenn sie dem sittlich Guten gelten, lobenswert, und wenn sie dem sittlich Schlechten gelten, tadelnswert.